Unsere beiden Weltmeisterinnen

3:1 - Deutschland ist Weltmeister!

Dresden (DFBL/bec) — Deutschlands Faustball-Frauen sind Weltmeister! Das WM-Finale in Dresden gewann die Mannschaft von Bundestrainerin Silke Eber am Nachmittag vor rund 2900 Zuschauern gegen die Auswahl Österreichs in einem hochklassigen Spiel mit 3:1.

Bei strahlendem Sonnenschein im Dresdener Ostra-Sportpark erwischte das Team aus Österreich bei seiner ersten Finalteilnahme seit 2004 den besseren Start. Zwei Fehler der deutschen Schlagfrau Sonja Pfrommer brachten das 2:0 - das allerdings nur kurz Bestand hatte. Bei 3:2 ist Deutschland vorne, aber ebenfalls nur kurz. Bis zum 8:8 liefern sich Pfrommer und ihre österreichische Kontrahentin Magdanela Lindorfer ein Duell auf höchstem Niveau. Dann nutzte Österreich Unsicherheiten im deutschen Zuspiel zum 10:8 und zu den ersten Satzbällen. Die wurden beide von Pfrommer abgewehrt. Den Satz holten sich die Österreicherinnen dennoch - nach einem Leinenball von Pfrommer mit 12:10.

Satz zwei startete mit Fehlern von Lindorfer, nach zwei Leinenbällen steht es 3:1 für Deutschland. Und die Schwarz-Weißen zogen weiter davon, nutzen Fehler Austrias zum 5:1. Österreich-Coach Wolfgang Roschitz brachte Tanja Weigert für Ines Mayer und prompt lief es besser. Österreich verkürzte auf 6:7, glich bei 9:9 aus und hatte kurz danach Satzball bei 10:9. Stepahnie Dannecker wehrte mit einem Zauberball ab. Nun wechselten die Satzbälle hin und her - und Sonja Pfrommer war es, die ihrem Team bei allerletzter Gelegenheit das 15:14 brachte und damit den Satzausgleich.

Mit den vielen Fans im Rücken zog der Deutschland-Express weiter davon - schnell stand es 5:0 in Satz drei. Doch Österreich, das Ines Mayer zurückgebracht hatte, kam wieder heran, zumindest bis zum 7:8. Dann punktete Pfrommer und Lindorfer verschlug doppelt - mit 11:7 holte die deutsche Fünf sich den dritten Satz.

Im vierten Durchgang wechselte Österreich auch in der Abwehr, brachte Tanja Gahleitner für Elisabeth Ojo. Die Zuschauer sahen nun ein Duell zweier absoluter Weltklasse-Angreiferinnen, das häufig die Deutsche für sich entschied. Dennoch: Unsicherheiten in Abwehr und Angriff gab es nun auf beiden Seiten - und so ging es ausgeglichen in die entscheidende Phase des Satzes. Ein Ass von Sonja Pfrommer brachte das 9:8, Lindorfer konterte und nach einem Ausbal von Stephanie Dannecker hatte Österreich bei 10:9 Satzball. Deutschland wehrte diesen ab und auch noch einen weiteren und hatte dann bei 12:11 erstmals Matchbäll. Doch erst der dritte war es dann, der den deutschen Frauen den ersehnten Weltmeistertitel im eigenen Land brachte: Sonja Pfrommer verwandelte zum 15:13 - und das ganze Team sank jubelnd zu Boden.

Deutschland - Österreich 3:1 (10:12, 15:14, 11:7, 15:13)

Für Deutschland spielten Sonja Pfrommer, Stephanie Dannecker, Eva Krämer, Therese Schröder, Annika Bösch

Für Österreich spielten Magdalena Lindorfer, Elisabeth Ojo, Karin Kempinger, Karin Azesberger, Tanja Weigert, Tanja Gahleitner, Teresa Pichler, Ines Mayer

Deutschland im WM-Finale

Dresden (DFBL/bec) — "Finale daheme" - das deutsche Frauen-Nationalteam hat das Endspiel der WM in Dresden erreicht. Mit 3:1 Sätzen wurde die Schweiz geschlagen - trotz einiger kleiner Durchhänger zwischendurch ein am Ende souveräner und verdienter Erfolg.

