Europapokal

Quelle: DFBL
Quelle: DFBL

09.07.2017: TSV Dennach feiert dritten Europacuptitel

 

Im schweizerischen Jona am Zürichsee konnten die Frauen des TSV Dennach am vergangenen Wochenende ihren dritten Titel beim Womans Championscup gewinnen. Die Vorrunde überstand man dabei ohne Satzverlust, ehe die großen Kaliber in der Finalrunde warteten.

 

Beim Turnier der europäischen Landesmeister, also der Elite Europas, konnten die Frauen von Trainer Rudolf Reuster die Vorrunde ohne Satzverlust gewinnen. Ziemlich schnell beendete man das Eröffnungsspiel gegen den österreichischen Vizemeister Union Nussbach mit 11:5, 11:3 und 11:4. Auch die folgenden Gruppengegner aus der Schweiz STV Schlieren und STV Oberentfelden wurden in 3 Sätzen bezwungen.

 

So gingen die TSV-Frauen als Gruppensieger in die K.O.-Phase. Im Halbfinale wartete der österreichische Meister vom FBC Linz-Urfahr. Und Nationalangreiferin Ines Meyer legte im ersten Satz auch direkt los wie die Feuerwehr. Die TSV-Abwehr mit Annkatrin Aldinger und Jasmin Fischer war mit den wuchtigen und platzierten Angaben überfordert. Allein Sonja Pfrommer hielt ihr Team zu der Zeit noch im Spiel. Doch diesen Satz musste man mit 7:11 abgeben. In Satz zwei reagierte Trainer Rudolf Reuster gleich doppelt. Zum einen wechselte der die 16-jährige Tabea Kälber für Jasmin Fischer ein und stellte gleichzeitig seine Mannschaft vom gewohnten X-System in das vielen unbekannte oder zumindest ungewohnte V-System um. Beide Entscheidungen erwiesen sich als Matchwinner. Plötzlich hatte der gegnerische Angriff größere Probleme sich auf die neue Aufgabe einzustellen und die Pink Ladies schafften es besser, die druckvollen Angriffe zu entschärfen. Es entwickelte sich ein Spiel auf sehr hohem Niveau. Der dennacher Angriff agierte absolut fehlerfrei, agil und variabel. So konnte man die folgenden Sätze mit 11:7, 11:9 und 11:7 und zog somit ins Finale ein.

 

Dort wartete der Deutsche Vizemeister vom Ahlhorner SV. Für die TSV-Frauen ist der ASV immer ein unangenehmer Gegner. Doch man hatte noch eine Rechnung auf dem Finale um die Deutsche Meisterschaft offen. Und so agierte der TSV im ersten Satz recht sicher. So konnte man diesen dann auch mit 11:7 gewinnen. Im zweiten Durchgang jedoch schlichen sich Fehler auf allen Positionen ein. Verunsicherung war plötzlich in allen Mannschaftsteilen zu spüren. Ahlhorn nutzte diese Phase aus und konnte mit einem 11:6 ihrerseits in Sätzen ausgleichen.

 

Satz Nummer 3 war hart umkämpft. Bis in die Schlussphase konnte sich kein Team absetzen und der Satz musste in der Verlängerung entschieden werden. Hier vergaben zunächst beide Teams Satzbälle, ehe Ahlhorns Angreiferin Imke Schröder eine Angabe ins Aus setzte und dem TSV wieder den Satzball überlies, den dieser dieses Mal auch nutzte. 13:11 endete der als Schlüsselsatz des Spiels zu bezeichnende dritte Satz. Im Vierten Durchgang ließ der ASV dennoch nicht locker. Doch Dennach fing sich nach dem hart erkämpften Satzvorsprung wieder und legte immer wieder mit starken Angaben von Sonja Pfrommer zwei Punkte vor. Dies zog sich bis zum Ende, ehe Sonja Pfrommer spielbezeichnend mit einer Angabe das Spiel zum Europacupsieg beendete.

In Europa die Besten

 

Die Faustball Frauenmannschaft des TSV Dennach ist das dritte Jahr in Folge Europas beste Frauenmannschaft im Hallenfaustball. Beim Womens Champions Cup im niedersächsischen Ahlhorn bei Oldenburg holte die Mannschaft von Trainer Rudolf Reuster am vergangenen Wochenende zum dritten Mal in Folge den Pokal und krönte sich somit erneut zu den Besten in Europa.

 

 Bereits am Samstagnachmittag standen die Frauen des TSV dem Schweizer Meister TSV Jona gegenüber. Obwohl man gegen die Schweizerinnen schon des Öfteren gespielt hatte, war das Team gespickt mit vier Nationalspielerinnen in der Halle ein völlig unbekannter Gegner. Dementsprechend vorsichtig verlief auch die Anfangsphase des ersten Satzes. In der Angabe lag noch nicht ganz der gewünschte Druck, während die Abwehr sich zunächst auf die gegnerischen Angriffe einstellen musste. Jona allerdings schien besser und schneller in die Partie zu finden und ging direkt mit 7:3 in Führung. So langsam kam der Titelverteidiger in Fahrt und konnte eine Serie von Punkten zum 7:9 setzen. Doch durch Unstimmigkeiten bei kurz gespielten Angriffen kam der gegnerische TSV letztlich zur 1:0 Satzführung durch ein 13:11.

 

Im zweiten Durchgang ist der TSV Dennach dann auch endlich in seinem Halbfinale angekommen und wehrte die Schweizer Angriffe konsequenter und kontrollierter ab. Langsam steigerte man sich auch im Zuspiel und konnte Punkte sammeln. Dennoch punkteten die Schweizerinnen vom Zürcher Obersee einige Male über Sonja Pfrommer. Diese gab die Angabe beim Stand von 6:4 an Kollegin Christina Grüneberg ab, die einige Male kurz und über die Angreiferinnen punkten konnte. 11:7 holten sich die Pink Ladies nun den Satzausgleich.

 

In den folgenden drei Sätzen kämpfte Jona zwar aufopferungsvoll, doch Dennach war nun voll und ganz da. Immer wieder wehrte man die Angriffe ab und konnte beide Angreiferinnen gut in Szene setzen. Diese hatten nun auch die Lücken in der gegnerischen Abwehr gefunden und nutzte dies eiskalt aus. Über ein 11:7, 11:5 und 11:5 zog der TSV Dennach mit 4:1 Sätzen ins Finale des Champions Cup ein.

 

Das Finale war ein rein deutsches und wurde gegen die Gastgeberinnen vom Ahlhorner SV bestritten. Diese wurden lautstark von ihren Fans angefeuert, was die Frauen von Trainer Rudolf Reuster zu keinem Zeitpunkt aus der Ruhe brachte.

 

Auf hohem Niveau startete das Endspiel und so konnte sich erst einmal keine Mannschaft entscheidend absetzen. Über 5:5 und ein 8:7 für den TSV ging es in die heiße Phase. In dieser unterliefen den ASV-Angreiferinnen kleine Fehler und Sonja Pfrommer konnte ihren Druck im Angriff noch einmal erhöhen. 11:7 ging der TSV in Satzführung.

