30.07.2017: Saisonabschluss auf Platz 2

 

Die Damen des TSV Dennach beenden die Feldsaison in der 1. Bundesliga Süd auf Platz 2. Am letzten Spieltag bezwangen die Frauen von Trainer Rudolf Reuster den Gastgeber FSV Hirschfelde in drei Sätzen und verloren abermals knapp gegen den TSV Calw mit 1:3. Somit steht der zweite Rang der Schlusstabelle zu Buche was bedeutet, dass die Pink Ladies bei den Deutschen Meisterschaften Mitte des Monats seit einiger Zeit wieder ein Qualifikationsspiel zum Halbfinale absolvieren müssen.

 

Am letzten Spieltag der Feldsaison 2017 reisten die TSV-Damen ins 700 Kilometer entfernte Hirschfelde am Länderdreieck Deutschland/Polen/Tschechien. Ironischerweise kam es dort zum Lokalderby gegen den Tabellenführer TSV Calw, der zuvor sein Spiel gegen die Gastgeber in drei Sätzen gewinnen konnte. Ohne Hauptangreiferin Sonja Pfrommer ging das Team sehr motiviert, aber ohne jeglichen Druck ins Spiel. Man wollte gewinnen, wusste aber, dass es am Tabellenplatz nichts ändern würde. Befreit und angeführt von Lena Wahl spielten die Pink Ladies im ersten Satz groß auf. Die Angaben konnten immer wieder gut entschärft und aufgebaut werden und Lena Wahl spielte ihre ganze Klasse aus. Mit einem 11:5 gewann man diesen Durchgang. Calw steigerte sich wie erwartet und so kam es in den beiden folgenden Sätzen zu einem Kopf an Kopf Rennen um den Satzgewinn. Beide Male zogen die Frauen des TSV Dennach knapp den Kürzeren (8:11 und 10:12). Im vierten Satz hielt man bis zum 5:5 gut mit, doch dann hatte man einige Male Pech mit dem Platz. Auf dem tiefen Rasen versprangen ein paar Zuspiele und es kam zu kleinen Unstimmigkeiten, die dem TSV am Ende auch diesen Satz kostete (5:11).

 

Frisch und neu motiviert startete das Reuster-Quintett dann ins Spiel gegen den FSV Hirschfelde. Schnell stellte man sich auf die halblang geschlagenen Bälle ein und konnte im Gegenzug immer wieder selbst den Punkt beim Gegner setzen. 11:7 und 11:5 ging man in Satzführung. Den zweiten Satz beendete das Team mit Elena Kull im Zuspiel, Celine Jensen im Angriff und Tabea Kälber auf der Abwehrposition. So schickte Rudolf Reuster seine Mannschaft auch im dritten Durchgang in die Partie. Doch der Spielfluss kam ins Stocken und man sah sich schnell einem 4:8-Rückstand gegenüber. Man wollte nicht riskieren noch einen Satz spielen zu müssen und so wechselte Anna-Lisa Aldinger wieder ins Zuspiel, während Elena Kull die Position des Zweitangreifers einnahm. Jasmin Fischer kam für Tabea Kälber zurück ins Spiel. So nahm der TSV wieder Fahrt auf und holte Punkt für Punkt auf, ehe die gegnerische Angreiferin ihre Angabe ins Aus setzte und den Satz zugunsten des TSV bei 12:10 beendete.

 

Nun steht den Bundesligafrauen 19. Und 20. August im niedersächsischen Moslesfehn ein Qualifikationsspiel gegen die Gastgeberinnen bevor. Gewinnt man dieses qualifiziert man sich für das Halbfinale in welchem wieder einmal der Ahlhorner SV der Gegner wäre.

02.07.2017: Bundesligaspieltag in Eibach

Am Sonntag waren die „Pink Ladies“ zu Gast beim TV Eibach. An diesem Wochenende fielen leider wieder Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg aus, aber davon ließen sich die Dennacher Frauen nicht aufhalten. Mit Lena Wahl und Tabea Kälber auf Haupt- und Zweitschlag startete man auf perfektem Rasen in das erste Match gegen den Gastgeber. Mit viel Spaß am Spiel und Teamgeist gewann Dennach den ersten Satz gegen den TV Eibach mit 11:8. Im zweiten Satz konnte man den Bällen des Gegeners nicht mehr so gut Widerstand leisten und verlor mit 7:11. Trotz dieses Satzverlusts kämpfte sich Dennach wieder zurück ins Spiel und gewann die letzten zwei Sätze mit 11:8 und somit auch das erste Spiel.

 

Im darauffolgenden Spiel standen die „Pink Ladies“ dem TV Bretten gegenüber. Im ersten Satz spielte Dennach mit voriger Aufstellung und sicherte sich gleich zu Beginn den ersten Satz mit 11:5. Im zweiten Satz wurde gegen Ende Elena Kull für Tabea Kälber eingewechselt. Nach kleinen Startschwierigkeiten wechselten Anna-Lisa Aldinger und  Elena Kull die Position, damit die Jugendspielerin wie gewohnt Zuspiel spielen konnte. Daraufhin gewann der TSV den Satz mit 11:9. Im dritten Satz kam Jugendspielerin Celine Jensen zum Einsatz und ersetzte so Anna-Lisa Aldinger auf der Zweitschlagposition. Auch sie kämpfte mit Startschwierigkeiten, aber fand dann recht schnell ins Spiel. Mit einer sehr starken Abwehr, bestehend aus Jasmin Fischer und Annkatrin Aldinger, und dem Angriff von Lena Wahl konnte man aber über diese Fehler hinwegsehen und gewann den letzten und entscheidenden Satz mit 11:6.

 

TSV Dennach vorläufig für Deutsche Meisterschaft qualifiziert

 

Schon zwei Spieltage vor Ende der Bundesligasaison hat sich das Frauen Bundesliga Team des TSV Dennach für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft im August qualifiziert. Nach dem Gewinn von acht Punkten beim Doppelspieltag am Wochenende liegt man nun zehn Punkte vor dem Drittplatzierten bei nun mehr acht auszuspielenden Punkten.

 

Am Samstag waren der TV Obernhausen und der TV Segnitz zu Gast auf der Sportanlage des TS Dennach am Schwabentor. Im ersten Match trafen die Frauen von Trainer Rudolf Reuster auf die Aufsteiger aus Segnitz. Die Gastgeberinnen starteten gut in den ersten Durchgang und hat bei sehr windigen Verhältnissen alles unter Kontrolle. Vor allem Rückkehrerin Lena Wahl machte eine sehr gute Partie an ihrem ersten Spieltag seit einiger Zeit. So erspielten sich die Pink Ladies gleich die ersten beiden Sätze mit jeweils 11:7. Mit einem 2:0-Satzvorsprung schickte der TSV die beiden Youngsters Elena Kull und Tabea Kälber aufs Feld. In dieser Aufstellung tat sich das Team allerdings schwer. Die fehlende Erfahrung und die Absprachen miteinander machten das Spiel etwas zäh. Den Satz gewann der TV Segnitz mit 11:7. In Satz vier übernahm Anna-Lisa Aldinger wieder das Zuspiel und das TSV-Team legte noch einen Gang zu. Segnitz hielt aber mit einer sehr stabilen Abwehr dagegen. So ging der Satz mit 11:8 und das Spiel in 3:1 Sätzen an die Frauen des TSV-Dennach.

 

Im dritten Spiel des Tages kam es zum Lokalderby zwischen den TSV-Frauen und dem TV Obernhausen. Man erwartete ein ähnlich emotionales Spiel wie beim Hinspiel in Obernhausen. Doch die Pink Ladies zogen dem TVO relativ früh den Zahn und punktete immer wieder. Gleichzeitig profitierte man von den Fehlern des Gegners, die häufig durch Probleme mit den Windverhältnissen passierten. So ging der TSV mit 11:7 in Satzführung. Dies zog sich durch das gesamte Spiel und der TSV blieb auf allen Positionen konstant, trotz einiger Umstellungen und Wechseln. Auch die folgenden beiden Sätze gingen mit 11:7 an den TSV und somit das Spiel mit 3:0 Sätzen.

 

Am Sonntag waren die TSV-Frauen zu Gast beim TV Vaihingen/Enz. Das erste Spiel bestritt man gegen die abstiegsgefährdete TG Landshut. Der TSV Dennach startete auch an diesem Tag gut in sein Spiel. Durch den Ausfall von Hauptangreiferin Sonja Pfrommer rückte Lena Wahl an ihrem zweiten Spieltag an den Hauptangriff. Sie nahm ihre Rolle an und kam mit der Verantwortung gut zurecht. Immer wieder konnte sie auf etwas ungewohnt tiefem Rasen mit Bällen ins Halbfeld punkten. Auch der Wechsel von Tabea Kälber mit Annkatrin Aldinger im zweiten Satz verlief reibungslos. Beide Sätzen gingen mit 11:6 an den TSV. In Satz drei übergab Trainer Reuster der jungen Elena Kull das Zuspiel. In diesem Satz schlichen sich einige Fehler ins Dennacher Spiel, obwohl Christina Grüneberg mit starken Angaben gegen den Satzverlust kämpfte. Dieser ließ sich aber leider nicht vermeiden und man musste einen weiteren vierten Satz spielen. Anna-Lisa Aldinger übernahm wieder das Zuspiel und mit ihrer Erfahrung und Antizipation stärkte sie das Team, sodass man den Satz letztlich mit 11:9 gewann (3:1).

 

Der TV Vaihingen/Enz stellte sein Team nach dem wichtigen Sieg gegen die TG Landshut komplett um. Die Abwehr des TSV Dennach hatte mit den Angriffen wenig Probleme und konnte gleichzeitig von den Schlagfehlern des Gegners profitieren. 11:5 hieß es am Ende des ersten Satzes. Darauf folgte direkt der Wechsel von Tabea Kälber für Annkatrin Aldinger. Wieder lief das Spiel flüssig weiter und auch der zweite Satz war sicher in Händen der TSV-Frauen. 11:4 endete auch dieser Satz zugunsten des TSV. In Satz drei bekam Anna-Lisa Aldinger eine Verschnaufpause und Elena Kull noch einmal das Vertrauen des Trainers. In diesem Spiel löste sie ihre Aufgaben hervorragend und setzte Lena Wahl und Christina Grüneberg sehr gut in Szene. Diese nutzen ihre Chancen und beendeten den Satz bei 11:6.

Doppelspieltag am Wochenende mit 6:2 Punkten gemeistert.
Schon am Samstag ging es zum Derby nach Calw. Das erste Spiel gewannen wir mit 3:0 gegen Hirschfelde. Gegen Calw zeigten beide Teams beeindruckende und spannende Ballwechsel, leider mussten wir uns mit 1:3 geschlagen geben. Am Sonntag auf heimischen Platz konnten wir beide Spiele 3:0 gegen Bretten und Eibach einfahren...
Jetzt steht erstmal eine längere Pause an.

 

4 Punkte zum Muttertag

 

Am zweiten Spieltag der Frauen Faustball Bundesliga empfing der TSV Dennach die Teams aus Vaihingen/Enz und Landshut. Ohne Tabea Kälber, aber mit Elena Kull bestritt der TSV seinen ersten Heimspieltag.

 

Zum Auftakt traten die Frauen des Gastgebers gegen den TV Vaihingen/Enz, die ohne ihre Hauptangreiferin Marie-Theres Rothmaier aufliefen. Dennach startete mit Pfrommer und Grüneberg im Angriff, Anna-Lisa Aldinger auf der Zuspielposition, sowie Jasmin Fischer und Annkatrin Aldinger in der Abwehr. Der Gegner begann taktisch und nahm Sonja Pfrommer mit der Angabe aus dem Spiel. Dies gab Christina Grüneberg die Chance zu punkten und sie tat dies ein ums andere Mal. Zur Erleichterung wurden im Angriff die Seiten getauscht und Grüneberg übernahm den Haupangriff. Sie führte ihr Team souverän zum 11:3 Satzsieg.

 

In Durchgang zwei kam Elena Kull zu ihrem ersten Bundesligaeinsatz und übernahm die Zuspielposition. Anna-Lisa Aldinger rückte für ihre Schwester auf die Abwehrposition. Die Pink Ladies brauchten einige Angriffe, um sich in dieser Formation zu finden. Doch letztlich ging auch dieser Satz 11:7 an die Hausherrinnen.

 

Im dritten Durchgang gönnte Trainer Rudolf Reuster Anna-Lisa Aldinger eine Pause. Der TSV-Express rollte auch jetzt weiter und Vaihingen fand kein Mittel. Mit einem deutlichen 11:4 beendete der TSV Dennach das Spiel.

 

 

 

Nachdem die TG Landshut in vier Sätzen den TV Vaihingen bezwang, trafen die TSV-Frauen auf die Bayern. Auch in diesem Spiel konnte Trainer Reuster in jedem Satz eine andere Aufstellung präsentieren. Dennach machte kurzen Prozess und gewann gleich den ersten Durchgang mit 11:4. Jugendspielerin Elena Kull kam auch im zweiten Satz wieder zum Einsatz und brauchte ein wenig Eingewöhnungszeit. Trotzdem gewann ihr Team den Satz mit 11:9. Im folgenden und letzten Satz des Tages, hatten sich Zuspiel und Angriff auf dennacher Seite gefunden und starteten viele erfolgreiche Angriffe zum 11:5-Satzgewinn.

 

 

 

Am kommenden Wochenende trifft der TSV Dennach bereits am Samstag um 16 Uhr in Calw auf die Gastgeberinnen und den FSV Hirschfelde. Gleich am Sonntag findet der zweite Heimspieltag der Pink Ladies statt. Um 11 Uhr sind der TV Bretten und der TV Eibach 03 zur Gast in Dennach.

 

 

Zwei Siege zum Bundesligastart

 

Zum ersten Spieltag der Faustball Bundesliga Süd traf der TSV Dennach auf die beiden Neulinge der Liga. Beim benachbarten TV Oberhausen traf man neben den Gastgeberinne auch auf den TV Segnitz. Bei nassem Boden und wechselndem Wind startete das erste Match gegen den TV Segnitz.

 

Der TSV startete stabil und konnte direkt die Führung herausspielen. Immer wieder konnte die Abwehr mit Jasmin Fischer und Annkatrin Aldinger die gegnerischen Angriffe parieren, während Anna-Lisa Aldinger ihr möglichstes tat die beiden Angreiferinnen Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg in Szene zu setzen. Mit 11:5 sichterte sich das Team von Trainer Rudolf Reuster den ersten Satz. In der Satzpause wechselte Dennach Tabea Kälber für Annkatrin Aldinger auf der Abwehrposition ein. Der TV Segitz griff immer wieder die neu besetzte Position im Feld des TSV an und dieser hatte große Probleme hier den Ball im Spiel zu halten. Gleich zu Beginn brachten eigene Fehler einen 3-Punkte-Rückstand. Diesem lief das Team in pink den gesamten Satz über hinterher und schaffte es nicht auszugleichen. 8:11 musste man diesen Satz dem Gegner überlassen. Die beiden Folgesätze wurden in gleich bleibender Aufstellung gespielt. Auf alles Positionen agierte man aber mit mehr Konsequenz, sodass man dem TV Segnitz sein eigenes Spiel aufzwingen konnte. Konstant spielte man die beiden Sätze und gewann diese jeweils mit 11:5. Die ersten zwei Punkte der jungen Feldsaison waren also auf dem TSV-Konto verbucht.

 

Weitaus emotionaler startete das Lokalderby zwischen dem TV Obernhausen und dem TSV Dennach. Gleich zu Beginn unterliefen dem TSV ein paar leichte Fehler. Diese konnte man aber bei den darauf folgenden Angriffen wieder ausbügeln und die Führung übernehmen. Dennoch schaffte man es nicht die Angriffe des Gegners immer abzuwehren und sich abzusetzen. Obernhausen blieb dran am Ausgleich. Doch Sonja Pfrommer blieb in der Angabe ruhig und verschaffte ihrem Team am Ende den 11:7 Satzsieg. Leider konnte man diese bis dahin weitgehend fehlerlose Leistung nicht halten. Der zweite Satz blieb bis zum 6:6 ausgeglichen, ehe dem TSV zu viele Angriffsfehler unterliefen, die dem TVO letztlich den Satzgewinn bescherten (6:11). Der dritte Durchgang des Derbys war hart umkämpft. Dennach schaffte es nicht die eigenen Angriffe konsequent im gegnerischen Feld unterzubringen und so blieb Obernhausen auch hier dem TSV dicht auf den Fersen. Einige Fehlentscheidungen des Schiedrichters ließ einen Vorsprung auf Seiten des TSV nicht zu. Das glücklichere Ende blieb trotzdem dem TSV vorbehalten, der den Satz mit 12:10 für sich entscheiden konnte. Den vierten und letzten Durchgang der Partie dominierte dann der TSV Dennach. Die Angaben des Gegners wurden entschärft und im Angriff kaltschneuzig verwandelt. Beim Stand von 8:4 für den TSV stellte Trainer Rudolf Reuster seine Mannschaft in ein anderes Spielsystem um. Sichtlich verwirrt setzte Obernhausens Angreiferin die drei folgenden Angaben ins Aus und brachte dem TSV den 11:4 Satzgewinn.

 

Der Einsatz stimmte an diesem ersten Spieltag beim Frauenteam des TSV Dennach, wenngleich alle Spielerinnen noch erhebliches Steigerungspotential aufweisen.

 

Am kommenden Sonntag, den 14. Mai bestreiteten die Pink Ladies ihre ersten Heimspiele gegen den TV Vaihingen/Enz und die TG Chocolat Landshut. Anpfiff ist um 11 Uhr auf der Sportanlage am Schwabentor.

 

 

Steigern und stabilisieren

 

Steigern und stabilisieren heißt es zum Saisonbeginn für die Frauen Bundesligamannschaft des TSV Dennach. Ohne Abwehrspielerin Sophia Scheidt muss das Team nun für die Zukunft im personellen Bereich etwas umstrukturieren.

 

 

 

Nach dem Karriereende von Weltmeisterin und Abwehrspielerin Sophia Scheidt muss das Team von Trainer Rudolf Reuster nun eine Lücke füllen. Zunächst wird natrlich Jugendspielerin Tabea Kälber mehr und mehr in das Dennacher Spiel eingebracht. Das junge Talent bildet zusammen mit den beiden erfahrenen Routiniers Jasmin Fischer und Annkatrin Aldinger die Abwehrreihe. Anna-Lisa Aldinger ist wie gewohnt für das Zuspiel der Pink Ladies zuständig. Die Welt- und Europameisterin darf ihre ganzes Wissen und ihre Erfahrung ab dieser Saison Jugendspielerin Elena Kull vermitteln. Die Jugendspielerin wird die zweite Kraft auf der Mittelposition sein und der Mannschaft zunächst bei Personalmangel aushelfen. Den Angriff bilden Nationalmannschaftskapitän Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg zu Beginn der Saison zu zweit. Ab Juni wird Angreiferin Lena Wah nach dem Abschluss ihres Studiums zurückkehren und die ebenfalls beruflich in Prüfungen befindliche Christina Grüneberg entlasten.

 

 

 

Zu einem sehr frühen Zeitpunkt spielte das Team schon sein erstes Vorbereitungsturnier in Karlsdorf. Wichtig war es zunächst auf einem gut bespielbaren Platz wieder Faustballpraxis zu gewinnen. Dabei sprang der Turniersieg heraus und dabei auch die ersten Punkte für die IFA Worldtour, bei der ein Platz unter den ersten zehn die Teilnahme am Weltcup der Frauen sichert.

 

Beim renomierten wtv-Stuttgart open traf man auf hochkarätige Gegner. Dabei offenbarten sich auch gleich die ersten Schwächen. Und auch beim Frühlingsturnier des TV Vaihingen/Enz trafen die Spielerinnen und Trainer Reuster auf die ein oder andere Baustelle im Team. Mit zwei dritten Plätzen war man durchaus zufrieden, aber nicht mit der Leistung, die man in beiden Halbfinalen zeigte.

 

Am kommenden Sonntag startet der TSV Dennach nun in Obernhausen mit der Bundesligasaison. Hier hat man gegen die beiden Aufsteiger TV Obernhausen und TV Segnitz noch relativ leichte Aufgaben, die allerdings auch Ernst genommen werden müssen. Doch eine Woche später trifft man schon auf den enorm verstärkten TSV Calw und dort müssen die TSV-Spielerinnen in pink eine Topleistung abrufen, um das Spiel zu gewinnen.

 

Zwei Monate nach Beginn der Saison startet man Anfang Juli auch schon in die erste internationale Hürde, und das gleich als Titelverteidiger. Beim TSV Jona in der Schweiz findet der Europacup der Frauen statt, den man ein Jahr zuvor an Ort und Stelle gegen die Gastgeberinnen gewinnen konnte. Bis dahin sollten die Dennacherinnen aber dringend noch einen Zahn zulegen und in allen Mannschaftsbereichen besser und stabiler werden.

 

Die Deutsche Meisterschaft, für die man sich so schnell als möglich qualifizieren will, findet Mitte August im niedersächsischen Moslesfehn statt. Hier will man auch unbedingt den Titel zurück gewinnen.

 

Das absolute Highlight dieser unglaublich langen Saison findet Ende Oktober im brasilianischen Curitiba statt. Auf südamerikanischem Boden kann man sich für die Weltcupniederlage auf der Dennacher Anlage revanchieren. Das Turnier wird auf dem selben Platz stattfinden, wie die Weltmeisterschaft der Frauen ein Jahr zuvor. Mit Sonja Pfrommer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger hat der TSV Dennach drei Spielerinnen in seinen Reihen, die sich dort bereit auskennen und die Weltmeisterschaft gegen einen großen Teil der Gastgeberinnen vom Clube Duque de Caxis gewinnen konnten. Ist das ein gutes Omen?

 

Doch bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg.

 

Der erste Heimspieltag der TSV-Frauen findet am Sonntag den 14. Mai um 11 Uhr auf der heimischen Anlage am Schwabentor statt. Gegner sind die TG Chocolat Landshut und der TV Vaihingen/Enz.

 

04.-05.03.2017: Frauen sichern sich Silber bei den Deutschen Meisterschaften

 

Mit soliden Leistungen marschierte das erfahrene und eingespielte TSV-Team am Samstag durch die Gruppenphase. Sowohl gegen den Vaihingen/Enz als auch gegen den MTSV Selsingen setzte sich das Team um Trainer, Rudolf Reuster, mit 3:1 Sätzen durch und sicherte sich damit am ersten Wettkampftag den Gruppensieg.

 

Im direkten Halbfinale traf man auf den Derby-Rivalen vom TSV Calw. In der vergangenen 1. Bundesliga-Saion konnten einzig die Hessestädterinnen gegen die Pink Ladies gewinnen. Doch die Dennacher Spielerinnen agierten konzentriert und ließen in den ersten beiden Sätzen Calw nicht ins Spiel kommen. Obwohl sich das Momentum im dritten Satz drehte und Calw diesen deutlich für sich entscheiden konnte, erhöhte der TSV im vierten Satz die Gegenwehr. Es begann ein Punktekrimi mit besserem Ausgang für die Dennacherinnen. Nach zwei abgewehrten Satzbällen bei einem 8:10 Rückstand, behielt der TSV die besseren Nerven und sicherte sich den Finaleinzug mit 3:1 Sätzen (11:6; 11:4; 4:11;12:10).

 

Nach diesem kraftraubenden Halbfinale traf somit der erstplatzierte der Bundesliga Süd im Finale auf den erstplatzierten der Bundesliga Nord vom Ahlhorner SV. Wie bereits im Halbfinale agierte der TSV konzentriert und konnte sich anfangs eine 9:6-Führung im ersten Satz erarbeiten. Jedoch brachten zwei Leinenfehler und ein Übertritt bei der Angabe den TSV schnell ins Hintertreffen. Der erste Satz geht unglücklich an den Ahlhorner SV und die Dennacher Misere sollte sich fortsetzen. Nachdem Christina Grüneberger angeschlagen zu Beginn des zweiten Satzes ausgewechselt wird, nutzen die Ahlhornerinnen den taktischen Vorteil clever aus. Doch die TSV-Spielerinnen behalten die Ruhe und können sich erneut einen 5:2 Vorsprung im dritten Satz erkämpfen. Doch die Ahlhornerinnen spielen wie entfesselt und drehen nach einer Serie von fünf Punkten in Folge den Satz. Zwar kann der TSV noch zum 8:8 ausgleichen, doch will an diesem Tag dem TSV einfach wenig gelingen, was der Ahlhorner SV rigoros zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft ausnutzt (9:11; 4:11; 8:11). 

Das Dennacher Frauenteam legt mit dem Vizemeistertitel einen versöhnlichen Saisonabschluß hin und kann seine verdiente Nationalspielerin, Sophia Scheidt, die studiumsbedingt eine sportliche Pause einlegen muss, mit einer Silbermedaille würdig verabschieden. 
 

Gratulationen zum Deutschen Vizemeistertitel gehen an: Annkathrin, Anna-Lisa, Celine, Christina, Jasmin, Sonja, Sophia, Tabea und den Trainer, Rudolf Reuster.

19.02.2017: 1. BL Frauen -
Stark verjüngt und trotzdem Meister

 

Stark verjüngt gingen die Bundesligafrauen des TSV Dennach in den letzten Spieltag der Runde. Mit zwei weiteren Bundesligadebütantinnen kompensierte das Team von Trainer

Rudolf Reuster den Ausfall von Sophia Scheidt, Christina Grüneberg und im ersten Spiel von Jasmin Fischer. Neben der etatmäßigen Abwehrspielerin Tabea Kälber rutschten die 17-jährigen Daniela Seidel ebenfalls Abwehr, und Celine Jensen im Angriff ins Team.

 

Im ersten Spiel des Tages stand man dem TV Unterhaugstett gegenüber, der den Spieltag in der liebenzeller Halle ausrichtete. Der TSV begann stark und ging direkt mit einer 4:0 in Führung. Immer wieder versuchte der TVU Hauptangreiferin Sonja Pfrommer aus dem Spiel zu nehmen. Dieses Mittel fruchtete aber nicht, da die Angriffe entweder von Abwehrfrau Annkatrin Aldinger abgelaufen wurden oder Jugendspielerin Celine Jensen den Punkt machen konnte. So wurden Anna-Lisa Aldinger und Tabea Kälber auf der anderen Spielfeldhälfte kaum beschäftigt. Der Satz ging deutlich mit 11:4

 an den TSV.

 

Auch im zweiten Durchgang spielte der TSV konsequent und ließ sich nicht von seiner Linie abbringen. Eine sichere Abwehr, ein konstanter Spielaufbau und druckvoll platzierte Angriffe waren der Garant für einen weiteren Satzgewinn, 11:7. Im letzten Spielabschnitt kam Daniela Seidel für Tabea Kälber. Sie füllte die Position von

Annkatrin Aldinger perfekt aus, die die Abwehrseite wechselte. Auch Daniela Seidel konnte einige Bälle auf Sonja Pfrommer parieren und so setzte der TSV sein erfolgreiches Spiel weiter fort. Mit einem klaren 11:3 holte man sich die ersten zwei Punkte an diesem Tag.

 

Gegen das junge Team vom TV Eibach 03 war allerdings ein ausgeglicheneres Spiel zu erwarten. Doch dies blieb aus. Wieder war der TSV konsequent auf allen Positionen. Das Spiel gestaltete sich im ersten Satz recht ausgeglichen bis zum 6:6. Von da an verwertete der TSV seine Angriffe noch konsequenter und Eibach unterliefen einige ungewohnte Fehler. So beendete man den Satz mit 11:6. Das fehlerhafte Spielt des Gegners machte es dem TSV auch im weiteren Spielverlauf sehr einfach. Immer wieder versuchte die Angreiferin über die starke Abwehrreihe von Annkatrin und Anna-Lisa Aldinger und die inzwischen eingetroffene Jasmin Fischer zu punkten. Daniela Seidel auf den vorne rechts Position blieb über weite Strecken ohne Beschäftigung. Mit einem Klaren 11:3 ging auch dieser Satz an das Team von Trainer Rudolf Reuster. Der dritte Satz verlief ähnlich dem zweiten. Nach einem Timeout in der Satzmitte verließ dann Annkatrin Aldinger das Feld, was den dennacher Spiel keinen Abbruch tat. Der pinke Express rollte nun weiter Richtung Sieg. Mit einem erstaunlich klaren 11:2 wurde

auch der zweite 3:0-Sieg und somit die Staffelmeisterschaft eingefahren.

 

Als nächste Aufgabe steht nun das Finalevent um die Deutsche Meisterschaft am 3. und 4. März in Stuttgart-Stammheim auf dem Programm. Bis dahin hat das Team nun 2 Wochen sich noch einmal intensiv vorzubereiten.

29.01.2017: 1.BL Frauen: Der TSV verabschiedet Weltmeisterin - Sophia Scheidt

Neuenbürg/Dennach. Der Abschied aus beruflichen Gründen vom Heimpublikum in ihr neues Domiziel in Freiburg ist Faustball Weltmeisterin Sophia Scheidt vom TSV Dennach beim letzten Heimspieltag der laufenden Hallenrunde in der Neuenbürger Stadthalle nicht leicht gefallen.

 

Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, nach dem Gewinn der Weltmeisterschaft mit der Nationalmannschaft, der Deutschen Meisterschaft und dem dritten Europacup-Erfolg in Folge mit dem TSV, sagte die Abwehrspielerin mit Tränen in den Augen, (vorerst) Servus Dennach. Alfred Gerwig, der Vorsitzende des TSV, bekräftigte bei der Verabschiedung, dass die aktuelle Mannschaft mit dem Gewinn des Europapokals vor vierzehn Tagen im deutsch-deutschen Finale beim und gegen den ASV Alhorn, mit den Weltmeisterinnen Sonja Pfrommer, Anna Lisa  und Ann Katrin Aldinger und Sophia Scheidt zusammen mit TSV Erfolgstrainer Rudolf Reuster, nicht nur einmaliges für die Region geleistet, sondern auch Geschichte geschrieben haben. Sophia Scheidt hat vor 16 Jahren beim TSV Dennach angefangen Faustball zu spielen und sich erfolgreich in allen Jugendklassen  eingebracht.                    Die Abwehrspielerin wird noch mit TSV die Hallenrunde abschließen.

 

Auch Trainer Rudolf Reuster bedauert den Abgang seiner Abwehr-Weltmeisterin, „denn da wäre noch mehr drinnen gewesen“. [Foto und Text Jürgen Keller] 

22.01.2017: Weiße Weste zum Rückrundenstart

 

Auch zum Start der Rückrunde der Faustball Bundesliga Süd der Frauen bleiben die Pink Ladies vom TSV Dennach ungeschlagen. Die Tabellenspitze wurde ohne Satzverlust erfolgreich verteidigt. Die Gegner des SV Tannheim und der TG Landshut wurden ohne Punkte nach Hause geschickt.

 

Beim SV Tannheim starteten die Frauen des TSV Dennach in die Rückrunde der Faustball Bundesliga. Zu Beginn bestritt man direkt das Match gegen die Gastgeberinnen. Das Dennacher Team zeigte an diesem Spieltag nicht seine beste Leistung. Die frühe Anreise am Sonntagmorgen machte sich bei allen Spielerinnen bemerkbar und so schlichen sich immer wieder unkonzentrierte Phasen im Spiel ein. Dennoch machten es die Gastgeberinnen dem TSV nicht sehr schwer. Zu schwach waren oft die Angaben des Gegners. Sie konnten die Dennacher Abwehr mit Sophia Scheidt, Anna-Lisa Aldinger und Jugendspielerin Tabea Kälber nicht unter Druck setzen. Zudem profitierte die Mannschaft von Rudolf Reuster von den vielen Angriffsfehlern, die dem Gegner unterliefen. 11:6 erspielte man sich die 1:0 Satzführung.

 

Im zweiten Durchgang kamen Jasmin Fischer und Annkatrin Aldinger für Tabea Kälber und Sophia Scheidt. Über weite Strecken des Satzes war man dem Gegner überlegen. In der Schlussphase des zweiten Durchganges ließ man die Zügel dann etwas lockerer, was den Gegner auf 9:10 heranbrachte. Doch ein gut platzierter Angriff beendete auch diesen Satz mit 11:9 zugunsten des TSV Dennach.

 

Ein ähnliches Bild bot sich den Zuschauern im dritten Durchgang der Partie. In der Abwehr des TSV wurde wieder gewechselt, Sophia Scheidt kam für Anna-Lisa Aldinger und Jasmin Fischer rückte auf die Zuspielposition. Am Spielfluss der Dennacher Frauen änderte dies nichts. Wieder dominierte man den Satz, verschlief aber nicht die Schlussphase, sondern setzte den Matchball bei 11:7. Somit endete dieses erste Spiel des Tages mit 3:0 für den TSV Dennach.

 

Gleich im Anschluss trafen die Dennacher Frauen auf die Mannschaft der TG Landshut. Auch hier wechselte Trainer Rudolf Reuster seine Abwehr nach jedem Satz durch und stellte, wie schon beim Spieltag der Hinrunde, auf ein neues und ungewohntes Spielsystem um.

 

Auffällig in diesem Spiel war lediglich, dass die Angaben des TSV nun druckvoller und einen Hauch platzierter waren als noch im Spiel zuvor. Auch im Angriff wechselten nun Christina Grüneberg und Sonja Pfrommer immer wieder die Aufgaben.

 

In Satz eins lief alles zusammen für die Pink Ladies. Mit einem 11:4 ging man in die Satzpause. In den beiden Folgesätzen gab es immer wieder Unkonzentriertheiten die zu leichten Fehlern führten und den Gegner jedes Mal aufholen ließ. Doch wirklich gefährdet war keiner der Sätze, auch wenn die Satzergebnisse mit 11:9 ein enges Spiel vermuten lassen.

 

Somit bleibt der TSV Dennach ungeschlagen an der Tabellenspitze und darf am kommenden Sonntag, den 29. Januar die Mannschaften vom TV Vaihingen/Enz und dem TV Segnitz willkommen heißen. Anpfiff in der Neuenbürger Stadthalle ist um 11 Uhr.

 

10.01.2017: Zurück an der Spitze
Die Faustballfrauen des TSV Dennach haben sich nun nach ihrem Nachholspieltag bei der TG Landshut die Tabellenspitze erkämpft und befinden sich nun an fast schon gewohnter Stelle in der Rangliste. Aufgrund der bis in den November andauernden Faustballweltmeisterschaft an der die Pink Ladies mit gleich vier Spielerinnen beteiligt waren, wurde dieser Spieltag in den Januar verschoben. Nun sind wieder alle Mannschaften in der Spielanzahl gleichauf.

 

An der Spitze der Tabelle der 1. Faustball Bundesliga Süd der Frauen thront nun wieder der TSV Dennach, immernoch ohne Niederlage. Nach einer sehr verschneiten Fahrt ins bayrische Landshut trafen die Dennacherinnen auf das bisherige Überraschungsteam vom SV Tannheim. Bis dato stand die Mannschaft aus Oberschwaben auf dem dritten Tabellenrang, was ein Startplatz für die Deutsche Meisterschaft bedeuten würde. Doch die gerade einmal fünf Spielerinnen von Trainer Rudolf Reuster wussten genau, dass sie auch an diesem Tag kein Spiel verlieren und keine Punkte abgeben wollten. Und so begannen sie auch ihr erstes Spiel. Konzentriert wehrte man die Angriffsschläge des Gegners ab und baute sie konstant auf. Die Angreiferinnen Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg konnten mit variablen Schlägen immer wieder punkten, sodass der Satz schnell mit 11:6 an die TSV-Damen ging. In Satz zwei machte sich die etwas schwierigere Bespielbarkeit des Landshuter Hallenbodens bemerkbar. Tannheim konnten die Dennacher Abwehr ein ums andere Mal in Bedrängnis bringen. Immer wieder rutschte der etwas höher springende Ball über den Arm oder das Zuspiel geriet unsicher. So hatte man beim Stand von 10:11 sogar einen Satzball gegen sich. Doch das brachte die Mannschaft von Rudolf Reuster nicht aus der Ruhe. Man legte nochmal alle Konzentration in die folgenden Angriffe und konnte diese auch direkt in Punkte verwandeln, sodass der Satz doch noch 13:11 gewonnen werden konnte. Diesen Schwung nahmen die Pink Ladies direkt mit in Satz 3, der dann begünstigt durch Angriffsfehler des Gegners recht schnell entschieden war. 11:4 ging auch dieser Satz nach Dennach.

 

Gegen die TG Landshut wechselte Trainer Rudolf Reuster seine Angreiferinnen weiterhin munter hin und her. In dieser Partie schlichen sich etwas mehr Fehler ins Dennacher Spiel. Sowohl in Angriff als auch in der Abwehr agierten die Spielerinnen unkonzentrierter als im Spiel zuvor. Landshut witterte seine Chance und machte Druck. Bis zum 10:10 war es eine ausgeglichene Partie, ehe es dem TSV gelang die entscheidenden Punkte zum 12:10 zu setzen. Satz zwei wurde von Dennacher Seite wieder konzentrierter angegangen. Durch den anhaltenden Druck im Angriff brachte man die TG Landshut immer mehr in Schwierigkeiten, was Fehler zur Folge hatte. Ein klares 11:3 war die Folge. Im dritten Durchgang sah der TSV schnell wie der klare Sieger der Partie aus. Man spielte sich einen komfortablen Vorsprung heraus, den man aber gegen Satzende durch leichtsinnige Fehler in Gefahr brachte. Noch ehe der Gegner ausgleichen konnte, schaffte man den Satzball zum 11:9.

 

Am kommenden Wochenende reist der TSV Dennach ins niedersächsische Ahlhorn, um dort die Vereinskrone im europäischen Hallenfaustball der Frauen zu verteidigen. Schon am Samstagnachmittag trifft man im ersten Halbfinale auf den Schweizer Meister vom TSV Jona.

11.12.2016: Auch am letzten Spieltag des Jahres 2016 bleibt der TSV Dennach ungeschlagen. Am 3. Adventssonntag ging der Weg nach Nürnberg, wo man auf die jungen Frauen aus dem Nürnberger Stadtteil Eibach und den TV Unterhaugstett traf. Mit vier Punkten zum Saisonende ging es nach dem Nürnberger Christkindlmarkt wieder zurück in die Heimat.

 

Im Auftaktspiel des Tages verschliefen beide Teams aus Dennach und Eibach den Start. Nach einem anfänglichen Abtasten und einem reinen Angabenspiel konnte der TSV Dennach den ersten Satz knapp 11:9 für sich entscheiden. Die Ruhe in der Eibacher Halle schläferte das Dennacher Team aber zusehends ein und es unterliefen dem amtierenden deutschen Hallenmeister ungewöhnlich viele dumme Fehler. So konnten die Fränkinnen den Satz auch dank ihrer starken Angreiferin ebenfalls knapp mit 11:9 gewinnen. Nach dem Satzausgleich fanden die Pink Ladies aber wieder zu gewohnter Routine zurück und zwangen dem Gegner ihr Spiel auf. Mit vielen kurz abgelegten Bällen konnte der TSV im Eibacher Feld punkten. Trotz den deutlichen Satzgewinnen mit 11:5 und 11:4 hat das Team von Trainer Rudolf Reuster noch jede Menge Luft nach oben.