Deutschland legte vor über 2000 Fans auf dem bestens vorbereiteten Center-Court im Dresdener Ostra-Sportpark los wie die Feuerwehr. Die Startin-Five mit Cindy Ristel, Sonja Pfrommer, Hinrike Seitz, Theresa Schröder und Annika Bösch zog schnell auf 4:1 davon. Diesen Rückstand konnte das Schweizer Quintett nicht mehr wettmachen. Über 8:4 spielte sich Deutschland zum 10:6 - und eine kurz gespielte Angabe von Sonja Pfrommer brachte dann das 11:7.

Wer dachte, der Satzvorsprung würde Deutschland Sicherheit bringen, wurde getäuscht: Durchgang zwei ging völlig in die Hose, insgesamt acht Fehler unterliefen den beiden Angreiferinnen - und so hatte die Schweiz wenig Mühe, auszugleichen. Ein Leinen- und ein Ausball von Sonja Pfrommer bedeuteten das 11:2 für die Schweizerinnen.

Doch Silke Ebers Team schüttelte sich kurz, und knüpfte dann an die gezeigten Leistungen vom Auftaktsatz an: 4:0, 7:1 und 10:2 für Deutschland - und der zweite Satzball wurde zum 11:3 verwandelt.

Jetzt war der deutsche Express nicht mehr zu stoppen: Schnell stand es in Satz vier 5:1 für Deutschland. Die Schweiz verkürzte zwar noch auf 5:6, dann war jedoch Schluss: Fünf Punkte in Serie von Cindy Ristel und Sonja Pfrommer, der letzte davon lang durch die Mitte, bedeuteten den Finaleinzug. Mit 11:5 im vierten Satz und mit 3:1 insgesamt besiegt Deutschland die Schweiz und steht im Endspiel der Heim-WM.

Der Finalgegner wird am Abend zwischen Titelverteidiger Brasilien und Österreich ermittelt.

Deutschland - Schweiz 3:1 (11:7, 2:11, 11:3, 11:5)

Für Deutschland spielten: Sonja Pfrommer, Cindy Ristel, Hinrike Seitz, Theresa Schröder, Annika Bösch

Für die Schweiz spielten: Tina Baumann, Nicole Münzing, Andrea Gerber, Natalie Berchtold, Janine Stoob, Celina Traxler, Michelle Fedier

Deutschland direkt im Halbfinale

Dresden (DFBL/bec) — Mit einem am Ende souveränen 3:1-Erfolg gegen Österreich ist die deutsche Nationalmannschaft ins Halbfinale der Heim-WM von Dresden eingezogen.

Deutschland begann stark vor den vielen eigenen Fans unter den 1400 Zuschauern im Dresdener Ostra-Sportpark, Österreich konnte nur bis 4:4 mithalten. Dann zeigte Theresa Schröder in der deutschen Abwehr gleich zweimal sensationelle Paraden und brachte ihr Team damit mit zum 9:5-Vorsprung. Diesen ließen sich die Frauen von Trainerin Silke Eber nicht mehr nehmen - mit 11:6 geht Satz eins nach Deutschland.

Anderes Bild in Durchgang zwei. Nun hatte Österreich, mit der eingewechselten Ines Mayer im Angriff, mehr vom Spiel. 6:3, 9:5 und nach einem Ausball von Sonja Pfrommer hieß es 10:5 für Team Austria. Ein weiterer zu langer Schlag von Pfrommer beendete den Satz: 11:5 für Österreich.