 

An der Dennacher Abwehr bissen sich allerdings Imke Schröder und Nationalspielerin Pia Neuefeind gleichfalls die Zähne au. Zu gut hatte sich die Abwehr auf die Schläge eingestellt. So war Satz zwei dann eine recht klare Angelegenheit für die Mädels aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil. 11:4 gewann man auch diesen Durchgang.

 

Nun macht die Abwehr tatsächlich den Unterschied. Bis jetzt bildeten Sophi Scheidt und Annkatrin Aldinger gemeinsam mit Anna-Lisa Aldinger die Abwehr. Nun spielte Jasmin Fischer für Annkatrin Aldinger. Kontrollierter kann die TSV-Abwehr die Bälle abwehren und auch das Zuspiel der Dennacherinnen liegt besser an der Leine. Obwohl die Abwehr der Niedersächsinnen kämpft, schaffen es Christina Grüneberg und Sonja Pfrommer immer wieder sie zu überwinden. Mit viel Selbstvertrauen holten sich die Reuster-Schützlinge nun die letzten beiden Sätze mit 11:7 und 11:6 und setzten sich somit 4:0 gegn den Ahlhorner SV durch und sich selbst die europäische Krone zum mittlerweile dritten Mal in Folge auf.

 

 Mit Motivation und viel Freude zum Europapokal

 

Der TSV Dennach startet am kommenden Wochenende beim Faustball Europapokal der Landesmeister im schweizerischen Jona die Mission "Titelverteidigung". In der Bundesliga ist das Team von Trainer Rudolf Reuster immer noch ungeschlagen und steht vor Ende der Saison schon als Meister der 1. Bundesliga Staffel Süd fest. Dementsprechend sind auch die Erwartungen bei den Spielerinnen und dem Trainer, sowie den mitreisenden Fans für das Wochenende am Zürichsee recht hoch. Angreiferin Lena Wahl hat zu all den Themen Stellung bezogen.

 

Lena Wahl, wie ist die Stimmung im Team und insbesondere bei dir vor diesem ersten großen Event der Saison?

 

Die Stimmung bei uns ist sehr gut. Wir freuen uns alle riesig auf das Wochenende und sind bis in die Haarspitzen motiviert.

Es war auch gar nicht so schlecht, dass wir am Wochenende in der Bundesliga doch mal gut unter Druck geraten sind. Das zeigt uns, dass wir wieder mehr Spannung aufbauen müssen und das ist für ein Wochenende mit Europas Spitzenteams besonders wichtig.

 

Ihr reist als Titelverteidiger zum Europapokal in die Schweiz. Was sind eure Erwartungen und Ziele?

 

Da es in der laufenden Saison hervorragend läuft und wir als Titelverteidiger anreisen, können wir nur eines wollen, und zwar den Titel erneut holen und somit verteidigen. Wir haben viele große Events in diesem Jahr und wollen immer unser Bestes geben und am Ende hoffentlich alle Titel gewinnen.

 

Glaubst du, dass es in diesem Jahr schwieriger wird, den Titel zu gewinnen?

 

Ich denke, man kann nie genau sagen, ob es schwieriger oder einfacher wird. Am Ende wird immer die Tagesform entscheiden. Wenn der Kampfgeist stimmt und die Stimmung gut ist, dann mache ich mir aber wenig Sorgen. Am Ende wollen wir einfach nur Spaß haben und den haben wir im Moment alle.

Und wie unser Trainer Rudolf Reuster so gerne sagt: "Am Tag X musst du fit sein!"

 

In der Gruppenphase trefft ihr am Samstag auf den Deutschen Vizemeister vom MTSV Selsingen, den gerade frischgebackenen österreichischen Staatsmeister von Abau Linz Urfahr und auf Oberentfelden-Amsteg aus der Schweiz. Wer ist deiner Meinung nach der schwierigste Gegner und warum?

 

Auch dies kann man nicht so einfach sagen. Wer gewinnen will, muss jedes Team schlagen können und das wird auch unser Ansporn sein.

Die Selsinger Mädels haben derzeit in der Bundesliga zu kämpfen, da einige Spielerinnen leichte Verletzungen mit sich herumtragen und nicht 100% spielen können. Sie sind im Rennen um die Plätze für die Deutsche Meisterschaft auch schon raus. Aber ihr Kampfgeist ist trotzdem nie zu unterschätzen.

Linz Urfahr wurde am vergangenen Wochenende wiederholt Staatsmeister in Österreich. Wir haben uns das Spiel natürlich im Internet angeschaut. Die Linzerinnen spielen stabil und kompakt. Man darf ihnen keine Chance geben ihre Angriffe aufzubauen, denn dann schließen sie konsequent ab.

Zu den Schweizerinnen kann ich wenig sagen. Wir haben sie nur einmal in der Halle spielen sehen. Aber wir werden nicht den Fehler machen, einen Gegner zu unterschätzen.

 

Mit Tatjane Schneider spielt bei Linz eine brasilianische Angreiferin, der ihr in einem Monat beim Weltpokal auf eurer Dennacher Anlage wieder gegenüber stehen werdet. Wie schätzt du ihre Leistung ein und wird sie am Europapokal den Unterschied ausmachen können?

 

Ich habe bisher nie gegen sie gespielt, sonder sie nur spielen sehen. Von daher muss ich mich überraschen lassen. Es wird wichtig sein, sich auf alles einzustellen und die taktischen Anweisungen unseres Trainers konsequent umzusetzen und das am besten fehlerlos. Es wird nicht einfach werden. Ob sie den Unterschied machen kann, wird man sehen. Sie spielt erst seit ein paar Monaten in Linz und ist dort sicherlich nicht so gut mit ihren Mitspielerinnen eingespielt, wie wir es sind. Wir werden schauen müssen, wie das Zusammenspiel mit ihr funktioniert.

Aber ich machen mir da wenig Gedanken. Ich bin sehr motiviert gegen sie zu spielen, da sie auch am Weltpokal gegen uns antreten wird.

Von daher Let´s pink!

Europacup der Frauen: Jona und Schlieren in der gleichen Gruppe

07.03.2016

Frauen-Nationaltrainer Anton Lässer bewies ein glückliches Händchen. Er zog am vergangenen Samstag in Glattbrugg für den bevorstehenden europäischen Klubwettbewerb der Frauen attraktive Paarungen.

Der Gruppe A wurden nebst den beiden Schweizer Spitzenclubs TSV Jona (dreifacher Schweizer Meister in Serie und letztjähriger Silbermedaillengewinner am Europacup) und STV Schlieren (amtierender Vizemeister) auch der SV Moslesfehn aus Deutschland sowie der österreichische Traditionsverein FSC Wels 08 zugelost.

Titelverteidiger spielt in der Gruppe B

In der Gruppe B werden Titelverteidiger TSV Dennach aus Deutschland, die FG Oberentfelden-Amsteg aus der Schweiz sowie MTSV Selsingen (Deuschland) und FBC Linz-Urfahr (Österreich) aufeinander treffen.

Der EFA 2016 Fistball Women's Champions Cup wird am 2. und 3. Juli 2016 in der Faustball-Arena Grünfeld in Jona ausgetragen.