 

Gegen den abstiegsgefährdeten TV Unterhaugstett kam dann auch Youngster Tabea Kälber zum Zug. Sehr souverän spielte der TSV die beiden ersten Sätze runter. Zu Hilfe kamen auch die vielen Fehler des Gegners. So waren die beiden ersten Sätze mit 11:3 und 11:4 recht schnell vorbei. Im letzten Satz wurde das TSV-Team etwas nachlässig und auch unkonzentriert sodass der TVU viel zu lange mithalten konnte. Dennoch konnte auch dieser Satz mit 11:8 gewonnen werden.

27.11.2016: Mit einer soliden aber ausbaufähigen Leistung, startete das Team des TSV Dennach um die vier frischgebackenen Weltmeisterinnen Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Sophia Scheidt und Sonja Pfrommer, etwas verspätet in die Hallenbundesligasaison 2016/17.

 

 

Die Gegner am ersten Adventssonntag waren der TV Segnitz sowie der TV Vaihingen Enz.

 

Aufgrund mangelnder Trainingspraxis galt es, in der ersten Begegnung gegen den TV Segnitz besonders konzentriert in die Partie zu gehen. Dies gelang den Dennacherinnen zu Beginn sehr gut. Abgeklärt wurden die Bälle des Gegners abgewehrt, sodass immer häufiger erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Ohne Probleme konnte der erste Satz mit 11:4 für sich entschieden werden. Diese traten jedoch im zweiten Satz auf. Durch mehrfache Unkonzentriertheiten kam der Gegner immer besser ins Spiel. Das Dennacher Spiel zeichnete sich durch eine hohe Eigenfehlerquote aus. Erst beim Stand von 13:11 wurde der hart umkämpfte Satz zugunsten der Dennacherinnen entschieden. Im dritten Satz fand das Team von Trainer Rudolf Reuster wieder zu alter Stärke zurück. Der letzte Satz wurde mit 11:4 und somit das Spiel in 3:0 Sätzen für sich entschieden.

 

 

Im Anschluss trafen die Dennacherinnen auf den erwartet schwereren Gegner des TV Vaihingen Enz. Zunächst bereiteten die Bälle der Vaihingerinnen den Dennacherinnen keinerlei Probleme. Ein ums andere Mal gelang ein guter Aufbau, sodass das Angreifer-Team Pfrommer/Grüneberg nach Belieben punkten konnte. Der Satz wurde 11:2 für sich entschieden. Ein anderes Bild zeigte sich im zweiten Satz. Schnell geriet man in einen 0:4 Rückstand, welchem man bis zum Ende des Satzes hinterherlief (7:11). Im dritten Satz der Partie gelang es wiederum, die Bälle der Vaihingerinnen gekonnt zu entschärfen. Wenig Eigenfehler und der nötige Biss führten zum 11:5 für Dennach. Mit 11:9 mussten sich die Damen in pink im vierten Satz geschlagen geben. Die mangelnde gemeinsame Trainingspraxis zeigte sich in diesem Satz besonders deutlich. Viele Unstimmigkeiten und Eigenfehler führten schnell zu einem Rückstand, der nicht mehr aufgeholt werden konnte. Jedoch hatten die Dennacherinnen im entscheidenden Satz die Nase vorne, sodass die Begegnung in 3:2 Sätzen gewonnen werden konnte.

 

 

Am kommenden Wochenende kommt es in der Stadthalle in Neuenbürg um 11 Uhr zur Spitzenbegegnung gegen Tabellenführer TSV Calw sowie gegen den TSV Gärtringen.

 

Bredstedt (DFBL/bec). Versöhnliches Ende für die Frauen des TSV Dennach: Im kleinen Finale kämpft sich der Titelverteidiger nach 0:2-Rückstand gegen den TSV Calw doch noch zum Sieg und zur DM-Bronzemedaille.

Nach der überraschenden Halbfinalpleite am Samstag kommt Dennach mit einer veränderten  Startformation ins Spiel um Bronze. Die Nationalspielerinnen Annkatrin Aldinger und Sonja Pfrommer aus dem aktuellen WM-Kader bleiben auf der Bank, sie werden ersetzt von Sophia Scheidt und Christina Grüneberg. Den besseren Start erwischen trotzdem die Calwerinnen, die sich eine erste komfortable 5:2-Führung sichern können. Auch in der Folge läuft es nicht beim Titelverteidiger, der Satz eins klar mit 6:11 verloren geben muss.

Zum zweiten Durchgang reagiert Dennach-Coach Rudi Reuster, bringt Pfrommer und Annkatrin Aldinger auf den Platz. Bei Calw spielt weiter Stephanie Dannecker wie entfesselt auf, sie verschafft ihrem Team gleich eine komfortable 3:0-Führung. Diesen Vorsprung bringt der TSV mühelos durch den Satz, mittlerweile mit U18-Weltmeisterin Henriette Schell im Angriff und mit Dannecker auf der Zuspieler-Position. Wieder steht es 10:6 – und wieder geht der Satz klar an Calw: Christina Grüneberg setzt ein Service ins Netz.

Erst im dritten Durchgang kann der TSV Dennach sich einmal eine Führung herausspielen: 3:0, kurz danach steht es sogar 6:0, weil Dannecker nun regelmäßig die Leine trifft. Calw-Coach Björn Gumbinger gönnt der Nationalspielerin eine Pause, bringt Alicia Erlenmayer. Jasmin Sackmann wird nun ersetzt von Samantha Lubik. Den Satz holt sich Dennach klar mit 11:6.

Calw, nun wieder mit der Ursprungsformation, geht 3:1 in Führung. Doch Dennach gleicht aus, holt nach Angreiferinnen-Duell seinerseits das 5:3. Jetzt läuft nicht mehr viel beim Süd-Vize und Dennach kann auf 7:3 erhöhen. Nach Aus-Ball Schell hat der Vorjahresmeister drei Chancen auf den Ausgleich – 10:7. Die letzte davon nutzt Pfrommer per Ass zum 11:9.

Jetzt hat Dennach Oberwasser: Auf nassem Boden bringen die TSV-Angreiferinnen immer wieder unerreichbare Bälle in der Calwer Abwehr unter – mit einer 6:4-Führung geht es zum letzten Seitenwechsel. Auch danach kommt der TSV Calw nicht mehr wieder richtig auf die Beine – über die Stationen 8:4, 9:5 und 10:5 holt sich Dennach den Sieg mit 11:6. Anna-Lisa Aldinger verwandelt mit einem überraschenden Ball lang.

Damit holt sich der noch am Samstag tiefenttäuschte TSV Dennach mit DM-Bronze zumindest ein kleines Trostpflaster. Für Calw bleibt wieder einmal nur der undankbare vierte Rang.

Anna-Lisa Aldinger (TSV Dennach): „Für uns war es heute wichtig, Spaß zu haben beim Faustball. Wir wollten nochmal zeigen, dass wir auch erfolgreich spielen können. Jetzt werden wir die Vorbereitung auf die WM starten, hart an uns arbeiten.“

TSV Dennach – TSV Calw 3:2 (6:11, 6:11, 11:6, 11:9, 11:6)

Für Dennach spielten: Christina Grüneberg, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa Aldinger, Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Annkatrin Aldinger

Für Calw spielten: Stephanie Dannecker, Henriette Schell, Sandra Janot, Lisa Kübler, Jasmin Sackmann, Alicia Erlenmayer, Samantha Lubik

Dennach scheitert überraschend an Ahlhorn

Bredstedt (DFBL/bec). Für den großen Favoriten in der Frauen-Konkurrenz ist der Traum von erneutem DM-Gold ausgeträumt: Im Halbfinale unterliegt der Titelverteidiger TSV Dennach klar mit 1:3 dem Ahlhorner SV.

Im Regen von Bredstedt startet der Ahlhorner SV deutlich stärker als der Meister der Süd-Bundesliga: Bedingt auch durch Angabenfehler von Dennachs Sonja Pfrommer zieht der ASV davon auf 8:4. Nachdem Lena Wahl einen TSV-Angriff ins Netz gesetzt hat, hat Ahlhorn Satzbälle. Sonja Pfrommer serviert deutlich ins Aus – 11:4 für die Norddeutschen.

Das Fehlerfestival des TSV geht auch in Satz zwei weiter – aber Ahlhorn streut jetzt ebenfalls vermeidbare Patzer ein. Und so geht es ausgeglichen durch den Durchgang – 5:5. Dann präsentiert sich Dennach wieder ungewohnt unsauber – und Ahlhorn mit der wieder einmal bärenstark aufspielenden Ex-Nationalspielern Janna Köhrmann nutzt die Chancen, um sich bei 9:7 leicht abzusetzen. Bei 9:10 wechselt Dennach, bringt Sophia Scheidt für Annkatrin Aldinger. Die Fehler macht jedoch erneut Pfrommer – so setzt sie wieder eine Angabe ins Aus und bringt dem ASV den 13:11-Satzgewinn.

Zum dritten Satz kommt bei Ahlhorn Sandra Wortmann für Jacqueline Zaddach. Bei Dennach läuft es nun ein klein wenig besser – 6:3 führt das Team von Trainer Rudolf Reuster. Jetzt klappt deutlich mehr beim Titelverteidiger, der 10:6 davonzieht und sich wenig später den Satz holt mit 11:8

Doch der Satzgewinn ist nicht viel mehr als ein Strohfeuer. Ahlhorn zeigt vor den gut gefüllten Rängen einfach mehr Biss und eilt in Richtung Finale. Punkt für Punkt ziehen die ASV-Frauen davon – bis zum deutlichen 11:3-Satz- und 3:1-Spielgewinn.

Janna Köhrmann (Ahlhorner SV): „Ich hatte nicht gedacht, dass ich noch einmal ein Feldfinale spielen kann – das fühlt sich wunderbar an. Fürs Finale habe ich einen Wunsch: Gegen Schneverdingen will ich nicht spielen …“

TSV Dennach – Ahlhorner SV (4:11, 11:13, 11:8, 3:11)

Für Dennach spielten: Annkatrin Aldinger, Jasmin Fischer, Sonja Pfrommer, Anna-Lisa Aldingem Lena Wahl, Tabea Kälber, Sophia Scheidt

Für Ahlhorn spielten: Imke Schröder, Janna Köhrmann, Pia Neuefeind, Sarah Reine, Jacqueline Zaddach, Sandra Wortmann

26.06.2016:Südmeister

Am gestrigen Sonntag konnten die Dennacherinnen den Südmeistertitel in Eibach vorzeitig für sich klar machen. Trotz manch fragwürdiger Schiedsrichterentscheidung konnten die Partien gegen die Youngsters aus Eibach und den zweitplatzierten TV Vaihingen Enz für sich entschieden werden. Da Rudolf Reuster verhindert war, das Team wie gewohnt vom Spielfeldrand zu instruieren, übernahm Spielführerin Sonja Pfrommer diese Aufgabe.

Bevor die Dennacherinnen selbst an der Reihe waren, erkämpften sich die Frauen des TV Vaihingen Enz einen 3:2 Arbeitssieg gegen die gut aufspielenden Eibacherinnen.

Mit der gewohnten Aufstellung um die vier Nationalspielerinnen Pfrommer, Aldinger, Aldinger und Scheidt sowie Lena Wahl im Angriff starteten die Mädels in die Begegnung gegen die Vaihingerinnen. Schnell hatte sich das Team auf die gut platzierten Angriffsschläge der Vaihinger Schlagfrau Marie-Theres Rothmeier eingestellt und zog mit 11:5 zum ersten Satzerfolg. Im zweiten Satz rückte Anna-Lisa Aldinger für Annkatrin Aldinger in die Abwehrreihe und Jasmin Fischer übernahm das Zuspiel, Chistina Grüneberg löste Lena Wahl im Angriff ab. Problemlos knüpften die Mädels an die Leistung des vorherigen Satzes an. Starken Aktionen aus der Abwehrreihe ermöglichten ein ums andere Mal ein Schusszuspiel, welches sowohl Sonja Pfrommer als auch Christina Grüneberg erfolgreich verwandeln konnten. Der zweite Satz ging mit 11:4 an die Dennacherinnen. Wiederum wechselte Spielertrainerin Pfrommer und brachte im dritten Satz Lena Wahl zurück in den Angriff sowie Youngster Tabea Kälber in die Abwehr. Diese meisterte ihre Aufgabe wie gewohnt souverän und auch die restliche Mannschaft kämpfte für den Matchgewinn. Trotz einiger Unkonzentriertheiten konnte auch dieser Satz mit 11:8 gewonnen werden. Dieser 3:0 Erfolg reichte den Frauen aus Dennach rein rechnerisch aus, um den Südmeistertitel erneut für sich zu gewinnen.

Nach einer recht knappen Erholungsphase pfiff der Schiedsrichter die letzte Begegnung des Tages an. Dass sich das Team gedanklich noch nicht auf dem Platz befand, zeigte die Leistung aus dem ersten Satz. Dieser ging mit 5:11 an die frisch aufspielenden Mädels aus Eibach. Zu viele Eigenfehler und inkonsequente Aktionen ermöglichten es nicht, die gewohnte Stärke zu demonstrieren und die Eibacherinnen unter Druck zu setzen.

Der zweite Satz startete ausgeglichen, beiden Mannschaften gelang es immer wieder, den Ball unerreichbar im gegnerischen Feld zu platzieren. Beim Stand von 8:6 entschieden sich die Dennacherinnen für einen Wechsel im Angriff. Lena Wahl übernahm nun die Rolle der Hauptangreiferin. Mit ihrer frechen und unkonventionellen Spielweise erwischte sie die Eibacherinnen ein uns andere Mal auf dem falschen Fuß. So konnte sowohl der zweite als auch der dritte Satz mit 11:8 und 11:7 gewonnen werden. Im vierten Satz konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen. Sowohl Sonja Pfrommer als auch Eibachs Angreiferin Svenja Schröder setzten die gegnerische Abwehrreihe gekonnt unter Druck, sodass der vierte Satz erst in der Verlängerung mit 14:12 an die Dennacherinnen ging.

Zwar konnten die Dennacherinnen die volle Ausbeute von 4:0 Punkten mit nach Hause nehmen, jedoch hatte man sich die Generalprobe für den Europapokal am kommenden Wochenende in Jona etwas anders vorgestellt. Inkonsequenz und Unkonzentriertheit zogen sich durch alle Positionen der Mannschaft. An diesen Aufgaben wird bis zum Wochenende noch vermehrt gearbeitet, sodass die Mission Titelverteidigung ins Visier genommen werden kann.

 

19.06.2016: Maximale Punkteausbeute am Doppelspieltag

 

 

 

Auch am Doppelspieltag konnten die Frauen des TSV Dennach die volle Punktzahl von 8:0 Punkten für sich verbuchen. Bei noch 4 ausstehenden Spielen ist die Mannschaft von Trainer Rudolf Reuster nur noch schwer um einen Startplatz bei der Deutschen Meisterschaft zu bringen. Bei einem 3-Satz-Sieg am nächsten Spieltag ist auch schon die Staffelmeisterschaft sicher. Einziger Wehmutstropfen ist der zweite verlorene Satz an diesem Wochenende.

 

Am Samstagnachmittag trafen die Faustballerinnen des TSV Dennach gegen die abstiegsgefährdeten Frauen des TV Unterhaugstett. Im Schwarzwaldduell ließ der Europapokalsieger dem Gegner überhaupt keine Chance. Auch ohne Tabea Kälber, die in der Jugend im Einsatz war, wechselte Trainer Rudolf Reuster auf jeder Position durch. Zu keiner Zeit konnte der Gegner das TSV-Team unter Druck setzen, das recht konsequent seine Chancen nutzte. 11:5, 11:2 und 11:2 fertigte man das Heimteam ab.

 

Im zweiten Spiel traf man auf das Team vom FSV Hirschfelde. Auf der Faustballanlage setzte Wind ein, der das Zuspiel in manchen Situationen schwer machte. In den ersten beiden Sätzen konnte Dennach problemlos sein Spiel aufziehen und die Sätze mit 11:6 und 11:2 für sich entscheiden. Auch in diesem Spiel wurde munter durchgewechselt, was im dritten Durchgang einen Bruch brachte. Angreiferin Sonja Pfrommer wurde geschont und plötzlich lief wenig im Dennacher Angriff. Zu viele Anläufe brauchte man für einen Punkt und dies baute den Gegner bis zur Endphase des Satzes hin immer weiter auf. Mit zwei Angabenfehlern und einem Punkt des Gegners endete der Satz 9:11 für Hirschfelde. Im vierten Satz übernahm Lena Wahl den Rückschlag und ließ den Gegner ein ums andere Mal ins Leere laufen. Plötzlich lief es wieder bei Dennach und der Satz konnte problemlos mit 11:3 gewonnen werden.

 

Am Sonntag richteten die Bundesligafrauen des TSV ihren zweiten Heimspieltag aus. Zu Gast waren die TG Landshut und der TV Öschelbronn. Nach einer klaren Ansage des Trainers, der an die Konsequenz seines Teams appellierte, gingen die Spielerinnen auch dementsprechend konzentriert zu Werke. Ohne Probleme konnte die TSV-Abwehr jeden Ball des Gegners aufbauen, während der Angriff um einige konsequenter die Spielzüge abschloss, als noch am Tag zuvor. 11:1, 11:2 und 11:6 konnte man die TG Landshut im ersten Spiel des Tages niederringen.

 

Auch im zweiten Spiel konnte Trainer Reuster ohne bedenken alle Spielerinnen einsetzen und sah trotzdem konzentrierte Aktionen seiner Frauen. Auch der Angriff agierte weiterhin variabel und und mit einer hohen Effizienz. Satz eins und zwei gingen 11:1 und 11:5 an die Frauen aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil. Erst im nächsten Durchgang wechselte der Gegner aus Öschelbronn die Angabe und konnte bis zum 8:8 mithalten. Dennach schaffte es nicht sich abzusetzen. Doch am Ende brachte ein Angabenass auf Dennacher und ein Angabenfehler auf Öschelbronner Seite die Hausherrinnen mit zwei Punkten in Front. Diese lies sich der Deutsche Meister auch nicht mehr nehmen und holte sich auch Satz drei mit 11:8.

 

Am kommenden Wochenende findet in Nürnberg-Eibach die Generalprobe für den Europapokal in Jona (Schweiz) statt. Mit einem Sieg in drei Sätzen, ist den Dennacherinnen der Südmeistetitel nicht mehr zu nehmen. Gegner sind die jungen Frauen aus Eibach und der TV Vaihingen/Enz.

 

12.06.2016: Alle Punkte im Trockenen

 

Alle Schäfchen ins Trockene brachten die Frauen des TSV Dennach auch an diesem verregneten Wochenende. In Bretten konnte das Team von Trainer Rudolf Reuster beide Spiele ohne Satzverlust gewinnen. Als einziges Team bleibt die Mannschaft aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil ungeschlagen in der 1. Faustball Bundesliga Süd der Frauen und thront alleine an der Tabellenspitze.

 

Gegen den TSV Calw startete man konzentriert ins Spiel, hatte aber auf nassem Boden zunächst Mühe, die Angaben von Stephi Dannecker auf der Gegenseite abzuwehren. Sonja Pfrommer hielt mit guten und variablen Angaben die Dennacherinnen aber im Spiel. Bis zum 4:4 war es ein reines Duell der Angreiferinnen, doch dann schafften es Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger einige Bälle unter Kontrolle zu bringen, während Anna-Lisa Aldinger konstant an die Leine vorlegte. So konnte sich der TSV einen 3-Punkte-Vorsprung erspielen. Zum Ende des Satzes hin halfen auch die Angriffsfehler der Calwerinnen zum 11:4 Satzgewinn der Pink Ladies. Ab dem zweiten Satz sahen die Zuschauen dann aber ein gutes Spiel auf Augenhöhe. Viele gute Abwehraktionen auf beiden Seiten belebten das Spiel und zwangen die Angreiferinnen zu Höchstformen. Inzwischen hatte Trainer Reuster Jasmin Fischer für Sophia Scheidt auf der rechten Abwehrposition eingesetzt. Diese machte eine ausgezeichnete Figur und konnte ein ums andere Mal spektakulär abwehren. Der Satz war bis zum Schluss absolut ausgeglichen und konnte erst in der Verlängerung durch einen guten Angriff der Dennacher Frauen und einer Fehlangabe der Calwer gewonnen werden (12:10).

Die Anfangsphase des dritten Satzes war geprägt von sehenswerten Rettungsaktionen der Frauen um Kapitän Sonja Pfrommer. Doch bis zum 4:1 konnte man sich nicht für die Mühe belohnen. Nun hatte man gut zu tun, um den Rückstand wieder aufzuholen. Auf nassem Rasen ist das gegen Topangreiferinnen wie Stephi Dannecker und Henriette Schell auf Seiten der Calwer Löwinnen umso schwieriger. Dennoch arbeiteten alle fünf Spielerinnen auf Dennacher Seite hart, um die Angriffe abzuwehren. Dies zahlte sich auch aus und doch schaffte der Dennacher Angriff es beim Stand von 11:10 und 12:11 für den TSV, nicht den Satz zu beenden. Dafür zahlte sich die Routine von Nationalangreiferin Sonja Pfrommer beim 14:14 und Angabe für Dennach aus. Mit einer Topangabe beendete Pfrommer den Satz zum 15:14 und das Spiel zum 3:0-Sieg.

 

Gegen das überraschend starke Team vom TV Bretten hatte auch der TSV Dennach zu Beginn Probleme. Zu lasch agierte die Dennacher Mannschaft in der Anfangsphase und sah sich dann recht schnell einem 4:0 Rückstand gegenüber. Gerade die Abwehr mit Jasmin Fischer und Tabea Kälber schaffte es nicht die langen und scharf geschlagenen Bälle der TVB-Frauen in den Griff zu bekommen. Erst beim 9:9 war der TSV wieder dran und schnappte sich bei der ersten sich bietenden Chance den ersten Durchgang mit 11:9. Im zweiten Satz rückte Jasmin Fischer ins Zuspiel und Sophia Scheidt neben Youngster Tabea Kälber in die Abwehr. Noch immer hatte der TSV Mühe mit den Angriffen des Gegners. Doch man wusste einen Rückstand zu verhindert, schaffte es aber auch nicht, sich abzusetzen und entscheidend in Front zu gehen. So zog sich der Satz wie der vorhergehende bis zum 9:9 ehe Dennach die entscheidenden zwei Punkte machen konnte (11:9). Tabea Kälber machte in Satz 3 für Annkatrin Aldinger Platz. Ein heftiger Landregen zog über die Faustballanlage des TV Bretten und machte das Spiel noch einmal schneller. Doch in diesem Satz machte es Dennach besser. Beim 7:5 konnte man mit zwei Punkten führen und diese baute man bis zum Satzende noch weiter aus. Ein paar Fehler des Gegners brachte Dennach letztlich den 11:7 Satzgewinn. Somit konnte man auch dieses Spiel ohne Satzverlust beenden.

 

Am kommenden Wochenende sind die Frauen des TSV Dennach gleich doppelt im Einsatz. Am Samstag trifft man um 15 Uhr in Unterhaugstett auf die Gastgeberinnen und den FSV Hirschfelde. Am Sonntag findet der zweite Heimspieltag des TSV statt. Auf heimischer Anlage steht man ab 11 Uhr der TG Landshut und dem TV Öschelbronn gegenüber.

 

TSV Dennach weiterhin Tabellenführer

Auch nach dem ersten Heimspieltag führen die Frauen des TSV Dennach die Tabelle der 1. Frauen Faustball Bundesliga an. Bei schwierigen Platzverhältnisse und nassem Boden gewannen die Frauen von Trainer Rudolf Reuster gegen den schon abstiegsgefährdeten TV Unterhaugstett und gegen den FSV Hirschfelde.

Im ersten Durchgang des Tages standen die Pink Ladies im Schwarzwaldduell dem TV Unterhaugstett gegenüber. Im Ersten Satz hatte man zunächst Probleme die Angaben des TVU konstant abzuwehren. Von Ball zu Ball kam man aber immer mehr ins Spiel. Der Angriff punktete mit jedem Angriff, trotz schlechtem Sprungverhalten des Balles beim Zuspiel. Nach Angriffsfehlern des Gegners konnte Dennach sich ein gutes Polster erspielen, das man auch bis zum Satzende behielt (11:5). In Satz zwei stellte Trainer Rudolf Reuster seine Mannschaft um. Für die frisch nominierten Nationalspielerinnen Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger kamen Jasmin Fischer und U15-Nationalspielerin Tabea Kälber in die Abwehr. Auch in dieser Aufstellung brauchten die Frauen einen halben Satz um sich einzuspielen. Doch dann lief es wieder im Dennacher Spiel. Und auch dieser Satz ging ungefährdet mit 11:5 an den TSV. In Satz drei kam Sophia Scheidt für Anna-Lisa Aldinger zurück in die Abwehr. Der Gegner wechselte ebenfalls die Angreiferin. Mit der neuen Angabe hatte der TSV Dennach etwas länger zu kämpfen als gewollt. Doch letztlich setzte sich auch in diesem Satz die Erfahrung durch und der TSV Dennach konnte den Satz mit 11:9 und somit auch dieses Spiel in 3:0 Sätzen gewinnen.

Das schwierigere Spiel erwartete man gegen den FSV Hirschfelde, dem einige Leistungsträgerinnen in dieser Saison fehlen. Im ersten Durchgang musste der TSV fehlerbedingt lange Zeit einem Rückstand hinterher laufen. Zwischenzeitlich sah man sich einem 4-Punkte-Rückstand gegenüber. Nachdem Trainer Reuster Sonja Pfrommer vom Rückschlag abzog, konnte Lena Wahl mit guten Angriffen ihr Team beim 10:10 zum Ausgleich führen und die Dennacher Frauen ließen dann auch nicht mehr locker und gewannen den Satz 12:10. Auf der vermeintlich schlechteren Spielfeldhälfte lief es für die Pink Ladies aber besser. Für Jasmin Fischer in der Abwehr kam nun Sophia Scheidt aufs Feld und der TSV konnte sich schnell einen Vorsprung erspielen. Diesen hielt man bis zum Satzende bei 11:6. Tabea Kälber wechselte nun für Annkatrin Aldinger in die Abwehr und Jasmin Fischer für Anna-Lisa Aldinger ins Zuspiel. Diese wieder neue Formation brauchte ein wenig Zeit um ins Spiel zu finden. Doch letztlich konnte Dennach auch den letzten Satz des Tages gewinnen (11:9) und bleibt auch mit diesem 3:0-Sieg ungeschlagener Tabellenführer der 1. Faustball Bundesliga Süd der Frauen.

Am Sonntag, den 12. Juni, spielen die Frauen des TSV Dennach beim TV Bretten gegen die Gastgeberinnen und den direkten Konkurrenten und Lokalrivalen vom TSV Calw. Spielbeginn ist um 11 Uhr.

22.05.2016: TSV bewahrt weiße Weste

Auch nach dem zweiten Spieltag der Faustball Frauen Bundesliga Süd ist der TSV Dennach ungeschlagen. Doch ganz ohne Unsicherheiten verlief der Spieltag nicht. Dennoch konnte man durch Siege gegen den direkten Konkurrenten um die Plätze für die Deutsche Meisterschaft TV Vaihingen/Enz und gegen Aufsteiger TV Eibach 03, die Tabellenführung verteidigen.

 

Am bisher wärmsten Tag des Jahres bestritten die Frauen von Trainer Rudolf Reuster das erste Spiel des Tages gegen den TV Vaihingen/Enz. Dass so ein erstes Topspiel der Saison nach dieser, aufgrund des Platzzustandes in Dennach, desolaten Vorbereitung nicht ganz ohne Unsicherheiten über die Bühne geht, war zu erwarten. Und gleich im ersten Satz sahen sich die TSV-Frauen ziemlich unter Druck, auch wenn man diesen durch eigene leichte Fehler selbst verschuldet hatte. Natürlich ließen sich die Vaihinger den Vorsprung nicht mehr nehmen und Dennach verlor den Satz 9:11. Im Zweiten Durchgang kam man dann langsam ins Spiel und erarbeitete sich einen 2-Punkte-Vorsprung, welchen man im Laufe des Satzes kontinuierlich ausbauen konnte. Am Ende hieß es 11:4 für den TSV und Satzausgleich. Nun fingen die Damen aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil auch an ihr eigenes Spiel aufzuziehen und dies dem Gegner aufzuzwingen. Immer wieder gelang es die Vaihinger Angriffe zu entschärfen und, obwohl man im Zuspiel noch kleine Probleme hatte,  in Punkte zu verwandeln. Schnell ging dieser Satz mit 11:5 an den TSV Dennach. Auch im dritten und letzten Satz spielte man konsequent weiter und ließ sich das Spiel nicht mehr aus der Hand nehmen. 11:7 ging der Satz an die Pink Ladies und somit das Spiel mit 3:1 ebenfalls.

 

Gegen den Aufsteiger vom TV Eibach 03 startete Trainer Rudolf Reuster mit der jungen Tabea Kälber in der Abwehr, die ihre Aufgabe mit Bravour meisterte. Schon mit der Angabe setzte man den Gegner mächtig unter Druck, sodass die gegnerischen Angriffe gut zu parieren waren. Immer wieder baute der TSV seine Angriffe über Jasmin Fischer im Zuspiel konzentriert auf und so konnte man Punkt um Punkt für sich gewinnen. Beim 11:6 hatte Eibach nicht den Hauch einer Chance. So konnte Trainer Rudolf Reuster durchwechseln und am Ende seinen drei Europameisterinnen Sonja Pfrommer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger eine Pause gönnen. Lena Wahl und Christina Grüneberg setzten den Gegner ebenfalls mächtig unter Druck. So gingen auch die Sätze 2 und 3 ungefährdet mit 11:8 und 11:6 an den TSV.

 

Nach diesem zweiten Spieltag der Saison gibt es abermals ein Wochenende Spielpause. Doch nicht für fünf Spielerinnen des TSV Dennach. Tabea Kälber wird beim Bundeslehrgang der weiblichen U15 ihr Bestes geben. Ihre Kolleginnen Sonja Pfrommer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa sowie Annkatrin Aldinger kämpfen beim Lehrgang des A-Kaders der Frauennationalmannschaft um ihr Ticket bei der Weltmeisterschaft im Herbst in Brasilien.

 

07.05.2016: Die ersten Punkte für die Dennacher Faustball-Frauen

 

Die Faustball Bundesliga-Frauen des TSV Dennach starten mit zwei Siegen in die lange Feldsaison 2016. Mit vier Punkten im Gepäck machten sich die Frauen von Trainer Rudolf Reuster auf den Rückweg von Landshut. Beim ersten Spieltag gab Jugendspielerin Tabea Kälber ihr erfolgreiches Bundesligadebüt in der Abwehr und ersetzte die beruflich verhinderte Sophia Scheidt.

 

 

 

Der Spieltag bei der TG Landshut, bei dem man ebenfalls gegen den TV Öschelbronn antrat, war geprägt durch sehr schwierige Windverhältnisse. Durch den etwas böigen und die Richtung wechselnden Wind waren die Bälle zum Teil schwer einzuschätzen.

 

Gegen die Gastgeberinnen aus Landshut startete man zunächst auf der vermeintlich schwierigeren Seite, konnte aber den Angaben von Olga Blehm gut Paroli bieten. Problematisch hingegen war die Einschätzung des Zuspiels, was nicht immer gut gelang. So kam es, dass man über weite Strecken des Satzes nicht davonziehen konnte. Erst zum Ende des Satzes gelangen einige gute Angriffe, die dann auch den Satzgewinn mit 11:8 bedeuteten. Auch den zweiten Satz begann Trainer Rudolf Reuster mit Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg im Angriff, Jasmin Fischer im Zuspiel und Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger in der Abwehr. Durch einige Angriffsfehler der TGL konnte Dennach schnell auf 3:0 davonziehen. Dann kam Lena Wahl für Christina Grüneberg und fügte sich nahtlos ins Spielgeschehen ein. Beim Stand von 7:1 kam auch Tabea Kälber zu ihrem ersten Einsatz in der Faustball Bundesliga und schlug sich auch der rechten Abwehrposition ordentlich. In dieser Aufstellung lies der TSV dem Gegner nur zwei Punkte und gewann den Satz mit 11:2.

 

Der dritte Durchgang gestaltete sich ähnlich wie der erste. Wieder stand man auf der ungünstigeren Seite und hatte mit dem Wind zu kämpfen. Trotzdem lag man immer mit einem kleinen Vorsprung in Front, den man dann bis zum 11:8 ins Ziel rettete.

 

 

 

Das zweite Spiel des Tages bestritten die Frauen des TSV Dennach gegen die Aufsteigerinnen vom TV Öschelbronn, die im ersten Satz nahezu fehlerfrei agierten. Die Frauen von Trainer Rudolf Reuster hingegen kämpften zunächst mit dem Wind und sich selbst. Immer wieder wurde die Angriffe nicht ganz sauber abgewehrt und das Zuspiel gestaltete sich, in Kombination mit dem nun die Richtung wechselnden Wind, schwierig. Dennoch konnte man den Zwei-Punkte-Rückstand zum Satzende hin aufholen und sich den Satz mit 12:10 in der Verlängerung sichern. Danach hatte man sich gefangen und agierte in Satz zwei konzentrierter. Auch in diesem Satz wechselte Trainer Rudolf Reuster wieder Lena Wahl und Tabea Kälber für die restliche Spielzeit ein. Vor allem die junge Abwehrspielerin ließ sich nichts anmerken und spielte eine gute Partie. 11:7 ging nun der zweite Durchgang etwas deutlicher an den TSV. Im dritten Durchgang minimierte man die Fehler noch einmal drastisch, was am Ergebnis (11:4) das deutlich erkennbar ist.

 

 

 

Mit zwei 3:0-Siegen übernimmt der TSV Dennach nun gleich die Tabellenführung in der 1. Faustball Bundesliga Süd der Frauen. Am kommenden Wochenende findet auf der Sportanlage des TSV Dennach der Rothaus Flutlicht-Cup (Freitagabend) und das traditionelle Pfingstturnier statt. Bei beiden Turnieren wollen die Frauen den, aufgrund der langen Unbespielbarkeit des Platzes bestehenden, Trainingsrückstand aufholen und sich noch mehr Sicherheit für die bevorstehenden Aufgaben holen.

 

Calw (DFBL/saj) – Bevor es diesen Sonntag wieder in die Vollen geht und pünktlich um 11 Uhr in Hirschfelde, Eibach und Landshut zur neuen Feldrunde angepfiffen wird, hier noch ein kurzer Teamcheck der ersten Bundesliga Frauen Süd.

TV Vaihingen/Enz – In Topform zur ersten Runde

Die TVV-Damen starten die kommende Runde mit altbekannten Gesichtern. Im Angriff feuern weiterhin Marie-Therese Rothmaier und Eva Grözinger die Bälle ins gegnerishce Feld, während die Abwehr- und Zuspielarbeit von Späth, Kühner, Frölich, Meyer und Lochmahr übernommen wird. Leider muss Jennifer John wegen immer wiederkehrenden Knieproblemen erneut pausieren und Jugendnachwuchsspielerin Anna Winkler, die vergangene Hallenrunde ihren Bundesligaeinstand gab, wechselt für die Jugend nach Calw. Geleitet werden die ehrgeizigen Frauen in Zusammenarbeit von Rothmaier selbst und Kuno Kühner. Die Vorbereitungen der Rot-weißen gestaltete sich durch Kraft- und Ausdauer-Einheiten im Training, verschiedenen Trainingsspielen gegen Stammheim und Schwieberdingen, sowie der Besuch von drei Vorbereitungsturnieren (Karlsdorf, Stammheim und dem Heimturnier in Vaihingen) wobei man jeweils sehr erfolgreich abschneiden konnte. Das Ziel der Damen von der Enz ist zunächst den Klassenerhalt zu sichern und dann wieder einen Platz unter der ersten drei zu ergattern, welcher die Teilnahme bei der Endrunde in Bredstedt einfahren würde.

TV Eibach – Aufsteigerinnen treten mit Erfolgsjugendspierlinnen an

Mit der wohl jüngsten Mannschaft gehen die Aufsteigerinnen aus Eibach an den Start. Nahezu alle Teammitglieder sind noch für die Jugend spielberechtigt. Die 14-jährige Nachwuchsnationalspielerin Hannah Schröder wird sogar ihr Frauen-Debüt feiern und direkt in der 1. Bundesliga starten. Während Neuzugang Sophie Rabus (TSV Unterpfaffenhofen) den jungen Kader ab sofort verstärken wird, müssen die Youngsters leider weiterhin auf Sophia Neumeier verzichten, die immer noch eine Verletzung auskurieren muss. Eine Änderung wird es diese Runde auch im Trainerstab geben: Bisheriger Erfolgstrainer Christian Eschner muss sein Amt aus zeitlichen Gründen bedauerlicherweise niederlegen, dafür macht sich fortan Jugendtrainerin Barbara Eberhard, Bernd Schieder und ehemalige Weltmeisterin Karen Schneider stark. Das Ziel der Aufsteigerinnen ist es, eine Mannschaft der Zukunft zu formen. So soll aus den überaus erfolgreichen Jugendspielerinnen und den erfahreneren Spielerinnen (auch alle erst Anfang 20) eine harmonische Truppe entstehen, die natürlich neben dem Zusammenwachsen den Kampf um den Klassenerhalt energisch annehmen will. Aus personellen und organisatorischen Gründen (Jugend-WM im Juli, Ausrichtung der Süddeutschen Meisterschaft der U18, …) haben die Verantwortlichen entschieden die jungen Spielerinnen zu schützen und diese Saison nur in der ersten Liga zum Einsatz kommen zu lassen.

TG Landshut – Mit verkleinertem Kader unterwegs

Bei den süßen Pralinchen aus Landshut gibt es personell kleine Änderungen. So hat sich Spielführerin Sophie Bartsch einen knöchernen Haarriss im rechten Handgelenk zugezogen und wird zunächst den Saisonstart verpassen. Man hofft auf eine baldige und erfolgreiche Genesung, sodass sie zeitnah wieder gemeinsam mit ihren Pralinchen auf dem Feld stehen kann. Abwehrspielerin Christine Prill hat sich diese Runde ausgeklinkt und steht dem Team nicht zur Verfügung. Ansonsten bleibt der Kader mit Sabine Bartsch, Stäringer und Blehm im Angriff, Brachard im Zuspiel sowie Schmidt und Richter als Allrounder bestehen. Auch diese Runde werden die Landshuter Frauen von Rainer Schuhmann angeführt und von Hauptsponsor „Chocolat“ unterstützt. In der Vorbereitung absolvierten die süßen Versuchungen ebenfalls drei vorbereitende Turniere, wo man Leistungsstand und Zusammenspiel testen und festlegen konnte. In Stammheim erreichten sie Platz 8, während man in Neugablonz und Veitsbronn sogar vom Turniersieg gekrönt wurde.