Doch davon ließen ich die WM-Gastgeberinnen nicht schocken: Bis weit in den Satz hinein schenkten sich beide Teams, vor allem die Angreiferinnen Sonja Pfrommer und Magdalena Lindorfer nichts. Als dann aber sogar Deutschlands Zuspielerin Eva Krämer kraftvoll punktete, war Österreich angeschlagen. Nach 5:7 konnte Austrria zwar noch einmal zum 9:9 ausgleichen, ein Ass von Sonja Pfrommer und eine Leinenball von „Maggie“ Lindorfer brachten dann aber das 11:9 für Deutschland.

Satz vier verlief ähnlich. Erst bei 8:6 für Deutschland konnte sich ein Team mit zwei Zählern absetzen. Deutschland hatte bei 10:9 Matchball, Österreich glich nach Zuspielfehlern auf beiden Seiten zum 10:10 aus. Bei 12:11 war es dann aber soweit: Sonja Pfrommer verwandelte unerreichbar zum 13:11- und 3:1-Gewinn und damit zum Sieg in der Vorrundengruppe A.

Deutschland kann nun entspannt auf seinen Halbfinalgegner warten, der am Freitag im Duell Schweiz - Italien ermittelt wird. Österreich trifft in der Quali auf Chile.


Deutschland - Österreich 3:1 (11:6, 5:11, 11:9, 13:11)

Für Deutschland spielten: Sonja Pfrommer, Stephanie Dannecker, Eva Krämer, Theresa Schröder, Annika Bösch

Fütr Österreich spielten: Magdalena Lindorfer, Elisabeth Ojo, Viktoria Peer, Ines Mayer, Tanja Weigert, Karin Azesberger, Karin kempinger

Auch Pflichtaufgabe Italien souverän gelöst

Dresden (DFBL/bec) — Drittes Spiel, dritter Drei-Satz-Sieg: WM-Gastgeber Deutschland hat sich auch gegen die Auswahl Italiens keine Blöße gegeben.

Bei Sonnenschein im Dresdener Ostra-Sportpark machte das deutsche Team auch gegen Italien kurzen Prozess. Von Beginn an punkteten die Angreiferinnen Cindy Ristel und Sonja Pfrommer ein ums andere Mal, Italien konnte kaum dagegenhalten. Dementsprechend deutlich mit 11:4 ging Satz eins nach Deutschland, auch den zweiten Durchgang sicherte sich der WM-Gastgeber mit demselben Ergebnis.

Bundestrainerin Silke Eber wechselte nun munter durch, stellte sogar die etatmäßige Zuspielerin Hinrike Seitz in den Angriff. Am klaren Spielverlauf änderte das nichts - der dritte Abschnitt ging sogar mit 11:2 an die Deutschen.

Direkt nach dem Abpfiff galten die Gedanken im deutschen Team schon dem Gegner am Abend - gegen den ewigen Rivalen Österreich geht es ab 18.45 Uhr um den Gruppensieg und damit um den direkten Einzug ins Halbfinale. Hinrike Seitz kündigte an: "Wir spielen voll auf Gruppennsieg, unser Team wird alles geben."

Deutschland - Italien 3:0 (11:4, 11:4, 11:2)

Für Deutschland spielten: Cindy Ristel, Sonja Pfrommer, Annika Lohse, Anna Lisa Aldinger, Linda Scholze, Hinrike Seitz, Eva Krämer, Theresa Schröder

Für Italien spielten: Anna Frenes, Manuela Neyer, Marilena Menz, Gloria Biasion, Christine Meran, Elisabeth Lang, Rebekka Obexer

 

Keine Probleme gegen Argentinien

Dresden (DFBL/bec) — Auch das zweite Vorrundenspiel der deutschen Frauen bei der WM in Dresden wurde zu einer klaren Angelegenheit: Gegen Argentinien setzte sich Deutschland klar und ohne Satzverlust durch.

Von Beginn an sahen die Zuschauer im Dresdener Ostra-Sportpark eine einseitige Partie. Deutschland zog schnell auf 6:3 davon, leistete sich im Angriff mit Sonja Pfrommer und Stephanie Dannecker aber immer wieder leichte Fehler. So hielt sich der Rückstand der Argentinierinnen in Grenzen - mit 11:6 ging Satz eins an die Deutschen.