Silber für Arnreit beim Europacup!

Beim M-TEC Frauen Faustball Europacup in der Halle 2016 unterlag Gastgeber Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit im Finale dem Titelverteidiger TSV Dennach mit 1:4 Sätzen und holte sich damit erneut die Silbermedaille. Die Bronzemedaille ging an den Ahlhorner SV durch einen 4:3-Sieg im kleinen Finale gegen STV Oberentfelden-Amsteg.

 

Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit und TSV Dennach lieferten sich im Hallen Europacupfinale über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch in der mit 500 Zuschauern ausverkauften Rohrbacher Bezirkssporthalle. In den ersten beiden Sätzen hatten jeweils die Gäste mit 11:9 knapp die Nase vorne ehe im dritten Satz Arnreit groß auftrumpfte und mit einem 11:6 Satzsieg auf 1:2 Sätze verkürzen konnte. Doch nach diesen genialen Satz der Gastgeberinnen, in dem es bestens gelang Magdalena Lindorfer optimal in Position zu bringen so dass diese immer wieder mit unerreichbaren Klopfern Punkt für Punkt scorte, trumpfte wieder Dennach auf. Angeführt von der überragenden Kapitänin Sonja Pfrommer zog Dennach im vierten Satz auf 7:2 davon, Arnreit kam zwar nochmals auf 10:10 heran doch der Satz ging erneut mit 2 Bällen Unterschied an die Gäste. Im fünften Satz konnte sich Arnreit nicht mehr aus der Umklammerung von Dennach befreien, mit dem Wissen diesen Satz gewinnen zu müssen spielte Arnreit zu verkrampft.

 

Arnreit hat im dritten Satz seine Klasse gezeigt, war allerdings heute zu wenig konstant. „Wir haben es einerseits nicht geschafft die dominante Dennach-Schlägerin Sonja Pfrommer öfter anzuspielen um sie aus dem Spiel zu nehmen und waren andererseits im Zuspiel zu inkonstant um die Stärke von Maggy Lindorfer besser zu nutzen“ fasst Sektionsleiter Norbert Gahleitner die Gründe für die Niederlage kurz zusammen. „Es war ein Finale auf höchstem Niveau und wir sind auf dem richtigen Weg“ freut sich der OK-Chef über die gelungene Veranstaltung.

 

Zu den besten Spielerinnen der beiden Finalmannschaften wurden mit Magdalena Lindorfer aus Arnreit und Sonja Pfrommer aus Dennach zwei Schlägerinnen gewählt, sie haben nicht nur im Finale ihre Extraklasse bewiesen sondern waren bereits am Vortag maßgeblich für den Finaleinzug ihrer Teams verantwortlich.

 

Im kleinen Finale kämpfte sich der Ahlhorner SV nach einem 1:3 Satzrückstand gegen Oberentfelden-Amsteg nochmals zurück, nachdem im fünften Satz bereits 3 Matchbälle abgewehrt werden mussten. Der deutsche Meister drehte das Match noch mit 4:3 Sätzen um und holte sich damit die Bronzemedaille, die Schweizerinnen brachen in den letzten beiden Sätzen völlig ein und konnten den Vorsprung nicht über die Zeit bringen.

 

Aufholjagt in der Bundesliga soll fortgesetzt werden!

 

Keine Verschnaufpause gibt es für die Arnreiter Faustballgirls, denn bereits am kommenden Samstag geht es in der Frauen Faustball Bundesliga wieder um wertvolle Punkte. Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit spielt am Samstag um 13:00 Uhr in Freistadt gegen ÖTB TV Neusiedl und gegen die Gastgeberinnen von Union Compact Freistadt. Zwei Siege sind Pflicht, denn Arnreit will in dieser Saison noch ein weiteres Mal in Freistadt spielen – nämlich beim Final 3 Ende Februar. Dazu gilt es noch ein paar Plätze wett zu machen wobei Neusiedl einer der Konkurrenten um die Final 3 Teilnahme ist.

Arnreit und Dennach stehen im Finale!

Am ersten Spieltag des M-TEC Frauen Faustball Europacups in Rohrbach setzten sich heute mit Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit und TSV Dennach die Favoriten durch und bestreiten morgen das Finale.

 

Gastgeber Union Raiffeisen DIALOG telekom Arnreit wurde heute im Halbfinalspiel gegen STV Oberentfelden-Amsteg seiner Favoritenrolle gerecht und schlug den schweizer Meister in knapp einer Stunde mit 4:0 Sätzen. Arnreit präsentierte sich in bester Verfassung, defensiv konnten die Schweizerinnen Arnreit kaum bezwingen, zu gut standen Tanja Gahleitner, Karin Azesberger und Bianca Eisschiel in der Abwehr. Im Angriff war Magdalena Lindorfer an der Leine eine Klasse für sich und ließ den Schweizerinnen meist keine Chance. Die Versuche von Oferentfelden-Amsteg Arnreits Schlägerin Magdalena Lindorfer durch Anspiel aus dem Spiel zu nehmen scheiterten oftmals mit Eigenfehlern oder die zweite Arnreiter Schlägerin Katharina Gahleitner punktete im Rückschlag aus den dann optimal zugespielten Bällen. Im letzten Satz kamen mit Martina Wögerbauer und Magdalena Bauer zwei Jugendspielerinnen zum Europacupeinsatz, sie standen den ausgewechselten Spielerinnen um nichts nach.

 

Im ersten Halbfinale wurde Titelverteidiger TSV Dennach seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich im deutschen Duell gegen den Ahlhorner SV mit 4:1 Sätzen doch deutlich durch. Dennach fand von Beginn an besser ins Spiel ehe im dritten Satz der Ahlhorner SV mit einem 11:5 auf 1:2 verkürzen konnte. Doch Dennach legte nach, baute dank ihrer überragenden Schlägerin Sonja Pfrommer mit 11:5 die Führung auf 3:1 aus. Der letzte Satz ging in die Verlängerung nachdem Imke Schröder einen Satzball von Ahlhorn ins Out gesetzt hatte, dort verwertete dann Dennach den ersten Matchball zum Sieg.

 

Somit kommt es morgen ab 12:00 Uhr zu einer Neuauflage des letztjährigen Finalspieles zwischen dem Gastgeber Union Raiffeisen Dialog telekom Arnreit und dem Titelverteidiger TSV Dennach. Um 10:00 Uhr steigt das Spiel um Platz 3 zwischen dem Ahlhorner SV und Oberentfelden-Amsteg.

 

Den Titel erneut gewinnen

„Den Titel erneut gewinnen“, so lautet das Ziel der Dennacher Faustball Frauen für den am Wochenende stattfindenden Europapokal. Doch leicht wird diese selbst gestellte Aufgabe bei weitem nicht. Zunächst muss man am Samstag das Halbfinale gegen den Deutschen Meister vom Ahlhorner SV gewinnen, um überhaupt ins Finale einziehen zu können. Doch dieser Aufgabe sehen die Pink Ladies aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil motiviert entgegen.