TSV Calw – Mit Fragezeichen nach Hirschfelde

Die Orangenen aus Calw starten mit nur zwei Vorbereitungsturnieren in die frische Runde, wobei man jeweils aus verschiedenen Gründen nicht auf den gesamten Kader zurückgreifen konnte. So erspielte man sich trotz Personalmangel in Vaihingen Platz vier und beim Waldrennacher Flutlichtcup reichte es sogar für Platz zwei im Finale gegen Dennach. Der Kader der Calwer Löwen hat sich nicht großartig verändert, im Großen und Ganzen bleibt das Team so bestehen. Aus zeitlichen Engpässen wird diese Runde das Trainerduo Gumbinger-Schöck tatkräftig von einigen Partnern der Spielerinnen, die selbst in den höchsten Klassen spielen, unterstützt. So werden das ein oder andere Mal Sebastian Thomas (TSV Pfungstadt), Dennis Gruber (TV Wünschmichelbach) und Christian Lässer (SV Diepoldsau, Schweiz) ins Geschehen eingreifen. Die gute Mischung aus Youngstern und „alten Hasen“ hat sich die letzten zwei Runden prima zusammengefügt und man hat ein eingeschworenes Rudel aufgestellt. Gemeinsam streben die Hesse-Städterinnen das obere Feld der Liga an und möchten sich am Ende der Saison unter den ersten drei platzieren, um an der DM spielberechtigt sein zu dürfen. Jüngst hat sich Weltmeisterin und Hauptangreiferin Stephanie Dannecker am Knie verletzt. In diesen Tagen wird noch eine aussagekräftige Diagnose gestellt. Bis dahin bleibt es erstmals offen, wie sich ihre Rolle im Team gestalten wird.

TSV Dennach – Große Aufgaben für Erfolgs-Pink-Ladies

Bei den Erfolg-Pink-Ladies vom TSV Dennach gibt es auch nur wenig Veränderung im Leistungskader. Leider hat sich die zuletzt pausierende Abwehrkraft Janina Krämer nicht vollständig von ihren Knieproblemen erholen können und wird daher nicht so schnell wieder für die Ladies auflaufen können. Darüber hinaus steht bei ihr das Sportexamen an, was selbstverständlich vorgeht, vor allem auch in Betracht auf die Schonung ihres Knies. Dafür rückt aber die 15-jährige Jugendspielerin Tabea Kälber in den Kader auf und wird die Abwehr ab sofort komplettieren. Die Feldsaison bringt einige Spannung und Anstrengung für die pinken Frauen mit sich, da mit dem Europapokal, Weltpokal und der Titelverteidigung des Deutschen Meistertitels gleich drei große Ereignisse anstehen. Innerhalb von 2 Monaten werden diese Prüfungen auf die Erfolgsdamen zukommen, wobei man natürlich unbedingt den größten Erfolg erzielen möchte. Dies wird den Mädels einiges an Einsatz, Disziplin und Durchhaltevermögen abverlangen. Man ist sich gewiss, dass die Verfolgung dieser drei Titel eine enorm schwere Aufgabe darstellt, doch für diese Truppe ist nichts unmöglich. Daher wird von Beginn an mit viel Arbeit und Mühe trainiert. Es wird sicher auch Psychologie eine wichtige Rolle spielen, da es vor allem auch dies benötigt um über einen Monat lang Spannung und Konzentration aufrecht erhalten zu können.

TV Öschelbronn – Aufstieg soll mit Ligaerhalt gekrönt werden

Der zweite Neuaufsteiger in das Bundesligaoberhaus ist der TV Öschelbronn. Die junge Gruppe ist allerdings nicht zum ersten Mal im Erstligageschehen zu sehen. Daher kennt man die Mannschaften schon etwas und kann sich vielleicht schneller und besser auf die kommenden Aufgaben der Runde einstellen, als die Mitaufsteiger aus Eibach. Die Personaldecke beim TVÖ ist mit acht Spielerinnnen gut gestützt, wobei einzig und allein Celine Jensen noch in der Jugend mit agiert. Somit kann das Trainergespann Steffen Dorwarth und Sven Selinka auf ein gut eingespieltes und eher erfahreneres Team zurückgreifen. Zur Vorbereitung dienten den Neulingen verschiedene Turniere (Stammheim, Flutlichtcup Waldrennach und Rothausflutlichtcup Dennach). Sicherlich haben sich auch die TVÖ-Damen den Ligenerhalt zum Ziel gesetzt und werden dies mit viel Energie und Aufopferung versuchen möglichst bald in trockene Tücher zu bringen. Mit gleich drei Angreiferinnen Vanessa Schneider, Anne Weisert, Fenja Stallecker (ehemalige Jugendeuropameisterin) ist das Team flexibel aufgestellt und kann zu jeder Zeit im Angriff agieren und reagieren. Die Abwehr und Zuspielreihe bilden Julia Wessinger, Christiane Kroehne, Virginia Holzner und Spielführerin Selina Stallecker.

FSV Hirschfelde – Dreifaches Babyglück sorgt für Umstrukturierung

Der Babyboom in Hirschfelde sorgt diese Runde für Furore. Gleich drei essentielle Stammspielerinnen (Linda Scholze, Anja Eifler, Peggy Rathmann) befinden sich im Mutterglück und stehen den sächsischen Damen auf dem Platz daher nicht zur Verfügung. Was für Glückseligkeit bei den drei Damen sorgt, beschert den restlichen Teamspielerinnen etwas Sorgen. Daher ist das vorrangige Ziel diese Runde nicht wie sonst im oberen Drittel mitzuspielen, sondern lediglich der Klassenerhalt. Das bedeutet viel Engagement, Motivation und Teamgeist der Hirschfeldnerinnen. Genau hierfür sind die Frauen zwar sehr bekannt, doch dieses Jahr muss wohl jede einzelne nochmal mehr davon aufbringen, um die pausierenden Stammkräfte zu kompensieren. Um sich weite Anfahrtswege zu sparen, wurden einige Spiele auf ein Wochenende zu Doppelspieltagen (Samstag und Sonntag) verlegt, was aber auch eine Doppelbelastung der Spielerinnen bedeutet. Tapfer werden sich die Frauen vom FSV den bevorstehenden Aufgaben stellen und einmal mehr ihrem Schlachtruf „FSV kämpft wie d´Sau“ nachzukommen versuchen.

TV Unterhaugstett

Der TVU läuft dieses Jahr auch vermehrt mit jungen Wilden auf. So sollen die Jugendspielerinnen stärker einbezogen werden und mit den erfahreneren Spielern zusammen Einzug aufs Feld nehmen. So wird sich Abwehrspielerin Rahel Ghebrezghi beispielsweise für die zweite Mannschaft verpflichten und gibt somit ihren Platz für die jüngeren frei. So soll mit einer guten Mischung eine erfrischte Mannschaft zusammenwachsen und die Liga möglichst gut gehalten werden. Im Angriff agieren weiterhin Elsa Ghebrezghi, Vera Sauerbrunn und die junge Lena Gengenbach. Abwehr/Zuspiel bilden Saskia Lauser, Lisa Waldenmaier, Julia Sauerbrunn (insofern sie von ihrem Auslandssemester zurück kommt) und Anja Kienle. Auch in der Abwehr wird das ein oder andere Mal eine Jugendspielerin ihr Debüt in der obersten Liga feiern.

TV Bretten – Bretten 2.0

Mit dem Rückzug der Niedernhaller Mannschaft in der letzten Feldsaison durften die Brettenerinnen der Liga erhalten bleiben und starten daher motivierter denn je in die Runde. Glücklicherweise ist auch Birte Baxmann wieder mit von der Partie und wird vollständig genesen ihr Team im Angriff tatkräftig und angriffslustig unterstützen. Gerade sie ist nach ihrem ungewollten Ausfall in der Hallenrunde durch eine Knieverletzung spiellustiger und fitter denn je. Ihre Teamkolleginnen sprechen von einer „Birte 2.0“. Lediglich der Wechsel von Laura Kühner zum TV Vaihingen/Enz ist zu verschmerzen, ansonsten dürfen sich die Frauen auf Unterstützung im Training von Zweitligist Jeremy Wuhrer (TV Waldrennach) freuen, welcher zusammen mit Volker Van Dawen die Kämpferinnen aus der Melanchtonstadt anführen werden. Am Ende möchten die TVB Frauen gern aus eigener Kraft in der Liga bestehen.

Danke an Tobias Hader (DFBL) für die tollen Fotos

Das war eine Lehrstunde in Sachen Hallenfaustball: Mit einem blitzsauberen 3:0 über den amtierenden Titelträger holt sich der TSV Dennach den Deutschen Meistertitel 2016.

Das DM-Finale von Selsingen beginnt für Favorit Dennach deutlich besser als für Außenseiter Ahlhorn. Der Titelverteidiger sieht sich schnell einem 2:6-Rückstand gegenüber, wird von TSV-Angreiferin Sonja Pfrommer immer wieder empfindlich getroffen. Mit diesem Vorsprung geht es in die entscheidende Phase – 8:4. Es folgen fünf Dennacher Satzbälle, von denen der TSV den dritten zum 11:7 nutzen kann.

Im zweiten Satz geht Ahlhorn in Front – allerdings nur mit 1:0, dann ist Dennach gleich wieder da und zieht weg auf 6:3. Gegen die druckvollen Bälle von Pfrommer findet die ASV-Defensive nur wenig Gegenmittel. Und so geht auch dieser Durchgang relativ deutlich an den Tabellenersten der Süd-Bundesliga: 11:5, weil Imke Schröder ein Service ins Aus schlägt.

Jetzt geht bei Ahlhorn nicht mehr viel: Eigene Fehler und gute Spielzüge der Dennacher bringen eine 4:0-Führung. Ahlhorn-Coach Paule Neuefeind, der auch heute die erkrankte Edda Meiners vertritt, versucht’s nochmal mit Wechseln: In der Offensive kommt Julia Weber für Imke Schröder, in der Abwehr Sarah Reinecke für Sandra Wortmann. Am Spielverlauf ändert das jedoch nichts mehr. Dennach eilt über 7:2 und 10:2 einem zu keiner Phase gefährdeten Finalsieg entgegen. Den ersten Matchball wehrt die junge Pia Neuefeind zwar noch ab, den nächsten Rückschlag setzt sie allerdings in die Leine.

Damit ist der amtierende Hallen-Europacupsieger aus Dennach auch wieder Deutscher Meister unter dem Hallendach. Ahlhorn bleibt die Silbermedaille, mit der vor der DM jedoch nur die wenigsten gerechnet hatten.

Ahlhorner SV – TSV Dennach 0:3 (7:11, 5:11, 3:11)

Für Ahlhorn spielten: Imke Schröder, Janna Köhrmann, Pia Neuefeind, Sandra Wortmann, Jacqueline Zaddach, Imke Schröder, Sarah Reinecke

Für Dennach spielten: Sonja Pfrommer, Anna-Lisa Aldinger, Annkatrin Aldinger, Sophia Scheidt, Lena Wahl

Was für ein Drama in der Selsinger Sporthalle. DM-Gastgeber MTSV steht kurz vor der ganz großen Sensation, verpasst am Ende aber nach fünf hart umkämpften Sätzen gegen Favorit TSV Dennach den Einzug ins Finale.

Zum Spiel des Gastgebers gegen den Europacupsieger sind die Ränge wieder richtig voll in der Selsinger Sporthalle. Dennach startet davon unbeeindruckt, geht 3:0 in Führung. Auch als Selsingen ausgleicht und lautstark gefeiert sogar 4:3 in Führung geht, bleiben die Süddeutschen ruhig. Nach einer 4-Punkte-Serie ist der TSV wieder vorne mit 7:4. Diesen 3-Punkte-Vorsprung hält Dennach bis zum 10:7. Dann treffen Laura Marofke und Annika Bösch dreifach zwischwen den Schwestern Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger und holen so den vielumjubelten 10:10- und 11:11-Ausgleich. Lena Wahl ist es dann, die den dritten Satzball der Dennacherinnen zum 13:11 über Laura Marofke verwandelt.

Selsingen bringt der Rückstand nicht aus dem Konzept – im Gegenteil: Die Roten legen im zweiten Satz los wie die Feuerwehr, ziehen auf 7:1 davon. Dennach kann zwar noch einmal verkürzen, mehr als ein 6:8 ist jedoch nicht mehr drin. Bei 10:6 hat Selsingen vier Satzbälle, von denen Marofke gleich den ersten kurz verwandelt.

Jetzt ist der Gastgeber richtig in Fahrt: Marofke trifft die TSV-Abwehr immer wieder empfindlich mit langen Bällen und bringt ihre Selsingerinnen wieder deutlich in Führung – 5:1. Dennach-Coach Rudolf Reuster nimmt eine Auszeit, lässt bei Angaben nun die Selsinger Schlagfrau aus dem Spiel nehmen. Der MTSV punktet dann halt mit Annika Bösch und spielt sich bei 10:7 drei Satzbälle heraus. Die werden jedoch alle recht leichtfertig vergeben. Auch ein vierter wird vom MTSV nicht genutzt – und so beißt Dennach gnadenlos zu – 14:12.

Ein Nackenschlag für Selsingen, dass sich jedoch schnell wieder fängt. Wieder gibt es die klare 5:1 Führung für den Gastgeber – sehr zur Freunde der knapp 800 Zuschauer in der Halle. Selsingen trifft weiter, vor allem durch empfindlich kurze Bälle. 9:4 heißt es zum Satzende, dann 10:5 und wenig später 11:7. Ausgleich.

Schon zum vierten Mal muss bei dieser DM ein Entscheidungssatz gespielt werden. Selsingen startet wieder stark, führt 4:1. Dennach agiert zunehmend unsicherer. Trainer Reuster bringt Christina Grüneberg, um die vielen kurzen Bälle besser zu erreichen. Zum letzten Satzwechsel führt Selsingen knapp – 6:4. Dann weicht Angabenschlägerin Annika Bösch von ihrem Konzept ab, Sonja Pfrommer herauszunehmen – und promt ist Dennach da, dreht mit einem Grüneberg-Preller zum 8:7. Wieder ist Dennach nun gnadenlos, punktet umstritten kurz zum 10:8 und gleich darauf mit einem Pfrommer-Preller zum Finaleinzug: 11:8 und 3:2 für den TSV Dennach.

TSV Dennach – MTSV Selsingen 3:2 (13:11, 6:11, 14:12, 7:11, 11:8)

Für Dennach spielten: Sonja Pfrommer, Anna-Lisa Aldinger, Annkatrin Aldinger, Sophia Scheidt, Lena Wahl, Christina Grüneberg

Für Selsingen spielten: Lea Viebrock, Frederike Riggers, Laura Marofke, Annika Bösch, Kathrin Gahrmann

Schiedsrichterin: Lina Hasenjäger

Das war deutlich: Mit einem nie gefährdeten 3:0 über den TV Jahn Schneverdingen zieht der TSV Dennach ins DM-Halbfinale ein. Dort wartet am Sonntag der Gastgeber aus Selsingen.

Im letzten Spiel des Tages zeigt der TSV Dennach gleich, warum er noch vor wenigen Wochen beim Europacup triumphierte: Sonja Pfrommer und Kolleginnen zwingen Schneverdingen ihr Spiel auf. Mit Lena Wahl statt Christina Grüneberg in der Startformation zieht der TSV schnell auf 6:1 davon. So geht es dann auch munter weiter, 10:4 und am Satzende 11:6 heißt es für den Spitzenreiter aus dem Süden.

Schneverdingen findet so richtig erst im zweiten Durchgang statt – wenn auch nicht lange. 3:1 führt der TV Jahn zum Auftakt, dann schleichen sich wieder Fehler ein, die Dennach gnadenlos ausnutzt und sich seinerseits die 6:3-Führung sichert. DIese drei Zähler Vorsprung verspielt so ein international erfahrenes und eingespieltes Team wie der TSV Dennach nur selten. Auch diesmal nicht, denn bei 10:6 gibt’s Satzbälle satt, von denen der Erste gleich sitzt.

Als im dritten Satz kaum noch einer mit Schneverdingen rechnet, legt der TV Jahn doch noch los: 6:1 bringt Schlagfrau Theresa Schröder ihre Mannschaft in Front. Dennach will jedoch das schnelle Ende und nach einer 6-Punkte-Serie führt wieder der TSV. Schneverdingen lässt sich aber nicht so einfach abschütteln und so geht es mit 9:9 in die entscheidende Phase des Satzes. Sonja Pfrommer ist dann wieder gnadenlos. Erst spielt sie links den Matchball heraus, um diesen dann rechts auf die Tribüne zu verwandeln.

Während für Schneverdingen die DM damit schon an Tag eins vorbei ist, zieht Dennach als Gruppensieger ins Halbfinale ein. Hier wartet Sonntagfrüh der Gastgeber TSV Selsingen.

TSV Dennach – TV Jahn Schneverdingen 3:0 (11:6, 11:6, 11:9)

Für Dennach spielten: Sonja Pfrommer, Anna-Lisa Aldinger, Annkatrin Aldinger, Sophia Scheidt, Lena Wahl

Für Schneverdingen spielten: Laura Kauk, Chantal Heins, Theresa Schröder, Hinrike Seitz, Merle Bremer

Mit leichten Startschwierigkeiten ist Europacupsieger TSV Dennach ins DM-Turnier gestartet. Das Team um Weltmeister-Angreiferin Sonja Pfrommer zeigt ungewohnte Fehler und muss für den 3:1-Erfolg gegen Süd-Rivale TSV Calw hart arbeiten.

Im Duell der Süd-Spitzenteams erwischt der TSV Calw den besseren Start. Mit der jungen Henriette Schell am Hautschlag geht der Dritte der Bundesliga-Runde 2:0, 5:3 und dann 7:4 in Front. Dennach zeigt Fehler, Weltmeisterin Sonja Pfrommer unterlaufen diverse Patzer bei Rückschlag und Service – so auch beim ersten Satzball der Dennacherinnen, den sie zum 5:11 in die Leine setzt.

Im zweiten Durchgang ist der Europapokalsieger dann leicht verspätet auch im Spiel angekommen. Dennach profitiert dabei aber auch von Fehlern des TSV Calw: 5:1. So geht es schnell weiter, bis zum 10:3 und damit zu vielen Dennacher Chancen auf den Satzausgleich. Gleich Nummer eins wird durch eine Calwer Leinenangabe genutzt.

Das Fehler-Festival geht auch in Durchgang drei weiter. Jetzt ist es allerdings wieder Sonja Pfrommer, die mit zwei Leinen- und einer Ausangabe die 4:0-Führung für Calw „herausspielt“. Danach kommt der Süderste lange nicht so richtig zurück in den Satz, auch weil Calw immer wieder Sonja Pfrommer aus dem Spiel nimmt und konsequent punktet, wenn sich Chancen bieten. So geht es bis zum 10:8 und zwei Calwer Satzbällen. Beide wehrt Dennach ab und ist dann gnadenlos da: Ein Fehler von Dannecker in der Annahme und ein weit ins Aus geschlagener Ball von Henriette Schell bringen das 12:10 für den DM-Favoriten.

Calw bleibt bei seinem Konzept, Sonja Pfrommer konsequent anzuspielen. Das funktioniert bis zur Satzmitte bestens. Dennach bringt dann bei 4:5 Lena Wahl als neue Offensivkraft für Christina Grüneberg in die Partie – und hat damit Erfolg: Sie punktet mehrfach und nur wenig später verwandelt Sonja Pfrommer beim 10:7 den ersten Matchball zum 3:1-Erfolg.

TSV Dennach – TSV Calw 3:1 (5:11, 11:3, 12:10, 11:7)

Für Dennach spielten: Sonja Pfrommer, Anna-Lisa Aldinger, Annkatrin Aldinger, Sophia Scheidt, Christina Grüneberg, Lena Wahl

Für Calw spielten: Stephanie Dannecker, Sandra Janot, Henriette Schell, Jasmin Sackmann, Samatha Lubik, Lisa Kübler

Schiedsrichterin: Sandra Manzek

Als frisch gebackener Europapokalsieger fühlt sich der TSV Dennach gut gerüstet für die Mission „Titel zurückerobern“. Als Süderster trifft das Team aus dem Nordschwarzwald im zweiten Spiel des Tages auf den TSV Calw, gegen den man zuletzt eine überraschende 1:3-Niederlage hinnehmen musste.

Anschließend folgt für die Mannschaft eine lange Pause ehe man sich im letzten Spiel am Samstag mit dem TV Jahn Schneverdingen duelliert. So ist man nicht nur mit drei amtierenden Europameisterinnen im Team bestens aufgestellt, man hat erstmalig sogar gleich drei Angreiferinnen im Aufgebot. Mit Lena Wahl steht Trainer Rudolf Reuster eine weitere schlagkräftige Alternative nach kurzer Auszeit wieder zur Verfügung.
Nationalspielerin Annkatrin Aldinger weiß um die Stärke ihrer Mannschaft: „Es ist wichtig, dass wir unser eigenes Spiel aufziehen und uns nicht aus der Ruhe bringen lassen. Wir haben die Qualitäten jeden zu schlagen. Trotzdem haben wir eine schwierige Gruppe erwischt. Generell denke ich aber, dass bei dieser DM alle auf Augenhöhe spielen können.“
Ohne Zweifel gehören die Dennacherinnen zu den Top-Favoriten auf den diesjährigen DM-Titel. Sollte das Team seine Medaillensammlung am Ende nicht erweitern können, wäre dies eine große Überraschung.

 

Dennach erneut Südmeister

 

 

 

Am letzten Spieltag der Saison in der Neuenbürger Stadthalle sichert sich die Frauenmannschaft des TSV Dennach erneut den Staffelsieg in der 1. Faustball Bundesliga Süd. Mit zwei 3:0-Siegen gegen die Tabellenschlusslichter vom TV Unterhaugstett und dem TV Bretten, bleibt Dennach auf Platz 1 der Tabelle und hat, im Gegensatz zum punktgleichen TV Vaihingen/Enz, das bessere Satzverhältnis.

 

 

 

Im ersten Spiel des Tages trat der gastgebende TSV Dennach gegen den TV Bretten an. Ohne Probleme konnte der Europapokalsieger dem Spiel von Beginn an seinen Stempel aufdrücken. In Satz 1 begann Trainer Rudolf Reuster mit dem Angriffsduo Pfrommer/Grüneberg und in der Abwehr mit Jasmin Fischer auf der Zuspielposition, sowie zwei Mal Aldinger in der Abwehr. Mühelos konnte der TSV jede Angabe abwehren und aufbauen. So konnte man schnell in Punkten davonziehen und den ersten Satz gleich mit 11:5 für sich entscheiden. In Satz zwei kam Sophia Scheidt für Anna-Lisa Aldinger. Lena Wahl kam für Christina Grüneberg im Angriff, die auf die ungewohnte Abwehrposition rückte Sonja Pfrommer blieb in der Angabe, da dieser Spieltag auch als Training im Hinblick auf die in drei Wochen stattfindende Deutsche Meisterschaft genutzt werden sollte. Allzu viele Angaben musste die Kapitänin allerdings nicht schlagen, denn der TV Bretten schaffte es wieder nicht die TSV-Abwehr unter Druck zu setzen. Auch das taktische Spiel auf Pfrommer brachte die Hausherrinen zu keiner Zeit in Bedrängnis. Lena Wahl übernahm die Verantwortung und punktete ebenso. 11:3 ging auch dieser Satz ungefährdet an die Pink Ladies. Im dritten Durchgang wechselte die Abwehr wieder, was immernoch zu keinem Bruch im Dennacher Spiel führte. Zu schwach war der Brettener Angriff und zu dominant das Dennacher Spiel. Mit 11:6 gewann Dennach auch diesen Satz und somit das Spiel.

 

 

 

Im Duell der punktgleichen Abstiegskandidaten entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, welches entscheiden sollte, wer den Gang in die zweite Liga antreten musste. Dabei war es der Unterhaugstetter Willen, der am Ende den TV Bretten mit 3:2 Sätzen eine Liga tiefer schickte.

 

 

 

Der TSV Dennach hatte im letzten Spiel des Tages lange Abstimmungsschwierigkeiten und konnte so nicht wie gewünscht davon ziehen. Der TV Unterhaugstett blieb durch zu viele leichte Fehler in den Sätzen eins und zwei ungewohnt lange im Spiel. Zu Beginn den ersten Satzes sahen die Frauen von Trainer Rudolf Reuster sich schnell einem 0:4 Rückstand gegenüber. Erst in der Verlängerung konnte man den Satz doch noch mit 12:10 für sich entscheiden. Besser lief es in Satz zwei, in dem der Trainer wieder durchwechselte. Bis zur Satzmitte ließ man den Gegner mitziehen, ehe man das Tempo problemlos erhöhte und den Satz mit einem 11:5 beendete. Den Turbo zündete man dann endlich im dritten und letzten Durchgang. Unterhaugstett hatte keine Chance und Dennach kürte sich mit einem 11:0 zum Südmeister der Liga.

 

 

 

Die kommenden Wochen werden nun ganz im Zeichen der Deutschen Meisterschaft in Selsingen (Niedersachsen) stehen, bei der man in der Vorrunde auf den TV Jahn Schneverdingen und den TSV Calw trifft.

 

TSV Dennach: Lena Wahl, Christina Grüneberg, Sonja Pfrommer, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

Zurück an die Spitze

Am heutigen Samstag reisten die Damen des TSV Dennach nach Landshut, um den Nachholspieltag gegen die Heimmannschaft und den SV Tannheim zu bestreiten. Bereits in der vorigen Woche gewann der TSV den regulären Rückrundenspieltag gegen beide Mannschaften deutlich.

Mit einem ungefährdeten 3:0 Sieg gegen den SV Tannheim erledigten Reusters Schützlinge zunächst ihre Pflichtaufgabe, wobei man wie schon am Wochenende zuvor eine durchwachsene Leistung zu Spielbeginn zeigte. Auf Grund von zu vielen Eigenfehlern und  inkonsequenter Chancenverwertung, konnten die Tannheimerinnen im ersten Satz lange Zeit mit den Dennacher Damen Schritt halten. 11:9 wurde dieser Satz für Dennach beendet.

Eine konstantere Leistung konnte in Satz zwei abgerufen werden. Die Abwehrreihe entschärfte die gegnerischen Bälle problemlos, sodass die Damen in Pink trotz einer erhöhten Eigenfehlerquote lediglich fünf Punkte der Gegner zuließen. 11:5 hieß der Endstandstand des zweiten Satzes.

Das gleiche Bild zeigte sich im dritten Satz. Phasenweise präsentierte die gesamte Dennacher Mannschaft gute Spielzüge, doch das hohe Niveau konnte nicht über den gesamten Satz gehalten werden. Immer wieder schlichen sich Eigenfehler ein und so wurde der dritte Satz zwar eindeutig mit 11:5 gewonnen werden, jedoch ließ die gezeigte Leistung noch viel Steigerungspotential zu.

In der zweiten Begegnung des Tages traf man auf die Heimmannschaft der TG Landshut. Der erste Satz gestaltete sich bis zur Satzmitte ausgeglichen. Die TG Landshut konnte sich durch die gut platzierten Angaben von Angreiferin Olga Blehm lange im Spiel halten. Zudem agierten die Dennacherinnen zu wenig druckvoll, um dem Gegner davon marschieren zu können. Erst im zweiten Teil des ersten Satzes wurde die Leistung des Teams um Sonja Pfrommer konstanter, sodass der erste Satz 11:8 gewonnen wurde. Jedoch konnte dieser Auftrieb nicht in den zweiten Satz mitgenommen werden. Viele Eigenfehler und die clevere Spielweise der Landshuterinnen brachten den TSV Dennach schnell zu einem 1:5 Rückstand. Trainer Reuster nutze ein Timeout um die Chance auf den Satzgewinn zu wahren. Tatsächlich konnte ab diesem Zeitpunkt der Turbo gezündet werden, und die Dennacherinnen starteten eine fantastische Aufholjagd. Konsequent wurde nahezu jeder Angriff verwertet, sodass die Landshuterinnen lediglich nur einen weiter Punkt machen konnten und der Satz mit 11:6 an den TSV Dennach ging. Im letzten Satz dieser Partie konnte man über weite Strecken an die gezeigte Leistung des zweiten Satzes anknüpfen. Allein gegen Ende des Satzes agierte der TSV Dennach zu unkonzentriert, wodurch die TG Landshut noch einmal einige Bälle gut machen konnte, ehe man den Satz mit 11:9 und damit das Spiel in 3:0 Sätzen für sich entschied.

Am kommenden Sonntag findet der letzte Ligaspieltag in der Neuenbürger Stadthalle ab 11 Uhr vor heimischer Kulisse statt. Empfangen werden der TV Unterhaugstett sowie der TV Bretten. Die Damen des TSV Dennach freuen sich über zahlreiche Unterstützung.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Anna­Lisa und Annkatrin Aldinger

 

Extrem wichtige Punkte holt sich der TSV Dennach ersatzgeschwächt in Tannheim. Ohne die bewährten Kräfte Christina Grüneberg, Lena Wahl und Sophia Scheidt mussten die Frauen von Trainer Rudolf Reuster zum Spitzenspiel gegen den direkten Konkurrenten von der TG Landshut antreten. Dabei gab Jugendspielerin Charlotte Ohaus ihr Bundesligadebut.

Zunächst trafen die Frauen des TSV auf den abstiegsgefährdeten SV Tannheim, die unbedingt wichtige Punkte gegen den Abstieg erkämpfen wollten. Mit dieser Einstellung ging der Gegner auch ins Spiel. Dennach produzierte wieder einmal zu viele Fehler, was Tannheim unnötig lange im Spiel hielt. Doch auch die vier Stammkräfte des TSV Dennach wussten um die Wichtigkeit dieses Spiels und gaben alles. Zum Ende des ersten Satzes kam Dennach dann endlich ins Spiel und ging mit einem 11:9 in Satzführung. Im zweiten Durchgang agierte man wieder ein wenig sicherer, schaffte es seine Fehler zu reduzieren und konnte auch diesen Satz gewinnen. Im dritten Satz wurde dann auch die 15-jährige Charlotte Ohaus gefordert und spielte, was sie konnte. Trotzdem schlichen sich wieder zu viele Fehler ins Dennacher Spiel, wobei man auch zu viele Anläufe brauchte, um beim Gegner zu Punkten. Diesen Satz musste man dem Gegner überlassen und einen vierten Satz spielen. In Satz vier spielten die Reuster-Schützlinge um einiges besser, setzten den Gegner mehr unter Druck und auch die Abwehr stellte den gegnerischen Angriff vor schwierige Aufgaben. Tannheim unterliefen nun mehr Fehler und Dennach spielte befreiter auf. Mit einem 3:1 beendete man dieses Spiel.

Mit dem Sieg gegen den SV Tannheim war das Minimalziel des Tages erreicht. So ersatzgeschwächt wollte man gegen den direkten Konkurrenten aus Landshut einfach irgendwie mithalten. Ohne Druck spielte Sonja Pfrommer nun fehlerlos und die Abwehr mit Jasmin Fischer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger kämpfte um jeden Ball. Entscheidend für die guten Chancen im Angriff war auch das über das gesamte Match konstante Zuspiel von Jasmin Fischer. Landshut versuchte Pfrommer aus dem Spiel zu nehmen, konnte aber den anschließenden Angriff selten in der Dennacher Hälfte zum Punkt unterbringen. So kam Dennach zu seinen Chancen und konnte diese weitaus schneller nutzen als noch im Spiel zuvor. Auch Dennach versuchte über die gegnerische Angreiferin Olga Blehm zu spielen, was durch die Fehler der zweiten Angreiferin auch fruchtete. Dennach gewann so den ersten Satz mit 11:6. Auch im zweiten Durchgang agierte der TSV Dennach mit kämpferischer Ruhe und setzte den Gegner ständig unter Druck. Immer wieder konnte man die Angriffe abwehren und den Spielzug erfolgreich beenden. Trotz des häufigen Anspiels auf Schlagfrau Pfrommer, gelang es Anna-Lisa Aldinger, welche die Rolle des Zweitschlags übernahm, einige clever geschlagene Bälle im Feld der Gegner zu platzieren. Somit konnte der zweite Satz zwar knapp, aber mit 11:9 gewonnen werden. Die TSVlerinnen spürten, dass der Sieg greifbar wurde und so gestaltete sich der dritte Satz stets ausgeglichen zwischen Dennach und Landshut. Auf beiden Seiten zeigten die Schlagfrauen durch Angaben-Asse ihr Können. Letztendlich waren es aber die Dennacherinnen, welche in der Satzverlängerung den Sack mit 15:13 zu machen konnten und somit das Spiel in 3:0 Sätzen für sich entschieden. Dies bedeutet für die Pink Ladies einen großen Schritt in Richtung DM-Teilnahme.

Im dritten Spiel des Tages bezwang der SV Tannheim die TG Landshut durch eine starke kämpferische Leistung in 3:1 Sätzen.

Schon am kommenden Samstag reist das Team von Rudolf Reuster nach Landshut und hofft, das Ticket für die Deutsche Meisterschaft an diesem Wochenende lösen zu können.

Es spielten: Sonja Pfrommer, Charlotte Ohaus, Jasmin Fischer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

Magere Ausbeute für den Europacupsieger

 

Ein Sieg und eine Niederlage stehen, wie beim Vorrundenspieltag gegen die Spitzenteams aus Vaihingen/Enz und Calw, für den Europacupsieger TSV Dennach zu Buche. Eine schwache Leistung zeigte das Team aus dem Nordschwarzwald im Kampf um die Tabellenführung. Dennoch hat man durch zwei Niederlagen des bisherigen Tabellenführers aus Vaihingen gute Chancen doch noch die Südmeisterschaft zu holen.

 

Gleich zu Beginn des ersten Satzes gegen den TV Vaihingen/Enz hatte Dennach zu kämpfen. Immer wieder ließ man sich von Marie-Theres Rotmaier ausspielen und kassierte so viele unnötige Bälle. Nachdem man im Angriff dann die von Trainer Rudolf Reuster vorgegebene Linie fuhr, lief es besser. Den Satz konnte man knapp mit 11:9 gewinnen. Dass man dieses Spiel nicht noch einmal verlieren wollte, zeigte man im darauffolgenden Satz. Sonja Pfrommer kam immer besser ins Spiel und schaffte es auch, mit der Angabe den Gegner mehr und mehr unter Druck zu setzen. Doch dass dieser Sieg ein Arbeitssieg werden würde, bewiesen die vielen langen Spielzüge. Die Frauen des TSV Dennach brauchten viele Angriffe, bis sie endlich den Ball im gegnerischen Feld zum Punkt unterbringen konnten. Doch die Fehler passierten auf der Gegenseite und so konnte Dennach in diesem Satz Sicherheit gewinnen und mit 11:4 die Satzführung ausbauen. Der dritte Satz verlief wieder ausgeglichener, doch wieder brauchte man zu viele Anläufe, ehe der Punkt gewonnen werden konnte. Man tat sich sichtlich schwer die Lücken beim Gegner zu finden und so zog sich auch dieser Satz, aus Sicht der Dennacher unnötig in die Länge. Letztendlich konnten die Pink Ladies aber auch diesen Satz mit 11:8 für sich entscheiden und somit das Spiel in drei Sätzen gewinnen.

 

Gegen den TSV Calw hätte man dann mit einem Sieg die Tabellenführung klar machen können. Zu Beginn des ersten Satzes kam Dennach gut ins Spiel und baute seine Führung konstant aus. Doch beim Stand von 8:3 agierte man zu unkonzentriert und so gewann Calw, angeführt von einer glänzend aufgelegten Henriette Schell, immer mehr an Sicherheit und konnte vor allem in den vorderen Reihen des TSV Dennach punkten. Auf eigener Seite machte sich mehr und mehr Unsicherheit breit und auch aus der Angabe unterliefen den Schützlingen von Trainer Rudolf Reuster eine Menge Fehler. So vergab man die Führung leichtsinnig und musste den Satz 11:13 den Calwerinnen überlassen. Wie der letzte Satz endete, so wurde der zweite fortgeführt. Schlechte Abwehraktionen, zu wenig Druck im Angriff oder gar Fehler brachten die Gegner recht schnell auf die Siegerstraße. Auch weil die lange verletzte Stephi Dannecker mit einem exzellenten Auge im Angriff agierte und die Dennacher Abwehr ins Leere laufen ließ. So gönnte der Trainer seiner Hauptangreiferin Pfrommer eine Auszeit. 5:11 gab man den Satz nach desolater Leistung ab. Mit dem Rücken zur Wand standen nun die Frauen um Kapitän Sonja Pfrommer, die nun wieder zurück auf dem Feld war. Endlich spielten die TSV-Frauen annähernd, was sie eigentlich konnten. Druck im Angriff, eine gute Abwehrleistung und ein konstantes Zuspiel sicherten dem TSV diesen Satz mit 11:5. So wollte man weiterspielen und das Spiel am Ende doch noch zu seinen Gunsten drehen. Satz vier verlief ausgeglichen. Keines der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen. Zwei Satzbälle vergab das Reuster-Quintett und ein dummer Angriffsfehler brachte nun andererseits den Matchball für Calw. Den ersten konnte der TSV noch abwehren, den zweiten allerdings nicht zur Führung nutzen und so war es bezeichnend, dass Henriette Schell den Ball zum Sieg für Calw versenkte.

Man muss anerkennend sagen, dass die Calwerinnen bei diesem Aufeinandertreffen der drei Topteams der Liga das beste war. So gewannen die Calwerinnen anschließend verdient gegen den TV Vaihingen/Enz, der nun wie Dennach zwei Spiele verloren hat.

Der TSV muss sich nun auf den nächsten Spieltag konzentrieren, bei dem es gegen den vierten DM-Aspiranten aus Landshut geht. Die Frauen aus Bayern liegen punktgleich mit dem TSV auf Rang vier der Tabelle. Sollte man dieses Spiel gewinnen und auch gegen die Abstiegskandidaten aus Tannheim, würde man einen riesen Schritt in Richtung Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft machen.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Christina Grüneberg, Lena Wahl, Sophia Scheidt, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

Warmspielen für den Europacup

Beim 2. Heimspieltag der Dennacher Bundesligafrauen in der gut gefüllten Neuenbürger Stadthalle, nahmen die Gastgeberinnen Fahrt für die kommende Aufgabe am Europapokalwochenende. Gegen die Gäste aus Niedernhall und Gärtringen stand die Mannschaft sicher im Feld und brachte sich lediglich durch eigene Fehler selbst in Bedrängnis.

 

Gegen den TSV Gärtringen kam man zunächst schleppend ins Spiel und vergab einige gute Möglichkeiten zu Beginn in Führung zu gehen. So ließ man dem Gegner bis zum 4:4 die Chance mitzuhalten, ehe Dennach einen Gang höher schaltete. Jede Angabe des Gegners konnte entschärft werden und oftmals in einen direkten Punkt verwandelt werden. Mit 11:4 ließ man Gärtringen keinen Punkt mehr. So spielte man in der Anfangsphase des zweiten Satzes weiter und konnte unbedrängt mit 8:4 die Führung erspielen, ehe dem Angriff zu viele Fehler unterliefen. Schnell sahen sich die Pink Ladies einem 8:8 Ausgleich gegenüber und musste wieder konzentrierter spielen. Dies gelang und der Satz konnte mit 11:8 für Dennach entschieden werden. Im dritten Satz waren die Frauen von Trainer Rudolf Reuster dann endgültig in Fahrt gekommen. Der Gegner konnte in keiner Phase des Satzes Druck auf die Dennacher Abwehr ausüben und so zog Dennach bis zu einem Satzende von 11:3 auf und davon.