Ähliches Bild im zweiten Durchgang: Deutschland spielt eigentlich souverän, kann aufgrund eigener Fehler aber nicht davonziehen. Bis zum 6:6 sind beide gleichauf, dann ziehen die Deutschen wieder davon und holen sich auch Satz zwei mit 11:6.

Im dritten Durchgang wechselt Bundestrainerin Silke Eber die komplette Abwehr - Linda Scholze, Hinrike Seitz und Annika Lohse kommtn für Annika Bösch, Eva Krämer und Anna-Lisa Aldinger. Weil von Argentinien nicht mehr viel Gegenwehr kommt, geht es nun schnell: Über 3:0, 6:3 und 10:4 erspielt sich Deutschland Matchbälle satt - gleich den ersten verwandelt Sonja Pfrommer zum 11:4.

Deutschland - Argentinien 3:0 (11:6, 11:6, 11:4)

Für Deutschland spielten Sonja Pfrommer, Stephanie Dannecker, Eva Krämer, Anna-Lisa Aldinger, Annika Bösch, Annika Lohse, Hinrike Seitz, Linda Scholze

Für Argentinien spielten Clara Krause, Carolina Matara, Lucia Concina, Rocio Collar, Josefina Adalis Oliva

Auftakt nach Maß für deutsches Team

Dresden (DFBL/bec) — Einen erwartet klaren Erfolg zum Start des WM-Turniers von Dresden fuhr am frühen Nachmittag die deutsche Auswahl ein. Gegen Neuling Kolumbien gab es ein deutliches 3:0.

Gegen die Außenseiterinnen aus Südamerika gab die Auswahl von Bundestrainerin Silke Eber sich keine Blöße, fuhr alle drei Sätze deutlich mit 11:1, 11:2 und 11:3 ein. Der Neuling aus Kolumbien hatte zu keiner Phanse der Partie den Hauch einer Chance, zeigte den Zuschaujern imDresdener Ostra-Sportpark aber den einen oder anderen spektakulären Ballwechsel.

Nach dem Start nach Maß geht es am Abend ab 19 Uhr weiter gegen den nächsten Vertreter aus Südamerika: Dann wartet die Auswahl Argentiniens auf den aktuellen Vizeweltmeister.

Auch die anderen WM-Favoriten gaben sich zum Auftakt keine Blöße: Sowohl Brasilien, als auch die Schweiz und Österreich gewannen ihre ersten Spiele ohne Satzverlust.

Deutschland - Kolumbien 3:0 (11:1, 11:2, 11:4)

Für Deutschland spielten Cindy Ristel, Hinrike Seitz, Stephanie Dannecker, Annika Lohse, Annika Bösch, Anna-Lisa Aldinger, Theresa Schröder

Für Kolumbien spielten Diana Isabel Alvear Hernandez, Catalina de la Cruz, Maria Antonia Bodoya Ramirez, Daniela Grajales Canas, Avonne Camila Herandez Sanchez, Stephania Acevedo Azuero

 

 

 

Dennacher Spielerinnen bei Weltmeisterschaft in Dresden

Ein großer Traum ging für die beiden dennacher Faustballerinnen Sonja Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger in Erfüllung. Sie spielen mit dem deutschen Nationalteam bei der Faustball Weltmeisterschaft im eigenen Land. Vom 30. Juli bis 1. August kämpfen die Schützlinge von Heimtrainer Rudolf Reuster in Dresden um die Goldmedaille.