 

Bereits am Freitag wird sich die Mannschaft von Trainer Rudolf Reuster auf den Weg nach Rohrbach in Oberösterreich machen. Dort wird der Faustball Europacup der Frauen stattfinden. Hierbei treffen sich die Landesmeister aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, sowie der Titeverteidiger, um die Krone des Vereinsfaustball in Europa erneut auszuspielen. Die Dennacher Mannschaft hat sich hierbei schon vor einem Jahr mit dem überraschenden Gewinn des Titels qualifiziert. Eine Erleichterung nach dem wenig erfolgreichen Abschneiden bei den letzten nationalen Titelkämpfen. Hierbei setzte sich überraschend der niedersächsische Ahlhorner SV durch. Dieser wurde bei den Auslosungen als Gegner des TSV festgelegt.

Die Dennacher Mannschaft ist trotz der Niederlage in der Bundesliga in guter Verfassung. Einziger Wehmutstropfen ist der verletzungsbedingte Ausfall von Abwehrspielerin Janina Krämer. Dennoch ist der Kader mit sieben einsatzfähigen Spielerinnen sehr gut besetzt. Der momentan Tabellenzweite der Faustball Bundesliga Süd kann erstmals auf drei Angreiferinnen zurückgreifen. Hier hat Trainer Rudolf Reuster die Qual der Wahl zwischen Weltmeisterin Sonja Pfrommer, der abwehrstarken Christina Grüneberg und der kämpferischen Rückkehrerin Lena Wahl. Auch die Abwehr ist wie gewohnt stark besetzt und in sehr guter Form. Hierbei muss Trainer Reuster entscheiden, ob Jasmin Fischer oder Weltmeisterin Anna-Lisa Aldinger auf der Zuspielposition zum Einsatz kommt. Letztere kann jedoch problemlos auf der Abwehrposition agieren, wo auch Nationalkadermitglied Sophia Scheidt und die erfahrene Europameisterin Annkatrin Aldinger auf ihren Einsatz warten.

Der Halbfinalgegner vom Ahlhorner SV ist momentan Drittplatzierter der Bundesliga Staffel Nord und mit der Rückkehr von Rekordnationalspielerin Janna Köhrmann wieder erstarkt. Der ASV musste allerdings durch den Rücktritt ihrer langjährigen Angreiferin Celina Minx einige Umstellungen im Team vornehmen. So wurde das junge Talent Pia Neuefeind in den Bundesligakader berufen. Für den TSV ist Ahlhorn kein unbekannter Gegner und eine Hürde, die mit Konzentration und dem Ausschöpfen des spielerischen Potentials zu meistern ist. Dennoch muss die nötige Leistung erst abgerufen werden können. Kampflos wird Ahlhorn nicht vom Feld gehen. Selbst bezeichnen sich die ASV-Frauen allerdings als Außenseiter und den Gewinn des Deutschen Meistertitels eher als überraschend.

 

Im Zweiten Halbfinale spielen mit dem STV Oberentfelden-Amsteg und der Union Arnreit die Meister aus der Schweiz und aus Österreich. Oberentfelden-Amsteg ist in diesem Turnier ein Außenseiter und ein eher unbekanntes Team. Favorit in diesem Spiel ist wohl die gastgebende Union Arnreit, die durch die Rückkehr ihrer Topangreiferin Magdalena Lindorfer von einem Auslandsaufenthalt zu alter Stärke gekommen. Auch in der laufenden Bundesligasaison konnten die Arnreiterinnen wieder gewinnen und arbeiten sich weiter nach oben vor. Dennoch bleibt abzuwarten in welcher Form sich Lindorfer momentan befindet.

 

Der TSV geht gut vorbereitet in die Spiele. Auch in der Winterpause wurde das Training konstant fortgeführt und die Intensität nochmals erhöht. Trainer Reuster hat dabei noch einige Schwächen ausgemacht, die in den folgenden Trainingseinheiten zielstrebig trainiert wurden. Ebenso hat man sich mit taktischen Abläufen versucht auf den kommenden Gegner vorzubereiten. So geht das Dennacher Team voller Vorfreude und Motivation an die Aufgaben am Wochenende.

11.01.2014: TSV Dennach holt sich Europacup-Titel

Die 350 Zuschauer in Sargans sahen ein gutes Endspiel zwischen Titelverteidiger Union Arnreit (Ö) und dem TSV Dennach (D). Der erste Satz war offen, Dennach holte sich den Satz mit 11:9. Auch der zweite Satz war umstritten, Arneit kämpfte sich nach 0:3-Rückstand zurück, verlor den Satz nur knapp mit 10:12. Im nächsten Durchgang lag Arnreit immer vorne und gewann mit 12:10. Dennach erholte sich rasch, dank guten Zuspielen und einer starken Angreiferin Sonja Pfrommer wurde der Satz mit 11:9 eine Beute der Deutschen. Der TSV Dennach wollte sich den Titel nun nicht mehr nehmen lassen. Bei Arneit kam Angreiferin Magdalena Lindorfer zu wenig ins Spiel. Dennach entschied das Spiel und den Europacup dank eines 11:7 im fünften Satz. Sonja Pfrommer zum Sieg: „Wir wollten Spass haben und dies hatten wir. An den Sieg glaubte ich erst beim letzten Ball.“

Im Spiel um den dritten Platz geriet Schlieren gegen Wels 08 (Ö) rasch ins Hintertreffen. Nach dem  2:5-Rückstand kam der Schweizer Hallenmeister aber ins Spiel und konnte nach dem 5:5-Ausgleich zulegen. Die 8:5-Führung wurde nicht gehalten, Wels macht die entscheidenden Punkte zum 11:8 Satzgewinn. Im zweiten Satz passt bei Schlieren nicht viel zusammen, Wels holte sich den Durchgang problemlos mit 11:2. Der Schweizer Meister hatte Mühe im Angriff, mit der Raumaufteilung und musste auch den nächsten Satz mit 3:10 klar abgeben. Nach dem 0:5-Rückstand im vierten Satz gab Schlieren nicht etwa auf. Die Schweizerinnen wollten sich so nicht geschlagen geben. Dank gutem kämpferischen Einsatz verkürzte Schlieren den Rückstand und es entwickelte sich ein spannender Satz. Nach dem 9:9-Ausgleich hatten beide Teams Chancen auf den Satzgewinn. Schlieren behielt mit 13:11 das bessere Ende aber für sich. Der fünfte Satz begann schlecht für Schlieren.  Schnell musste einem 0:4-Rückstand nachgerannt werden. Wels konnte den Vorsprung halten und erspielte sich sechs Matchbälle. Die Nerven spielten nun den Österreicherinnen einen Streich. Schlieren wehrte sich tapfer, den fünften Matchball nutze Wels dann doch zum 11:8 und 4:1-Erfolg.