 

Ein engeres Spiel erwartete man gegen den TSV Niedernhall um Weltmeisterin Eva Krämer. Mit voller Konzentration startete der TSV Dennach ins Spiel und zog dank variablem Schlagspiel schnell davon. Viele Fehler und Unstimmigkeiten beim Gegner wurden zum 11:5 Satzgewinn genutzt. So spielte man im nächsten Durchgang gleich flüssig weiter und konnte Ball um Ball aufbauen und verwerten. Zudem spielte die hohe Fehlerquote des TSV Niedernhall den Hausherrinnen in die Karten. Der Satz ging mit 11:1 überdeutlich an den TSV Dennach. Im letzten Satz des Tages wechselte Trainer Rudolf Reuster wiederholt im Angriff. Ungewohnt war das Routieren auf den Dennacher Angriffspositionen, da man diesen Luxus die meiste Zeit nur in der Abwehr aufwies. Dennoch brachte auch die letzte Aufstellung mit dem Angriffsduo Wahl/Grüneberg die Pink Ladies schnell zu Punkten. 11:5 gewann der TSV diesen Satz und auch sein zweites Spiel in 3 Sätzen.

 

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Christina Grüneberg, Lena Wahl, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

Schluss mit der Faustball-Winterpause

 

Weihnachten ist überstanden und der Übergang ins neue Jahr erfolgreich geglückt. Und so geht es voller Motivation ins Jahr 2016, das für die Faustballerinnen des TSV Dennach ein ganz besonderes sein wird. Es stehen die Europacups in der Halle und auf dem Feld an, die man beide erneut gewinnen möchte. Außerdem nimmt man zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte beim Weltpokal teil und wird um die Krone im Vereinsfaustball mitspielen. Bevor mit dem Hallen-Europacup am 16. und 17. Januar im oberösterreichischen Rohrbach das allererste Großevent des Jahres ansteht, müssen die Pink Ladies am Sonntag, den 10. Januar erst einmal den zweiten Heimspieltag der Hallensaison ausrichten.

Zu Gast sind der TSV Niedernhall und der TSV Gärtringen, die sich derzeit im Mittelfeld der Tabelle befinden. Nachdem man am letzten Spieltag des vergangenen Jahres zu alter Stärke zurückgefunden hatte, will man auch dieses Mal eine ordentliche Leistung abliefern und sich nicht vor dem Europacup verunsichern lassen.

Doch sowohl Gärtringen als auch Niedernhall haben schon einige Punkte liegen lassen, sodass vor allem die Gärtringer alles versuchen werden, um an Punkte oder Sätze zu kommen. Der TSV Niedernhall, angeführt von Weltmeisterin und mittlerweile Nationaltrainierin Eva Krämer, ist ebenfalls nicht zu unterschätzen. Obwohl sich die Mannschaft ab der kommenden Saison aus der Liga zurückziehen wird, werden sie sicher keine Punkte verschenken.

Durch die Anwesenheit einer der Nationaltrainierinnen werden sich vier der TSV-Spielerinnen, die sich derzeit im Kader der Nationalmannschaft befinden, beweisen und einen guten Eindruck hinterlassen können. Neben den Europameisterinnen Sonja Pfrommer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger wurde auch Sophia Scheidt in den Kader berufen und kämpft um einen Platz in der Mannschaft für die Weltmeisterschaft in Brasilien.

Weiterhin muss Trainer Rudolf Reuster auf die am Knie verletzte Janina Krämer verzichten, deren sportliche Zukunft noch unklar ist. Ebenfalls angeschlagen ist Zuspielerin Jasmin Fischer, die aber als Ersatzspielerin bereit stehen wird und deren Genesung ganz auf den Europacup ausgerichtet wird. Spielerin und Trainer wollen kein Risiko eingehen und den Einsatz in Österreich nicht gefährden.

Für die Spiele gegen Gärtringen und Niedernhall ist man guter Dinge und wünscht sich, wie bei jedem Heimspieltag, viele Fans und große Unterstützung. Anpfiff am Sonntag, den 10. Januar, ist um 11 Uhr in der Neuenbürger Stadthalle.

 

TSV Dennach zurück in der Erfolgsspur

 

 

 

Nach der bitteren Heimpleite gegen den TV Vaihingen/Enz sind die Faustball-Frauen aus Dennach wieder mit viel Selbstbewusstsein nach 4-wöchiger Pause, aufgrund der Männer Weltmeisterschaft in Argentinien, in die Hallenrunde gestartet. Mit zwei klaren Siegen dominierten die Frauen des TSV Dennach den Spieltag beim TV Bretten. Den Gastgeberinnen und dem TV Unterhaugstett ließen die Frauen von Trainer Rudolf Reuster nicht den Hauch einer Chance und spielten wieder in alter Stärke auf. Hierbei musste man leider auf Abwehrspielerin Janina Krämer verzichten, die sich eine Verletzung am Knie zuzog.

 

 

 

Im Gästespiel trafen die Dennacherinnen auf den TV Unterhaugstett, der nach dem Abgang seiner Hauptangreiferin merklich geschwächt ist und im Abstiegskampf steckt. Zu keiner Zeit des Spiels konnte der TVU die Mannschaft um Kapitän Sonja Pfrommer unter Druck setzen. Gerade einmal acht Punkte ließ man dem Gegner. Garant für diesen Erfolg war ein konstant guter Spielaufbau aus der Abwehr heraus und ein variables und druckvolles Angriffsspiel, dazu eine sehr niedrige Fehlerquote. So stellte sich Trainer Rudolf Reuster das Spiel vor und wechselte dann von Satz zu Satz auch auf allen Positionen durch. In keiner Phase des Spiels führte dies zu einem Leistungsabfall. Nach nicht einmal einer halben Stunde entschieden die Pink Ladies das Spiel mit 11:1, 11:2 und 11:5 für sich.

 

Recht ähnlich verlief das Spiel gegen den TV Bretten. Viele Fehler des Gegners und sehr wenige in den eigenen Reihen brachten dem TSV gleich einen Vorsprung. Die Abwehr stand sicher und auch der Spielaufbau passte, sodass der Angriff nach Belieben verwandeln konnte. Trainer Reuster ließ dann schon einmal zwei Europameister auf der Bank Platz nehmen und gab so all seinen Spielerinnen die Möglichkeit, sich Spielpraxis und die nötige Sicherheit im Hinblick auf den in einem Monat stattfindenden Europapokal zu holen. Die Sätze gingen letztendlich mit 11:4, 11:1 und 11:5 an den TSV.

 

Weiter geht es in der Frauen Bundesliga am 10. Januar 2016 mit einem Heimspieltag in der Neuenbürger Stadthalle gegen den TSV Gärtringen und den TSV Niedernhall.

 

Bist dahin wünscht das Team den Faustballfans ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr.

 

 

 

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Lena Wahl, Christina Grüneberg, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

Nach einer 4wöchigen Pause geht es für unsere Bundesliga-Mädels wieder weiter. Nachdem sie am Heimspieltag gegen den TV Vaihingen-Enz ihre erste Niederlage kassierten wollen sie am Sonntag wieder durchstarten. Ihre Gegner am Sonntag sind der TV Bretten und der TV Unterhaugstett. Vom Papier her zwei leichte Gegner denn beide stehen am Tabellenende aber man darf beide nicht unterschätzen. Der TV Bretten hat eine lange Verletztenliste und hat deshalb bis jetzt noch kein Spiel gewinnen können. Der TV Unterhaugstett mußte in der Hallenrunde den Weggang ihrer Hauptangreiferin verkraften und befindet sich noch im Umbau. Auch hier darf der TSV nicht nachlässig agieren denn gegen die vermeintlich schwachen Gegner kann man schnell in Rückstand geraten. Spielbeginn in Bretten ist um 11 Uhr.

Bittere Niederlage

Der gestrige Heimspieltag der Faustballbundesliga endet für die Frauenmannschaft des TSV Dennach anders als erhofft. Auf Grund durchwachsender Leistungen auf allen Positionen muss man eine bittere Niederlage gegen den TV Vaihingen Enz um die stark aufspielende Marie-Therese Rothmaier akzeptieren.

120 Zuschauer waren gekommen um den Kampf um die Tabellenspitze zwischen dem bisherigen Tabellenführer TSV Dennach, und den ebenfalls punktverlustfreien TSV Calw und TV Vaihingen Enz in der Neuenbürger Stadthalle hautnah mitzuerleben.

Gleich im ersten Spiel kamen die Zuschauer auf ihre Kosten. In den ersten beiden Sätzen zwischen dem TSV Dennach und dem TSV Calw begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Die stark aufspielende Alisa Erlenmayer platzierte ein ums andere Mal ihren Service unerreichbar für die Dennacherinnen, sodass der TSV Calw den ersten Satz mit 10:12 jubelnd für sich beenden konnte. Ähnlich ausgeglichen, nur mit weniger Eigenfehlern auf Dennacher Seite verlief der zweite Satz der Partie. Beide Seiten präsentieren starke Abwehraktionen, wobei die Damen in Pink häufiger den entscheidenden Abschluss fanden. So holten sie sich den zweiten Satz mit 11:5, wobei das Endergebnis eindeutiger erscheint, als es tatsächlich war. Die Dennacher Defensive konnte sich nun immer besser auf den Gegner einstellen. Viele Bälle wurden entschärft, sodass sowohl Pfrommer als auf Grüneberg erfolgreich abschließen konnten. 11:6 hieß das Endergebnis des dritten Satzes. Als das Spiel in den vierten Satz ging, schien das Spielkonzept der Calwerinnen geknackt zu sein. Obwohl Sonja Pfrommer häufig angespielt wurde, gelang es den Dennacherinnen nahezu jeden Angriff zu verwerten. Mit 11:3 und damit in 3:1 Sätzen konnten die Dennacherinnen ein hochklassiges Spiel mit tollen Aktionen auf beiden Seiten für sich entscheiden.

In der Partie der beiden Gastmannschaften konnte sich der TV Vaihingen Enz in 3:1 Sätzen gegen die Calwerinnen durchsetzen.                                                                                                                                   So starteten beide Mannschaften, sowohl der TSV Dennach als auch der TV Vaihingen Enz mit einem Sieg im Rücken in die letzte Begegnung des Tages. Wie schon in der ersten Partie des Tages fanden die Dennacherinnen auch in diesem Satz nicht in ihr Spiel. Abstimmungsschwierigkeiten und Probleme in der Abwehr führten zum ersten Satzerfolg der Vaihingerinnen. (8:11) Auch im zweiten Satz fand man kein Gegenmittel gegen die glänzende Marie-Therese Rothmaier, die scheinbar mühelos jede Lücke der Dennacherinnen aufdeckte. Den Dennacherinnen wollte auch in diesem Satz einfach nichts gelingen, sodass man nicht nur ein schlechtes Defensivverhalten zeigte, sondern zudem die Eigenfehlerquote hochhielt. Auch dieser Satz ging mit 7:11 an die Vaihingerinnen. Auch im dritten Satz schien zunächst das Glück nicht auf Dennacherseite, denn die Vaihingerinnen übernahmen die Führung. Durch konzentriertes Agieren der kompletten Mannschaft schien man jedoch zurück zur erfolgreichen Spielweise zu finden und es gelang den Pinkladies den Satz mit 11:6 für sich zu entscheiden. Doch auch der gewonnene Satz brachte den Dennacherinnen nicht das benötigte Selbstvertrauen. Es gelang den ihnen kaum, Rothmaiers Bälle zu entschärfen. Zwar kämpfte man sich nach einem 1:7 Rückstand auf 6:7 heran, doch dann brachten Eigenfehler auf Dennacher Seite und Rothmaiers platzierte Bälle die Entscheidung des Spiels. Mit 7:11 musste der Satz und damit das Spiel an die Vaihingerinnen abgegeben werden.

Es spielten: Janina Krämer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa Aldinger, Jasmin Fischer, Lena Wahl, Christina Grüneberg und Sonja Pfrommer.

Am 01.11 startete die Hallenrunde der ersten Bundesliga Süd im Damenfaustball. Die Dennacherinnen um Erfolgstrainer Rudolf Reuster trafen auf zwei altbekannte Mannschaften, den TSV Gärtringen und den TSV Niedernhall. Reuster konnte jedoch nicht auf den vollen Kader zurückgreifen, da Abwehrspezialistin Annkatrin Aldinger krankheitsbedingt pausieren musste.

Der erste Gegner hieß TSV Niedernhall. Da man in der vergangenen Feldsaison einen Satz an das Team um Eva Krämer abgeben musste, wollten die Damen in Pink dieses Mal eine weiße Weste behalten. Das Team um Spielführerin Sonja Pfrommer startete mit einigen Anlaufschwierigkeiten in der Defensive in den ersten Satz der Partie. Es dauerte einige Zeit, bis sich die Abwehr auf die langgeschlagenen Grundlinienbälle von Michaela Kress einstellen konnte. Kaum hatte man sich an die unangenehm geschlagenen Bälle gewöhnt, zogen die Dennacherinnen das Tempo an und der erste Satz wurde mit 11:6 gewonnen. In Satz zwei ließ man dem Gegner keine Chance. Auf allen Positionen spielte man sehr konzentriert und punktete konsequent, sodass man lediglich 2 Punkte an das gegnerische Team abgeben musste (11:2). Im dritten Satz verzichtete Reuster auf seine Weltmeisterinnen Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger. Das umgestellte Team fand jedoch schnell zusammen und gewann auch diesen Satz 11:5 und somit das Spiel in 3:0 Sätzen.

 Ähnlich wie im ersten Spiel begann man auch in der zweiten Partie des Tages weniger konsequent und ließ die Gärtringer Frauen durch einige Eigenfehler bis zum 8:7 mitspielen, ehe man zur gewohnten Spielweise fand und den Satz mit 11:8 für sich entschied. Im zweiten Satz passte von der Abwehr bis hin zum Angriff alles zusammen und die Dennacherinnen marschierten mit 11:1 zum Satzerfolg. Im anschließenden Satz profitierten die Pinkladies von der Eigenfehlerquote des Gegners, konnten jedoch auch gezielt punkten und beendeten diesen Satz mit 11:6.

Das Soll des ersten Spieltages ist somit erfüllt, die Dennacherinnen stehen nach dem ersten Spieltag mit 4:0 Punkten und 6:0 Sätzen an der Tabellenspitze. Jedoch bleibt nach den ersten Spielen deutlich Luft nach oben. Am kommenden Sonntag, den 08.11.2015 findet um 11 Uhr der erste Heimspieltag der dennacher Mädels in der Stadthalle in Neuenbürg gegen den TSV Calw und den TV Vaihingen Enz statt. Die Dennacherinnen hoffen auf zahlreiche Unterstützung um Platz eins der Tabelle zu verteidigen.

Es spielten: Christina Grüneberg, Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Anna-Lisa Aldinger, Jasmin Fischer, Janina Krämer und Sophia Scheidt.

Saisonstart für Faustballerinnen des TSV Dennach

Am kommenden Sonntag startet für die Mannschaft des TSV Dennach die neue Hallensaison in der 1. Frauen Faustball Bundesliga Süd. Nach der Ausnahmesaison im Feld diesen Jahres, in der man sowohl durch die Liga, als auch durch den Europapokal und die Deutschen Meisterschaft ohne Punktverlust marschierte, wollen die Frauen von Trainer Rudolf Reuster daran weiter anknüpfen. Gerade erst wurde die Mannschaft von den PZ-Lesern zur Mannschaft des Jahres gewählt und freut sich sehr über die Unterstützung aus der Region.

In dieser Hallenrunde nimmt die Frauenmannschaft des TSV Dennach am im Januar stattfindenden Europapokal der Landesmeister teil. Als Titelverteidiger war man für dieses Turnier schon fest eingeplant. Dazu muss das Team um Kapitän Sonja Pfrommer ins oberösterreichische Rohrbach reisen, wo der härteste Konkurrent, die Union Arnreit, gleichzeitig der Ausrichter ist. Der TSV trifft im Halbfinale auf den Deutschen Meister vom Ahlhorner SV.

Schon Anfang März wird die Deutsche Meisterschaft in Selsingen in Niedersachsen stattfinden. Hierfür wollen sich die Frauen möglichst frühzeitig qualifizieren. Die größte Herausforderung dieser Saison wird es sein, die Spannung ab dem Europapokal bis zur Deutschen Meisterschaft zu halten, um nicht wie im letzten Jahr auf einem undankbaren vierten Platz zu landen. Dass ein Erfolg, wie man ihn in der vergangenen Saison genießen durfte, nicht alltäglich ist, weiß man im Kreise der Mannschaft. Dennoch will man eine gute und konstante Saison spielen, in der man sich nach und nach steigert, an Sicherheit gewinnt und zu den Saisonhöhepunkten mental und körperlich topfit ist.

Erfreuliche Neuigkeiten sind aus der Personalabteilung zu verkünden. Im Angriff steht nun auch wieder Lena Wahl in den Startlöchern, die aufgrund ihres Studiums im letzten Jahr pausieren musste. So wird sie Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg in ihren Aufgaben unterstützen. Im Zuspiel und in der Abwehr kann Trainer Rudolf Reuster auf bewährte und flexibel einsetzbare Akteurinnen zurückgreifen. Das Zuspielduo bilden Jasmin Fischer und Anna-Lisa Aldinger, welche auch beide in der Abwehr eingesetzt werden können. Hier stehen Janina Krämer, Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger bereit.

Erfreulich ist, dass man nun wieder auf einen 8-köpfigen Kader zurückgreifen kann, der von Verletzungspech verschont blieb.

In der Vorbereitungsphase besuchten die Frauen in Pink die Turniere in Gärtringen, Schwieberdingen und Grafenau. Lediglich Letzteres könnte gewonnen werden. Trainer Rudolf Reuster sah noch nicht die von ihm geforderten Leistungen seiner Spielerinnen und blickt etwas betrübt auf den ersten Spieltag. Hier muss sich sein Team gleich gegen den TSV Gärtringen und den TSV Niedernhall beweisen. Beides sind sehr erfahrene Teams gegen die man konsequent spielen muss.

Schon am 8. November kommt es um 11 Uhr in der Neuenbürger Stadthalle zum Spitzenspieltag der 1. Bundesliga Süd zwischen dem gastgebenden TSV Dennach, dem TSV Calw und dem TV Vaihingen/Enz. Dieser Spieltag könnte richtungsweisend für den Ausgang der Saison sein, da diese drei Mannschaften in den vergangenen Jahren immer vorne mitgespielt haben.

Teamcheck 1. Bundesliga Süd

Calw (DFBL/saj) — Neue Runde, neues Glück. Die Hallensaison der Bundesliga Frauen Süd steht kurz bevor und die Vorbereitungen dafür schon in vollstem Gange. Ganz neu im Geschehen dürfen die Frauen des SV Tannheim Bundesligaluft schnuppern und wollen sicherlich das Bundesligaaufgebot aufmischen, während die kampflustigen Frauen vom TV Bretten endlich auch eine Runde in der Liga bestehen möchten.

TG Landshut – Lust auf Finalevent
Mit dem Start in die Vorbereitung ist bei der TG schon viel geboten. Während sich die fleißigen Pralinchen gerade erst die Feldsaison mit zahlreichen internationalen Turnieren ausklingen ließen, laufen die Vorbereitungen für die kommende Runde schon auf Hochtouren. So starten die Chocolat-Frauen gleich mit 4 Vorbereitungsturnieren an allen Oktoberwochenenden motiviert und tatenlustig in die Hallensaison. Leider entkräften bereits vor der Saison schon einige Verletzungen das Team, welche aber auf jeden Fall spätestens in der laufenden Runde auskuriert sein sollten. Angreiferin Sabine Bartsch hat sich im Sommer einen Außenbandriss zugezogen und wird den offiziellen Start wohl verpassen, Abwehrspielerin Christine Prill hat eine Sehnenverletzung in der Hand zu erleiden wobei man bei ihr positiv gestimmt ist, dass diese bis zum Beginn der Runde auskuriert sein wird. Die liebevoll „Mutti“ genannte Karin Richter wird in der Hallenrunde, wie im Jahr zuvor, für den NLV Vaihingen auf dem Feld stehen. Ansonsten greifen die Pralinchen auf ihre altbewährten Kräfte zurück und haben mit Rainer Schuhmann sogar einen neuen Betreuer gefunden, der ihnen von der Seitenlinie aus die Entscheidungen abnehmen und die Spielerinnen im Match entlasten soll. Treu werden sie auch weiterhin von ihrem Hauptsponsor „Chocolat“ gefördert und unterstützt, welcher wieder an den Heimspieltagen - zur Freude aller Spielerinnen der Liga - die Frauen mit süßen Leckereien verwöhnt. Die erstmalige Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft im letzten Jahr hat der TG natürlich Lust auf mehr gemacht. Die Frauen sind motiviert auch dieses Jahr wieder am Finalevent dabei zu sein und haben dieses Ziel fest im Visier. Ob dieses Ziel realistisch ist, wird sich ihnen im Verlauf der Saison zeigen. Das Mindestziel einen soliden Platz im Mittelfeld zu erspielen, sollte aber auf alle Fälle drin erreicht werden.
 
SV Tannheim – erschwerte Trainingsbedingungen durch Flüchtlingsunterbringung
Einer der beiden Aufsteigerteams ist der SV Tannheim. Die Oberschwäbinnen aus dem Landkreis Biberach haben es letzte Hallenrunde erstmals geschafft ins Oberhaus aufzusteigen. Angeleitet wird das bunt gemischte Team von Spieltrainerin Katharina Friedrich. Sie hat das Amt der Spieltrainerin bereits seit zwei Jahren inne und weist in ihrer eigenen Faustballkarriere bereits Bundesligaerfahrung auf und nahm auch an einigen Nationallehrgängen teil. Ansonsten setzt man auf die langjährig eingespielten Mädels Sarah Reisch, Klara Mahle, Sabrina Schütz, Barbara Maucher und Franziska Kohler, die allesamt seit 10 Jahre für den SV Tannheim spielen und schon gemeinsam einen u14-DM-Titel eingefahren haben. Neben dem eingeübten Quintett wird außerdem Simone Hummel (Augsburg) und Lena Mertz (Friedrichshafen) für die Aufsteigerinnen auflaufen. Beide haben bereits unter dem SV Erlenmoos in der ersten Liga agiert. Zudem werten Spielerinnen aus der eigenen Jugend die Frischlinge der ersten Liga auf. So geben Alisa Huber, Elena Harrer und Theresa Imhof (alle knackige 15 Jahre jung) ihr Debüt in der obersten Liga. Bereits im Feld sammelten die Jungspunde erste Erfahrungen in der 2. Bundesliga. Nur unter erschwerten Bedingungen kann die Vorbereitung für das Projekt Ligaerhalt verbucht werden. Durch die derzeitige Flüchtlingsunterbringung in der einstigen Trainingssportstätte musste das Team auf eine kleinere Halle ausweichen und kann nur einmal die Woche in einer großen Sporthalle trainieren. Wann man wieder beide Einheiten in der großen Halle absolvieren kann ist noch ungewiss. Abhilfe sollen Vorbereitungsturniere in Gärtringen und Grafenau schaffen, wobei hier leider nicht immer auf den Stammkader zurückgegriffen werden kann. Das Ziel der Newbies lautet zu Anfang der Runde ganz klar erst einmal: Klassenerhalt.
 
TSV Gärtringen – setzt auf die Erfahrenen
Der Versuch in der Feldsaison (2. Bundesliga) die erste Mannschaft mit Spielerinnen aus der zweiten und jüngeren Mannschaft zu vermischen wird auf Wunsch der jüngeren Spielerinnen in der Hallenrunde nicht fortgeführt. Somit wird dem Nachwuchs ein gemeinsames Auftreten in der zweiten Liga ermöglicht und das Team kann weiter (zusammen-)wachsen. Das bedeutet für die Frauen der ersten Mannschaft eine mit sieben Spielerinnen knapp besetzte Runde. Nichts desto trotz hoffen die alt arrivierten Frauen, dass ihre langjährige Erfahrung und das routinierte Zusammenspiel einen Vorteil gegenüber den Aufsteigermannschaften bringt. Die Frauen sind auch bekannt für bedrohliche Spielwendungen im Kampf gegen den einen oder anderen Favoriten der Liga. Daher sind diese Routiniers sicherlich nicht zu unterschätzen. Zum Ziel setzen sich die Frauen aus dem Landkreis Böblingen ganz klar den Klassenerhalt. Nebenbei kitzelt es die Frauen jedoch trotzdem an einem guten Tag die „Großen“ zu ärgern, verrät Spielmacherin Nicky Heldmaier. Allerdings steht hinter ihrem und dem Einsatz ihrer Schwester Miri noch ein Fragezeichen. Beide haben mit Knieproblemen zu kämpfen. Während Nicky schon wieder regelmäßig trainieren kann und daher sehr optimistisch ist, werden bei Miri die Vorbereitungsturniere (Gärtringen und Schwieberdingen) eine Bewährungsprobe darstellen und zeigen ob das Knie hält. Alle anderen Mädels aus dieser herzlichen Runde sind fit und stehen zum Einsatz parat. Zusätzlich zu den beiden Vorbereitungsturnieren konnten sich die Frauen, Dank einer Kooperation mit dem Gärtringer Fitnessstudio Steinhofs, gezielt auf die Strapazen der Saison vorbereiten. Das gemeinsame Training der ersten und zweiten Mannschaft organisiert Uli Niemann, während Alwin Oberkersch eine kompetente Betreuung an einigen Spieltagen stellen wird. Zusammengefasst von Nicky Heldmaier: „Für uns steht der Spaß und der Zusammenhalt als Team im Vordergrund. Aber wir haben auch eine gesunde Portion Ehrgeiz und wollen und gut präsentieren.“
 
TV Bretten – geschwächtes Angriffstrio
Leider gab es beim zweiten Aufsteigerteam aus Bretten zu Anfang der Runde eine Hiobsbotschaft: Hauptangreiferin Birte Baxmann hat sich einen schwerwiegenden Kreuzbandriss zugezogen und wird für die Hallensaison wohl nicht auf dem Feld mitmischen können. Die Geschehnisse sind besonders schmerzhaft, da die Angreiferin zum Ende der Feldrunde zu Topform auflief. Ansonsten gibt es keine Neuzugänge oder Abgänge bei den Frauen aus der Melanchthonstadt. So bilden Katharina Fien (Spielführerin), Laura Kühner, Sarah Kühner, Janine Gieringer, Sarah Fey, Charlotte Brüggemann, Mona Müller und Anke van Dawen den Kader des TV Bretten. Auch das Trainerduo, bestehend aus Trainer Volker van Dawen und Co-Trainer Kuno Kühner, bleibt der mit großem Kampfgeist gespickten Mannschaft weiterhin erhalten. Leider können die Frauen aufgrund von Beruf, Kindern und Studium kein einziges Vorbereitungsturnier besuchen. Somit liegt die volle Konzentration und einzige Vorbereitung auf dem Training. „Hoffentlich wecken die fehlenden Turnierteilnahmen die Gier nach Spielen im Team.“, gibt sich Trainer van Dawen optimistisch. Nach dem Ausfall von Angreiferin Birte geht es dem eingeschworenen Team nur um den Klassenerhalt. Die Frauen wollen versuchen die Energie vom letzten Feldspieltag mitzunehmen und erhoffen sich in der einen oder anderen Situation etwas glücklicher zu agieren als in der Feldrunde, als sie eine Phase durchspielten in der sie in sechs 5-Satz Spielen leider immer den Kürzeren gezogen haben. Schlussresümee van Dawen: „Wenn wir in den richtigen Spielen einen kühlen Kopf bewahren trau ich dem Team den Klassenerhalt zu.“
 
TSV Dennach – DM-Titel soll wieder nach Dennach
Auch diese Runde hat Rudolf Reuster, der „Trainer des Vertrauens“, die Zügel seiner erfolgreichen Pink Ladies fest in der Hand. Der Kader bleibt im Großen und Ganzen der Selbe und umfasst sieben Spielerinnen. Gerüchte über ein Zurückkommen von einstiger Erfolgsangreiferin Lena Wahl erweckt Hoffnung und Freude bei den Ladies aus Dennach. Man wird sehen, ob sich diese Gerüchte schon in der Hallenrunde bewahrheiten, so lange bleibt es spannend. Die Vorbereitungen belaufen sich auf Vorbereitungsturnieren im Umkreis (Gärtringen, Grafenau, Schwieberdingen), Hauptaugenmerk liegt allerdings vor allem auf intensiven Trainingseinheiten im regelmäßigen Takt. Auch diese Runde nehmen sich die Pink Ladies vor eine weiße Weste zu behalten und so wenige Sätze wie möglich abzugeben. Natürlich hat man aber vordergründlich den DM-Titel fest im Visier, nachdem man ihn - bitterlichen Umständen zufolge - letzte Hallenrunde nicht verteidigen konnte. Neben dem Rückgewinn des DM-Titels steht den Ladies noch ein großer Event bevor. Nachdem sie letzte Hallenrunde in Sargans (Schweiz) den absoluten Clou schafften und den Europapokaltitel nach Hause holten, dürfen sie auch diese Saison wieder im Kampf um diesen mitmischen. Daher ist ein weiteres Ziel bis dahin wieder zu Bestformen heiß zu laufen und erneut nach diesem Titel zu greifen. Eine durchaus harte Aufgabe legt sich ihnen dann nach dem Europapokal-Event auf: Die Spannung bis zum Liga-Finale in Selsingen aufrecht zu erhalten. Eine Herausforderung, der man letzte Hallenrunde vielleicht nicht ganz gewachsen war, soll diese Runde aufs Neue angegangen und auch erfolgreich gemeistert werden.
 
TV Vaihingen/Enz – Motivationshoch soll DM-Ticket beschweren
Die Frauen vom TV Vaihingen/Enz sind nach der Verletzungspause von Jennifer John (Knie) und Jugendneuzugang Anna Winkler wieder mit acht Spielerinnen bestens aufgestellt. Auch diese Saison werden Erfolgsangreiferin Marie-Therese Rothmaier und Spielführerin Corinne Meyer im Duo die Spieltrainerposition einnehmen. Durch die glückliche Ausgangslage wieder auf einen genesenen, frisch aufgestellten Kader zurückgreifen zu können und die vergangene erfolgreiche Feldsaison mit dem Comeback nach der Mutterglückspause von Hauptangreiferin Marie-Therese, ist die Motivation der Frauen aus dem Enzkreis groß. Neben den üblichen Trainingseinheiten verbuchen die jungen Frauen eine rege Teilnahme an Vorbereitungsturnieren (Gärtringen und Schwieberdingen), wobei man eine starke Leistung bereits zu Anfang der Runde zeigen konnte. Mit jeweils dem ersten Platz konnte man Gegner wie Dennach und Calw in den Finalspielen bezwingen und neben Preisgeld auch gebührenden Respekt einfahren. Mit dem Ziel vor Augen sich am Ende der Hallenrunde für die DM in Selsingen zu qualifizieren, starteten die Enzer Frauen bei den Vorbereitungsturnieren also zielgerecht und furios ins Geschehen. Mit gestärktem Selbstvertrauen, bewiesener Stärke und Hochachtung auf gegnerischen Seiten kann die Vorbereitung mit bestem Verlauf abgeschlossen werden. Mit diesen Voraussetzungen geht das Team noch motivierter und hoffnungsvoller an den Rundenstart kommenden Sonntagmorgen.
 
TSV Calw – Löwenstark besetzt
Nach der bisher erfolgreichsten Feldsaison der Calwer Löwinnen, wobei man auf Platz 4 bei der Deutschen Meisterschaft abschloss, starten die Orangenen nach wie vor ohne Hauptangreiferin Stephanie Dannecker in die Runde. Ihre Schulter-OP muss immer noch auskuriert werden, sie befindet sich in Rehabilitation und bewegt sich langsam auf die Aufbauphase hin. Während der erfolgreichen Jugendspielerin Henriette Schell zuletzt die alleinige Aufgabe im Angriff oblag, wird ab der Hallenrunde auch Alica Erlenmayer für die Calwer Frauen im Angriff agieren. Sie machte zum Ende der letzten Feldrunde bekannt sich sportlich gesehen weiter entwickeln zu wollen und wechselte vom Nachbarverein TV Unterhaugstett zu den Calwer Löwinnen ins Lager. Auch Eigengewächs Laura Flörchinger gab ihren Einstand schon auf der DM in Hirschfelde und gehört ab sofort zum Bundesligaetablissement des TSV Calw. Somit besteht der Kader der Hessestädterinnen erstmals aus 10 Spielerinnen. Auch der Trainerstab bekam wieder seine neue alte Führung zurück: Erfreulicher Weise dürfen die Mädels ihren Erfolgstrainer Björn Gumbinger zurück willkommen heißen, welcher gemeinsam mit Elke Schöck das Trainerduo bilden wird. Turniere und Trainingseinheiten neben dem regulären Training sollen die Orangenen gut auf die Runde vorbereiten. Nachdem man jetzt 2 Jahre in Folge den zweiten Platz bei der Deutschen Hallenmeisterschaft erklimmen konnte, möchten die Löwinnen auch diese Runde wieder so weit wie möglich nach vorne kommen und bestenfalls beim Finalevent ihre Silbermedaille verteidigen.
 
TV Unterhaugstett – möchte besonderen Teamgeist genießen
Die Frauen vom TVU hatten zum Ende der Feldsaison erst einmal den Abgang von Hauptangreiferin Alica Erlenmayer zum Nachbarverein TSV Calw zu verkraften. Mit der Vorbereitung für die Hallensaison blickt man aber nicht mehr länger schmerzlich zurück, sondern zukunftsorientiert nach vorn. Während man eine Spielerin verlor, konnte jedoch auch ein neues Gesicht dazugewonnen werden. Erfreulicherweise darf man Anja Kienle (vorher TSV Grafenau) neu in der Runde begrüßen und auch die erfolgreichen Jugendspielerinnen, welche die zweite Frauenmannschaft des TVU stellen, sollen ab sofort verstärkt im Oberhausgeschehen eingebunden werden. Wieder mit im Bunde stehen die selbst erfahrenen Bundesligaspieler Markus Katz und Stefan Koch den Frauen zur Seite. Sie bildeten schon in der vergangenen Feldrunde den Trainerstab und verhelfen nun erstmals in der Halle den Mädels zu ihrem Glück. Mit individuellem Kraft- und Ausdauertrainings, 2 Trainingseinheiten in der Woche und den Vorbereitungsturnieren in Gärtringen und Grafenau werden die jungen Frauen aus Unterhaugstett auf die lange Hallenrunde gut vorbereitet. Kampf und Teamgeist sind traditionelle Tugenden des TVU´s, ganz getreu dieser starten die Frauen auch in die kommende Saison. Starker Zusammenhalt soll den Abgang von Alica Erlenmayer kompensieren und zum Ziel des Klassenerhalts führen. Besondere Wichtigkeit lässt das Team dem außergewöhnlichen Teamgeist zukommen, welchen man leidenschaftlich ausleben und genießen möchte.
 
TSV Niedernhall – sicheres Mittelfeld, weiteres ist Zugabe
Auch in dieser Runde hat sich nicht viel verändert beim Erstligisten TSV Niedernhall. Der Stamm der Mannschaft ist gleich geblieben, einzige Änderung: Jasmin Pfeifer wird an einzelnen Spieltagen wieder zurück aufs Feld kommen, nachdem sie ihre Schwangerschaft gesund und wohlauf beendet hat. Da gemeinsame Trainingseinheiten aufgrund der Distanzen der Wohnorte erneut Mangelware bei den Frauen im Herzen von Hohenlohe ist, und auch nur ein einziges Turnier zur Vorbereitung bestritten werden konnte, geht es den Frauen zunächst um einen Platz im sicheren Mittelfeld. Möglichst schnell möchten sie Punkte dafür auf ihrem Konto ansammeln, was darüber hinaus geht wäre eine schöne Zugabe für das erfahrene und eingeschworene Team um Spielführerin Eva Krämer. Somit lassen die Frauen die Hallenrunde zwar entspannt, aber keinesfalls ziellos anlaufen. Dass die Frauen aus dem schönen Weinstädtchen auch für Überraschungen gut sind und es immer wieder schaffen den einen oder anderen Klassenhöchsten zu ärgern zeigten vergangene Runden. Gerade aus solchen Erfahrungen heraus stellen die Niedernhaller bei den Gegnern immer eine Gefahr dar und man begegnet dem Team niemals ungefürchtet. Der TSV ist bekannt für eine perfekt ein- und abgestimmte Zusammenarbeit von Abwehr, Zuspiel und Angriff. Das langjährige Zusammenspiel der Spielerinnen miteinander, die jahrelange Bundesligaerfahrung und etliche DM-Teilnahmen schreiben Erfolgsgeschichte und werden sicher auch diese Runde wieder auf dem Spielfeld bewiesen.

Erneut DM-Gold für Dennach

Hirschfelde (DFBL/bec) — Alter und neuer Deutscher Faustballmeister bei den Frauen ist der TSV Dennach. Im Finale von Hirschfelde setzt sich der Titelverteidiger souverän mit 3:0 Sätzen gegen den MTSV Selsingen durch.

Mit einem Ass von Dennachs Weltmeisterin Sonja Pfrommer beginnt das Frauen-Finale von Hirschfelde. Auch die nächsten Punkte gehen an den Titelverteidiger, der 3:0 führt. Dann kommt Selsingen, gleicht zum 3:3 aus, kann den Auftaktsatz in der Folge jedoch nicht offen gestalten. Denn über 8:4 und 10:4 holen die Dennacherinnen sich den Durchgang mit 11:4.

Beim Nordmeister legt sich zu Beginn des zweiten Satzes die Nervosität. Der MTSV ist nun nicht nur punkte- sondern auch leistungsmäßig auf Augenhöhe. So geht der Satz dann nach wechselnden Führungen bei 9:9 in die entscheidende Phase. Dann schlägt Prommer ein Ass und Marofke serviert ins Aus - 11:9 und 2:0 für den Vorjahresmeister.

Im dritten Satz wird es dann eine klare Angelegenheit: Dennach zieht durch die nächsten eisenharten Pfrommer-Schläge auf 6:1 davon, Selsingen kann kaum noch kontern, liegt wenig später 3:8 und 3:10 hinten. Die eingewechselte Celine Brey serviert in die Leine und verschafft dem TSV Dennach damit den nächsten Titelgewinn. Während der TSV Gold bejubelt, bleibt für Selsingen „nur“ Silber - und die nächste Chance auf den Titel bei der Hallen-DM in der Heimat.

MTSV Selsingen - TSV Dennach 0:3 (4:11, 9:11, 3:11)

Für Selsingen spielten: Lea Viebrock, Frederike Riggers, Laura Marofke, Annika Bösch, Katrin Gahrmann

Für Dennach spielten: Sonja Pfrommer, Anna-Lisa Aldinger, Annkatrin Aldinger, Sophia Scheidt, Christina Grüneberg,

Dennach sprintet ins Finale

Hirschfelde (DFBL/bec) — Mit einem souveränen 3:0 gegen den SV Moslesfehn hat sich der Titelverteidiger TSV Dennach für das DM-Endspiel von Hirschfelde qualifiziert.

Mit leichten Startschwierigkeiten beginnt für den Titelverteidiger die DM von Hirschfelde. Gegen den Nord-Vize aus Moslesfehn muss der TSV Dennach im ersten Satz lange einem Rückstand hinterherlaufen, ehe das Team im Spiel ist. Nach 2:6-Rückstand ist der Meister bei 7:7 auf Augenhöhe mit den frenetisch angefeuerten Moslesfehnerinnen. Bei 10:9 hat Dennach dann auch den ersten Satzball der Partie, weil Sonja Pfommer einen Ball auf die Linie legt. Eine Ausangabe des SV Moslesfehn bringt dann das 12:10.