Ganz sicher war die Berufung ins Nationalteam im Vorfeld aber nicht. „Der Kader war in diesem Jahr extrem ausgeglichen. Umso größer ist die Freude über die Nominierung und auf die WM“, so Dennachs Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger. Laut Bundestrainerin Silke Eber ist sie die Spielerin des Kaders, die sich die letzten drei Jahren am meisten entwickelt hat. Sie mauserte sich von einer Wackelkandidatin zu einer echten Größe im deutschen Team. Besonders nennenswert sei bei der Dennacherin, dass sie große Präsenz auf dem Spielfeld zeigt und ein außergewöhnliches Spielverständnis mitbringt. Auch bei TSV-Angreiferin Sonja Pfrommer war die Freude über die Berufung in die Mannschaft groß. Die 24-Jährige konnte vor vier Jahren in Chile schon WM-Erfahrung sammeln und will jetzt im eigenen Land endlich den Titel holen. Über einen Stammplatz wollen beide aber keine Prognosen abgeben. „Das Team ist so ausgeglichen und die Trainerin hat so viele Möglichkeiten in der Aufstellung, dass man es nie sicher sagen kann. Außerdem kommt es auch immer darauf an, welche Spielerin mit dem Gegner zurecht kommt“, so Sonja Pfrommer. Auch die Tagesform jeder Akteurin wird ausschlaggebend sein, ob sie in der Startformation steht oder nicht.

Auf Nachfrage nach den großen Favoriten dieser Weltmeisterschaft kommt wie aus der Pistole geschossen: Österreich und Brasilien. Gegen Brasilien hatte das Team Deutschland bei der letzten WM im Finale das Nachsehen. Gegen Österreich musste man die letzten drei Europameistertitel abtreten. Man ist sich aber einig, dass wenn die deutschen Spielerinnen ihre Leistung abrufen können und vielleicht noch eine Schippe draufsetzen, ist alles drin. Die Österreicher, auf die man ja schon in der Gruppenphase treffen wird, sind den Deutschen aus zahlreichen Finals gut bekannt. Herausragend ist ihre Angreiferin Magdalena Lindorfer, die derzeit wohl als beste Angreiferin weltweit gilt. Ihre harten und präzisen Schläge gilt es zu entschärfen. Die große Unbekannte ist, laut Sonja Pfrommer, Brasilien. „Man sieht sie immer nur bei einer WM und weiß nicht wie sie spielen und was sie können.“

Das große Ziel „Weltmeister“ ringt den Spielerinnen in diesem Jahr einige Zeit ab. Nach einem einwöchigen Lehrgang in der Türkei, absolvierten die Spielerinnen einen viertägigen Lehrgang über das Himmelfahrtswochenende in Hannover. Bei diesem wurde auch das endgültige WM-Team bekannt gegeben. Am kommenden Wochenende absolviert die deutsche Faustballnationalmannschaft der Frauen einen viertägigen Lehrgang in Niedernhall. Bei diesem wird verstärkt auf Teambuilding und die Absprache innerhalb des Teams gesetzt. Dazu soll auch eine Turnierteilnahme dienen. Auch zur Weltmeisterschaft in Dresden werden die Spielerinnen schon früher anreisen, um in Trainingseinheiten den letzten Feinschliff zu erhalten.

Silke Eber hofft bei dieser WM auf volle Ränge, was beim Frauenfaustball weitaus schwieriger ist, als beim Männerfaustball. Ihre Spielerinnen sollen ein unvergessliches Event genießen können und hoffentlich auch gebührend abschneiden. Dabei setzt sie auch im Angriff auf dennacher Power. Sonja Pfrommer ist ihrer Ansicht nach so stark wie nie. „Sonja hatte im letzten Jahr eine schwere Zeit zu überstehen. Wir hätten nicht gedacht, dass sie nach ihrer Schulterverletzung in einer so starken Verfassung zurückkehr.“ Herausragend nennt sie die explosive Sprung- und Schlagkraft bei der dennacher Kapitänin. Bei Sonja Pfrommer wie auch bei Anna-Lisa Aldinger lobt die Bundestrainerin den Ehrgeiz. Beide haben in den vergangenen Jahren hart an sich gearbeitet und das fällt jetzt natürlich auf. Auch die Trainerin will den WM-Titel im eigenen Land und hofft, die Östereicherinnen endlich einmal schlagen zu können.