Danke an Felix Stoeldt, der uns die tollen Bilder zur Verfügung gestellt hat

Dennach zweiter Finalist

STV Schlieren – TSV Dennach 1:4
(2:11, 4:11, 6:11, 11:8, 9:11)
Mit Dennach setzte sich der Favorit im Duell gegen Schlieren durch. Die Deutschen dominierten den ersten Satz klar. Im zweiten Durchgang lag Schlieren mit 3:0 zurück, Dennach kam aber ins Spiel zurück und entscheid den Satz für sich. Der dritte Satz ging auch an das Team aus Deutschland. Bei Schlieren war aber eine Steigerung sichtbar. Im vierten Satz konnte dies auch in Punkte genutzt werden. Der Schweizer Hallenmeister gewann den Satz 11:8. Auch im fünften Durchgang hielt Schlieren gut mit, verlor den Satz ganz knapp mit 9:11.
Damit spielt Dennach im Final gegen Arnreit, Schlieren wird im Bronzespiel auf Wels treffen.

Arnreit erster Finalist

Union Arnreit FSC Wels 08 4:0
(11:7, 11:5, 11:2, 11:7)
Titelverteidiger Arnreit liess im österreichischen Duell Wels 08 keine Chance. Der Meister aus Österreich zeigte ein kompaktes Spiel. Im ersten Satz konnte Wels noch einigermassen mithalten, musste im zweiten und dritten Satz aber die Überlegenheit von Arnreit anerkennen. Wels zeigte im vierten Satz einige gute Bälle, konnte aber die Niederlage nicht mehr verhindern. Union Arnreit steht  damit erneut im Europacup-Final.

 

 



06.01.2015: TSV-Frauen wollen ins Finale

Gleich zu Beginn des neuen Jahres steht den Frauen des TSV Dennach das erste Großevent bevor. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte kämpft das Team von Trainer Rudolf Reuster um die europäische Krone im Hallenfaustball. Im schweizerischen Sargans findet der Frauen Europacup im Rahmen des hochkarätigen Männer Eliteturniers Manor Indoors statt. Teilnahmeberechtigt sind die Landesmeister aus Österreich, Deutschland und der Schweiz, wobei das Land des Titelverteidigers zwei Mannschaften ins Rennen schicken darf. Dabei trifft der TSV Dennach am Samstag im Halbfinale auf den Schweizer Meister vom STV Schlieren.

Leichte Fehler dürfen wir uns an diesem Wochenende nicht leisten“, so Zuspielerin Jasmin Fischer. Diese kann man sich zwar in der Bundesliga leisten, können auf diesem hohen Niveau allerdings über Sieg und Niederlage entscheiden. Mit dem Einzug ins Finale hat sich das Team aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil zwar ein realistisches Ziel gesetzt, weiß aber um die benötigte Leistungssteigerung im Vergleich zum Bundesligaalltag. Mit dem STV Schlieren trifft der TSV auf den vermeintlich leichtesten Gegner. Trotzdem kennt man die Schweizer Mannschaft nur von Vorbereitungsturnieren im Feld. In der Halle sind alle teilnehmenden Mannschaften unbekannte. Kann die Dennacher Mannschaft ihr Potential im Halbfinale abrufen, ist ein Finaleinzug durchaus realistisch. Man darf allerdings gespannt sein, wie Trainer Rudolf Reuster sein Team aufstellen wird. Im Angriff kann er auf die derzeit extrem stark spielende Sonja Pfrommer nicht verzichten. Auch Neuzugang Christina Grüneberg wird auflaufen. Wichtig sind ihre nahezu fehlerfreien und druckvollen Angaben. Ob Lena Wahl mitreisen kann, steht noch in den Sternen. Als mentale Stütze und Motivatorin wäre die zurzeit pausierende Angreiferin sicherlich wichtig. Richtig interessant wird es allerdings in der Abwehrreihe des TSV Dennach. Nach der erfolgreichen Knieoperation von Janina Krämer hat der Trainer eine Option weniger. Dennoch bleiben ihm vier Spielerinnen, die er beliebig einsetzen kann. Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger wird Reuster sicherlich auf dem Zettel haben. Nun kommt es darauf an, wie es um die Gesundheit der derzeit noch an einem Virus laborierenden Sophia Scheidt steht. Ist sie voll einsatzfähig, ist das langjährige Zusammenspiel sicherlich ein Faktor. Aber Jasmin Fischer ist fit und zu 100% einsatzfähig und eine sehr gute Alternative für Zuspiel und Abwehr. Nimmt sie die Rolle der Zuspielerin ein, rutscht Anna-Lisa Aldinger auf die Abwehrposition. Man darf also gespannt sein, wie der Trainer sich entscheidet.

Das zweite Halbfinale ist rein österreichisch geprägt. Es treffen der Titelverteidiger und österreichische Staatsmeister von der Union Arnreit und der österreichische Vizemeister von der FSC Wels aufeinander. Hier sind die Arnreiter Damen hoher Favorit. Dennoch kann das Welser Team der derzeit weltbesten Mannschaft das Leben schwer machen.

Das Finale am Sonntag bestreiten die beiden Gewinner der Halbfinals.

Europacup der Frauen ausgelost

Im Rahmen des Faustball-Cupfinals in Kreuzlingen wurden die Halbfinals des Hallen-Europacups der Frauen in Sargans ausgelost. Der Hallen-Europacup der Frauen findet am 10. und 11. Januar 2015 in Sargans statt. Ausgetragen werden die Partien im Rahmen des internationalen Männer-Turniers Manor Indoors in der Sporthalle Riet in Sargans.

 

Teilnehmen werden diese Teams:
Union Arnreit (Pokalverteidiger, Meister AUT)
FCS Wels 08 (Vize-Meister AUT)
STV Schlieren (Meister SUI)
TSV Dennach (Meister GER)

 

Vor dem Cupfinal der Männer in Kreuzlingen haben IFA-Vertreter Josef Andolfatto und Manor-Indoors-OK-Mitglied Markus Roth die Auslosung der Halbfinals vorgenommen. Dabei wurden diese Halbfinals ausgelost:

Union Arnreit - FSC Wels
TSV Dennach - STV Schlieren

 

Das erste Halbfinalspiel zwischen Arnreit und Wels findet am Samstag, 10. Januar 2015 um 13.15 Uhr statt, jenes zwischen Dennach und Schlieren um 14.30 Uhr

 

Das OK der Manor Indoors gratuliert euch herzlich zum Meistertitel. Wir freuen uns, euch beim Frauen-EC in Sargans begrüssen zu dürfen.

 

 

 

Durchwachsenes Europacup-Debüt für den TSV Dennach

Auf ein durchwachsenes Wochenende beim Europacup der Frauen in Kremsmünster(Oberösterreich) kann die Mannschaft des TSV Dennach zurückblicken. Zu stark war die Konkurrenz und zu wenig Alternativen hatte der TSV Dennach auf der Angriffsposition, um auf diesem Niveau mithalten zu können.

In seinem ersten Spiel auf internationaler Ebene traf der TSV auf den deutschen Feld-Vizemeister TV Jahn Schneverdingen. Zwei Sätze konnte das Team von Trainer Rudolf Reuster mithalten. Satz eins war bis zum 10:10 offen, wobei der TSV den Satz mit zwei Fehlangaben unglücklich abgeben musste(10:12). Der nächste Satz verlief ähnlich, wobei die Mannschaft aus dem neuenbürger Höhenstadtteil das bessere Ende auf seiner Seite hat(12:10). Doch ab dem dritten Satz hatte der TSV dem TV Jahn nicht mehr viel entgegen zu setzen. Zu viele individuelle Fehler und zu wenig Druck machten es dem Gegner leicht, sein Spiel aufzuziehen. 4:11 und 6:11 gingen die Sätze und das Spiel 1:3 verloren.