Die verspielte deutliche Führung zeigt Wirkung beim SVM. Denn das Team sieht sich in Satz zwei schnell einem 0:5-Rückstand gegenüber. Wenig später steht es dann schon 9:1 für Dennach und dann auch fix 11:3.

Im dritten Satz läuft es dann ein bischen besser bei den Norddeutschen, die sich die 3:0-Führung sichern können. Doch der Vorteil hält nicht lange, bei 4:4 hat Dennach wieder ausgeglichen. Und der Titelverteidiger lässt keine Zweifel daran aufkommen, dass in Hirschfelde der erneute Titel hersoll. Denn mit 11:9 geht auch der dritte Satz an den TSV, die damit souverän ins erneute Endspiel einziehen. Gegner dort ist der MTSV Selsingen. Zuvor bekommt es Moslesfehn im kleinen FInale mit dem TSV Calw zu tun.

TSV Dennach - SV Moslesfehn 3:0 (12:10, 11:3, 11:9)

Für Dennach spielten: Sonja Pfrommer, Christina Grüneberg, Annkatrin Aldinger Anna-Lisa Aldinger, Sophia Scheidt

Für Moslesfehn spielten: Sabine Grüning, Marisa Meyer, Nane Ahrens, Karen Meyer, Michele Werth

Operation „Titelverteidigung“

Am kommenden Wochenende findet im sächsischen Hirschfelde die Deutsche Faustballmeisterschaft statt. Am Dreiländereck trifft die Elite des Deutschen Männer- sowie Frauenfaustballs aufeinander, um ihren Meister zu ermitteln. Dabei sind die Frauen des TSV Dennach als ungeschlagener Meister der 1. Bundesliga Staffel Süd und frischgebackener Europapokalsieger Favorit bei den Frauen.

Als Staffelsieger der Bundesliga Staffel Süd ist der TSV Dennach direkt für das Halbfinale qualifiziert. Die Frauen von Trainer Rudolf Reuster sind für das zweite Halbfinale um ca. 16 Uhr am Samstagnachmittag gesetzt. Der Gegner der Pink Ladies wird im Qualifikationsspiel zwischen dem Gastgeber und Süddritten FSV Hirschfelde und dem Nordzweiten vom SV Moslesfehn ermittelt.

Hierbei erwartet der TSV ein recht ausgeglichenes Spiel. Beide Mannschaften sind kämpferisch sehr stark und natürlich nicht zu Unrecht bei der Endrunde dabei. Der FSV Hirschfelde wird auf heimischer Anlage und mit den eigenen Fans im Rücken alles geben, um sich für das Halbfinale gegen den Südmeister zu qualifizieren. Angeführt von Nationalspielerin und Teamcaptain Linda Scholze kennt der FSV seinen Faustballplatz ganz genau und weiß, dass sie dieses Mal gute Chancen haben, wenn sie den Gegner von Beginn an unter Druck setzen. Im Team der Nordlichter befinden sich einige DM-Neulinge, die sich während der Saison in der Bundesliga schon bewiesen haben, aber die Nervosität bei einer Meisterschaft erst einmal unter Kontrolle bekommen müssen. Hierbei stehen ihnen erfahrene Spielerinnen zur Seite, die schon jede Menge Erfahrungen sammelten. Der SV Moslesfehn machte sich in der Nordstaffel den Namen „Könige des Duells“, weil die Mannschaft um Routinier Karen Meyer immer wieder mit außergewöhnlicher Ruhe Matchbälle abwehren konnte, niemals aufsteckte und auch schon verloren geglaubte Spiele drehen konnte. Man möchte nicht wagen hier eine Prognose abzugeben, wer dieses Duell für sich entscheiden würde. Die Spielerinnen des TSV Dennach werden sich das Qualifikationsspiel aber ganz genau ansehen, um sich am Nachmittag gut auf den Gegner einstellen zu können.

Der Europapokalsieger reist mit der kompletten Mannschaft nach Hirschfelde, wobei alle Spielerinnen topfit sind. Im Angriff steht wie gewohnt Weltmeisterin und Kapitän Sonja Pfrommer gemeinsam mit Christina Grüneberg, die am letzten Spieltag der Saison noch einmal durch sehr gute Leistungen bewies, dass sie durch ihr nahezu fehlerfreies Spiel enorm wichtig für die Mannschaft ist. Das Zuspiel übernehmen die Expertinnen Jasmin Fischer und Nationalspielerin Anna-Lisa Aldinger, welche Trainer Rudolf Reuster, wie schon mehrfach erprobt, auch in der Abwehr einsetzen kann, wo sie eine echte Bank darstellt, an der sich der Gegner gut und gerne auch mal die Zähne ausbeißt und verzweifelt. Beide strahlen im Zuspiel die nötige Ruhe, Stabilität und Sicherheit aus, die es braucht, um die beiden Angriffsspielerinnen mit punktgenauen und ruhigen Vorlagen zu versorgen. Die Abwehr bilden neben Nationalspielerin Annkatrin Aldinger, die beiden Europapokalstammkräfte Janina Krämer und Sophia Scheidt. Hierbei hat der Trainer ebenfalls die Qual der Wahl: Vertraut er auf das erfolgreiche Abwehrduo des Europapokals, wird er seiner sonstigen Stammkraft den Vorzug geben oder erlaubt es ihm der Spielverlauf, alle drei Abwehrspezialistinnen einzusetzen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.

Da eine Deutsche Meisterschaft, wie sich in der Halle in Bretten zeigte, immer ihre eigenen „Regeln“ hat, will die Mannschaft des TSV Dennach ihr Spiel konzentriert spielen und den Gegner von Beginn an unter Druck setzen. Wenn es den Frauen von Trainer Rudolf Reuster gelingt, konsequent zu sein, mit der nötigen Ruhe, Erfahrung und Spaß an die Sache heranzugehen, ist der Finaleinzug und auch die Deutsche Meisterschaft ein sehr realistisches Ziel. Wichtig ist, dass man auch hier wieder auf den Punkt fit ist, seine Leistungen vom Europapokal noch einmal annähernd abrufen kann und sich selbst nicht zu sehr unter Druck setzt. Wenn die Spielerinnen Spaß auf dem Spielfeld haben, dann läuft das Dennacher Spiel beinahe von alleine. So hat man sich natürlich das Ziel des Titels gesetzt und wird alles daran setzen, dies auch zu erreichen.

Vorbereitung auf das Saisonfinale läuft

Die Bundesligafrauen des TSV Dennach stecken nach dem überragenden Abschluss der Staffel der 1. Faustball Bundesliga Süd der Frauen schon wieder mitten in der Vorbereitung auf die Deutsche Meisterschaft. Das Team von Trainer Rudolf Reuster konnte sich dabei in glänzender Manier beim Internationalen Turnier, den Obersee Masters, im schweizerischen Jona beweisen.

Nach dem Beenden des letzten Spieltages stand der TSV als Staffelsieger der Bundesliga fest. Noch immer ist das Team um Kapitän Sonja Pfrommer in dieser Feldsaison ungeschlagen. Auch den letzten Spieltag beendete man gegen den FSV Hirschfelde und den TV Unterhaugstett mit vier Punkten. Gerade mal einen Satz musste man in der laufenden Saison verloren geben. So ist es nicht verwunderlich, dass die Mannschaft als Favorit auf den Deutschen Meistertitel nach Hirschfelde reist.

Das Turnier des TSV Jona am Schweizer Zürichsee nutzte die Mannschaft als Vorbereitung. Leider konnten nicht alle Spielerinnen mitreisen, dennoch bewies sich die Mannschaft gegen ein hochkarätiges Feld. In der Gruppenphase bezwang man neben der TG Düsseldorf unter anderem den österreichischen Bundesligisten Union Nussbach. Als Gruppenerster zog man ins Halbfinale des Turniers ein und konnte hier eine der beiden Mannschaften des Schweizer Nationalkaders besiegen. Im Finale traf man auf den österreichischen Meister von Linz-Urfahr. Auch hier konnte man mit 2:1 Sätzen als Sieger vom Platz gehen.

Trotz der Erfolge, die die Pink Ladies in dieser Saison schon einfahren konnten, liegt der Fokus nun auf der Deutschen Meisterschaft. Man hat sich die Titelverteidigung als Ziel gesetzt und möchte die bitteren Niederlagen der Meisterschaft in der Halle wettmachen. Die Mannschaft trainiert deshalb genauso ehrgeizig weiter, wie bisher.

Der Halbfinalgegner des TSV wird in der Partie zwischen dem SV Moslesfehn und des Gastgeberinnen vom FSV Hirschfelde entschieden. Die Gastgeber konnten in der Saison zwei Mal vom TSV problemlos bezwungen werden. Die Mannschaft aus dem Norden ist den Spielerinnen von Trainer Rudolf Reuster nicht gänzlich unbekannt. Bei der Meisterschaft 2013 in Ahlhorn musste man gegen diese äußerst kampfstarke Mannschaft eine schwere Niederlage im Spiel um Platz drei einstecken. Man ist also gewarnt.



Am 28 Juni fand der Spitzenspieltag der ersten Bundesliga Süd bei besten Wetterbedingungen in Vaihingen Enz statt. Der Tabellenführer traf auf seine direkten Konkurrenten, den zweitplatzierten TSV Calw und den TV Vaihingen Enz, welcher sich momentan auf Rang drei befindet.

In der ersten Partie spielte man gegen den TSV Calw, welcher verletzungsbedingt auf seine Hauptangreiferin und Nationalspielerin Stephanie Dannecker verzichten musste. Für die Calwerinnen war das Spiel bereits die zweite Begegnung des Tages. Die vorherige Partie konnten sie gegen den Gastgeber TV Vaihingen Enz in 3:1 Sätze gewinnen. Im ersten Satz konnten sich die Dennacherinnen schnell einige Punkte absetzen, doch anstatt das Niveau zu halten schlichen sich ein ums andere Mal Eigenfehler ein und so konnte man den Satz zwar 11:6 gewinnen, doch ein deutlicher Leistungssprung war noch möglich. Auch im zweiten Satz konnten die Damen in Pink nicht ihr volles Potential abrufen. Die Unzufriedenheit über die eigene Leistung ließ die Spielerinnen nicht los und so war auch der zweite Satz durch viele Eigen- und Absprachefehler geprägt, konnte dennoch mit 11:8 für sich entschieden werden. Mit 11:5 gewannen die Dennacherinnen zwar auch den letzten Satz, jedoch konnte keine deutliche Leistungssteigerung erzielt werden.

In der zweiten Begegnung des Tages spielten die TSVlerinnen gegen den Gastgeber TV Vaihingen Enz. Was sich im ersten Spiel angedeutet hatte, zog sich im zweiten Spiel konstant durch. Die Nordschwarzwälderinnen schafften es nicht die Eigenfehlerquote abzustellen und man agierte auf allen Positionen unkonzentriert. So kam es, dass man den ersten Satz erst in der Verlängerung mit 15:13 gewann. Im zweiten Satz dann stieg die Eigenfehlerquote der Vaihingerinnen deutlich an, und auf dennacher Seite spiele man nun konsequenter und konzentrierter. Dieser Satz wurde demensprechend 11:3 für sich entschieden. Im darauf folgenden dritten Satz liefen die Dennacherinnen einem 0:4 Punkterückstand hinterher. Die Vaihinger Angreiferin Marie-Therese Rothmaier hielt die Dennacherinnen für lange Zeit durch platzierte Angaben auf Abstand, ehe die Dennacherinnen erst in der Verlängerung des Satzes die Partie mit 13:11 klar machten.

Die Generalprobe lief somit mehr schlecht als recht, es fehlte auf allen Positionen die nötige Konzentration um am Europapokal einen annehmbare Leistung vorzuzeigen.

Es spielten: Sonja Pfrommer, Christina Grüneberg, Janina Krämer, Annkathrin Aldinger, Anna_Lisa Aldinger und Jasmin Fischer

 


21.06.2015: Dennach gibt den ersten Satz ab

Das vergangene Wochenende verlangte den Faustballfrauen des TSV Dennach alles ab. Und das nicht nur in spielerischer Hinsicht. Beim Doppelspieltag hatte der TSV nicht nur mit dem Gegner und den äußeren Bedingungen zu kämpfen, sondern auch mit der eigenen Leistung. Trotzdem kämpften sich die Pink Ladies durch und holte weitere acht Punkte.

Am Samstag gastierte das Team von Trainer Rudolf Reuster in Niedernhall. Neben dem Gstgeber traf man auch auf den Aufsteiger vom TV Obernhausen. Zunächst aber traf man bei viel Wind und ungewohnten Platzverhältnissen auf die Gastgeberinnen u Weltmeisterin Eva Krämer. Im ersten Durchgang schien der TSV noch alles im Griff zu haben. Nach einer kleinen Eingewöhnungsphase konnte das Team, begünstigt durch Fehler des Gegners, davonziehen und den Satz 1:6 gewinnen. Doch schon im zweiten Satz wurde erkennbar, dass das Team um Kapitän Sonja Pfrommer nicht seinen besten Tag erwischt hatte. Zu viele leichte Fehler brachten den Gegner immer wieder in Führung. In der Schlussphase servierte die gegnerische Angreiferin perfekt und fehlerfrei. Die Dennacher Abwehr hatte kaum eine Chance. Den Satzball zum 13:15 servierte der TSV in die Leine. Man hatte den ersten Satz in der laufenden Saison verloren. Jetzt mussten die Frauen aus Dennach sich durchkämpfen und das beste aus der Situation machen. In den folgenden beiden Sätzen spielte man so gut man konnte und es gelang ein 11:4 und 11:8 zum Sieg.

Gegen den TV Obernhausen konzentrierte man sich noch mehr und versuchte die Vorgabe des Trainers, leichte Fehler zu vermeiden, umzusetzen. Auch hier halfen die gegnerischen Fehler zu den Satzgewinnen (11:7, 11:8, 11:2).

Die Frauen des TSV Dennach erwischten einen schlechten Tag. Diese Leistung zog sich durch alle Teile der Mannschaft. Somit war klar, dass man den Spieltag am Sonntag unbedingt zur Steigerung des Selbstbewusstseins brauchte und einiges gut zu machen hatte. Ziel war es vor allem wieder Stabilität ins eigene Spiel zu bringen und sich auf seine Stärken zu besinnen.

Am Sonntag traf man in Bretten auf den gastgebenden TV und die TG Landshut. Beide Teams stecken bis zum Hals im Abstiegskampf.

Gegen die TG Landshut versuchte es Trainer Rudolf Reuster mit einer überraschenden Aufstellung. Christina Grüneberg agierte im Zuspiel. Für sie auf der zweiten Angriffsposition spielte Janina Krämer, während Anna-Lisa Aldinger in die Abwehr rückte. Nach ein paar Bällen der Eingewöhnung, funktionierte aber auch dieser Schachzug des TSV-Trainers ausgezeichnet. Jede Spielerin kämpfte sich auf ihrer Position ins Spiel und so konnte Dennach die Angriffe des Gegners immer wieder entschärfen und zum eigenen Angriff aufbauen. Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg agierten konsequent im Angriff. 11:8 und 11:3 konnten die Dennacherinnen ihren Satzvorsprung ausbauen. In Satz drei des Spiels stellte man aber wieder um und das Dreieck Grüneberg-Krämer-Aldinger drehte einmal. Auch diese gewohnte Aufstellung funktionierte an diesem Tag und Dennach konnte sich die Punkte mit einem 11:7 holen.

Etwas selbstbewusster konnten die Damen des TSV nun schon ins zweite Spiel des Tages gegen den TV Bretten gehen. Der Trainer wählte die normale Aufstellung und so begann der TSV stabil in der Abwehr und konstant im Angriff. Bretten schenkte einige Punkte her, sodass Dennach gleich in Führung gehen konnte. In allen drei Sätzen spielte man konsequent und konnte sein Ziel des vorigen Tages erreichen. Man stabilisierte sich auf jeder Position und holte sich wieder das für den Europapokal benötigte Selbstbewusstsein. 11:6, 11:5 und 11:6 gewann der TSV das Spiel. Trotz der schwachen Leistung an diesem Wochenende bleibt die Frauen Faustball Bundesliga Mannschaft des TSV Dennach ohne Niederlage. Gewinnt das Team noch ein Spiel am kommenden Spieltag, ist die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft in Hirschfelde geschafft.

14.06.2015:Frauen des TSV Dennach weiterhin ungeschlagen

Die Faustball Bundeligafrauen des TSV Dennach sind auch nach Beenden der Vorrunde noch ungeschlagen und ohne Satzverlust. Dies macht große Hoffnungen auf die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft im August in Hirschfelde. Mit den Platzverhältnissen hat das Team um Kapitän Sonja Pfrommer schon am Wochenende Bekanntschaft gemacht.

Schon am Samstag begaben sich die Frauen des Neuenbürger Höhenstadtteils auf die lange Reise in Deutschlands Osten, um in Hirschfelde, nahe der polnischen Grenze, gegen die Gastgeberinnen und den TV Unterhaugstett anzutreten.

Im Spiel gegen den TVU standen nur vier Spielerinnen gegenüber, die sich zunächst in Satz eins nicht zu wehren wussten. Das Team von Trainer Rudolf Reuster marschierte unentwegt bis zum 11:2-Satzgewinn. Der Trainer wechselte in der Abwehr in jedem Satz aus, dennoch war der knappe zweite Satz unnötig. Die gegnerische Angabe setzte die Dennacher Abwehr immer wieder unter Druck und Dennach versäumte es rechtzeitig zu reagieren. Erst spät im Satz schaffte man es sich auf die Angaben einzustellen und den Satz mit 13:11 für sich zu entscheiden. Ähnlich begann der dritte Satz. Immer wieder hatte man Schwierigkeiten den Ball auf dichtem und hohem Rasen hoch genug zu spielen. Dennoch setzte man sich letztlich auch in diesem Satz mit 11:7 durch.

Das schwierigere Spiel erwartete die Mannschaft gegen den gastgebenden FSV Hirschfelde. Doch Dennach stand viel präsenter und aufmerksamer im Feld als noch zuvor. So konnte man zahlreiche gut geschlagene Angriffe des Gegners entschärfen und gut aufbauen. Der Angriff agierte sehr konsequent, sodass der Gegner schnell unter Zugzwang geriet und Fehler machte. Im ersten Durchgang ließ man noch ein 11:7 zu, doch als man dann noch eine Schippe drauflegte, folgten schnell zwei 11:4.

Somit liegt der TSV Dennach noch immer an der Tabellenspitze und sind in sehr guter Ausgangsposition für die Rückrunde und die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft. Am kommenden Wochenende wartet aber ein schwerer Doppelspieltag gegen die Spitzenteams der Liga aus Calw, Vaihingen, Niedernhall und Obernhausen. Geht der TSV aus allen Partien siegreich hervor, ist ein Startplatz bei der DM schon so gut wie sicher.



31.05.2015: Dennach holt Tabellenführung

Am gestrigen Sonntag konnte die Frauen Bundesligamannschaft des TSV Dennach durch zwei Siege über den direkten Konkurrenten und Lokalrivalen aus Calw und den TV Vaihingen/Enz, die Tabellenspitze übernehmen. In jeweils drei Sätzen konnte sich das Team von Trainer Rudolf Reuster letztlich doch überraschend deutlich durchsetzen.

Gleich im ersten Spiel des Tages kam es zum Lokalderby der beiden bis dato ungeschlagenen Teams vom TSV Calw und dem TSV Dennach. Zu Beginn des ersten Satzes begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe. Der TSV Dennach erspielte sich zwar einen knappen Vorsprung, den Sonja Pfrommer mit starken Angaben immer wieder festhielt, doch Stephi Dannecker auf Calwer Seite ließ den TSV nicht weiter davonziehen. In der Schlussphase des Satzes profitierte das Dennacher Heimteam dann doch von Calwer Angriffsfehlern und konnte den Satz 11:7 für sich entscheiden. Im zweiten Durchgang des Spiels unterliefen den Gegnern einige Fehler mehr als zuvor, sodass Dennach befreit aufspielen konnte. Immer wieder konnten die Calwer Angriffe entschärft werden und für Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg aufgelegt werden. Unbedrängt holte sich Dennach mit einem 11:4 auch diesen Satz. Der Gegner stellte nun im Angriff um und Youngster Henriette Schell sollte die Dennacher Abwehr unter Druck setzen. Dies gelang nur bedingt, die Dennacher Abwehr mit Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger stand gut und ließ kaum einen Angriff passieren. Auch der Wechsel im Zuspiel, Jasmin Fischer für Anna-Lisa Aldinger, brachte keinen Bruch. Der Satz ging 11:8 an Dennach und das Spiel letztlich 3:0 ebenso.

Gegen den TV Vaihingen/Enz hatte der gastgebende TSV zunächst Probleme die gut und platziert geschlagenen Angriffe von Marie-Theres Rothmaier zu entschärfen. Dennoch profitierte Dennach von den Fehlern des Gegners und konnte Satz eins mit 11:7 gewinnen. Der Wechsel in Abwehr und Angriff beeinflussten den Spiellauf der Ladies in Pink nicht entscheidend, einzig die Konsequenz im Angriff ließ nach. Doch der Gegner von der Enz produzierte immer mehr Fehler, sodass Dennach in diesem und im folgenden Satz keinerlei Probleme hatte und somit auch dieses Spiel 3:0 (11:7, 11:6, 11:5) gewinnen konnte.

Am nächsten Wochenende pausiert die gesamte Faustball Bundesliga aufgrund der Nationallehrgänge in allen Altersklassen.

Gipfeltreffen in Dennach

Am kommenden Sonntag, den 31. Mai, findet um 11 Uhr auf der Dennacher Sportanlage nicht nur das Gipfeltreffen der 1. Bundesliga Süd der Frauen, sondern auch das Lokalderby zwischen dem gastgebenden TSV und dem TSV Calw. Die zweite Gastmannschaft kommt vom TV Vaihingen/Enz.

Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams aus dem Nordschwarzwald bei der Deutschen Meisterschaft in der Halle, hat die Mannschaft des TSV Dennach in keiner guten Erinnerung. Im Halbfinale musste der bis dahin amtierende Meister eine schmerzhafte 2:3-Niederlage gegen die Orangehemden aus Calw hinnehmen. Dabei waren die beiden Weltmeisterinnen Anna-Lisa Aldinger und Sonja Pfrommer sehr angeschlagen.

Zum dritten Spieltag der Bundesligasaison sind beim Gastgeber alle Spielerinnen wieder fit und einsatzbereit. Erst am vergangenen Wochenende konnte das Team noch einmal jede Menge Spielpraxis gewinnen und dabei den Rothaus-Flutlichtcup, sowie das heimische Pfingstturnier gewinnen. Dabei zeigte sich wieder einmal, wie vielseitig Trainer Rudolf Reuster seine Spielerinnen aufstellen kann.

Der TSV Dennach, wie auch der TSV Calw, startet in diesen Spieltag ohne Niederlage. Diesen Zustand wollen die Damen um Spielführerin Sonja Pfrommer um jeden Preis aufrechterhalten. Doch da wird die Calwer Weltmeisterin Stephi Dannecker einiges entgegen zu setzen haben. Die Dennacher Abwehrreihe kennt die harten Schläge der Calwerin und ist gewarnt. Es wird ein spannendes Spiel zwischen den beiden Ligafavoriten erwartet.

Auch der TV Vaihingen/Enz ist kein Gegner, den man unterschätzen sollte. Zwar stehen die Frauen um Ex-Nationalspielerin Marie-Theres Rothmaier mit einem ausgeglichenen Punktekonto auf Platz 5, dennoch ist das Team immer für eine Überraschung gut. Aufpassen muss man dabei immer auf die präzisen und überlegten Angriffe von Rothmaier.



17.05.2015: Am vergangenen Wochenende trat das personell geschwächte dennacher Team die Reise ins bayrische Landshut an. Anna-Lisa Aldinger war es aus beruflichen Gründen nicht möglich ihr Team zu unterstützen und Sophia Scheidt musste aufgrund eines Virus vom Bett aus die Daumen drücken. Ebenfalls fehlte Lena Wahl, welche wegen ihres Studiums auch diese Saison das Faustball hinten anstellen muss.

Im verregneten Landshut angekommen, wurde die Laune der Dennacherinnen durch den Sponsor der TG Chocolat Landshut, welcher eine Auswahl an Pralinen und anderen süßen Köstlichkeiten bereitstellte, erhellt.

Doch bevor sich die TSVlerinnen die Pralinen schmecken ließen, galt es die Heimmannschaft TG Chocolat Landshut und den Aufsteiger TV Bretten zu schlagen.

In der ersten Partie hieß der Gegner TV Bretten, welcher im Spiel gegen die TG Chocolat Landshut einen 3:1 Achtungserfolg erzielen konnte. Daher galt es, den gestärkten Gegner besonders im Blick zu halten und hoch konzentriert zu spielen. Nachdem man sich auf den sehr harten Boden eingestellt hatte, konnten die Damen durch platzierte Rückschläge von Sonja Pfrommer und Christina Grüneberg und eine solide Abwehrleistung auf nassem Boden den ersten Satz mit 11:4 für sich entscheiden. Ähnlich verlief der zweite Satz, wobei es Trainer Rudolf Reuster sogar möglich war, Nachwuchsspielerin Laura Proß einzusetzen, die somit ihre erste Bundesligaerfahrung sammeln konnte. Das Team gewann den zweiten Satz mit 11:5.  Der dritte Satz gestaltete sich wie die beiden vorherigen. Saubere Abwehrleistungen von Janina Krämer und Annkatrin Aldinger, ließen einen kontrollierten Aufbau zu, welcher meist direkt verwertet werden konnte. Auch in diesem Satz konnte Laura Proß ihr Können unter Beweis stellen. Mit 11:6 und somit 3:0 Punkten wurde die ersten 2 Punkte eingefahren.

Der zweite Gegner der TSVlerinnen war die Mannschaft des Gastgebers, die TG Chocolat Landshut. Die Mannschaft der TG hatte an diesem Wochenende doppelte Belastung, da diese am Tag zuvor den TV Obernhausen und den FSV Hirschfelde auf heimischen Boden begrüßt hatten. Trotzdem machten es die Landshuterinnen den dennacher Frauen nicht einfach. Erst zur Mitte der ersten zwei Sätze konnten sich die TSVlerinnen absetzen und gewannen beide Sätze mit 11:6. Im letzten Satz lies die Konzentration der Dennacherinnen etwas nach und es schlichen sich viele Eingenfehler in allen Bereichen des Teams ein. Bis zum Stand von 9:9 hielt die TG Landshut mit und gestaltete den Ausgang des Satzes offen, ehe zwei Eigenfehler in der Angabe den Satz mit 11:9 und somit die Partie Dennach – Landshut in 3:0 Sätzen beendeten.

Am kommenden Wochenende findet das 40. internationale Pfingstfaustballturnier des TSV Dennach statt. Zu sehen sind die Dennacherinnen schon am Freitagabend im Rahmen des Flutlichtcups ehe das Bundesligageschehen am 31.05 auf heimischen Boden wieder Fahrt aufnimmt.

Gespielt haben: Christina Grüneberg, Sonja Pfrommer, Jasmin Fischer, Annkathrin Aldinger, Janina Krämer und Laura Proß

10.05.2015: Am ersten Spieltag der Faustballbundesliga Süd der Damen begrüßten die Tsvlerinnen die Mannschaften des TSV Niedernhall und des TV Oberhausen auf heimischen Boden. In der ersten Begegnung des Tages, trafen die Dennacherinnen um Spielführerin Sonja Pfrommer auf das junge Team des Neuaufsteigers TV Obernhausen. Anfänglich gestalteten sich die ersten Bälle des ersten Satzes ausgeglichen, bis der TSV durch platzierte Bälle davon ziehen konnte und den ersten Satz für sich entschied. Der zweite Satz verlief ähnlich ab, Trainer Rudolf Reuster wechselte im Hauptangriff und konnte auch auf den Abwehr- positionen jede Spielerin einsetzen, ohne den Satzgewinn in Gefahr zu bringen. Auch im dritten Satz zogen die Dennacherinnen ihr Spiel durch und entschieden diesen deutlich für sich. (11:5 , 11:8, 11:8)

Im zweiten Spiel des Tages hieß der Gegner TSV Niedernhall. Die Dennacherinnen wussten um die Stärken der Niedernhallerinnen und so galt es von Beginn an konzentriert in die Partie zu starten. Dies gelang den TSVlerinnen und der erste Satz wurde aufgrund von starker Abwehrleistungen und platzierten Rückschlägen 11:3 gewonnen. In Satz zwei und drei gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, der starke Wind machte beiden Mannschaften zu schaffen und bei den TSVlerinnen schlichen sich ein ums andere Mal Eigenfehler ein. Satz zwei konnte mit 12:10 für sich entschieden werden. Im dritten Satz mussten die Damen in Pink bis zum Ende kämpfen, doch letztendlich wurde der Satz 15:14 und damit in 3:0 Sätzen für sich entschieden.

Am kommenden Wochenende reisen die Dennacherinnen ohne Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger nach Landshut. Dort treffen sie in der zweiten Partie des Tages auf die Heimmannschaft und spielen im Anschluss gegen die Bundesligamannschaft des TV Bretten.

08.05.2015:  Am Sonntag den 10 Mai um 11 Uhr eröffnen die Dennacherinnen die Feldsaison auf heimischem Boden. Zu Gast werden sowohl die Spielerinnen des altbekannten TSV Niedernhall sein, als auch der Bundesligaaufsteiger TV Obernhausen. Trotz der suboptimalen Vorbereitung der TSVlerinnen, will man sein Potenzial an kommenden Sonntag abrufen und zwei Siege davon tragen.

Beiden Mannschaften ist man bereits auf den Vorbereitungsturnieren in Stammheim und Vaihingen begegnet. Gegen das junge Team des TVO konnte man einen klaren Sieg davon tragen und so rechnet man auch am kommenden Wochenende mit einer eindeutigen Partie, wenn man sein Können abruft und die Eigenfehlerquote gering hält. Auf den TSV Niedernhall traf man im Finale des Vaihinger Frühlingsturniers, welches die Dennacherinnen für sich entscheiden konnten. Jedoch waren am Finaltag nur 3 Dennacherinnen im Endspiel vertreten, die fehlenden Positionen wurden mit Spielerinnen des TSV Pfungstatt aufgefüllt. Diese machten ihre Sache zwar mehr als gut, allerdings kann man keine Rückschlüsse auf das Ergebnis des zweiten Spiels am kommenden Sonntag aus dieser Begegnung ziehen. Die Dennacherinnen rechnen mit einem umkämpften Match, bei welchem die Mannschaft gewinnen wird, welche die Eigenfehlerquote am niedrigsten hält.

 

Frauen des TSV Dennach starten in die Vorbereitung

Nach der DM ist vor der Saison. Knapp einen Monat nach dem enttäuschenden Saisonabschluss in der Halle, konzentriert sich die Frauen Bundesligamannschaft des TSV Dennach schon wieder auf die kommende Feldsaison. In diesem Monat musste der Europapokalsieger der Halle seine verpatzte Titelverteidigung bei den nationalen Meisterschaften verdauen und den Blick nach vorne richten.

Viel Arbeit kommt auf Trainer Rudolf Reuster und seine Frauen zu, denn in der Feldrunde möchte man die Titelverteidigung des Deutschen Meistertitels erneut angehen. Zuvor findet am 04./05. Juli der Europacup auf der eigenen Anlage in Dennach statt. Auch bei diesem Wettbewerb will das Team aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil eine gute Figur machen.

Um sich gut auf die bevorstehenden Aufgaben vorzubereiten werden die Frauen des TSV Dennach an einigen Turnieren teilnehmen. Den Auftakt in die Feldrunde bildet das Turnier des TV Stammheim auf der Sportanlage in Stuttgart-Zuffenhausen am 18./19. April. Eine Woche später folgt das genauso gut besetzte Turnier in Vaihingen/Enz. Kurz vor Bestreiten des ersten Spieltages besucht das Team um Nationalspielerin Sonja Pfrommer das Flutlichtturnier des Nachbarvereins TV Waldrennach am 13. Mai. Man erhofft sich mit viel Spielpraxis, zusätzlich zum gewohnten Trainingsrhythmus, gut in die neue Saison starten wird, die mit einem Heimspieltag am 9. Mai eingeläutet wird.

Schon am nächsten Wochenende wird es für gleich drei Spielerinnen des TSV Dennach ernst. Die Deutsche Frauen Nationalmannschaft beginnt das EM-Jahr 2015 mit einem ersten Lehrgang in Düdenbüttel bei Hamburg. Bei diesem wird, neben den beiden Weltmeisterinnen Anna-Lisa Aldinger und Sonja Pfrommer, in diesem Jahr auch TSV-Abwehrspielerin Annkatrin Aldinger um einen Platz in der Nationalmannschaft kämpfen.

Bretten (DFBL/bec) — Der MTSV Selsingen gewinnt die Bronzemedaille bei der DM von Bretten. Mit 3:1 setzt sich der Nordvertreter gegen den ersatzgeschwächten Vorjahressieger TSV Dennach durch.

Im Spiel der unterlegenen Halbfinalisten muss der TZSV Dennach auf seine beiden Weltmeisterinnen Sonja Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger verletzungsbedingt verzichten. Selsingen hingegen läuft in Bestformation auf. Das Nordteam ist es dann auch, dass die erste klare Führung herausspielen kann: 6:2. So geht’s dann schnell weiter und der erste Satz geht klar mit 11:4 an den MTSV Selsingen.

So langsam kommt Dennach nun ins Spiel, Lena Wahl und Christina Grüneberg schlagen ihr Team zum 4:2. Selsingen kann nun nicht kontern und Dennach baut aus zum 8:4. Wenig später dann Satzbälle und ein kurzer Ball von Dennachs Lena Wahl bringt das 11:5 und den Satzausgleich.

Im dritten Satz läuft es dann plötzlich wieder andersrum: 5:0 zieht Selsingen davon und Dennach kommt überhaupt nicht mehr hinterher. Wieder gibt’s ein klares Satzergebnis, diesmal 11:3 für Selsingen.

Bei Dennach schlägt im vierten Satz das Verletzungsech erneut zu. Diesmal muss Christina Grüneberg angeschlagen raus. Ersetzt wird sie von der - ebenfalls angeschlagenen Sonja Pfrommer. Selsingen will nun mit alle Macht die Bronzemedaille, führt 5:2 und 8:4. Das lassen die Niedersachsen sich nun nicht mehr nehmen: 10:7 führt der MTSV, lässt noch zwei Dennacher Konter zu und punktet dann - mit einem Roller! Damit holt sich Selsingen wieder Edelmetall, Titelverteidiger Dennach geht diesmal leer aus.

TSV Dennach - MTSV Selsingen (4:11, 11:5, 3:11, 9:11)

Für Dennach spielten: Annkatrin Aldinger, Christina Grüneberg, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Lena Wahl, Sonja Pfrommer

Für Selsingen spielten: Lea Viebrock, Laura Marofke, Frederike Eggers, Annika Bösch, Katrin Gahrmann

Schiedsrichterin: Corinne Meyer

Bretten (DFBL/bec) — Was für ein Start in den zweiten DM-Tag! In einem packenden Fünf-Satz-Krimi zwischen dem TSV Dennach und dem TSV Calw setzt sich am Ende der Außenseiter durch: Calw gewinnt die Neuauflage des Vorjahres-Endspiels mit 3:2 gegen Dennach.

Das Spiel beginnt mit Fehlern auf beiden Seiten. Sowohl Stephanie Dannecker auf Calwer als auch Sonja Pfrommer auf Dennacher Seite schlagen in die Leine oder ins Aus. Weil Pfrommer mehr Fehler im Angebot hat, holt sich Calw mit 6:2 die erste klare Führung. Doch schon wenig später ist der Ausgleich wieder da. Und dann sind die Fehler wieder im Calwer Spiel: Nach Leinenball von Henriette Schell führt der Meister mit 9:7, dann mit 10:7. Calw wehrt mit starken Dannecker-Aktionen alle drei Satzbälle ab, muss dann jedoch den vierten schlucken - Christina Grüneberg verwandelt kurz.

Nun sind beide Teams in Fahrt - die Zuschauer kommen bei spektakulären Angriffen und ebenso packenden Abwehraktionen voll auf ihre Kosten. Bis zum 6:6 sind beide Mannschaften .gleichauf, dann muss Dennach-Trainer Rudolf Reuster eine Auszeit nehmen, weil seine Schlagfrau Sonja Pfrommer benommen wirkt. Doch die Nationalspielerin macht weiter, versucht, ihre Calwer Kollegin Dannecker durch kurze Bälle aus dem Spiel zu nehmen. Da klappt zwar, aber Zweitschlag Henriette Schell punktet dreifach und bringt ihrem TSV Calw drei Satzbälle. Pfrommer muss jetzt doch raus, für sie kommt Lena Wahl. Die fügt sich gleich mit einem Annahmefehler ein und beendet damit den Satz für Calw.

Dennach agiert nun konfus, der Ausfall der wichtigsten Spielerin zeigt Wirkung. Calw nutzt das, bringt sich mit cleveren Bällen 6:2 in Front. Dennach kann zwar immer wieder mal punkten, muss sich bei 7:10 jedoch drei Satzbällen stellen. Youngster Henriette Schell verwandelt unter den Augen von Bundestrainerin Silke Eber den zweiten mit einem langen Ball über die Mitte: 11:8

Dennach-Schlagfrau Pfrommer versucht es nun nochmal, kommt zurück für Lena Wahl. Prompt läuft es wieder besser beim Vorjahressieger, der sich bei 4:1 die erste klarere Führung holt. Pfrommer punktet nun sogar per Block und bringt die Zuschauer damit zum Jubeln. Calw kann zwar verkürzen, bringt sich durch leichte Fehler aber immer wieder in Schwierigkeiten. Coach Björn Gumbinger gönnt Schlagfrau Dannecker bei 4:9 eine Auszeit, bringt Sandra Harsch. Der Satz geht klar mit 11:4 an Dennach, bei denen Sonja Pfrommer jedoch alles andere als fit wirkt.

Calw ist nun wieder am Zug, holt sich das 4:1 und das 6:3 zum Seitenwechsel. Bei Dennach gibt’s dann den nächsten Ausfall, Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger humpelt vom Feld, sie ersetzt Jasmin Fischer. Beim Meister läuft nun gar nichts mehr und nach zwei Angabenfehlern von Sonja Pfrommer führt Calw klar mit 9:3. Dennach verkürzt nochmal auf 6:9, dann holt Dannecker Matchball Nummer eins mit einem Kurzen und Pfrommer serviert in die Leine.

Calw steht damit erneut im Finale der Hallen-DM, Vorjahressieger Dennach tritt zuvor im Spiel um die Bronzemedaille an. Wer auf wen trifft, wird im zweiten Halbfinale zwischen Ahlhorn und Selsingen ermittelt.

TSV Calw - TSV Dennach 3:2 (10:12, 11:7, 11:8, 4:11, 6:11)

Für Calw spielten: Stephanie Dannecker, Lisa Kübler, Sarah Hoffrichter, Henriette Schell, Sandra Janot, Sandra Harsch

Für Dennach spielten: Sonja Pfrommer, Anna-Lisa Aldinger, Annkatrin Aldinger, Christina Grüneberg, Sophia Scheidt, Lena Wahl, Jasmin Fischer

Schiedsrichterin: Katharina Fien

Bretten (DFBL/bec) — Der Nord-Vizemeister bezwingt den Süd-Meister und holt sich damit den Sieg in der Vorrundengruppe B. MIt 3:1 setzt sich der MTSV Selsingen in einem spannenden Spiel gegen den TSV Dennach durch.