 

 

Bundestrainerin nominiert den Kader für die Heim-WM

Hannover (DFBL/jal) — Das Team für die Heim-WM in Dresden steht fest: Bundestrainerin Silke Eber nominierte nach dem Bundeslehrgang in Hannover ihr Team für die Weltmeisterschaften der Frauen in Dresden.

Wie bereits nach dem Trainingslager in der Türkei bereits erkennbar war, war die Kadernominierung bis zum Schluss offen. 14 Spielerinnen aus dem Norden und dem Süden Deutschlands bewarben sich um die begehrten WM-Tickets.

Das Trainerteam setzte beim Lehrgang in Hannover noch einmal verschiedene Schwerpunkte, so wurden unter anderem auch einige Spielzüge ausprobiert, Videoanalysen, positionsbezogene und auch komplexe Übungsformen spielten bei den Trainingstagen in Hannover ebenfalls eine zentrale Rolle.

Auch der Faustballnachwuchs kam in Hannover auf seine Kosten. Am Freitagabend fand auf dem Trainingsgelände des TK Hannover ein öffentliches Kindertraining statt. 90 Minuten trainierte die Frauennationalmannschaft mit 50 Kindern aus Hannover und den umliegenden Faustballvereinen. Ein kleines Minifaustballturnier bildete den Abschluss des Kindertrainings. "Solche Aktionen machen uns immer sehr viel Spaß, wir hoffen natürlich, dass uns viele von den Kindern und den Eltern nach Dresden kommen und uns bei der Heim-WM unterstützen", so Bundestrainerin Silke Eber. Ein besonderer Dank gilt Mario Rathmann, Peter Lütje und Ole Hermanns von der TK Hannover, die für optimale Lehrgangsbedingungen in Hannover gesorgt haben.
 

Der WM Kader setzt sich aus folgenden Spielerinnen zusammen:
 
WM-Team 2014: Cindy Ristel, Sonja Pfrommer, Stephanie Dannecker, Theresa Schröder, Hinrike Seitz, Anna Lisa Aldinger, Eva Krämer, Annika Lohse, Annika Bösch, Linda Scholze;
 
Trainer- Betreuerteam: Sabine Carle, Silke Eber (Trainer), Kerstin Schmid (Physio), Sarah Schenk (Teammanagerin)

WM-Vorbereitung in der Türkei

Hannover (DFBL/bec) — Der Startschuss für das WM-Jahr für die deutsche Frauen Nationalmannschaft fällt in der nächsten Woche in der Türkei. Der 15-köpfige Kader trifft sich zum Auslandstrainingslager im türkischen Lara, um sich auf die WM im eigenen Land vorzubereiten.

Auf dem Programm stehen sieben Trainingseinheiten, dazu noch einige Einheiten außerhalb des Faustballplatzes. "Wir finden in der Türkei optimale Bedingungen vor, um uns gut vorbereiten zu können", so Bundestrainerin Silke Eber.

Bei den Trainingseinheiten soll das Hauptaugenmerk auf die Spieltaktik, das Zusammenspiel und natürlich auch auf den Teamgeist gelegt werden.

Das Auslandstrainingslager ist die erste Maßnahme im WM-Jahr, Ende Mai trifft sich der Kader beim zweiten Bundeslehrgang in Hannover. Nach dieser Maßnahme wird dann auch der 10-köpfige WM-Kader nominiert. Ein Teamwochenende in Niedernhall und diverse kleinere Trainingsmaßnahmen bilden dann den Abschluss der WM-Vorbereitung, bevor dann Ende Juli die Weltmeisterschaften der Frauen in Dresden beginnen.
 