Das zweite Gruppenspiel gegen Remeco Reichl SSB Neusiedl/Zaya verlief ganz anders. Druckvoller und variabler startete der TSV-Angriff in die Partie und auch die Abwehrreihe konnte ein ums andere Mal die gegnerischen Angriffe parieren. So konnte Satz eins 11:7 gewonnen werden. Doch in Satz zwei agierte man wieder zu fehlerhaft, sodass der Gegner zu lange als nötig mithalten konnte und der Satz in der Verlängerung entschieden wurde(14:12). Im dritten und letzten Durchgang schafften die Frauen in Pink es, ihre Fehler wieder zu reduzieren und schafften mit einem 11:7 ihren ersten Sieg im Turnier.

Im Spiel gegen den schweizerischen TSV Jona musste also entschieden werden, welche der beiden Mannschaften ins Halbfinale um den Europacup einziehen sollte. Dennach startete gut ins Spiel und konnte Jona von Anfang an unter Druck setzen. Die Abwehr hatte sich Mitte des Satzes sehr gut auf die Angriffe der schweizerischen Schlagfrau eingestellt. Mit 11:8 sicherte sich Dennach den ersten Durchgang. Doch dann ließ man den Gegnern zu viel Spielraum und Jona konnte problemlos das Spiel an sich reißen. Wieder ideenlos schien der dennacher Angriff gegen die bärenstarke Abwehr aus der Schweiz. Das TSV-Team schaffte es nicht den Spielfluss des Gegners zu stoppen und musste Jona somit mit 7:11, 7:11 und 6:11 ziehen lassen. Somit war der TSV als Gruppendritter ausgeschieden und traf am zweiten Turniertag auf den SSV Bozen(Italien) in einem Qualifikationsspiel zum Platzierungsspiel um Platz 5.

Tag zwei fing für den TSV Dennach an, wie der Erste aufgehört hat. Gegen die Italienerinnen aus Bozen produzierte das Team um Kapitän Sonja Pfrommer wieder jede Menge unnötiger Fehler und hielten somit unbeabsichtigt den Gegner im Spiel. In Satz eins war das Spiel bis zum 14:14 ausgeglichen, ehe der TSV den rettenden Punkt zum Satzgewinn machte(15:14). In Satz zwei ließ man Bozen ebenfalls zu viele Freiheiten, sodass dieser Satz mit 9:11 abgegeben wurde. Nachdem man es wiederum schaffte die eigene Fehlerquote zu drücken, konnten die Frauen aus Dennach das Spiel dann doch noch an sich reißen und die Sätze drei und vier mit jeweils 11:7 für sich entscheiden und sich für das Platzierungsspiel um den 5. Platz qualifizieren.

Leider machten sich nun die schon vier bestrittenen Spiele bei Schlagfrau Lena Wahl bemerkbar, die sie alleine für den Druck im Angriff verantwortlich war. Sie wurde im Platzierungsspiel für die Bundesliga geschont und Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger übernahm ihre Position. Ins Zuspiel rückte Sophia Scheidt und in die Abwehrposition neben Annkatrin Aldinger spielte nun Jasmin Schweizer. Der TSV spielte im Platzierungsspiel gegen den österreichischen Vizemeister aus Neusiedl plötzlich einen ganz anderen Faustball. Befreit kämpften die Damen um jeden Ball und hatten eine Menge Spaß den Gegner ein ums andere Mal auszuspielen. Der erste Durchgang ging zwar mit 7:11 noch an Neusiedl, den Zweiten erkämpften sich die Dennacherinnen dann mit 13:11. Nun begann ein Wechselspiel auf dennacher Seite, wobei der Spielfluss niemals in Mitleidenschaft gezogen wurde. Janina Krämer rückte für Sonja Pfrommer auf die Zweitschlagposition und nach deren Wiederhereinnahme dann in die Abwehr. Selina Lutz kam für Sophia Scheidt ins Zuspiel und wurde in Satz fünf von Jasmin Schweizer abgelöst. Einzig Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger behielten ihre Positionen inne. Die Mannschaft kämpfte in jeder Formation leidenschaftlich in konnte sogar den dritten Satz mit 11:7 gewinnen und in Sätzen in Führung gehen. Dann legte der Gegner noch eine Schippe drauf und der Druck im Angriff reichte nicht mehr ganz aus. Die Mannschaft versuchte immer wieder dagegen zu halten, musste aber Satz vier mit 4:11 und Satz fünf mit 8:11 dem Gegner überlassen. Dennoch kämpften die Frauen in ihrem letzten Spiel zwei Stunden lang, was auch die mitgereisten Fans für die zuvor gezeigten Leistungen etwas entschädigte.

Annkatrin Aldinger: „Im Großen und Ganzen sind wir mit Platz 6 ganz zufrieden. Mit einer fitten Sonja Pfrommer hätten wir sicherlich das Halbfinale erreicht, aber mit nur einer Angreiferin hatten wir zu wenig Alternativen und die Spiele waren vor allem für Lena Wahl sehr kräftezehrend. Dennoch hat sie sich gut geschlagen.“

Den Europacup holte sich Topfavorit Union Arnreit mit dem östereichischen Ausnahmetalent Magdalena Lindorfer im Angriff. Das Team setzte sich mit einem glatten 3:0 gegen den Ahlhorner SV durch. Der TV Jahn Schneverdingen holte sich gegen den TSV Jona die Bronzemedaille.

 

 

 

 

 

03.07.2013: Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte nimmt ein Team des TSV Dennach am Europapokal der Vereinsmannschaften im oberösterreichischen Kremsmünster teil. Mit dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft im vergangenen Jahr konnte sich die Mannschaft von Trainer Rudolf Reuster als Meister aus Deutschland für das Turnier qualifizieren. Ziel ist es, sich ordentlich zu präsentieren und für die Endrunde zu qualifizieren.

Die Qualifikation zur Endrunde ist nur den beiden besten Teams der Vorrundengruppe gewährt. Die Vierergruppe in die der TSV zugelost wurde wird komplettiert durch den deutschen Vizemeister aus Schneverdingen, den österreichischen Vizemeister Neusiedl und den schweizer Vizemeister aus Jona. Zwei Siege sollte der TSV Dennach einfahren, um den Sprung in die Endrunde der besten vier Mannschaften zu schaffen.