Im Endspiel um den Gruppensieg startet der Südmeister besser, führt schnell mit 4:0. Dennach ist bis hierhin das mit Abstand stärkste Team des Tages, das zeigt sich auch jetzt wieder. Denn schnell ist das Team von Nationalspielerin Seonja Pfrommer deutlich mit 9:4 in Front. Der Satz geht nach einem Ausball von Laura Marofke mit 11:5 nach Dennach.

Beim TSV kommt nun Lena Wahl im Angriff, Christina Grüneberg darf pausieren. Am Spielverlauf ändert der Wechsel vorerst nicht viel, Dennach dominiert die Partie weiter, führt zur Satzmitte mit 6:3. Selsingen arbeitet sich jedoch in die Begegnung, hat bei 8:8 das Remis erreicht. Auch die ersten beiden Satzbäll von Dennach wehrt Laura Marofke ab. Dann erspielt sie ihrem MTSV den ersten Satzball. Aber erst bei 15 steht der Satzgewinner fest - und es ist der MTSV aus Selsingen, der nach einer Pfrommer-Ausangabe mit 15:13 erfolgreich ist.

Auf Augenhöhe sind beide Mannschaften auch im dritten Abschnitt. Die Führung wechselt hin und her, keiner kann sich bis zum 8:8 mit zwei Punkten absetzen. Dann serviert Sonja Pfrommer weit ins Aus und Laura Marofke punktet mit Preller: 10:8 für Selsingen. Der wird über die Tribünenseite verwandelt.

Im letzten Spiel des Tages geben die Teams weiter alles. Die Zuschauer sehen keine hochklassige, aber eine überaus spannende Partie, in der im vierten Satz wieder der Titelverteidiger das Heft übernimmt und 6:2 in Führung geht. Doch Sicherheit bringt das dem TSV nicht und wenig später ist Selsingen wieder bei 6:7 dran, gleicht bei 8:8 dann aus. Laura Marofke überlistet Dennach lang und holt die erste MTSV-Führung. Dennach gleicht aus, Marofke punktet kurz und holt damit Matchball Nummer eins. Der wird zwar noch vergeben, der zweite jedoch genutzt - Sonja Pfrommer serviert weit ins Aus und bringt Selsingen damit den Gruppensieg.

Der MTSV bekommt es Sonntag im Semifinale mit dem Ahlhorner SV zu tun, Dennach trifft auf Calw. Damit ist schon jetzt ein nord-süddeutsches Endspiel sicher.

TSV Dennach - MTSV Selsingen (11:5, 13:15, 8:11, 10:12)

Für Dennach spielten: Sonja Pfrommer, Annkatrin Aldinger, Anna-Lisa Aldinger, Christina Grüneberg, Sophia Scheidt, Lena Wahl

Für Selsingen spielten: Annika Bösch, Laura Marofke, Lea Viebrock, Katrin Gahrmann, Frederike Riggers

Schiedsrichterin: Heike Müller

Bretten (DFBL/bec) — Mit einem deutlichen 3:0-Auftaktsieg hat der Titelverteidiger TSV Dennach ein Ausrufezeichen gesetzt. Gegner, der DM-Neuling, TG Landshut, hatte kaum eine echte Chance.

DIe ersten Punkte im zweiten Vorrundenspiel sind dem DM-Neuling aus Landshut vorbehalten: Olga Blehm punktet doppelt zum 2:0. Dennach kommt langsam rein, geht bei 5:4 erstmals in Führung. Auffällig: Beide Teams haben leichte Fehler im Repertoire - vielleicht ist es die Nervosität? Dennach reagiert, bringt Sophia Scheidt für Jasmin Fischer, und setzt sich dann ab auf 8:5 und wenig später 10:6. Der zweite Satzball sitzt dann, weil Landshuts Olga Blehm einen kurzen Ball zwar erreicht, ihr der Ball dann aber auf den Körper fällt - 11:7.

Auch in Satz zwei kommt die TG Landshut besser aus den Startlöchern, geht 3:1 in Führung. Dennach stört’s nicht, der Titelverteidiger ist schon wenig später wieder mit 4:3 in Front und zieht dann gnadenlos davon: 6:3, 8:4 und 10:4. lauten die Stationen auf dem Weg zum ungefährdeten 11:4-Satzgewinn.

Dennach mit Weltmeisterin Sonja Pfrommer im Angriff nimmt nun immer mehr Fahrt auf und der Neuling kann einfach nicht kontern. Erst bei 0:10 (!) kann Olga Blehm einen Ball für die TG verwandeln. Dennach nutzt dann den dritten Matchball mit einem Ass von Sonja Pfrommer und fährt damit einen klaren 3:0-Auftaktsieg ein.

TSV Dennach - TG Landshut (11:7, 11:4, 11:2)

Für Dennach spielten: Annkatrin Aldinger, Anna-Lisa Aldinger, Christina Grüneberg, Jasmin Fischer, Sonja Pfrommer, Sophia Scheidt, Lena Wahl

Für Landshut spielten: Sabine Bartsch, Sophie Bartsch, Bettina Brachard, Olga Blehm, Christina Prill

Schiedsrichterin: Corinne Meyer

Vorbericht Deutsche Meisterschaft Frauen Faustball in Bretten

Operation Titelverteidigung

Als amtierender Deutscher Meister und Europapokalsieger wird das Faustball Frauenteam des TSV Dennach am 07. Und 08. März zur Deutschen Hallenmeisterschaft nach Bretten reisen. Der Sieger der 1. Bundesliga Staffel Süd trifft in der Vorrunde auf den Nordzweiten MTSV Selsingen und den Süddritten von der TG Landshut. Die Mannschaft aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil geht bei dieser Meisterschaft als klarer Favorit an den Start und will auf jeden Fall ins Finale.

Dem TSV blieb in diesem Jahr die „Todesgruppe“ mit dem einstigen Serienmeister Ahlhorner SV und dem ebenfalls sehr starken TV Jahn Schneverdingen erspart, in der man sich in den letzten Jahren fand. Dennoch ist das Team von Trainer Rudolf Reuster gewarnt und weiß, dass man sich keine Schwächen an dieser Meisterschaft erlauben darf. Auch diese Gegner können für die Frauen des TSV Dennach sehr unangenehm werden und sind sicherlich motiviert den Favoritinnen zu stürzen. Ein erstes Anzeichen dafür ist alleine schon die Tatsache, dass man gegen die TG Landshut während der laufenden Saison zwei seiner drei angegebenen Sätze verlor.

Die TG Landshut profitiert enorm von ihrer Kulmbacher Verstärkung im Angriff. Olga Blehm kann dem Gegner durch ihr variables Spiel sehr unangenehm werden. Vor allem der Angriff der TSV-Frauen muss sich vor dem Leinenspiel der großgewachsenen TGL-Angreiferin in Acht nehmen. Die TG Landshut, wie auch der MTSV Selsingen bestechen durch ihre mannschaftliche Geschlossenheit und ihren Kampfgeist. Auch Selsingens Angreiferin Laura Marofke ist eine sehr erfahrene und an der Leine variable Angriffsspielerin. Den Unterschied dieser beiden Vorrundengegner macht aber hauptsächlich die DM-Erfahrung aus. Während die TG Landshut absoluter Neuling ist, kann der MTSV Selsingen schon einige Bronzemedaillen vorweisen. Bei den letzten beiden Hallenmeisterschaften mussten sie sich jedoch jeweils im Halbfinale dem TSV Dennach geschlagen geben.

Angst muss der TSV wohl vor keinem der anwesenden Gegner haben. Dennoch hat die Mannschaft um Kapitän und Weltmeisterin Sonja Pfrommer gesunden Respekt vor jeder Mannschaft. Die Favoritenrolle kann der TSV dieses Jahr nicht von sich weisen. Ziel der Ladies in Pink kann also nur der Titel sein. Das Minimalziel ist der Einzug ins Finale und somit die Möglichkeit den vor Kurzem errungenen Europapokal zu verteidigen. Dazu müssen die Leistungen in allen Teilen des Teams stimmen. Die Abwehr muss über sich hinauswachsen, das Zuspiel jeder Spielerin muss konstant sein und der Angriff konsequent und gnadenlos.

Bei der Deutschen Meisterschaft in Bretten wird, wie schon beim Europapokal, auch wieder Angreiferin Lena Wahl mit von der Partie sein, die in Bretten quasi ein Heimspiel hat. Der Einsatz von Janina Krämer ist nach ihrer Knie-OP im Dezember immernoch fraglich. Alle anderen Teammitglieder sind fit und einsatzbereit, sodass Trainer Rudolf Reuster wieder einige Optionen offen stehen.

01.02.2015: Weiße Weste verteidigt

Am vergangenen Sonntag trafen sich die Damenmannschaften vom TSV Gärtringen, TV Öschelbronn und des TSV Dennach zum letzten Rückrundenspieltag der aktuellen Bundesligasaison in der Theodor-Heuss-Sporthalle in Gärtringen. Schon vor Beginn der Spiele stand fest, dass die Dennacherinnen auch an diesem Wochenende ohne Punkt- und Satzverlust aus den Spielen gehen wollte.

Das erste Spiel bestritten die TSVlerinnen gegen den sich im Abstiegskampf befindenden TSV Gärtringen. Wie so oft benötigte  das Team um Trainer Rudolf Reuster einige Bälle um ins Spiel zu finden und anschließend dem Gegner davon zu ziehen. (11:4) Im zweiten Satz spielte man dann konsequenter und verwandelte nahezu jeden Ball, sodass der Endstand 11:1 lautete. Auch im dritten Satz ließen die Damen in Pink den Gegner nicht herankommen und fuhren diesen souverän mit 11:6 heim.

Aufgrund der hohen Leistungsdichte der Mannschaft war es Reuster in beiden Spielen möglich, nach Belieben zu wechseln.

Die zweite Begegnung gegen den bereits als Abstiegskandidat feststehenden TV Öschelbronn gestaltete sich ähnlich wie das vorangegangene Spiel. In 3:0 Sätzen war der Sieg der Dennacherinnen zwar zu keinem Zeitpunkt gefährdet, jedoch blieb man unter dem eigentlichen Können. Die Sätze endeten 11:6, 11:5, 11:4.

Das letzte Spiel bestritten der TSV Gärtringen gegen den TV Öschelbronn. Der Druck, welcher auf der Heimmannschaft lastete war nicht gerade gering, da diese einen Sieg benötigte um in den Abstieg zu verhindern. In 3:1 Sätzen kämpfte das Team von Alwin Oberkersch den TV Öschelbronn nieder und sicherte sich somit den Klassenerhalt.

Für die Dennacherinnen gilt es nun, die vier Wochen bis zur Hallen-DM zu nutzen und sich hochkonzentriert auf das bevorstehende Event vorzubereiten. 

18.01.2015: Vorzeitige DM-Qualifikation für den Euopapokalsieger


Am vergangen Wochenende waren beim amtierenden Euopapokalsieger Tsv Dennach der zweit- und drittplatzierte der aktuellen Ligatabelle Tsv Calw und Tsv Niedernhall zu Gast.
Im ersten Spiel des Tages hieß der Gegner Niedernhall. Das Team um das Trainer-Betreuer-Gespann Reuster und Krämer agierte zu unkonzentriert und lies Niedernhall bis zum 4:4 mitspielen,  ehe es den Turbo einlegte und davon zog.
Ähnliches im zweiten Satz, als es den Damen in Pink erst nach einigen Konzentrationsfehlern gelang,  ihr Spiel durchzuziehen.
Auch im dritten Satz hatte man sich noch nicht auf die Angriffe von Niedernhall eingestellt, so dass man diesen recht knapp mit 11: 8 gewann. ( 11:6, 11:4 , 11:8)
Der Tsv Calw schonte im Spiel gegen die Dennachinnen die an einer Mittelohrentzündung erkrankte Hautpangreiferin Stephanie Dannecker. Somit standen den TSVlerinnen eine zum größten Teil sehr junge Mannschaft um Jugendangreiferin Henriette Schell gegenüber. Abstimmungsschwierigkeiten und der fehlende Druck brachten schnell ein recht klares Ergebnis von 11:3, 11:2, 11:6. Wobei sich die junge Schell in guter Form präsentierte.
Das Spiel der beiden Gastmannschaften ging deutlich in 3:0 Sätzen an den Tsv Calw.

16.01.2015: Sargans/ Schweiz
Um 15:30 Uhr lagen sich die Faustballerinnen des TV Dennach, um Trainer Rudolf Reuter, inmitten des Spielfelds, jubelnd in den Armen. Das Ziel, auf welches man so lange trainiert hatte, war erreicht. 2015 tragen die Damen in Pink zum ersten Mal den Titel des Halleneuropapokalsiegers.
Am Samstag mittag bereits, stand den Dennacherinnen die erste große Hürde bevor. Es galt den Halbfinalgegner, amtierenden Schweizer Meister, STV Schlieren, zu besiegen. Zwar wusste das Team, dass sie diese Aufgabe zu bewältigen war,  jedoch nur, wenn man hochkonzentriert und nahezu fehlerfrei aufspielen würde. Hinzu kam, dass der Europapokal im Rahmen des Faustball-elite-Turniers, den Manor Indoors ausgetragen wurde. Dementsprechend spielte man vor mehr Publikum - die Nervosität wurde abermals in die Höhe getrieben.
Doch das Team um Spielführerin Sonja Pfrommer , erfüllte die Erwartungen des Trainers und gewann die ersten 3 Sätze hochkonzentriert mit 11:2, 11:4 und 11:6. Lediglich im vierten Satz könnte man nicht an die Leistung der vorangegangenen Sätze anknüpfen und der STV Schlieren gewann mit 8:11. Reuster appelierte nochmals an die Konzentration und das Vertrauen in das eigene Können des Teams. Gestärkt durch dessen Worte könnte der fünfte Satz des Spiels und somit der Halbfinalsieg für die TSVlerinnen verbucht werden.
Im zweiten Halbfinale setzte sich der amtierende Europapokalsieger und österreichischer Hallenmeister Union Anreith, um die österreichische Nationalangreiferin Magdalena Lindorfer, gegen den österreichischen Vizemeister FSC Wels 08, in 4:0 Sätzen durch.
Somit hieß die Finalbegegnung am Sonntag TSV Dennach gegen Union Anreith.
Um 14 Uhr starteten die Dennacherinnen nach der Spielervorstellung in die Finalpartie, welche sich recht ausgeglichen gestalten sollte. Zwar wusste Dennach mit den beiden Nationalspielerinnen Annalisa Aldinger und Sonja Pfrommer,  um die eigenen Stärken, jedoch setzten die Anreitherinnen, welche den Europacuptitel bereits fünf Mal gewinnen könnten, den TSVlerinnen gleich vier Nationalspielerinnen im Angriff und Zuspiel und in der Abwehr entgegen.

Die Dennacherinnen wussten, alles was jetzt erreicht wird, ist eine Zugabe zu dem erfolgreisten Jahr 2014 der Vereinsgeschichte. Niemand hätte im voraus dieses Spiels mit einem Sieg gerechnet.

Zu Beginn des Spiels holte sich der TSV die beiden Auftaktsätze jeweils knapp mit 11:9 und 12:10. Ebenfalls erst in der Verlängerung war dann Arnreit im dritten Durchgang mit 12:10 erfolgreich. Das war jedoch schon der letzte Satzerfolg des großen Favoriten: Dennach behielt weiter knapp die Oberhand, sicherte sich Satz vier mit 11:9 und Satz fünf mit 11:7.
Somit ging der große Traum der dennacher Spielerinnen in Erfüllung. Das Team trägt nun ein Jahr lang den Titel des Hallen Europapokalsiegers.

Am Sonntag wird der vorletzte Spieltag der Rückrunde vor heimischer Kulisse in der Neuenbürger Stadthalle gegen den Tabellenzweiten, den TSV Calw und den Tabellenditten, den TSV Niedernhall ab 11 Uhr ausgetragen.
Die frisch gebackenen Europapokalsiegerinnen wollen an die Leistung des vorherigen Wochenendes anknüpfen und beide Spiele gewinnen. Der TSV Calw um Nationalspielerin Stephanie Dannecker wird sich jedoch mit allen Kräften wehren und es den Dennacherinnen nicht leicht machen. In den Reihen des TSV Niedernhall steht mit Eva Krämer ebenfalls eine Nationalspielerin auf dem Feld. So darf man sich auf drei höchstspannende Spiele freuen, bei welchen um die beste Ausgangslage für die kommende deutsche Meisterschaft am 07 & 08 März im badischen Bretten, gekämpft wird.



14.12.2014: Am Sonntag traf man sich zum letzten Bundesligaspieltag im Jahre 2014 in der Bad Liebenzeller Halle. Ausrichter des Spieltags war der TV Unterhaugstett, welcher die TG Landshut und die Dennacher Damen empfing.

In der ersten Partie des Tages trafen die Dennacherinnen auf den Ausrichter, den TV Unterhaugstett. Im ersten Satz kam man schwerer ins Spiel, doch die Konzentration stieg und die Dennacher Damen zogen davon. (11:5) Im gesamten Spiel ließen die Damen in Pink nichts anbrennen, und punkteten ein ums andere Mal. Trainer Rudolf Reuster könnte so nach belieben die Abwehrreihe umstellen, ohne dass man an Klasse verlor. Das Spiel ging in 3:0 Sätzen an den TV Dennach. (11:4, 11:2)

Die TG Landshut um Hauptangreiferin Olga Blehm, stand als nächster Gegner an. In der Hinrunde hatte man an dieses Team einen Satz abgegeben, dies sollte dem TV dieses mal nicht passieren. Konzentiert startete man ins Spiel und zog wie gewohnt davon. Der erste Satz ging souverän an die Dennacherinnen (11:5). Im zweiten Satz hingegen drehte Landshut die Partie und punktete ein ums andere Mal mit kurz geschlagenen Bällen. Auf die schnelle war kein passendes Gegenmittel gegen die punktenden Landshuterinnen zu finden und so gab man den Satz 6:11 ab. Man appelierte nun nochmals an das eigene Können und maschierte als wenn nichts gewesen wäre im 3 Satz dieses Spiels 11:2 davon. Hart umkämpft war der vierte Satz des Spiels. Dennach startete stark und zog mit 2 Bällen Vorsprung davon, ehe die Landshuterinnen mit kurz geschlagegnen Bällen die Dennacherinnen aus dem Konzept brachten. Zwischenzeitlich lagen die Landshuterinnen mit 4 Bällen in Führung. Aufgrund der Annahme- und Abstimmungsschwierigkeiten bei den kurz gelegten Bällen, stellte Rudolf Reuster um, und die sprintstarke Annalisa Aldinger wechselte in den Angriff. Von nun an lief es rund. Annalisa Aldinger erhechtete sich nahezu jeden Ball und die Damen in Pink verwerteten jeden Angriff. Der Satz (11:7) und auch das Spiel wurde somit gewonnen.


07.12.2014:Am Sonntag traten die TSV-Damen ihren zweiten Heimspieltag der laufenden Bundesliga-Saison an.
Verzichten musste das Team um Spielführerin Sonja Pfrommer auf zwei Spielerinnen. Anna-Lisa Aldinger konnte aus beruflichen Gründen nicht antreten und Janina Krämer fiel verletzungsbedingt aus.
Gegnerinnen des ersten Rückrundenspieltages war das junge Team des TV Segnitz sowie das Team des TV Vaihingen/Enz.

Im ersten Spiel des Tages stand der amtierende Deutsche Meister dem abstiegsgefährdeten Team des TVV gegenüber. Das Spiel lag klar in den Händen der TSVlerinnen - der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.
Die Taktik des gegnerischen Teams, Dennachs Hauptangreiferin Sonja Pfrommer aus dem Spiel zu nehmen ging nicht auf, da Neuzugang Christina Grüneberg mit jedem Angriff punkten konnte. Nach nur 18 Minuten und drei deutlichen Sätzen mit dem Ergebnis 11:2, 11:2, 11:2 ging die Heimmannschaft als Sieger vom Platz.

Spiel zwei wurde zwischen dem TV Vaihingen/Enz und den Damen vom TV Segnitz bestritten.  In einem vier Satz-Spiel konnte der TV Segnitz sich mit 3:1 Sätzen gegen den Tabellenletzten TVV durchsetzen (15:13, 7:11, 11:8, 11:8).

Im dritten und letzten Spiel des Tages stand der TSV Dennach den Damen aus dem unterfränkischen Segnitz gegenüber. In den ersten beiden Sätzen knüpfte das Team an die Leistung des ersten Spiels an und ließ dem Gegner keine Chance ins Spiel zu finden (11:3, 11:2). In Satz zwei übernahm Christina Grüneberg den Hauptangriff. Jedoch im dritten Satz brach die Konzentration des TSV Dennach ein und die jungen Spielerinnen des TV Segnitz konnten kurzzeitig die Führung zum 5:8 übernehmen - Eigenfehler häuften sich und das gegnerische Team kämpfte um  jeden Punkt. Die Wende im Spiel kam, als sich das Team auf seine gewohnten Kräfte besann und so den Satz und das Spiel 12:10 und 3:0 Sätzen gewann.

 Auch nach diesem Spieltag stehen die Damen des TSV Dennach ungeschlagen an der Tabellenspitze der ersten Bundesliga Süd.


30.11.2014: Der TSV Dennach behält seine weiße Weste in der Faustball-Bundesliga

Auch am letzten Spieltag der Vorrunde konnten die Frauen des TSV Dennach ihre weiße Weste in der Faustball Bundesliga behalten. Aus Landshut kehrten die Frauen von Trainer Rudolf Reuster mit vier Punkten nach Hause.

Zwei kleine Wehmutstropfen hatte der Spieltag allerdings. Zwei Sätze wurden verloren. Jeweils einer gegen die Gastgeberinnen und den TV Unterhaugstett.

Gegen die Aufsteigerinnen im Lokalderby startete Dennach gut ins Spiel und konnte gleich sein Spiel durchziehen. Mit 11:6 ging man in Satzführung. Im zweiten Durchgang erlaubte man dem Gegner sich zu steigern, indem man vor allem im Angriff nicht ganz konsequent agierte und die Chancen nutzte. So kam Unterhaugstett zu ein paar sehr guten Angriffen und Dennach musste seinen ersten Satz in dieser Saison abgeben (8:11). Die Frauen aus Dennach ließen sich dadurch jedoch nicht aus dem Konzept bringen und konterten in den beiden folgenden Sätzen mit guten Angriffen. 11:3 und 11:4 konnte man die Sätze deutlich für sich entscheiden.

Auch gegen die Gastgeberinnen aus Landshut, die bis dahin den zweiten Tabellenrang inne hatten, sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit für den Deutschen Meister aus Dennach aus. 11:3 konnte man den ersten Durchgang gleich klar für sich entscheiden. Doch dann zeigte sich den wenigen Zuschauern dasselbe Bild wie im vorigen Spiel und die Frauen um Kapitän Sonja Pfrommer ließen dem Gegner zu viel Luft sich zu steigern. Mit 9:11 musste man den zweiten Satz der Saison dem Gegner überlassen. Doch wieder gingen die TSV-Frauen viel konzentrierter in den dritten Durchgang der Partie und schon lief wieder alles zur Zufriedenheit. 11:4 ging auch dieser Satz deutlich an Dennach. Landshut konnte im vierten Satz aber noch einmal gut kontern und Dennach lief über den gesamten Satz einem Rückstand hinterher. Bei 7:11 sah es schon nach einem Entscheidungssatz aus. Doch Dennach steigerte sich noch einmal enorm und konnte jeden Angriff der Landshuterinnen entschärfen und aufbauen. Jeder Ball saß nun im gegnerischen Feld und der Satz konnte doch noch 12:10 gewonnen werden.

Somit bleibt der TSV Dennach weiterhin an der Spitze der Frauen Faustball Bundesliga Süd und ist ungeschlagen. Am kommenden Sonntag, 07. Dezember, findet um 11 Uhr in der Neuenbürger Stadthalle der erste Spieltag der Rückrunde statt. Zu Gast sind die Mannshaften des TV Segnitz und des TV Vaihingen/Enz.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Christina Grüneberg, Jasmin Fischer, Janina Krämer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

16..11.2014:TSV Dennach alleinige Tabellenführer

Die TSV-Frauen kommen auch vom Auswärtsspieltag in Niedernhall mit maximaler Punkteausbeute nach Hause. Beim Spitzenspieltag gegen die direkte Konkurrenz vom TSV Calw und TSV Niedernhall leistet sich die Reuster-Fünf nicht einmal einen Satzverlust und steht nun ohne Punktverlust alleine an der Tabellenspitze der 1. Faustball Frauen Bundesliga.

Gegen den gastgebenden TSV Niedernhall gab sich der TSV Dennach in den ersten beiden Sätzen keine Blöße. Begünstigt durch gegnerische Fehler und einen eigenen konstanten Spielaufbau konnte Dennach beide Sätze ungefährdet 11:2 gewinnen. Trainer Rudolf Reuster schonte im zweiten Satz Christina Grüneberg, bei der sich eine Erkältung bemerkt gemacht hatte. Im dritten Durchgang wechselte der gegnerische Angriff und brachte den TSV öfters in Bedrängnis. Doch die abgewehrten Bälle wurden konsequent verwertet und so konnte auch dieser Satz mit 11:7 gewonnen werden.

Im erwartet schweren Spiel gegen den Tabellennachbarn und Lokalrivalen vom TSV Calw wurde beim Gegner Angreiferin Stephi Dannecker zunächst zwei Sätze lang geschont. Somit hatte Dennach keine Mühen die gegnerischen Angriffe abzuwehren und Sonja Pfrommer in optimale Position zu bringen. 11:2 und 11:5 gewann Dennach die Sätze. In Durchgang drei brachte der calwer Trainer dann seine Weltmeisterin im Angriff. Und sofort lagen die Frauen um Kapitän Sonja Pfrommer 0:3 zurück. Man kämpfte sich gut zurück ins Spiel, doch richtig davon ziehen konnte keine der Mannschaften. Beim Stand von 9:9 konnte die dennacher Abwehr zwei Mal gut parieren und der Angriff wurde im gegnerischen Feld zum 11:9 untergebracht.

Die Frauen des TSV Dennach stehen nach dem dritten Spieltag mit 12:0 Punkten und 18:0 Sätzen ungeschlagen in Spiel und Satz an der Tabellenspitze. Am nächsten Wochenende hat das Team spielfrei und muss am 30. November nach Landshut reisen um sich dem Gastgeber und dem zweiten Lokalrivalen vom TV Unterhaugstett zu stellen.

TSV Dennach: Jasmin Fischer, Christina Grüneberg, Sonja Pfrommer, Janina Krämer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

09.11.2014: Am ersten Heimspieltag der 1. Bundesliga Süd setzten sich die Damen des TSV Dennach mit zwei ungefährdeten Siegen gegen Öschelbronn und Gärtringen durch.

In der erste Begegnung gegen den TSV Gärtringen agierte der TSV solide aber glanzlos. Im ersten Satz hatten die Dennacher Damen Schwierigkeiten konzentriert ins Spiel zu starten und konsequent zu punkten. So kam es, dass der Gegner bis zum 5:5 auf Augenhöhe mitspielen konnte. Doch danach starteten die TSV Damen eine Serie und konnten durch einen sicheren Spielaufbau jeden Angriff mit einem Punkt abschließen. Der erste Satz wurde mit 11:5 gewonnen.

In den Sätzen 2 und 3 gelang es den Dennacherinnen nicht, die Eigenfehler auf ein Minimum zu reduzieren. Die Gärtringerinnen gestalteten das Spiel bis zur Satzmitte ausgeglichen. Trotzdem war ein 3:0 Sieg nie gefährdet (11:06, 11:08).

Im darauffolgenden Spiel gegen den Bundesliga-Neuling TV Öschelbronn starteten die Damen im ersten Satz hoch konzentriert. Aufgrund des weniger druckvollen Angriffs des TVs, hatten die Dennacherinnen keine Probleme das Spiel zu kontrollieren. Somit wurde der erste Satz souverän mit 11:03 gewonnen. In den folgenden zwei Sätzen stieg die Eigenfehlerquote enorm an. Aufgrund der gut gesetzten kurzen Bällen des Öschelbronner Angriffs, konnte der TSV nicht davon ziehen. Beide Sätze wurden mit 11:08 gewonnen, jedoch blieben die Dennacherinnen unter ihrer üblichen Leistung.

 Am nächsten Wochenende trifft man auf den direkten Verfolger den TSV Calw und den TSV Niedernhall. Um beide Spiele zu gewinnen bedarf es einer konstanteren Leistung.

 

02.11.2014: Gelungener Saisonstart

Der TSV Dennach ist mit zwei Siegen in die Saison gestartet. In Würzburg konnte man jeweils gegen die Gastgeberinnen vom TV Segnitz und den TV Vaihingen/Enz gewinnen. Somit schnappte man sich gleich zu Beginn der Hallenrunde die Tabellenführung.

Gegen den TV Vaihingen/Enz hatte das Team um Kapitän Sonja Pfrommer keinerlei Probleme. Der TSV benötigte zwar ein paar wenige Bälle, um ins Spiel zu finden, war aber nach etwa vier Ballwechseln voll da und legte dann los. Ein wenig profitierte man aber auch von der ungewohnt schwachen Tagesform des Gegners. Trotzdem konnte jeder Ball abgewehrt werden und Sonja Pfrommer, sowie Neuzugang Christina Grüneberg konnten nach Belieben punkten. So gingen die ersten beiden Sätze mit 11:5 und 11:3 ungefährdet an den Deutschen Meister. Im dritten Durchgang wechselte Trainer Rudolf Reuster zum dritten Mal in diesem Spiel. Nun konnte der Gegner sich etwas steigern und wenige Fehler auf dennacher Seite verhinderten ein vorzeitiges Absetzen. Doch zum Satzende hin zog der TSV das Tempo noch einmal an und konnte auch diesen Satz 11:7 gewinnen. Die ersten Punkte waren also auf dem dennacher Konto verbucht.

Gegen die ambitionierten Aufsteiger vom TV Segnitz, die sich ihre ersten Punkte im Faustball-Oberhaus gegen Vaihingen holten, ging Dennach konzentriert ins Spiel. In den Sätzen eins und zwei punktete der TSV-Angriff fast mit jedem Anlauf und auch die Abwehr stand sicher. So gingen die Sätze überlegen jeweils mit 11:2 an den Favoriten. In Satz drei änderten sich die Lichtverhältnisse in der Halle zum Nachteil für den TSV. Die Sonne blendete so durch die Fenster, dass weder Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger noch die beiden Angreiferinnen richtig sehen konnten. Dies machte jeden Angriff auf das gegnerische Feld extrem schwierig. So konnte der Aufsteiger bis zum 11:11 mithalten. Doch Dennach schaffte es mit zwei Punkten den Satz zu beenden und auch dieses Spiel 3:0 zu gewinnen.

Am kommenden Sonntag bestreitet der TSV Dennach seinen ersten Heimspieltag in der neuenbürger Stadthalle. Ab 11 Uhr treffen die Frauen von Trainer Rudolf Reuster auf den TSV Gärtringen und den Nachrücker vom TV Öschelbronn.

 

Hallo Christina. Willkommen beim TSV Dennach. Stell dich doch kurz vor.


Wie die meisten sicher wissen, komme ich aus Karlsdorf und habe dort auch bis zuletzt in der Frauenmannschaft des TSV gespielt. Leider ist ein Fortbestehen unserer Mannschaft aufgrund personeller Mängel nicht mehr möglich, sodass ich mein Glück beim TSV Dennach versuchen möchte, bei dem ich auch sehr herzlich aufgenommen wurde. Ich bin mittlerweile 27 Jahre alt und habe Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) studiert. Seit 2010 arbeite ich am Sportinstitut (FoSS) als akademische Mitarbeiterin in den Bereichen "Sportmotorische Tests" und "Nachwuchsleistungssport".

 

Wie waren deine ersten Trainingseinheiten und Vorbereitungsturniere?


Das Training ist abwechslungsreich und macht viel Spaß. Jede Mitspielerin ist motiviert bei der Sache, sowohl im Training, wie auch bei den Vorbereitungsturnieren. Diese sind eigentlich ganz gut verlaufen, auch wenn wir sicher noch etwas Zeit brauchen, um optimal aufeinander eingespielt zu sein.

 

Hast du dich schon ein bisschen eingelebt in unserer Frauen- Mannschaft?


Ja, das war ganz leicht. Meine Mitspielerinnen sind sehr offen, da fühlt man sich gleich willkommen.  

 

Was sind deine Erwartungen an die kommende Hallensaison? Welche Ziele hast du zusammen mit deinem neuen Team?


Ich möchte mit meiner neuen Mannschaft eine gute Saison spielen, sodass wir uns für die Deutsche Meisterschaft in Bretten qualifizieren und auch dort eine gute Platzierung erspielen können.

Für den Europa-Cup in Sargans wünsche ich mir die Finalteilnahme.   

 

Wie ist dein erster Eindruck von deinem neuen Verein?


Mein 1. Eindruck ist sehr positiv. Ich bin sehr froh, diesen Schritt gegangen zu sein, freue mich dabei zu sein und auf den Start in die Hallensaison.

 

Vielen Dank Christina. Viel Spaß und Erfolg in der neuen Mannschaft und in unserem Verein.



27.10.2014: Unternehmen „Titelverteidigung“

Der Deutsche Hallen- und Feldmeister im Frauenfaustball vom TSV Dennach startet am kommenden Wochenende in die neue Saison. Ziel der Faustball-Frauen von Trainer Rudolf Reuster ist die Titelverteidigung bei der Deutschen Meisterschaft in der Halle im März in Bretten. Zudem steht mit dem Hallen-Europapokal im schweizerischen Sargans ein neuer Höhepunkt bevor, bei dem man gut abschneiden möchte.

Im Team des TSV Dennach hat sich einiges getan. Im Angriff bekam man Verstärkung durch Christina Grüneberg, die vom Ligakonkurrenten TSV Karlsdorf neu in die Mannschaft kam. Nach Auflösung ihres Teams, hat sich die 26-jährige Badenerin für eine Karriere bei der jungen Mannschaft des TSV Dennach entschieden und unterstützt das Team im Angriff tatkräftig. Sie kennt die Liga ebenso lange wie ihr neues Team und konnte auch schon DM-Erfahrung sammeln. Während der Vorbereitung hat sich das Angriffstalent hervorragend in das dennacher Team integriert und man darf auf die kommende Saison mi ihr gespannt sein.

Schon in der Vorbereitung war sie mit von der Partie und konnte gleich beim ersten Turnier in Grafenau ihre Qualität unter Beweis stellen. Souverän gewann die dennacher Mannschaft das mittelmäßig besetzte Turnier gegen Teams wie den TV Unterhaugstett 2 und den TSV Gärtringen 2. Doch auch der Ligakonkurrent aus Unterhaugstett war anwesend, erwies sich aber als eher kleine Hürde auf dem Weg zum Turniersieg.

Hochkarätiger besetzt war das Turnier beim TSV Gärtringen, bei dem man sich in der Vorrunde gegen den TSV Ötisheim, den TV Eibach 03 und den SV Tannheim durchsetzen konnte. Als Gruppensieger ging es in die Zwischenrunde. Hier konnte man Siege gegen den TV Unterhaugstett und den TSV Gärtringen 2 einfahren. Im Finale traf man auf die Konkurrenz von der TG Landshut, die ebenfalls Gegner in der 1. Bundeliga Süd sind. Auch dieses Spiel konnte man in gewohnter Manier mit 2:0 Sätzen gewinnen.

Auch das letzte Vorbereitungsturnier der Mannschaft beim TSV Schwieberdingen verlief für die Frauen des TSV Dennach am Ende doch glücklich. Nach einem etwas holprigen Start in der Gruppenphase, mit einem Unentschieden gegen den Ligakonkurrenten aus Gärtringen und einem knappen Sieg gegen Zweitligist TSV Ötisheim, konnte der TSV zulegen und souverän gegen den TV Bretten aus der 2. Bundesliga gewinnen. Als Gruppensieger stand man im Halbfinale dem TV Vaihingen/Enz entgegen, dem man in der Liga wieder begegnen wird. Das Team steigerte sich noch einmal enorm und konnte mit 22 Bällen Vorsprung ins Finale einziehen. Dort trafen die Frauen abermals auf den TSV Gärtringen und konnten die Leistung aus der Vorrunde wieder gut machen. Mit knappen 10 Punkten Vorsprung holte man sich auch diesen Turniersieg.

Trainer Rudolf Reuster fordert aber für die kommende Saison mehr. Die Konstanz muss verbessert werden und auch die Effektivität in allen Mannschaftsteilen ist noch ausbaufähig. Mit dem Selbstbewusstsein eines Deutschen Meisters will die Mannschaft nun auch in der Liga agieren.

Die Frauenmannschaft des TSV Dennach setzt sich fast wie gewohnt zusammen. Im Angriff sorgen Lena Wahl und die frischgebackene Sportlerin des Jahres und Weltmeisterin Sonja Pfrommer für den nötigen Druck. Unterstützt werden die beiden durch Neuzugang Christina Grüneberg. Mit ihr ergeben sich für Trainer Rudolf Reuster einige neue Optionen in der Aufstellung des Teams, da man nun auch im Angriff eine zusätzliche Option hat. Das Zuspiel beim Deutschen Meister übernehmen Weltmeisterin Anna-Lisa Aldinger und Jasmin Fischer. Den Abwehrblock bilden Sophia Scheidt, Annkatrin Aldinger und die genesene Janina Krämer.

Mit diesem achtköpfigen Kader tritt der TSV Dennach in der bevorstehenden Hallenrunde in der 1. Faustballbundesliga Süd an, in der am 9. November der erste Heimspieltag in der neuenbürger Stadthalle stattfinden wird. Am 7. Dezember spielen die Frauen dann zum zweiten Mal vor heimischer Kulisse und am 18. Januar zum letzten Mal, ehe die Deutsche Meisterschaft am 7. Und 8. März in Bretten ausgetragen wird. Die Qualifikation hierfür ist das Minimalziel des Teams, wobei man den Titel verteidigen möchte.

Ein weiteres Großevent findet schon am 10./11. Januar in Sargans in der Schweiz statt. Hier findet der Hallen-Europapokal der Frauen statt, bei dem die beste Frauen-Vereinsmannschaft Europas ermittelt wird. Die Frauen aus Dennach haben sich als Deutscher Meister in der Halle für dieses Turnier qualifiziert. Das Los hat dem TSV den Schweizer Meister vom STV Schlieren als Halbfinalgegner zugespielt. Dies ist eine durchaus ernstzunehmende, aber auch lösbare Aufgabe für die Ladies in Pink. Deshalb ist das Ziel für dieses Turnier, das Erreichen des Finals. Hier trifft man auf eine der österreichischen Mannschaften aus Wels oder Arnreit, welcher sicherlich als der große Favorit gilt.

Bevor die Mannschaft um Kapitänin Sonja Pfrommer aber am Wochenende in Würzburg beim TV Segnitz zum Saisonauftakt antritt, findet am Freitag, den 31. Oktober um 19 Uhr, die Feier zum Deutschen Meistertitel im Feld statt. Dazu lädt der Verein alle Fans und Interessierte ins Vereinsheim des TSV herzlich ein.