A-Kader Deutschland Frauen: Cindy Nökel, Anika Bruhn, Stephanie Dannecker, Aniko Müller, Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Eva Krämer, Hinrike Seitz, Anna Lisa Aldinger, Sarah Reinecke, Annika Lohse, Annika Bösch, Janina von der Lieth, Theresa Schröder, Linda Scholze;
 
Trainer-/Betreuerstab: Sabine Carle, Silke Eber (Trainerstab), Kerstin Schmid (Physiotherapeutin), Sarah Schenk (Team Managerin), Michaela Baß (Mental Coach)

Dresden (DFBL/bec) — Das Großereignis im Faustball findet in diesem Sommer in Deutschland statt. Die 6. Weltmeisterschaften der Frauen werden vom 30.07.-03.08.2014 in der sächsischen Landeshauptstadt in Dresden ausgetragen. Bisher nehmen an diesem Event elfNationen teil, so viele Teams wie noch nie bei einer Frauen Weltmeisterschaft im Faustball. Eine tragende Rolle bei dieser WM möchte natürlich auch die deutsche Frauen Nationalmannschaft spielen. Der erweiterte WM-Kader umfasst derzeit 15 Spielerinnen.

Folgende Spielerinnen gehören zum Nationalmannschaftskader 2014:
Angriff: Cindy Nökel (TV Jahn Schneverdingen), Sonja Pfrommer, Lena Wahl (beide TSV Dennach), Anika Bruhn (VFL Kellinghusen), Aniko Müller (TSV Kaulsdorf), Stephanie Dannecker (TSV Calw)
Zuspiel/Abwehr: Eva Krämer (TSV Niedernhall), Hinrike Seitz, Theresa Schröder, Janina von der Lieth (alle TV Jahn Schneverdingen), Anna Lisa Aldinger(TSV Dennach), Linda Scholze (FSV Hirschfelde), Annika Lohse, Sarah Reinecke (beide Ahlhorner SV), Annika Bösch (MTSV Selsingen)
Trainerteam: Silke Eber, Sabine Carle
Teammanagerin: Sarah Schenk
Physiotherapeutin: Kerstin Schmid

Die deutschen Frauen wollen sich zielgerichtet auf die WM im eigenen Land vorbereiten. Zum ersten Mal steht zur Vorbereitung ein Auslandstrainingslager in der Türkei auf dem Programm, bei dem sich der gesamte Kader eine Woche lang zum Training treffen wird. "Wir versuchen in diesem Jahr einige neue Impulse zu setzen. Wir möchten ein Team für die WM auf die Beine stellen, das eine großartige Heim-WM spielen kann. Wir möchten alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Mannschaft optimal auf diese WM vorzubereiten", so Bundestrainerin Silke Eber. Neben dem Auslandstrainingslager stehen auch noch zwei weitere Bundeslehrgänge auf dem Programm, bevor dann am 27. Juli 2014 der Startschuss für die Weltmeisterschaften in Dresden fallen wird.

Der gesamte deutsche Kader freut sich schon riesig auf diese WM im eigenen Land. "Das wird für uns alle eine ganz besondere und auch einmalige Geschichte. Wir hoffen natürlich jetzt schon, dass ganz viele Zuschauer nach Dresden kommen werden, um die Mannschaft lautstark zu unterstützen. Der Ticketvorverkauf läuft bereits seit Dezember!", so Silke Eber.

Fahrplan für die WM:
12./13.04.-18.04.2014 Auslandstrainingslager Türkei
29.05.-01.06.2014 Bundeslehrgang Hannover
19.06.-22.06.2014 Bundeslehrgang Niedernhall
30.07.-02.08.2014 WM der Frauen Dresden

Auf nachfolgenden Seiten gibt es alles Wissenwertes über die WM:
www.faustball-wm-2014.de/
Facebook: Faustball WM 2014

TSV Dennach
Schwabentorstr. 40
75305 Neuenbürg

alfred.gerwig [@]onlinehome.de

Tel.:0 70 82- 92 97 80

 

Spielleiter

Jürgen Lutz

Baumgartenstr. 5

75305 Neuenbürg

juergenlutz.Den[@]web.de

Tel. 0 70 82 - 4 02 08