Der erste Gegner am Freitagnachmittag wird der TV Jahn Schneverdingen sein. Die Mädels aus der Heide sind dem dennacher Team schon gut bekannt. Bei der letztjährigen DM schafften die rot-weißen Heidschnucken genauso wie das TSV-Team erstmals den Sprung in ein Finale auf dem Feld. Einen harten Kampf lieferten sich beide Mannschaften, wobei der TSV Dennach am Ende knapp die Oberhand behielt und den Titel mit nach Hause brachte. Das umgekehrte Bild boten die Teams bei der Hallen-Meisterschaft in der neuenbürger Stadthalle. In der Vorrunde konnte Dennach den TV Jahn noch besiegen, doch als man sich im Finale wieder gegenüber stand konnten sich dieses Mal die Niedersachsen denkbar knapp den Titel schnappen. Mit drei aktuellen Nationalspielerinnen ist Schneverdingen gut aufgestellt. Im Angriff spielt Nationalangreiferin Cindy Nökel, die durch Hinrike Seitz gut in Szene gesetzt wird. In der Abwehr steht neben A-Nationalspielerin Janina von der Lieth auch das junge Talent Theresa Schröder, der schon mehrmals der Sprung in die Jugendnationalmannschaft gelang. Für den TSV Dennach wird das Team aus der Lüneburger Heide wieder ein sehr harter Brocken.

Eine unbekannte Größe hingegen ist die Mannschaft von Remeco Reichel SSB ÖTB Neusiedl. Der Vizemeister aus Österreich hat mit Elisabeth Ojo im Angriff auch eine österreichsiche Nationalspielerin im Kader, die problemlos auf nahezu jeder Position einsetzbar ist. Noch nie hat der TSV Dennach gegen dieses Team gespielt, ist jedoch gewarnt, dass die Mannschaft aus Niederösterreich ihren schärfsten Liga-Konkurrentinnen aus Arnreit(mehrfach Staatsmeister, Europapokal- und Weltpokalsieger) immer wieder Paroli bieten konnten und in der Halle sogar das Finale um die österreichische Staatsmeisterschaft gewinnen konnten.

Etwas bekannter hingegen ist die Mannschaft vom TSV Jona. Gegen die Damen vom Züricher Obersee spielen die dennacher Frauen stets bei internationalen Vorbereitungsturnieren und konnten jüngst beim Frühlingsturnier des TV Vaihingen/Enz das Halbfinale gegen Jona gewinnen. Die Frauen aus der Schweiz sind ebenfalls Debütanten auf der internationalen Faustballbühne. Der TSV Jona stellt mittlerweile einen Löwenanteil der schweizer Nationalmannschaft bei den Frauen. Im Hauptangriff agiert Celina Traxler und wird dabei durch ihre Zuspielerin Nathalie Berchtold unterstützt. In der Abwehr spielt Nadine Münzing, die auch Captain des Nationalteams ist. Desweiteren spielt in der Abwehr auch Tina Baumann, ein junges Talent, das ebenfalls den Sprung ins Nationalteam der Eidgenossen geschafft hat. Auch der TSV Jona ist keinesfalls zu unterschätzen, da die Mannschaft in der Halle auch endlich den Sprung ganz nach oben aufs Treppchen geschafft hat.

Der TSV Dennach wird auch beim Europapokal mit altbewährten Kräften antreten. Im Angriff sorgt Juniorennationalspielerin Lena Wahl für Druck, unterstützt wird sie dabei durch A-Nationalspielerin Anna-Lisa Aldinger, Selina Lutz und Sonja Pfrommer. In der Abwehr agieren Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger, sowie Janina Krämer und Jasmin Schweizer.

Ziel des TSV Dennach beim ersten internationalen Auftritt ist es, sich gut zu präsentieren, zu zeigen, dass man zu Recht dabei ist und den Gegnern ordentlich Paroli zu bieten. Ein bisschen liebäugelt man dabei schon mit dem Einzug in die Endrunde der besten vier Teams. Dieses Ziel zu erreichen, wird allerdings ein sehr hartes Stück Arbeit angesichts der hochkarätig bestückten Gruppe. Dennoch kann es der TSV Dennach mit einer sehr guten Leistung, dem nötigen Kampf- und Teamgeist und letztlich dem berühmten Quäntchen Glück vielleicht schaffen ins Halbfinale zu kommen.

 

Wie wir oben schon erwähnt haben spielen unsere Mädels am 05. und 06.07.2013 zum ersten Mal beim Europapokal in Kremsmünster mit. Wir stellen Euch die Gegner des TSV Dennach vor und werden Euch mit den notwendigen Infos versorgen. Alles über den Europapokal findet ihr auch auf der Seite des Ausrichters http://www.tus-kremsmuenster.com/index.php?seite=192.ifaec2013

 

 

TV Jahn Schneverdingen

Der TV Jahn Schneverdingen gehört seit Jahrzehnten zu den erfolgreichsten deutschen Vereinen im Frauenfaustball. Bei Deutschen Meisterschaften wurden seit 1981 insgesamt 42 Medaillen errungen. Hinzu kommen 14 Podestplätze bei Europacupwettbewerben und 2 Weltpokalsiege. Als ebenso wichtig erachtet wird aber im Verein die beständige und nicht minder erfolgreiche Jugendarbeit. So stellt der TV Jahn derzeit 10 Jugendmannschaften in allen Altersklassen und kann auch dort auf diverse Medaillen bei Deutschen Meisterschaften verweisen.

Die aktuelle Frauenmannschaft hat sich als Deutscher Vizemeister für diesen Europapokal in Kremsmünster qualifiziert. In einem packenden Finale unterlag man 2012 dem TSV Dennach denkbar knapp mit 2:3. In der abgelaufenen Hallensaison drehte der TV Jahn Schneverdingen dann den Spieß um und holte sich seinerseits mit 3:2 den Titel. In der Mannschaft stehen vier U18-Spielerinnen und mit Cindy Nökel, Hinrike Seitz und Janina von der Lieth drei aktuelle Nationalspielerinnen im Frauenbereich.

Schneverdingen liegt im Urlaubsgebiet der Lüneburger Heide zwischen Hamburg und Hannover. Der Gesamtverein gehört mit 3.200 Mitgliedern zu den größten in der Umgebung. 

Erwartungen Europacup

 Die unerfahrene und junge Mannschaft möchte bei ihrem ersten Auftritt auf internationaler Bühne Erfahrung sammeln. Trotzdem ist das Ziel das Erreichen der Endrunde, wohl wissend über die Schwere dieser Aufgabe.

Erfolge der Mannschaft:

17 x Deutscher Meister

4 x Europapokalsieger

2 x Weltpokalsieger

 

TSV Jona (Schweiz)

 

Remeco Reichel SSB ÖTB Neusiedl (Österreich)

 

In der anderen Gruppe kämpfen folgende Teams


Alhorner SV  (Titelverteidiger)

Der Ahlhorner Sportverein gehört mit 38 (!) am Punktspielbetrieb beteiligten Mannschaften zu den größten Faustballvereinen Deutschlands. Den größten Anteil dieser Teams stellt mit über 20 Schüler- und Jugendmannschaften der Nachwuchsbereich - ein Zeichen dafür, welche Bedeutung im Ahlhorner Sportverein der Talentförderung gegeben wird. Wöchentlich trainieren über 50 (!) 6- bis 10-jährige Minis regelmäßig!

Mit 78 Deutschen Meistertiteln in den letzten 25 Jahren gehört der Ahlhorner SV nicht nur zu den größten, sondern auch zu den erfolgreichsten Vereinen Deutschlands. Diese Meisterschaften wurden in den verschiedensten Klassen errungen, vornehmlich im Schüler- und Jugendbereich.