 

Faustballfrauen des TSV Dennach holen „Double“

Die Faustball-Frauen des TSV Dennach holten sich am vergangenen Wochenende in Schweinfurt ihren nächsten DM-Titel und haben somit das „Double“ (Deutscher Meister Halle und Feld) geschafft.

Am Samstag im Halbfinale traf das Team von Trainer Rudolf Reuster auf den einstigen Serienmeister Ahlhorner SV, der sich beeindruckend mit einem glatten 3:0 gegen den TSV Calw durchsetzen konnte. Mit viel Selbstvertrauen startete der Gegner auch in die Partie. Begünstigt wurde er durch viele leichte Fehler im dennacher Angriff und in der Abwehr. Der Satz ging 6:11 an den ASV.

Doch von diesem Satzrückstand ließen die dennacher Frauen sich nicht beirren und drückten im zweiten Satz dem Spiel ihren Stempel auf. Begünstigt wurde der TSV-Vorsprung auch durch einige Fehler der gegnerischen Angreiferin. Mit einem Ass beendete Sonja Pfrommer den Satz zum 11:6 für Dennach.

In Durchgang drei lagen die TSV-Frauen zunächst mit zwei Zählern in Rückstand, was das Team um die beiden Weltmeisterinnen Sonja Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger jedoch nicht irritierte. Nach einer kleinen Aufholjagd konnte man gleich in Führung gehen und diesen sogar auf 8:3 ausbauen. Mit einem klaren 11:4 erspielte man sich die 2:1-Satzführung.

Doch in Satz vier lief im dennacher Angriff kaum etwas zusammen. Viele Fehler in der Angabe und zu drucklose Schläge bauten den Gegner auf, sodass die dennacher Abwehr große Mühe hatte die wuchtigen Schläge von ASV-Angreiferin Celina Minx zu entschärfen. Beim Stand von 3:9 für den ASV reagierte TSV-Coach Rudolf Reuster und brachte Jasmin Fischer für Sophia Scheidt. Anna-Lisa Aldinger rückte neben ihre Schwester in die Abwehr. Trotzdem musste man den Satz mit 3:11 dem Gegner überlassen und in den entscheidenden fünften Satz.

Auch dieser Satzverlust verunsicherte den TSV Dennach nicht. Die TSV-Frauen gingen gleich mit 3:0 in Führung, welche man aber nach einsetzendem Regen leichtfertig wieder abgab. Der Gegner konnte zum 4:4 ausgleichen. Dennach kämpfte unbeirrt weiter und beim Stand von 6:4 für den TSV wurden zum letzten Mal die Seiten gewechselt. Beim Stand von 10:7 hatte Dennach sich drei Matchbälle erspielt. Zwei davon konnte der Gegner abwehren, doch beim Stand von 10:9 spielte der ASV den Ball ins Seitenaus und Dennach gewann diesen Satz 11:9 und zog somit ins Finale um die Deutsche Meisterschaft ein.

Im Finale trafen die TSV-Mädels auf den Titelverteidiger TV Jahn Schneverdingen. Trainer Rudolf Reuster begann mit derselben Aufstellung, wie das Halbfinale endete. In Satz eins tasteten sich die Mannschaften zunächst noch ab, bevor Dennach wieder in Angriff und Abwehr einige unnötige Fehler unterliefen und man den Satz 7:11 dem Gegner überlassen musste.

Doch wie schon im Halbfinale spielte der TSV Dennach unbeirrt weiter, wobei man sich in allen Mannschaftsteilen immer weiter steigern konnte. Die Abwehr mit Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger stellte sich nun gut auf die Schläge von TV Jahn-Angreiferin Cindy Ristel ein und auch Sonja Pfrommer und Lena Wahl wurden immer druckvoller in ihren Schlägen, begünstigt durch das konstante Zuspiel von Jasmin Fischer. 11:7 konnte man den Satz gewinnen und in Sätzen ausgleichen.

In Satz drei profitierte man dann von einigen Angriffsfehlern des Gegners und konnte schnell davonziehen. Schnell stand es 4:0 für Dennach und so zog man eindrucksvoll weiter bis zum 10:5. Gleich den ersten Satzball verwandelte Sonja Pfrommer über die gegnerische Zuspielerin. 2:1 führte der TSV nun in Sätzen und brauchte nur noch einen Satz zum Gewinn des Titels.

Der Gegner spielte in diesem Satz wieder stärker und wurde zum Teil auch durch dennacher Fehler im Spiel gehalten. In einem sehr ausgeglichenen Satz, indem sich keine Mannschaft absetzen konnte, lieferten sich die beiden Schlagfrauen Sonja Pfrommer auf dennacher Seite und Nationalmannschaftskollegin Cindy Ristel auf Seiten des TV Jahn ein kleines Privatduell. Über 5:5, 7:7 und 9:9 kam man in die entscheidende Phase des Satzes. Hier siegte Sonja Pfrommer im Nervenduell. Die Dennacherin servierte ein Ass zum 10:9 für den TSV. Die anschließende Angabe des TV Jahn Schneverdingen landete im Aus und Dennach gewann den Satz mit 11:9 und ist somit Deutscher Meister im Feldfaustball 2014.

Die beeindruckende Bilanz der Saison lautet: 18 Siege in Pflichtspielen, 0 Niederlagen und nur 8 verlorene Sätze.

Wir sind überglücklich, dass wir den Titel ein weiteres Mal holen konnten. Wir profitieren derzeit enorm von der Stärke unserer Weltmeisterinnen. Aber uns freut es noch mehr, dass sich Jasmin Fischer so gut ins Team eingefunden hat und nun auch bei der DM-Endrunde ihre beste Saisonleistung zeigen konnte. Es war aber wieder einmal eine schöne Teamarbeit und ein toller Zusammenhalt. Ich denke, das macht uns im Endeffekt aus.“ Annkatrin Aldinger nach dem Finale.

Mit dem Gewinn des Titels nimmt der TSV Dennach im kommenden Jahr wieder am Europapokal der Vereinsmannschaften teil, der im Juli 2015 auf heimischer Anlage stattfinden wird.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Janina Krämer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

 

Dennach beendet Saison ungeschlagen Die Faustballerinnen des TSV Dennach beenden ihre Feldsaison in der 1. Faustball Bundesliga ohne Niedrlage. Mit satten 32:0 Punkten gewannen die Fraue von Trainer Rudolf Reuster die Staffelmeisterschaft und sind somit direkt fürs Halbfinale bei den diesjährigen Endrundenspielen um die Meisterkrone qualifiziert. Diese finden am 23./24. August in Schweinfurt statt.

Auf dem Sportgelände des TV Unterhaugstett trafen die Mädel des TSV zunächst auf die Gastgeberinnen. Wieder einmal trat das Team um Kapitän Sonja Pfrommer mit knappem Kader an. Zu der bisherigen Verletztenliste mit Janina Krämer und Sandrina Schouten gesellte sich nun auch Angreiferin Lena Wahl. Auch Trainer Rudolf Reuster war an diesem letzten Spieltag verhindert. Trotzdem gingen die Spielerinnen konzentriert und mit Siegeswillen ans Werk. Zu Beginn des ersten Satzes brauchte der TSV eine kurze Eingewöhnungsphase um sich an Wind und Platz zu gewöhnen, doch dann kam das dennacher Spiel ins Rollen. Ein klares 11:6 bedeutete die Satzführung. In den folgenden Sätzen brachten einige Unkonzentriertheiten und Fehler den Gegner mehr ins Spiel. Einen Satz gab man trotzdem nicht ab. Mit 11:7 und 11:9 hatte man den ersten Sieg auf dem Weg zum ungeschlagenen Staffelsieg in der Tasche.

Gegen den TSV Karlsdorf bestritten die Frauen aus Dennach ihr zweites Spiel. Immer wieder hatte der TSV Abstimmungsschwierigkeiten und Probleme die Angriffe der gegnerischen Schlägerin abzuwehren. Zu lange brauchte man, um sich endlich darauf einzustellen. Der erste Satz ging mit 9:11 verloren. Doch dann sammelte sich die Mannschaft wieder und spielte ihre Stärken konsequent aus. Man ließ dem Gegner kaum noch eine Chance zu punkten. Die Abwehr stand nun sicher, wobei Neuzugang Jasmin Fischer auf der ungewohnten Zweitschlagposition eine sehr gute Leistung ablieferte. Sonja Pfrommer nutzte jede Gelegenheit den Ball im gegnerischen Feld zum Punkt unterzubringen. So konnte Dennach die folgenden drei Sätze mit 11:4, 11:6 und 11:3 deutlich für sich entscheiden. Zum ersten Mal gewann man die Staffelmeisterschaft nun ohne eine Niederlage, wobei man nur fünf Sätze verloren gab.

Für den TSV geht es jetzt erst einmal einige Wochen nur um Training, bis für die zwei Nationalspielerinnen Anna-Lisa Aldinger und Sonja Pfrommer das Abenteuer WM losgeht. Danach wird sich auf die Deutsche Meisterschaft vorbereitet, wobei im Rahmen der Vorbereitung noch ein Turnier in der Schweiz ansteht.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

20.08.2014: Am kommenden Wochenende, 23./24. August, findet im bayrischen Schweinfurt die DeutscheMeisterschaft der Frauen und Männer im Feldfaustball statt. Die Frauen des TSVDennach gehen dabei, laut der Konkurrenz, als Titelfavorit ins Rennen. Bei diesemTitelkampf wird es allerdings nicht zu einer Wiederholung des„Schwarzwaldfinales“ der Hallenrunde kommen. Der TSV Dennach kann bei diesen Meisterschaften schon im Halbfinale auf den TSV Calw treffen, sofern dieser sein Qualifikationsspiel gegen den einstigen Serienmeister vom Ahlhorner SV gewinnen kann. Das dennacher Team hat keine Mannschaft, die bevorzugt werden würde. Man weiß, dass man mit der richtigen Leistung gegen beide Teams gewinnen kann. Einen eindeutigen Favoriten gibt es in diesem Qualifikationsspiel ebenfalls nicht. Der calwer Angriff ist mit Weltmeisterin Stephi Dannecker sicherlich gefährlicher, allerdings steht ihr auf ahlhorner Seite ihre Nationalmannschaftskollegin Annika Lohse in der Abwehr gegenüber. Zudem spielt beim ASV Janna Köhrmann nach ihrer Babypause wieder im Aufgebot. Die Rekordnationalspielerin wird alles daran setzen ihren Angriff in Szene zusetzen. Beim TSV Dennach sind die Weltmeisterinnen Sonja Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger in Topform. Sonja Pfrommer ist, Bundestrainerin Silke Eber zufolge, derzeit so stark wie nie und kennt das Zuspiel von Anna-Lisa Aldinger in- und auswendig. Diese ist derzeit im Zuspiel, wie auch in der Abwehr sehr gut drauf. In der Abwehr stehen wie immer Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger. Im Zuspiel ergeben sich mit Neuzugang Jasmin Fischer weitere Optionen für Trainer Rudolf Reuster. Neben Sonja Pfrommer zeigt auch Lena Wahl derzeit im Training sehr gute Lesitungen. Alle Spielerinnen arbeiten mit großem Ehrgeiz an sich, um möglichst den Titel zu holen. Es ist derzeit auch notwendig, dass alle sechs Spielerinnen fit sind, denn aufgrund der Verletzung von Janina Krämer und der anhaltenden Krankheit von Sandrina Schouten, ist die Personaldecke recht dünn.Doch die Mannschaft möchte die Löcher stopfen, die die beiden hinterlassen und alles geben. Ziel derMannschaft von Trainer Rudolf Reuster ist das Erreichen des Finals. Danach möchte man eine gute Leistung auf dem Feld zeigen und am Ende entweder jubelnd oder erhobenen Hauptes vom Platz gehen zu können. Die Favoritenrolle spielt das Team dem Titelverteidiger vom TV Jahn Schneverdingen zu, der mit dre iNationalspielerinnen sehr gut aufgestellt ist. Der Titelverteidiger trifft im Halbfinale auf den Sieger des Qualifikationsspiels zwischen dem MTSV Selsingen und dem TSV Niedernhall. Hierbei sind die Norddeutschen sicherlich als Favoritzu nennen, da die Qualifikation der Niedernhaller sehr überraschend und in letzter Minute kam. Sie profitierten am letzten Spieltag von den Schwächen des TSV Calw und des TV Vaihingen/Enz. Dennoch ist das überaus erfahrene Team um Nationalzuspielerin Eva Krämer nicht zu unterschätzen. Alle anderen Teams sehen den TSV als Favoriten aufgrund der starken Leistung von Angreiferin Sonja Pfrommer bei der kürzlich ausgespielten Weltmeisterschaft in Dresden.Dennoch bleibt das TSV-Team auf dem Boden und will zunächst zeigen, was es kann. TSV Dennach:Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa undAnnkatrin Aldinger

29.06.2014: TSV-Frauen holen nächsten Südmeistertitel

Schon an diesem vorletzten Spieltag der Faustball Frauen Bundesliga Süd konnte der TSV Dennach den Staffelsieg klar machen. Mit einem Sieg über die TG Landshut und den TSV Calw kehrten die Frauen von Trainer Rudolf Reuster aus Bayern zurück.

Im ersten Tagesmatch bei regennassem Boden brauchte das Team um die Nationalspielerinnen Sonja Pfrommer und Anna-Lisa Aldinger ein wenig um sich einzugewöhnen. Noch recht knapp konnte man Satz eins für sich entscheiden. Dann rückte Lena Wahl in den Angriff und das Team konnte sich besser auf den Gegner und die Gegebenheiten einstellen. Mit 11:6 und 11:6 konnte das Team die Sätze zwei und drei gewinnen und dabei in jedem Satz wechseln, sodass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen. 3:0 gingen die Punkte auf das dennacher Konto.

Im Spiel gegen den TSV Calw hatte Dennach im ersten Druchgang keine Mühe. Der Gegner produzierte selbst so viel Fehler, dass Dennach den Satz mühelos mit 11:4 gewinnen konnte. Das Team war aber gewarnt. Hochkonzentriert und konsequent musste man weiter spielen. Dies gelang aber eher den Calwerinnen. Auf dennacher Seite unterliefen dem Team zu viele leichte Fehler, sodass man den Satz 7:11 dem Gegner überlassen musste. Doch dieses Rückspiel wollte man ebenfalls gewinnen und so ging man in die Folgesätze. Immer wieder wechselte Trainer Reuster Anna-Lisa Aldinger und Jasmin Fischer im Zuspiel. Der TSV konnte wieder von wenigen Fehlern des Gegners profitieren und blieb konsequent im Abschluss. Mit 11:8 und 11:7 konnte der TSV Dennach das Spiel am Ende mit 3:1 gewinnen und somit vorzeitig den Staffelsieg klar machen.

Nun geht es am letzten Spieltag am Sonntag, 06.07.14, in Unterhaugstett gegen die Gastgeberinnen und den TSV Karlsdorf.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Sophia Scheidt, Jasmin Fischer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

06.07.2014:Dennach beendet Saison ungeschlagen Die Faustballerinnen des TSV Dennach beenden ihre Feldsaison in der 1. Faustball Bundesliga ohne Niedrlage. Mit satten 32:0 Punkten gewannen die Fraue von Trainer Rudolf Reuster die Staffelmeisterschaft und sind somit direkt fürs Halbfinale bei den diesjährigen Endrundenspielen um die Meisterkrone qualifiziert. Diese finden am 23./24. August in Schweinfurt statt. Auf dem Sportgelände des TV Unterhaugstett trafen die Mädel des TSV zunächst auf die Gastgeberinnen. Wieder einmal trat das Team um Kapitän Sonja Pfrommer mit knappem Kader an. Zu der bisherigen Verletztenliste mit Janina Krämer und Sandrina Schouten gesellte sich nun auch Angreiferin Lena Wahl. Auch Trainer Rudolf Reuster war an diesem letzten Spieltag verhindert. Trotzdem gingen die Spielerinnen konzentriert und mit Siegeswillen ans Werk. Zu Beginn des ersten Satzes brauchte der TSV eine kurze Eingewöhnungsphase um sich an Wind und Platz zu gewöhnen, doch dann kam das dennacher Spiel ins Rollen. Ein klares 11:6 bedeutete die Satzführung. In den folgenden Sätzen brachten einige Unkonzentriertheiten und Fehler den Gegner mehr ins Spiel. Einen Satz gab man trotzdem nicht ab. Mit 11:7 und 11:9 hatte man den ersten Sieg auf dem Weg zum ungeschlagenen Staffelsieg in der Tasche. Gegen den TSV Karlsdorf bestritten die Frauen aus Dennach ihr zweites Spiel. Immer wieder hatte der TSV Abstimmungsschwierigkeiten und Probleme die Angriffe der gegnerischen Schlägerin abzuwehren. Zu lange brauchte man, um sich endlich darauf einzustellen. Der erste Satz ging mit 9:11 verloren. Doch dann sammelte sich die Mannschaft wieder und spielte ihre Stärken konsequent aus. Man ließ dem Gegner kaum noch eine Chance zu punkten. Die Abwehr stand nun sicher, wobei Neuzugang Jasmin Fischer auf der ungewohnten Zweitschlagposition eine sehr gute Leistung ablieferte. Sonja Pfrommer nutzte jede Gelegenheit den Ball im gegnerischen Feld zum Punkt unterzubringen. So konnte Dennach die folgenden drei Sätze mit 11:4, 11:6 und 11:3 deutlich für sich entscheiden. Zum ersten Mal gewann man die Staffelmeisterschaft nun ohne eine Niederlage, wobei man nur fünf Sätze verloren gab. Für den TSV geht es jetzt erst einmal einige Wochen nur um Training, bis für die zwei Nationalspielerinnen Anna-Lisa Aldinger und Sonja Pfrommer das Abenteuer WM losgeht. Danach wird sich auf die Deutsche Meisterschaft vorbereitet, wobei im Rahmen der Vorbereitung noch ein Turnier in der Schweiz ansteht. TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger
06.07.2014: Dennach beendet Saison ungeschlagen Die Faustballerinnen des TSV Dennach beenden ihre Feldsaison in der 1. Faustball Bundesliga ohne Niedrlage. Mit satten 32:0 Punkten gewannen die Fraue von Trainer Rudolf Reuster die Staffelmeisterschaft und sind somit direkt fürs Halbfinale bei den diesjährigen Endrundenspielen um die Meisterkrone qualifiziert. Diese finden am 23./24. August in Schweinfurt statt. Auf dem Sportgelände des TV Unterhaugstett trafen die Mädel des TSV zunächst auf die Gastgeberinnen. Wieder einmal trat das Team um Kapitän Sonja Pfrommer mit knappem Kader an. Zu der bisherigen Verletztenliste mit Janina Krämer und Sandrina Schouten gesellte sich nun auch Angreiferin Lena Wahl. Auch Trainer Rudolf Reuster war an diesem letzten Spieltag verhindert. Trotzdem gingen die Spielerinnen konzentriert und mit Siegeswillen ans Werk. Zu Beginn des ersten Satzes brauchte der TSV eine kurze Eingewöhnungsphase um sich an Wind und Platz zu gewöhnen, doch dann kam das dennacher Spiel ins Rollen. Ein klares 11:6 bedeutete die Satzführung. In den folgenden Sätzen brachten einige Unkonzentriertheiten und Fehler den Gegner mehr ins Spiel. Einen Satz gab man trotzdem nicht ab. Mit 11:7 und 11:9 hatte man den ersten Sieg auf dem Weg zum ungeschlagenen Staffelsieg in der Tasche. Gegen den TSV Karlsdorf bestritten die Frauen aus Dennach ihr zweites Spiel. Immer wieder hatte der TSV Abstimmungsschwierigkeiten und Probleme die Angriffe der gegnerischen Schlägerin abzuwehren. Zu lange brauchte man, um sich endlich darauf einzustellen. Der erste Satz ging mit 9:11 verloren. Doch dann sammelte sich die Mannschaft wieder und spielte ihre Stärken konsequent aus. Man ließ dem Gegner kaum noch eine Chance zu punkten. Die Abwehr stand nun sicher, wobei Neuzugang Jasmin Fischer auf der ungewohnten Zweitschlagposition eine sehr gute Leistung ablieferte. Sonja Pfrommer nutzte jede Gelegenheit den Ball im gegnerischen Feld zum Punkt unterzubringen. So konnte Dennach die folgenden drei Sätze mit 11:4, 11:6 und 11:3 deutlich für sich entscheiden. Zum ersten Mal gewann man die Staffelmeisterschaft nun ohne eine Niederlage, wobei man nur fünf Sätze verloren gab. Für den TSV geht es jetzt erst einmal einige Wochen nur um Training, bis für die zwei Nationalspielerinnen Anna-Lisa Aldinger und Sonja Pfrommer das Abenteuer WM losgeht. Danach wird sich auf die Deutsche Meisterschaft vorbereitet, wobei im Rahmen der Vorbereitung noch ein Turnier in der Schweiz ansteht. TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger
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15.06.2014:Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft geschafft

Der TSV Dennach schaffte zwei Spieltage vor Saisonschluss vorzeitig die Qualifikation für die DM-Endrunde im bayrischen Schweinfurt. Trotz mächtiger personeller Probleme konnten die Frauen des TSV Dennach zwei weitere 3:0-Siege am letzten Heimspieltag einfahren.

Ohne Sophia Scheidt(Krankheit), Janina Krämer(Entzündung im Knie) und Sandrina Schouten(Mittelohrentzündung) waren die Vorzeichen für diesen Spieltag eher schlecht für den TSV. Auch Jasmin Fischer befand sich während des ersten Spieles noch auf der Heimfahrt von einer Exkursion im Rahmen ihres Studiums. So mussten die TSV-Frauen Jasmin Schweizer reaktivieren. Diese spielte im ersten Spiel gegen den TV Vaihingen/Enz ein hervorragendes Spiel. Immer wieder versuchte vaihingens Angriff bei ihr zu punkten, doch Jasmin Schweizer ließ gerade mal einen Ball passieren. Auf dieser Grundlage aufbauend konnte die Anna-Lisa Aldinger, die noch an der Genesung einer Zerrung laboriert, die Angreiferinnen Sonja Pfrommer und Lena Wahl gut ins Spiel bringen. Beide Angreiferinnen nutzten ihre Chancen gnadenlos. Vor allem im zweiten Satz war der TSV tonangebend. So konnte Dennach ein klares 3:0 erzielen.

Gegen ihren ehemaligen Verein, den ATS Kulmbach, war dann Jasmin Fischer zur Stelle, die auf die Zuspielposition rückte und die beiden Schwestern Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger die Abwehr bildeten. Dennach ging sofort in Führung. Bis zum 8:0 baute der TSV den Vorsprung kontinuierlich aus. Nur drei Punkte gewährte man den Bayern und gewann den ersten Durchgang 11:3. Auch der zweite Durchgang war für Dennach ein einziger Lauf. Lena Wahl auf der Rückschlagposition punktete immer wieder und brachte Dennach gleich in einen komfortablen Vorsprung. 11:5 gewann Dennach auch diesen Satz. Im dritten Satz testete Trainer Rudolf Reuster dann ein neues Spielsystem, an das sich die Spielerinnen erst einmal gewöhnen mussten. Doch einige Fehler des gegnerischen Angriffs brachten Dennach wiederum in Front und gekonnt spielten die Frauen um Sonja Pfrommer ihr Potential bis zum Satz- und Spielgewinn aus.

Somit schaffte Dennach schon die vorzeitige Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, da die Konkurrenz schon zu viele Spiele abgegeben hatten und Dennach nur noch vier Spiele vor sich hat.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Annkatrin und Anna-Lisa Aldinger, Jasmin Schweizer und Jasmin Fischer.

25.05.2014: TSV Dennach ungeschlagen an Tabellenspitze

Nach zwei Heimspieltagen am vergangenen Wochenende sind die Frauen des TSV Dennach alleiniger und ungeschlagener Tabellenführer der Frauen Faustball Bundesliga Süd. Auch der Lokalrivale aus Calw konnte auf Abstand gehalten werden.

Am Samstagnachmittag empfingen die Frauen von Trainer Rudolf Reuster den TSV Niedernhall zum Hin- und Rückspiel. Dabei konnte der Gegner der heimischen TSV nie richtig in Bedrängnis bringen. Ohne Anna-Lisa Aldinger, die aus beruflichen Gründen passen musste, konnte sich Dennach beide Spiele in drei Sätzen holen. Jasmin Fischer spielte im Zuspiel ein gutes Spiel und schaffte es Sonja Pfrommer und Lena Wahl gut in Szene zu setzen. Die Spiele erlaubten es dem Trainer auch auf den Abwehrpositionen alle Spielerinnen einzusetzen, die sich jeweils gut ins Spiel einbrachten. Hinspiel 11:6, 11:8, 11:6; Rückspiel 11:6, 12:10, 11:6

Am Sonntag kam es dann zum Spitzenspiel der beiden Erstplatzierten und Lokalrivalen der Region. Doch das erste Aufeinandertreffen in einem Pflichtspiel, nach dem Finale um die Deutsche Meisterschaft, verlief ganz anders als Faustballexperten es vermuteten. Der TSV Dennach hatte bis zur Mitte des ersten Satzes ein wenig Schwierigkeiten, die Angriffe von Calws Angreiferin Stephie Danncker auf nassem Rasen abzuwehren. Sonja Pfrommer hielt Dennach bis dahin mit makellosen Angaben im Spiel. Doch dann waren auch Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger in der Abwehr im Spiel in konnten einige Bälle gut entschärfen. Dennach zog davon und war nicht mehr einzuholen. Auch die folgenden Sätze dominierte Dennach seinen Gegner, der kein Mittel fand, die TSV-Angriffe zu entschärfen. 11:7, 11:5 und 11:7 gingen die Sätze und das Spiel an Dennach.

Gegen die TG Landshut stellte Trainer Rudolf Reuster einige Male seine Abwehr um und gab so allen Spielerinnen die Chance ihre Leistung zu zeigen. Dies nahm jede Einzelne wahr und so lief das dennacher Spiel auch hier wie am Schnürchen. Nahezu jeder Ball wurde von den Akteurinnen für Sonja Pfrommer perfekt an die Leine gespielt und diese punktete nach Belieben, sodass Dennach auch dieses Spiel ungefährdet für sich entscheiden konnte (11:7, 11:8, 11:6).

Somit ist Dennach ungeschlagener Tabellenführer und hat einige Punkte Abstand auf den Zweitplatzierten. Mit der Bundesliga geht es am 15. Juni mit einem Heimspieltag auf der dennacher Sportanlage weiter.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Janina Krämer, Jasmin Fischer, Sandrina Schouten, Sophia Scheidt, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

18.05.2014: Dennacher Mädels kämpfen sich zu zwei Siegen

Beim ersten Spieltag auf heimischer Anlage taten sich die Mädels vor TSV Dennach ein wenig schwer. Trotzdem gelang es den Frauen von Trainer Rudolf Reuster, an der Tabellenspitze zu bleiben.

Gegen den TSV Karlsdorf waren die Mädels gleich voll konzentriert im Spiel. Eine kleine Überraschung gab es in der Startaufstellung: Anna-Lisa Aldinger rückte für Lena Wahl auf die Vorderposition, während Jasmin Fischer das Zuspiel übernahm. Doch Dennach konnte gleich in Führung gehen und Lena Wahl kam noch im ersten Satz zum Einsatz. 11:7 konnte Dennach den Satz für sich entscheiden. Im zweiten Durchgang konnte das Team um Sonja Pfrommer noch einmal einen Gang nach oben schalten, sodass auch Sandrina Schouten zu ihrem verdienten Einsatz kam. 11:4 gewann der TSV auch diesen Satz. Der dritte Durchgang verlief wieder etwas enger, dennoch konnte Dennach diesen gewinnen und das Spiel 3:0 für sich entscheiden.

Gegen den Aufsteiger vom TV Unterhaugstett tat sich der deutschen Hallenmeister mächtig schwer. Zu drucklos die Angriffe und zu unkonzentriert die Abwehr. Dies zog sich durch die gesamte Partie und brachte den Aufsteiger zu einem verdienten Satzgewinn(11:13) im ersten Durchgang. Danach war Dennach gewarnt und konnte wenigstens ein wenig mehr Spannung aufbauen. Die Abwehr mit Janina Krämer und Sophia Scheidt stand besser und Sonja Pfrommer agierte ein wenig druckvoller. Der Gegner kämpfte dennoch bis zum Schluss. Dennach behielt aber mit 12:10 die Oberhand. Dann spürte man wie sich Erfahrung und Fitness doch etwas stärker bemerkbar machten und Dennach konnte dem Spiel endlich seinen Stempel aufsetzen. Mit 11:6 und 11:6 gewannen die Ladies in Pink die folgenden Sätze und das Spiel somit 3:1.

Die Tabellenführung konnte somit verteidigt werden und man schaut auf ein längeres Wochenende voraus, an dem man Samstag als auch Sonntag auf heimischer Anlage um die Punkte kämpfen wird.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Jasmin Fischer, Sophia Scheidt, Sandrina Schouten, Janina Krämer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

12.05.2014 : Auch in Kulmbach konnte der TSV Dennach beide Spiele gegen die Gastgeberinnen und direkten Konkurrenten TV Vaihingen/Enz gewinnen.

Bei starkem Wind begann der TSV gut gegen den ehemaligen Club seiner neuen Zuspielerin Jasmin Fischer, die sich gleich gut ins Spiel einbrachte. Mit starkem Rückenwind konnte Dennach seinen Gegner immer wieder unter Druck setzen und hart attackieren. 11:2 ging der Satz deutlich in den Schwarzwald. Gegen den Wind tat sich die Abwehr des TSV schwer die gut geschlagenen Angriffe der gegnerischen Schlagfrau im Feld zu halten. 9:11 musste man dem Gegner den Satz überlassen. Doch nach dem Seitenwechsel lief es mit dem Wind im Rücken wieder besser. Auch kam jetzt Sophia Scheidt für Jasmin Fischer ins Spiel, wobei Anna-Lisa Aldinger auf die Zuspielposition rückte. 11:8 konnte man den Satz gewinnen. Nun wollte man zeigen, dass es auch mit Gegenwind möglich ist zu gewinnen. Die Abwehr mit Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger stand wie eine Mauer und so konnte man den Satz mit 11:4 und das Spiel mit 3:1 für sich entscheiden.

Gegen den TV Vaihingen/Enz kam es wie erwartet zu einem härteren Kampf. Der Wind ließ nach, doch der TSV ging gleich gut ins Spiel und legte einige Punkte vor. Leider ließ die Konzentration in der Mitte des Satzes etwas nach und der Gegner konnte sich bei nun nassem Boden sogar Satzbälle heraus spielen. Nun profitierte das Team von Trainer Reuster von den Fehlern des Gegners und konnte den Satz doch noch knapp drehen(13:11). Im zweiten Durchgang glänzten Scheidt und Aldinger mit guten Abwehrleistungen während sich Zuspiel und Angriff jetzt auf die Windverhältnisse eingestellt haben und immer wieder punkten konnten. 11:8 ging auch der Satz an die Ladies in Pink. Im letzten Satz kam der Gegner in der Endphase wieder durch dennacher Angriffsfehler heran und man musste das Tempo wieder anziehen, um den Satz letztendlich 11:9 für sich entscheiden zu können.

Der TSV steht nun an der Tabellenspitze und versucht diese am Sonntag 18. Mai um 11 Uhr auf heimischer Anlage gegen den Aufsteiger vom TV Unterhaugstett und dem TSV Karlsdorf zu verteidigen.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Anna-Lisa und Annktrin Aldinger, Jasmin Fischer und Sophia Scheidt

 

05.05.2014: Lange Reise mit 4 Punkten belohnt

Die 7-stündige Fahrt ins sächsische Dreiländereck belohnten sich die Frauen vom TSV Dennach mit vier Punkten. Zum Saisonbeginn der 1. Faustball-Bundesliga Süd spielte der TSV beim FSV Hirschfelde gleich Hin- und Rückspiel. Beide Spiele konnte das Team von Trainer Rudolf Reuster für sich entscheiden.

Das Hinrundenspiel gegen den gastgebenden FSV konnte Dennach mit 3:1 Sätzen für sich entscheiden. Dabei stellte Trainer Reuster gleich seinen Neuzugang Jasmin Fischer auf die Zuspielposition, während Anna-Lisa Aldinger neben ihre Schwester Annkatrin in die Abwehr rückte. Die Frauen in Pink hatten zunächst einige Probleme sich an den Wind und die Platzverhältnisse zu gewöhnen. Dennoch konnte man die ersten beiden Durchgänge gleich mit 11:6 und 11:5 für sich entscheiden. Dabei profitierte man aber auch von den Angriffsfehlern des Gegners. In Satz drei kam dann auch Rückkehrerin Sandrina Schouten zum Einsatz, denn die lange Reise sollte sich auch für die Abwehrspielerin lohnen. Zudem fehlt ihr nach jahrelanger Pause die Spielpraxis. Leider unterliefen auch dem Angriff in diesem Satz zu viele Fehler, sodass man diesen mit 8:11 den Gastgeberinnen überlassen musste. Somit kehrte man in Satz vier zur alten Aufstellung zurück und war wieder konzentrierter am Werk. 11:6 konnte man den Satz und somit das erste Spiel der Saison mit 3:1 gewinnen.

Danach ging es gleich nochmal gegen den FSV Hirschfelde. Etwas ungewohnt war es für beide Teams zweimal gegeneinander zu spielen. Der TSV wollte einen weiteren Satzverlust unbedingt vermeiden und war sehr konzentriert und auch im Abschluss konsequenter. Der Gegner kämpfte zwar, aber der Angriff mit Lena Wahl und Sonja Pfrommer fand trotzdem immer wieder die Lücken beim Gegner. So bekam Annkatrin Aldinger eine Pause und Sandrina Schouten sammelte weiter fleißig Bundesligaerfahrung. Satz eins ging so klar mit 11:6 an Dennach. Im zweiten Durchgang wurde der Gegner stärker und die TSV-Frauen mussten noch einen Gang zulegen, um am Ende den Satz 11:8 zu gewinnen. Im letzten Satz des Tages konnte der TSV Dennach dann wieder ein wenig von den hirschfelder Angriffsfehlern profitieren. Man ließ nichts mehr anbrennen und gewann den Satz mit 11:6 und so auch das zweite Spiel mit 3:0 Sätzen.

Am kommenden Sonntag reist die Mannschaft nach Kulmbach, um dort gegen den gastgebenden ATS und den TV Vaihingen/Enz zu spielen.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Jasmin Fischer, Sandrina Schouten, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

An Hallensaison anknüpfen

Nach dem etwas überraschenden Gewinn der Deutschen Meisterschaft in der vergangenen Hallensaison möchten die Faustball-Frauen des TSV Dennach in der am Wochenende beginnenden Feldsaison dort anknüpfen, wo sie aufgehört haben.

Zum Beginn der Freiluftsaison zeigt sich der TSV Dennach selbstbewusst und gibt als erstes Ziel den Gewinn der Staffelmeisterschaft der 1. Bundesliga Süd der Frauen und die damit verbundene Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Schweinfurt an. Hat man dieses Ziel erreicht, möchte man im August in Schweinfurt auch wieder um die Krone des Deutschen Meisters im Feld mitspielen. Dass es bis dahin noch ein langer Weg ist, weiß das Team. Dennoch will man von Beginn an das Tempo der Liga hoch halten und geht mit viel Motivation und Vorfreude an den Ball.

Zum Saisonauftakt gastieren die Frauen von Trainer Rudolf Reuster gleich am Wochenende im sächsischen Hirschfelde, wo sie gegen den Gastgeber gleich Hin- und Rückspiel absolvieren. Hirschfelde, die in den letzten Jahren, nach einigen DM-Teilnahmen, nur noch im Mittelfeld zu finden waren, haben sich durch zwei neue Spielerinnen verstärkt. Die härteste Konkurrenz werden aber der TSV Calw und der TV Vaihingen/Enz sein. Obwohl Calw auf seine langjährige Zuspielerin verzichten muss, bleibt ihnen die Schlaghärte von Nationalangreiferin Stephi Dannecker erhalten. Auch der TV Vaihingen/Enz profitiert von der Erfahrung und dem Spielwitz seiner Angreiferin Marie-Theres Warnick, die ihre erfolgreichste Zeit beim einstigen Serienmeister Ahlhorner SV verbrachte.

Doch auch der TSV hat sich verstärkt. Zwar musste man die Absage von Abwehrspielerin Jasmin Schweizer(berufliche Gründe) hinnehmen. Dafür hat sich Jasmin Fischer dem Team um Kapitän Sonja Pfrommer angeschlossen. Jasmin Fischer ist Zuspielerin und kommt ursprünglich aus Stuttgart-Stammheim, spielte zuletzt aber für den Ligakonkurrenten ATS Kulmbach. Erfreulich ist auch die Rückkehr von Sandrina Schouten, die in ihrer Jugend schon für den TSV abgewehrt hat. Wie sich beim Turnier in Vaihingen/Enz zeigte, haben sich beide Spielerinnen hervorragend in den schon lange bestehenden Kader eingefügt und Trainer Rudolf Reuster zeigte sich erfreut von der Entwicklung.

Der weitere Kader besteht aus den altbekannten Kräften. Im Angriff agieren die beiden Nationalangreiferinnen Sonja Pfrommer und Lena Wahl. Serviert wird ihnen von Nationalspielerin Anna-Lisa Aldinger, die allerdings nicht nur im Zuspiel, sondern nun auch vermehrt in der Abwehr eingesetzt werden kann. Dann rückt Jasmin Fischer ins Zuspiel. Die Abwehr bilden desweiteren Sophia Scheidt, Annkatrin Aldinger, Janina Krämer und die Rückkehrerin Sandrina Schouten.

Das Team des TSV Dennach konnte während der Vorbereitung nur ein Turnier spielen, da drei Spielerinnen beim Auslandslehrgang der Frauen-Nationalmannschaft im Einsatz waren. Dennoch zeigte sich der Trainer ganz zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft beim Turnier des TV Vaihingen/Enz. Zwar zeigten sich noch einige Schwächen, aber diese werden schnellstmöglich und effektiv im Training bearbeitet werden. Am Samstag hatte man gegen etwas schwächere Gegner doch noch etwas Probleme mit dem nassen Rasen. Doch man kam langsam ins Spiel und alle Spielerinnen bekamen Praxis. Nach einem Unentschieden gegen den Schweizer Meister aus Jona, hatte man doch den Gruppensieg erreicht und landete in der Zwischenrundengruppe mit den Ligakollegen aus Calw und Niedernhall. Am Sonntagmorgen zeigte man ein ordentliches Spiel gegen Calw, das gewonnen werden konnte. Gegen Niedernhall schwächelte man aber auf allen Positionen und musste den Sieg knapp mit nur einem Punkt dem Gegner überlassen. Dennoch qualifizierte man sich fürs Halbfinale gegen den TSV Jona. Hier zeigte sich das Team vom TSV wieder kompakt und schlagfertig und zog ins Finale ein. Hier traf man wiederum auf den TSV Calw, den man mit 2:0 Sätzen bezwingen konnte.

Die Heimspiele des TSV Dennach in der 1. Faustball-Bundesliga Süd der Frauen finden am Sonntag 18. Mai um 11 Uhr gegen den TSV Karlsdorf und den Aufsteiger vom TV Unterhaugstett, Samstag 24. Mai um 15 Uhr mit dem Hin- und Rückspiel gegen den TSV Niedernhall, am Sonntag den 25. Mai um 11 Uhr gegen den TSV Karlsdorf und den zweiten Aufsteiger von der TG Landshut und am 15. Juni um 11 Uhr gegen den ATS Kulmbach und den TV Vaihingen/Enz statt. Über viele Faustballinteressierte würden sich die Mannschaft und der Verein sehr freuen.