Die Frauenmannschaft scheiterte nach einer guten Hallensaision, bei der man den Staffelsieg erlangen konnte, bereits in der Vorrunde der Deutschen Meisterschaft. Demnach gilt es, in dieser Saison zunächst die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Ahlhorn zu sichern, um dort mindestens ins Halbfinale einzuziehen.

Neuzugang in dieser Saison ist Sandra Wortmann vom Hammer SC 08, die aus beruflichen Gründen ihren Wohnort nach Oldenburg verlegt hat.

Erwartungen Europacup

Als Titelverteidiger reist die Mannschaft zum Europacup der Frauen. Demnach ist der Erwartungsdruck für die Frauen vom Ahlhorner SV sehr hoch, sodass kein anderes Ziel als das Erreichen des Finals gesteckt werden kann. Nach einer holprig verlaufenden Hallensaison weiß das Team, dass dafür eine punktgenaue Leistung am gesamten Wochenende nötig sein wird, denn die Leistungsdichte aller Teams ist in diesem Jahr enger denn je.

Erfolge der Mannschaft:

8 mal Europapokalsieger bei den Frauen,

2 mal Weltpokalsieger (2004 in Porto Alegre / Brasilien + 2006 in Ahlhorn),

Deutscher Meister Frauen 1983, 2003, 2004, 2007, 2008, 2010, 2011 (Feld), 1994, 1995, 2002, 2004, 2008, 2009, 2010, 2011, 2012 (Halle)

SSV Bozen (Italien)

 

 

FB Embrach (Schweiz)

 

Nach der Trennung im Frühjahr 1994 von der Männerriege hat sich der Verein sehr schnell entwickelt. Mit knapp 100 Mitgliedern sind wir bereits ein grosser Verein im Embracher Tal. Es sind nun mehr als 20 Jahre her, als damals noch in der Männerriege der damalige Spielleiter Emil Tobler die ersten Gehversuche in der Nachwuchsarbeit machte. 1994 wurde dann ein eigener Verein gegründet als Unterriege der Männerriege Embrach. 2004 wurde die endgültige Abspaltung von der Männerriege und damit auch dem Turnverein vollzogen. Der Verein erhielt einen neuen Namen, ein neues Outfit und einen kompletten Vorstand. Faustball Embrach wurde geboren und direkt dem ZTV (Zürcher Turnverband) unterstellt.

Erwartungen Europacup

Das Hauptziel am diesjährigen Europapokal ist, uns nach der Vorrrunde unter den ersten zwei Teams zu klassieren und die Finalrunde am Sonntag bestreiten zu können.

bisherige Erfolge

Europapokal:

1999     3. Rang                        Feld

2005     2. Rang                        Halle

Schweizermeisterschaft:

7- facher Schweizermeister Feld

4- facher Schweizermeister Halle

 

Union Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit

 

 Union Raiffeisen Dialog Telekom Arnreit spielt seit 1991 (Halle) bzw. 1992 (Feld) in Österreichs höchster Spielklasse, die Mannschaft konnte sich seit damals ständig in den Medaillenrängen platzieren. Mit insgesamt 23 Meistertiteln in Österreich, sieben Europacupsiegen und drei Weltcupsiegen ist Arnreit das erfolgreichste Frauenteam in Österreich.

Union Raiffeisen DIALOG Telekom Arnreit musste sich beim Feld EC 2012 dem Ahlhorner SV geschlagen geben. Die Mannschaft konnte zuvor drei Jahre in Folge den Feldeuropacupbewerb gewinnen und hat sich somit 2011 den Wanderpokal endgültig gesichert. Neben dem Feldpokal haben aber auch die zwei weiteren Wanderpokale der IFA ihren endgültigen Platz in Arnreit gefunden, die Mannschaft gewann den Europacup in der Halle in den Jahren 2010 bis 2013 viermal in Folge. Mit drei Weltcupsiegen in Folge in den Jahren 2010 bis 2012 hat Arnreit als erfolgreichstes Frauenteam Geschichte geschrieben.

Der langjährige beständige Erfolg von Arnreit ist einerseits auf eine erfolgreiche Nachwuchsarbeit zurückzuführen, andererseits auch auf eine starke zweite Mannschaft in der den nachrückenden Jugendspielerinnen Gelegenheit gegeben wird sich an das Spieltempo in der Bundesliga heranzutasten.

So gelang dem Arnreiter U18 Mannschaft in der Halle mit dem Österreichischen Meistertitelt der 40. Staatsmeistertitel in der Vereinsgeschichte, in der Arnreiter U18 Mannschaft sind auch 4 Spielerinnen, die im Vorjahr in Cali den Jugend-WM-Titel für Österreich geholt haben. Sie alle stehen auch im Arnreiter Europacupkader in Kremsmünster.

Die zweite Arnreiter Frauenmannschaft spielt in der zweiten Österreichischen Feldbundesliga ständig vorne mit, in der Halle konnte sich die Mannschaft in den vergangenen Jahren oftmals den OÖ. Landesmeistertitel holen.

Die Mannschaft um Kapitänin Karin Azesberger spielte seit einigen Jahren beinahe unverändert in der derzeitigen Aufstellung, mit einem Durchschnittsalter von 20 Jahren zählt die Mannschaft trotz ihrer vielen Erfolge noch zu den jüngsten Teams. Bedingt durch die Babypause von Susanna Hartl musste heuer die Abwehr umgestellt werden, mit Tanja Gahleitner und Bianca Eisschiel rückten zwei U18 Weltmeisterinnen in den Stammkader nach. Sie konnten sich beim heurigen Hallen Europacupsieg und beim Hallenmeistertitel 2013 bereits bewähren.

Erwartungen Europacup

Nach der Dominanz der letzten Jahre auf nationaler und internationaler Ebene will das Arnreiter Team den Feld Europacuptitel wieder zurück erobern. Im Vorjahr musste sich die Mannschaft nur im Finale dem Ahlhorner SV geschlagen geben, der Titelverteidiger wird aufgrund seiner internationalen Erfahrung auch heuer als größter Konkurrent erwartet wobei aber auch den beiden weiteren Deutschen Teams jederzeit ein Europacupsieg zuzutrauen ist. Um das Ziel zu erreichen müssen sicherlich alle Rahmenbedingungen passen.

Erfolge der Mannschaft

23 facher Österreichischer Staatsmeister seit 1992 (13 mal Halle, 10 mal Feld)
7   facher Europacupsieger seit 2009 (3 mal Feld, 4 mal Halle)
3   facher Weltcupsieger 2010 bis 2012
40 facher Österreichischer Jugendmeister

 

 

 

TSV Dennach
Schwabentorstr. 40
75305 Neuenbürg

alfred.gerwig [@]onlinehome.de

Tel.:0 70 82- 92 97 80

 

Spielleiter

Jürgen Lutz

Baumgartenstr. 5

75305 Neuenbürg

juergenlutz.Den[@]web.de

Tel. 0 70 82 - 4 02 08