Interview mit Bundesliga-Neuzugang Jasmin Fischer:

Hallo Jasmin. Willkommen beim TSV Dennach. Stell dich doch mal kurz vor.

Hallo. Die meisten werden mich unter Min kennen. Ich bin 24 Jahre alt und wohne neuerdings in der Stuttgarter Innenstadt zusammen mit Janina Krämer. Meine Position ist das Zuspiel. Faustball kennen und lieben gelernt habe ich im Alter von 5 Jahren bei meinem Heimatverein, dem TV Stammheim. Dort habe ich bis zu meinem Abitur eine super, intensive und emotionale Zeit, mit vielen Erfolgen (deutscher Vizemeister in der B- und A-Jugend, meine erste Teilnahme an einer Deutschen Meisterschaft der Frauen, damals in Oldenburg, Europa- und Weltmeister mit der Jugendnationalmannschaft) und tollen Menschen in der Jugend und bei den Frauen erleben dürfen. Nach meinem Abitur war ich ein knappes Jahr in Australien und als ich wieder kam, war die ehemalige Frauenmannschaft in alle Richtungen verstreut. Ab 2010 habe ich fast 4 Jahre lang beim ATS Kulmbach eine wirklich tolle Zeit erleben dürfen. Mein bisheriger Höhepunkt war die Teilnahme an der DM in Calw mit dem ATS und das Erreichen des Halbfinals.
Und nun startet eine neue und hoffentlich erfolgreiche und schöne Zeit für mich in Dennach.

 Wie waren deine ersten Trainingseinheiten?

 

Die ersten Trainingseinheiten waren anstrengend, aber gut. Da ich in Kulmbach nicht mit der Mannschaft trainieren konnte, ist das die erste Vorbereitung die ich seit Langem komplett absolviere. Sobald es hier ums Training geht, ist jeder wirklich sehr ehrgeizig. Das gefällt mir super. Das bisherige Training war ganz anders, als ich es bisher gewohnt war und oft stehe ich noch etwas planlos auf dem Feld, da ich Rudis Schwäbisch nicht immer ganz folgen kann :D Mit meiner Leistung in den ersten Trainingseinheiten bin ich noch nicht ganz zufrieden, aber ich denke das geht jedem so, wenn man von der Halle aufs Feld wechselt.

 Hast du dich schon ein bisschen eingelebt in unserer Frauen- Mannschaft?

 

Den Großteil der Mannschaft kenne ich ja bereits seit der Jugend und mit Janina wohne ich in Stuttgart zusammen, daher kam ich mir selbst zu keiner Zeit als "Neuzugang" vor. Ich fühle mich sehr wohl mit den Mädels. Es ist ein tolles Gefühl, dass es nicht nur auf dem Platz, während dem Faustball stimmt, sondern es auch neben dem Platz viel zu lachen und erzählen gibt.

Was sind deine Erwartungen an die kommende Feldsaison? Welche Ziele hast du zusammen mit deinem neuen Team?

 

Wenn man in einem Team wie in Dennach spielen darf, ist das erste Saisonziel ganz klar das Erreichen der Endrunde. Für mich persönlich steht zunächst aber im Vordergrund mich gut in der Mannschaft einzuleben, eine gute Trainingsleistung zu zeigen und mich während der Vorrunde beweisen zu können. Der Spaß am Sport sollte natürlich auch nicht zu kurz kommen. Da mache ich mir allerdings keine Sorgen, bei dem, was ich bisher vor, im und nach dem Training erlebt habe.

 

Wie ist dein erster Eindruck von deinem neuen Verein?

 

Mein erster Eindruck ist super! Ich wurde herzlich aufgenommen, viele haben sich persönlich vorgestellt und bisher hat mich pro Training mindestens eine Person gefragt, ob ich mich wohl fühle(was ich natürlich tue). Wie die Mannschaft von außen unterstützt wird (z.B. die gesponserten Bälle), aber auch die Aufgabenverteilung und Kommunikation innerhalb der Mannschaft imponiert mir sehr. Ich hab zu jeder Zeit das Gefühl, willkommen zu sein!

Vielen Dank Min. Viel Spaß und Erfolg in der neuen Mannschaft und in unserem Verein.

10.03.2014: Wie Rudi sagte: Am Tag X müssen wir unsere beste Leistung abrufen ;-)

Pünktlichzur Deutschen Meisterschaft der Frauen in der Halle war das Faustball-Team des TSV Dennach auf seinem Leistungshöhepunkt. Im oberfränkischen Bad Staffelsteingab es so einige Überraschungen. Doch wie Trainer Rudolf Reuster es seinem Team immer prophezeite, wenn die Bestleistung abgerufen wird, ist alles drin,genauso kam es am vergangenen Wochenende für den TSV.

Ziel des Teams war es, gute Leistungen und schöne Spiele zu zeigen. Dabei wollte man soweit kommen wie es möglich war. In der Vorrunde befand sich Dennach in der vermeintlich schwereren Gruppe. Zuerst traf man auf den einstigen Serienmeister vom Ahlhorner SV. Zum Zeitpunkt des Spiels stand Ahlhorn schon mit dem Rücken zur Wand und musste gegen den TSV gewinnen um im Wettbewerb zu bleiben. Im ersten Durchgang hatte der TSV alles voll und ganz im Griff. Ahlhorn wurde konsequent unter Druck gesetzt, das dennacher Zuspiel kam zu jedem Zeitpunkt perfekt und die Angreiferinnen Sonja Pfrommer und Lena Wahl punkteten fast immer auf Anhieb. 11:5 ging der Satz deutlich an die Schwarzwälderinnen. Auch im zweiten Satz konnte Ahlhorn nur zwei Punkte mehr machen. Dennach spielte weiterhin sicher und konsequent. Nahezu jede Angabe des Gegners konnte abgewehrt und im gegnerischen Feld untergebracht werden. 11:7 gewann der TSV auch diesen Satz. Einzig im dritten Satz des Spiels mussten die Frauen in Pink mehr kämpfen, denn der Gegner stemmte sich mit allen Kräften gegen das drohende Aus. Immer wieder punktete Ahlhorns Angreiferin Celina Minx mit punktgenauen auf die Grundlinie. Durch eine kleine Umstellung in der dennacher Abwehr musste sich die gegnerische Angreiferin umstellen und Dennach konnte die Angaben entschärfen und aufbauen. 12:10 konnte der TSV den Satz für sich entscheiden und stand nun schon, aufgrund der ahlhorner Niederlage gegen Gruppengegner Schneverdingen, im Halbfinale.

Gegen Schneverdingen ging es nun um den Gruppensieg. Wieder startete Dennach furios ins Spiel gegen den Titelverteidiger. Bei 10:3 hatte der TSV Dennach Satzbälle und brach plötzlich ein. Keine Spannung war mehr im Team zu spüren und die Konzentration und Konsequenz im Abschluss ließ sichtlich nach. Dennach verspielte den Satz und musste diesen 10:12 dem Gegner überlassen. Gleiches Bild sahen die Zuschauen im zweiten Satz. Allerdings verpasste Dennach es hier nicht den Sack zuzumachen. 11:7 erzielte man den Satzausgleich. In den folgenden Sätzen unterliefen Dennach wieder viele ungewöhnliche Fehler. Unkonzentriertheit war wohl die Ursache. Schneverdingen zog das Tempo an und die TSV-Frauen konnten nicht mithalten. Mit 3:11 und 6:11 musste man den Nordmeister ziehen lassen.

Am Sonntag stand man, wie im Jahr zuvor, dem MTSV Selsingen im Halbfinale gegenüber. Zu Beginn des Spiels standen die Teams sich auf Augenhöhe gegenüber. Dennach konnte immer wieder über die Zweitangreiferin Selsingens punkten und sich einen Vorsprung erspielen. Diesen konnte man über den gesamten Satz verteidigen und mit 11:8 in Satzführung gehen. Im zweiten Durchgang des Halbfinals war der MTSV dann das bessere Team. Immer wieder konnte Dennach die kurz gespielten Bälle nicht erlaufen und machte zudem zu viele Eigenfehler. Der Satz ging 4:11 verloren. Umgekehrtes Bild in Satz drei. Dennach drehte auf und Selsingen war wehrlos. Jeder Ball wurde abgewehrt und jedes Zuspiel von Anna-Lisa Aldinger lag perfekt auf der Leine. Lena Wahl und Sonja Pfrommer waren wieder konsequent im Abschluss bis zum 11:3-Satzgewinn. Satz vier entwickelte sich zu einem außerordentlichen Krimi. Dennach war zu Beginn des Satzes nicht richtig bei der Sache. Eigenfehler in der Angabe, drucklose Angriffe und unpräzise Abwehraktionen brachten den Gegner schon mit 8:3 und 9:5 in Front, ehe Dennach eine Aufholjagd startete. Punkt für Punkt holte man auf und hatte beim Stand von 11:10 das erste Mal einen Vorsprung erspielt. Selsingen konnte den Matchball abwehren und es ging hin und her. Auch Dennach wehrte Satzbälle ab. Ein zu langer Angriff ins Aus brachte Dennach den erneuten Ausgleich bei 13:13, darauf folgte ein perfekt abgeschlossener Angriff von Sonja Pfrommer, 14:13. Der folgende Angriff des Gegners war unterhalb der Leine und somit gewann Dennach auch diesen Satz mit 15:13 und das Halbfinale mit 3:1 Sätzen.

Zum erstenMal seit Deutsche Meisterschaften im Frauenfaustball durchgeführt werden, kam es zu einem rein Süddeutschen Finale. Die beiden Teams kommen sogar aus demselben Turngau. Ein echtes Lokalderby war das Finale zwischen dem TSVDennach und dem TSV Calw, der sich im Halbfinale deutlich gegen schwache schneverdinger Titelverteidigerinnen durchsetzen konnte. Der TSV Dennach ging gleich zu Beginn des Spiels mit 5:1 in Führung. Daraufhin kam Calw zu einigen guten Angriffen, die die dennacher Abwehr mit Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger nicht entschärfen konnten. Ausgeglichen und auf Augenhöhe spielten beide Teams aus dem Schwarzwald bis zum Ende des Satzes, den Dennach knapp für sich entscheiden konnte(12:14). Im zweiten Satz legten die Ladies in Pink los wie die Feuerwehr. Ein Angriff nach dem anderen wurde aufgebaut und gnadenlos im gegnerischen Feld versenkt. Beim 9:0 für Dennach sah es schon nach einer Höchststrafe für den Rivalen aus, doch Calw machte noch ein paar Punkte.Dennach gewann aber auch den zweiten Satz und zwar deutlich mit 11:4. Auch der dritte Durchgang war klar in dennacher Hand. Von Beginn an verschaffte sich das Team von Trainer Rudolf Reuster aus einer nun sicher agierenden Abwehr heraus,einen komfortablen vier-Punkte-Vorsprung. Starke Angaben von Sonja Pfrommer und konsequente Angriffe auch von Lena Wahl erhielten den Vorsprung bis zum Satzende. Den Matchball versenkte Sonja Pfrommer, nach perfektem Zuspiel auf die Leine von Anna-Lisa Aldinger, durch einen Preller auf die Zweitschlagposition der Calwerinnen, der nicht zu verteidigen war.

Dennach holte sich nun zum ersten Mal auch den Titel des Deutschen Meisters in der Halle. Dies hätte nach der durchwachsenen Saison, dem langsamen Aufbau der zuvor verletzten Schulter von Hauptangreiferin Sonja Pfrommer und der zweifachen Niederlage gegen den TSV Calw in der Bundesligasaison wirklich keiner gedacht.

Die TSV-Frauen müssen sich nach diesem überaus gelungenen Saisonabschluss von Mitspielerin Jasmin Schweizer verabschieden, die sich aus beruflichen Gründen aus der Mannschaft zurückzieht.

 

TSV Dennach:Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Sophia Scheidt, Janina Krämer, Jasmin Schweizer,Annkatrin und Anna-Lisa Aldinger

 

07.03.2014: Mit gemischten Gefühlen nach Bad Staffelstein

Auftrieb gibt dem TSV Dennach der überaus gute Start ins Jahr 2014, welcher allerdings durch eine erneute Niederlage gegen den Lokalrivalen TSV Calw gedämpft wurde. An dieser Niederlage hing auch die Staffelmeisterschaft. Dieser trauert der TSV nicht so sehr hinterher, ärgerlich ist eher die Art und Weise des Punktverlustes im Prestigeduell.

Dass man auch als Südzweiter ins Finale kommen kann zeigte der TSV Dennach schon bei den beiden Heimmeisterschaften der vergangenen Jahre. Bei der Deutschen Meisterschaft im Frauenfaustball stehen die Zeiger ohnehin wieder auf null. Wichtig am kommenden Wochenende, 08./09. März in Bad Staffelstein, wird die Tagesform jeder Mannschaft sein. Jeder kann jeden schlagen.

Der TSV Dennach trifft wie im letzten Jahr auf den amtierenden Deutschen Meister TV Jahn Schneverdingen und den früheren Abonnement-Meister vom Ahlhorner SV. Auch der TV Jahn hatte während der Saison seine Höhen und Tiefen und setzt seine Erwartungen deshalb eher niedrig an. Dennoch wird der Nordmeister von den anderen Teams als Topfavorit gehandelt. Mit Nationalangreiferin Cindy Nökel, sowie den Nationalspielerinnen Hinrike Seitz im Zuspiel und Janina von der Lieth in der Abwehr, sind die Frauen aus der Lüneburger Heide bestens aufgestellt.

Die Frauen vom Ahlhorner SV haben ihr DM-Ticket erst am letzten Spieltag lösen können. Bittere Niederlagen musste das sonst so erfolgsverwöhnte Team schon während der Saison gegen eher unerfahrene Teams einstecken. Auch der ASV ist mit Annika Lohse, der Spielführerin des Nationalteams, mit Topspielerinnen besetzt. Eine Schlüsselposition nahm sonst immer die Ex-Nationalspielerin Janna Meiners im Zuspiel bei den Blau-Weißen. Aufgrund ihrer Schwangerschaft wird bei dieser Meisterschaft zum ersten Mal Sandra Wortmann diese Position einnehmen.

Der TSV Dennach weiß um die Stärken und Schwächen seiner Gegner. Dass man beide Teams besiegen kann, hat die Meisterschaft im letzten Jahr gezeigt. Doch in diesem Jahr muss man erneut motiviert, kämpferisch und zielstrebig in die Spiele gehen. Wenn man Schneverdingen auch schwerer als Ahlhorn einschätzt, so darf man keinen der Gegner unterschätzen und muss seine beste Leistung abrufen. Dies gelang die letzten Jahre in der Halle auch gut, allerdings musste man im Feld mit dem vierten Platz einen herben Dämpfer einstecken. Egal welche Platzierung am Ende herausspringen sollte, so wollen die Ladies in Pink doch gute und spannende Spiele zeigen.

Ziel ist es zunächst die Vorrunde in der Hammergruppe zu überstehen. Dann will man von Spiel zu Spiel denken und hoffen mit der passenden Leistung das Finale zu erreichen.

Die Vorbereitung lief ganz gut. Die Spielerinnen sind fit, allerdings konnte durch private und berufliche Termine nicht immer alle Trainingstermine wahrgenommen werden. Da wird es sich hoffentlich auszahlen, dass man sich zuhause im Privaten zusätzlich fit hält.

Für den TSV Dennach werden wie immer die beiden Angreiferinnen Sonja Pfrommer und Lena Wahl sein. Hoffnung gibt die Genesung von Sonja Pfrommer, die beinahe wieder bei ihrer alten Schlaghärte ist. Im Zuspiel wird ihnen wie gewohnt Anna-Lisa Aldinger assistieren, während in der Abwehr Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger wahrscheinlich den Anfang machen werden. Sollte es bei einer Spielerin nicht ganz so gut laufen, kann Trainer Rudolf Reuster auf die bewährten Kräfte von Jasmin Schweizer und Janina Krämer zurückgreifen. Für Jasmin Schweizer wird es das vorerst letzte Turnier sein, da sie in der Feldrunde aus beruflichen Gründen kürzer treten möchte. Schon allein dies ist ein Grund ihr einen gelungenen Abschluss zu bereiten.

 

23.02.2014:

TSV Dennach muss Tabellenspitze abgeben

Die Faustball Bundesliga-Frauen des TSV Dennach beenden die Saison mit dem 2. Platz. Am letzten und entscheidenden Spieltag musste die Mannschaft von Trainer Rudolf Reuster die Tabellenspitze an den direkten Konkurrenten aus Calw abgeben.

Gleich im ersten Spiel des Tages ging es um die Staffelmeisterschaft. Die beiden Teams aus Dennach und Calw waren schon vorher für die Deutsche Meisterschaft in Bad Staffelstein qualifiziert. Dennoch wollte keiner das Prestigeduell der Schwarzwälder verlieren. Sehr konzentriert ging Dennach ins Spiel, profitierte von einigen Fehlern des Gegners und konnte in Führung gehen. Gegen Ende des Satzes ließen die Konzentration und die Durchsetzungskraft schon nach, sodass man diesen Satz doch noch verloren geben musste(11:13). Nach einer gehörigen Ansprache des Trainers in der Satzpause spielte das Team aus dem neuenbürger Höhenstadtteil wieder viel stabiler und sicherer und konnte so den Satzausgleich erzielen(11:6). Auch im dritten Durchgang war das Team um Sonja Pfrommer wieder gut im Spiel und konnte gute Abwehr- sowie Angriffsleistungen zeigen. Einzig das Zuspiel passte an diesem Tag von keiner Akteurin. Somit hatte der TSV-Angriff Mühe gleich zu punkten. Dennoch konnte Dennach mit einem 11:9 die Satzführung erringen. Leider konnte man die einigermaßen passende Leistung in den folgenden beiden Sätzen nicht mehr konstant abrufen. Vor allem im fünften Durchgang unterliefen den Dennachern jede Menge ungewöhnliche Fehler, die man sonst selten beim erfahrenen Team sieht. Somit mussten die Sätze vier und fünf(8:11, 5:11) und somit das Spiel mit 2:3 Sätzen dem Lokalrivalen überlassen werden. Somit war weder die Revanche für die Niederlage im Hinspiel, noch die Verteidigung der Tabellenspitze geglückt.

Gegen den TV Vaihingen/Enz wollte Dennach dann aber nochmal guten Faustball zeigen. Diesen konnten die vielen Zuschauer in der Neuenbürger Stadthalle auch sehen, denn der TSV setzte seinen Gegner gleich im ersten Durchgang ordentlich unter Druck. Ein gutes Polster in Form eines 5-Punkte-Vorsprungs war der Lohn. Diesen brachte man auch bis zum Satzende durch(11:5). In Satz zwei wechselte Trainer Rudolf Reuster auf der Abwehrposition. Der Gegner wurde etwas stärker und die Fehler in den Reihen des TSV Dennach wieder häufiger. So musste man gegen Ende des Satzes noch einmal zulegen, um diesen knapp mit 12:10 nach Hause zu bringen. In Satz drei wurde nochmals gewechselt, sodass alle Spielerinnen an diesem Tag im Einsatz waren. Dennach zog das Tempo nochmals an und konnte einige gute Angriffe zu Punkten verwerten. Der Satz ging somit mit 11:8 und das Spiel mit 3:0 an den TSV.

Zufrieden können die TSV-Frauen mit ihrer Leistung zwei Wochen vor Saisonhöhepunkt nicht sein. Dann findet die Deutsche Meisterschaft in Bad Staffelstein statt, bei der man, wie bei der Letztjährigen in eigener Halle, gut abschneiden möchte. Dazu ist es notwendig Topleistung auf einen Zeitpunkt abgestimmt abrufen zu können. Dies gilt es nun in der verbleibenden Zeit zu trainieren.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Sophia Scheidt, Jasmin Schweizer, Janina Krämer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

 

26.01.2014: Dennach bleibt satzverlustfrei in 2014

Auch am zweiten Spieltag des Jahres konnte der TSV Dennach ohne Satzverlust bleiben. In Kulmbach spielte das Team von Trainer Rudolf Reuster gegen die Gastgeberinnen und den Aufsteiger vom TSV Gärtringen. Außer der erkrankten Janina Krämer konnte der Trainer auf den gesamten Kader zurückgreifen.

Gegen den hochmotivierten ATS Kulmbach begann Dennach unsicher im Angriff. Wenige Fehler und mangelnde Treffsicherheit verhinderten, dass man sich absetzen konnte. Bis zum 9:9 waren beide Mannschaften gleichauf. Dennach konnte das Tempo dann aber anziehen und den Satz 11:9 gewinnen. Im zweiten Durchgang war der TSV dann voll im Spiel und ließ dem Gegner keine Chance. Über 6:0 und 10:1 konnte der TSV den Satz mit 11:3 für sich entscheiden. Auch im dritten Satz konnte die Mannschaft um Sonja Pfrommer sich sofort entscheidend absetzen und kam beim Stand von 10:6 zu Matchbällen. Dieser wurde dann schnell zum 11:7 verwandelt.

Gegen den TSV Gärtingen spielte Jasmin Schweizer abwechselnd für Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger. Dennach fehlte zunächst der nötige Ernst und die Spannung, sodass man dem Gegner Auftrieb gab. Zu viele Fehler auf allen Positionen gaben dem Gegner in den Sätzen eins und drei Auftrieb. Zum Ende jeden Satzes konnte Man aber nochmals zulegen und alle drei für sich entscheiden. Allein der zweite Durchgang wurde vom TSV Dennach beherrscht, weil Lena Wahl im Angriff gnadenlos punktete(11:9, 11:3, 11:9).

Nun hat das Team drei Wochen Pause, ehe es in der Neuenbürger Stadthalle am 23. Februar zum Showdown um die Tabellenspitze kommt. Zu Gast sind die Topteams vom TSV Calw und dem TV Vaihingen/Enz.

TSV Dennach: Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Sophia Scheidt, Jasmin Schweizer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

Lokalderby um die Staffelmeisterschaft In der 1. Faustball Bundesliga der Frauen kommt es am kommenden Wochenende zum Saisonhöhepunkt. Die drei Spitzenteams der Liga treffen sich am Sonntag, den 23. Februar, zum Kräftemessen in der Neuenbürger Stadthalle. Beginn ist wie immer um 11 Uhr. Gleich das erste Spiel wird entscheiden, wer Südmeister der Liga wird, der TSV Dennach oder der TSV Calw. Zusätzliche Brisanz bekommt das Spiel durch den Charakter des Lokalderbys. Keines der Teams will hier Punkte abgeben, was man auch bisher in jedem Aufeinandertreffen spürte. Beide Teams haben in dieser Saison ein Spiel abgegeben. Der TSV Dennach musste eine bittere Niederlage gegen Calw einstecken, während Calw eine deutliche Schlappe gegen den ATS Kulmbach verschmerzen musste. So stehen sich die beiden Teams am Sonntag punktgleich gegenüber. In besserer Verfassung ist derzeit wohl der TSV Dennach. In diesem Jahr hat das Team von Trainer Rudolf Reuster noch keinen Satz verloren geben müssen. Gestartet ist man mit einem überragenden Spieltag in Niedernhall und hat in Kulmbach an seine guten Leistungen anknüpfen können. Der TSV Calw hingegen musste um seine Revanche gegen Kulmbach hart kämpfen müssen. Auch gegen Karlsdorf und Niedernhall hatte das Team aus der Hessestadt so seine Probleme in diesem Jahr. Man darf gespannt sein, ob der TSV Dennach auch gegen den direkten Konkurrenten seine derzeitige Leistung abrufen kann oder ob sich der TSV Calw zu Saisonende steigert und man sich auf Augenhöhe begegnet. Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist der TV Vaihingen/Enz, derzeit Drittplazierter der Liga. Der TVV kann zwar die Staffelmeisterschaft nur gewinnen, wenn eines der beiden anderen Teams beide Spiele verlieren sollte, aber zu unterschätzen ist vor allem TVV-Angreiferin Marie-Theres Warnick nicht. Sie kann mit ihrer Erfahrung und ihrer Leistung fast alleine das Team zum Sieg führen. Schwächen sind an diesem Spieltag also in keinem der Spiele erlaubt. Die Bundesliga-Mannschaft des TSV Dennach und der Verein würden sich über zahlreiche interessierte und begeisterte Zuschauer freuen.

19.01.2014: Die Faustball-Frauen des TSV Dennach ließen am ersten Spieltag im neuen Jahr wirklich nichts anbrennen. Zwar musste Trainer Rudolf Reuster auf seine Abwehrkräfte Janina Krämer und Jasmin Schweizer verzichten, doch der restliche Kader zeigte kaum Schwächen.

Gegen die TG Landshut legte der Angriff mit Sonja Pfrommer und Lena Wahl gleich einen Traumstart hin. Über 6:0 und 9:1 kam man zu einem 11:2 Satzergebnis. Auch im zweiten Satz wurde die TSV-Abwehr nicht richtig gefordert, sodass diese ihre Angreiferinnen immer wieder in Szene setzen konnte. Diese nutzten jede Chance gnadenlos zum Punkt. Mit einem 11:0 bestrafte man den Gegner. In Satz drei kam Landshut dann besser ins Spiel und ließ den TSV nicht mehr ganz so leicht punkten. Trotzdem spielte Dennach bis zum Schluss und entschied auch diesen Satz 11:8 für sich.

Gegen den TSV Niedernhall knüpften die TSV-Frauen nahtlos an die vorige Leistung an. Niedernhall wurde permanent unter Druck gesetzt, ausgespielt und zu Fehlern gezwungen. Der erste Durchgang war genauso wieder Zweite eine klare Angelegenheit für die Damen in Pink. 11:1 gingen die Sätze jeweils aus. In Satz drei konnte der Gegner immerhin bis zum 6:6 mithalten, ehe Dennach das Tempo noch einmal enorm anziehen konnte und dem Gegner keine Chance mehr ließ zu punkten. 11:6 ging auch dieser Satz an Dennach.

Mit einer ausgezeichneten Ausbeute von 4:0 Punkten ohne Satzverlust verteidigte der TSV Dennach seine Tabellenführung und ist weiter auf Kurs zur Deutschen Meisterschaft im bayrischen Bad Staffelstein.

Am kommenden Sonntag gastiert die Mannschaft im fränkischen Kulmbach und trifft außerdem gastgebenden ATS, auf den Aufsteiger vom TSV Gärtringen. Ein kleiner Blick in die Zukunft: Am 23. Februar kommt es in der neuenbürger Stadthalle zum Showdown um die Tabellenführung und den dritten Tabellenrang. Zum letzten Spieltag der Saison empfängt der TSV Dennach die Spitzenteams und direkten Konkurrenten vom TSV Calw und dem TV Vaihingen/Enz. Beginn ist wie gewohnt um 11 Uhr.

TSV Dennach startet mit vier Punkten in die Rückrunde

Beim Rückrundenstart im badischen Karlsdorf gelangen dem TSV Dennach mit kämpferischer Leistung gegen die Gastgeber und den TV Eibach 03 zwei Siege und vier Punkte.

Gegen den Abstiegskandidaten vom TV Eibach 03 profitierte der TSV Dennach von einer Menge Angriffsfehlern der Gegner und vom eigenen fehlerfreien Spiel. Die Abwehr konnte jeden Angriff hervorragend entschärfen und Sonja Pfrommer nutzte ihre Chancen konsequent aus. So kam Dennach zu einem ungefährdeten 3:0 (11:1, 11:2, 11:4).

Vor allem gegen den gastgebenden TSV Karlsdorf fehlte Dennachs Angreiferin Lena Wahl, die wegen einer Veranstaltung an der Uni nicht mitreisen konnte, schmerzlich. Karlsdorf spielte Sonja Pfrommer konsequent an, was aufgrund der hohen Fehlerquote des Zweitangriffs zunächst auch fruchtete. Doch auch in der Angabe spielte man zu fehlerhaft. Im ersten Durchgang konnte Dennach zwar gegen Ende noch einmal herankommen, schaffte es aber nicht den 9:11-Satzverlust zu verhindern. Auch danach sah es nicht gut aus für die dennacher Frauen. Der Gegner spielte befreit auf und man rannte wieder einem Rückstand hinterher, den man zu größten Teilen selbst verschuldet hatte. Eine konzentrierte Phase am Ende des Satzes reichte, um den Satzausgleich mit 11:9 zu erspielen. Im dritten Satz schaffte Dennach sein Spiel mehr und mehr zu stabilisieren und die Fehler abzustellen. So schaffte der Tabellenführer mit 11:7 den Vorsprung mit 2:1 Sätzen auszubauen. Auch den folgenden Spielabschnitt dominierten die Frauen von Trainer Rudolf Reuster zunächst. Doch als der Gegner beim Stand von 9:7 für den TSV eine Auszeit nahm, schaffte man es nicht den Sack zu zumachen, sondern ließ Karlsdorf herankommen. Den Satz musste man mit 11:13 dem Gegner überlassen. In Satz fünf sahen die Zuschauen eine ganz andere dennacher Mannschaft. Plötzlich agierte man fehlerfrei und vor allem im Angriff wurde clever und fehlerfrei agiert. Immer wieder führten kurz gespielte Bälle zu punkten. Beim angezogenen Tempo des TSV ging dem Gegner sichtlich die Luft aus, sodass Dennach mit einem 11:1 im fünften Satz noch einmal ein Ausrufezeichen setzen konnte.

Die Bundesliga-Frauen des TSV Dennach gehen nun als Tabellenführer in die Weihnachtspause und wünschen allen Zuschauern, Fans und Sponsoren ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

TSV Dennach mit Trainer Rudolf Reuster: Sonja Pfrommer, Jasmin Schweizer, Sophia Scheidt, Janina Krämer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger

Dennach übernimmt Tabellenführung

In Nürnberg überraschte das junge Heimteam vom TV Eibach 03 den neuen Tabellenführer aus Dennach. Vor allem der gegnerische Angriff spielte variabel und fehlerfrei im Gegensatz zum Eigenen. Gleich im ersten Satz geriet man ins Hintertreffen und der Gegner kam sogar zu Satzbällen beim Stand von 8:10 , ließ sich aber vom TSV Dennach doch noch die Butter vom Brot nehmen. Im zweiten Durchgang hatte sich der TSV dann auf die Angriffe eingestellt und punktete nun selbst fast beliebig. Im dritten Satz tat sich der TSV wieder sehr schwer mit den Angriffen des Gegners. So musste man dem Gegner den Anschlusssatz überlassen. Im dritten Satz spielte das Team um Sonja Pfrommer wiederum seine Erfahrung aus und gewann am Ende das Spiel 3:1(12:10, 11:3, 9:11, 11:3).

Der TSV Dennach spielte gegen den TSV Karlsdorf mit viel mehr Siegeswillen als zuvor. Vor allem Lena Wahl stachelte ihr Team immer wieder an. Der erste Satz verlief lange Zeit offen, doch beim 7:7 zog Dennach das Tempo noch einmal an und holte sich die Satzführung. Auch im Anschluss profitierte Dennach von den vielen ungewohnten Fehlern in der karlsdorfer Angabe und kam selbst zu guten Angriffen, die verwertet werden konnten. Im dritten Durchgang ließ Dennach sich dann aber doch verunsichern und ließ zu viele Chancen auf Punkte liegen. Unstimmigkeiten im dennacher Team führten zum Satzverlust. Im vierten Satz sah der TSV Dennach dann schon wie der sichere Sieger aus, ehe man wieder zu viele Anläufe im Angriff brauchte und Karlsdorf herankommen ließ. Nach einer Auszeit konnte Dennach aber doch gleich den Satz gewinnen und das Spiel unter Dach und Fach bringen(11:7, 11:7, 5:11, 12:10).

Am kommenden Samstag, den 14. Dezember kommt es gleich zum Rückspieltag. Um 15 Uhr spielt der TSV Dennach in der Altenbürghalle in Karlsdorf wieder gegen die Gastgeber und den TV Eibach 03. Dieser Spieltag ist zugleich der letzte im Jahr 2013 für die Bundeliga-Frauen.

TSV Dennach: Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Janina Krämer und Jasmin Schweizer

 

TSV Denach mit zwei Siegen wieder auf Kurs

Nach der Niederlage am vergangenen Spieltag gegen den Lokalrivalen und direkten Konkurrenten aus Calw hatte das Team von Trainer Rudolf Reuster ein Wochenende Pause und konnte am gestrigen Spieltag wieder voll angreifen. Beim TSV Gärtringen kam das Team gegen die Gastgeber und den ATS Kulmbach zu weiteren zwei Siegen und bleibt so zweiter in der Tabelle der 1. Bundesliga Süd der Frauen.

Gegen  den Aufsteiger aus Gärtringen spielte die Mannschaft um Sonja Pfrommer recht souverän und hatte den Gegner gut im Griff. Immer wieder konnte man die Angriffe des Gegners entschärfen und mit gutem Zuspiel die Angreiferinnen in Szene setzen. Der Angriff um Sonja Pfrommer und Lena Wahl, die in diesem Spiel immer wieder ihre Positionen tauschten, konnten sich enorm steigern im Vergleich zum vorigen Spieltag. Die Angaben wurden mit mehr Druck und Übersicht gespielt und auch der Rückschlag führte vermehrt zum direkten Punkt im den gegnerischen Reihen. So konnte der erste Satz mit 11:5 gewonnen werden. Auch im zweiten Durchgang ging der TSV sofort in Führung, sodass Trainer Rudolf Reuster seine gewohnte Abwehrreihe mit Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger auswechseln konnte. Auch mit Janina Krämer und Jasmin Schweizer auf den Abwehrpositionen gab es keinen Umbruch im dennacher Spiel und die TSV-Frauen konnten auch die folgenden beiden Sätze gewinnen (11:8, 11:7).

Obwohl der ATS Kulmbach ohne seine Hauptangreiferin Olga Blehm antrat, erwartete man auf dennacher Seite ein härteres Spiel gegen die Franken. Dies wurde auch im ersten Durchgang bestätigt, als der TSV-Angriff noch etwas zu harmlos war und die Übersicht noch nicht hatte. So kam der Gegner zu einigen gut gespielten Angriffen. Schnell war der TSV mit 6:9 im Rückstand. Diesen schaffte das man aufzuholen und bei 9:9 auszugleichen. Man überließ dem Gegner keinen Punkt mehr und holte den Satz mit 11:9. In Satz zwei und drei stand die dennacher Abwehr hervorragend. Gut gespielte Angaben des Gegners gegen die Wand konnten gekonnt entschärft werden und auch die kurz gespielten Bälle hatte Dennach im Griff. Der Angriff bewies nun viel Übersicht und Spielwitz und punktete fast immer auf Anhieb. Dennach brachte auch diese beiden Sätze 11:6 und 11:8 durch.

Der TSV Dennach bleibt auf dem zweiten Tabellenrang und immer noch auf Kurs zum ersten Etappenziel, der Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Am kommenden Sonntag gastiert die Mannschaft im nürnberger Stadtteil Eibach. Der zweite Gegner wird der TSV Karlsdorf sein.

TSV Dennach mit nur einem Sieg in Calw

Beim TSV Calw kamen die Frauen des TSV Dennach ein wenig unter die Räder. Zu verbissen ging man das Spiel gegen den Lokalrivalen an. Zudem machte Calws Angreiferin Stephanie Dannecker dem TSV das Leben sehr schwer. Zu schwach war die Angabe des TSV-Angriffs und zu einfach konnte der Gegner seine Angriffe aufbauen, die dann nur sehr schwer in Griff zu bringen waren. Dazu kamen einige unkonzentrierte Aktionen auf jeder Position, mit denen sich die TSV-Frauen das Leben selbst schwer machten. Nur in Satz drei, nachdem Sonja Pfrommer den Hauptangriff übernahm und das Zuspiel stimmte, konnte man sein Spiel durchziehen und den Satz auch für sich entscheiden. Doch alles in allem war man über weite Strecken des Spiels zu unkonzentriert, zu verbissen und nicht willensstark genug, um dem Gegner auf Augenhöhe zu begegnen. So verlor man dieses Spiel bitter mit 1:3(10:12, 8:11, 12:10, 3:11).

Im Spiel gegen den TV Vaihingen/Enz, zeigte Dennach plötzlich ein ganz anderes Gesicht. Man spielte locker und frei und schaffte es in den ersten beiden Sätzen, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Im zweiten Satz halfen zusätzlich die Angriffsfehler des Gegners um mit 2:0 die Satzführung zu erreichen. In Satz drei sah der TSV schon wie der sichere Sieger aus, schaffte es aber nicht seinen Vorsprung durchzubringen. Der Gegner machte nun mächtig Druck und nutzte seine Chance. Der Satz ging an Vaihingen. Dasselbe Bild sah man im folgenden Satz. Wieder ging der TSV in Führung und wieder leistete man sich eine Schwächephase, die der Gegner konsequent zu seinen Vorteilen nutzte. Satz fünf begann wie die vorigen Sätze. Die Frauen des TSV Dennach gingen in Führung und vergaben diese dann wieder leichtfertig. Beim Seitenwechsel war man aber wieder in Front und zog dieses Mal konsequent sein Spiel durch. So konnte man dieses Spiel mit 3:2 (11:9, 11:2, 8:11, 10:12, 11:6) gewinnen und ist froh wenigstens mit zwei Punkten aus diesem Spitzenspieltag rauszugehen.

11.11.2013: TSV Dennach startet mit zwei Siegen

Die Frauen des TSV Dennach starten mit zwei Siegen in die neue Saison der 1. Bundesliga Süd. Beim Heimspieltag in der Neuenbürger Stadthalle bezwangen sie die TG Landshut und den TSV Niedernhall.

Gegen die TG Landshut tat man sich im ersten Satz sehr schwer. Das dennacher Zuspiel ließ zum Auftakt keine Chance zu großem Druck im Angriff. So konnte der Gegner bis zur Mitte des Satzes mithalten, ehe der TSV es schaffte, sein Zuspiel etwas mehr zu stabilisieren und den Satz mit 11:7 zu gewinnen. Im zweiten Satz hatten die Gastgeberinnen dann den Gegner und dessen Angriffe gut im Griff. Auch der Angriff konnte immer wieder glänzen, sodass der Satz 11:3 an Dennach ging. Im dritten Durchgang konnte sich der TSV ebenfalls einen komfortablen Vorsprung (10:5) erspielen. Den spielentscheidenden Punkt machte man allerdings erst bei 11:8.

Gegen den TSV Niedernhall tat sich vor allem die Abwehr zunächst sehr schwer. Auch die kurz gespielten Bälle machten dem TSV Dennach einige Schwierigkeiten. So verlor man Satz 1 mit 6:11. Doch dann kam der TSV immer mehr in Fahrt. Das Zuspiel kam besser als zuvor und die Abwehr stand stabil. Der Angriff spielte all seine Stärken mit viel Übersicht aus. Zudem profitierte das TSV-Team von den vielen Fehlern des Gegners. So konnten die folgenden Sätze mit 11:7, 11:1 und 11:4 problemlos gewinnen.

Einziger Wehmutstropfen an diesem Saisonauftakt ist der verlorene Satz, dennoch konnte Trainer Rudolf Reuster seine Abwehr in jedem Satz neu formieren.

TSV Dennach: Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Lena Wahl, Janina Krämer, Jasmin Schweizer, Sonja Pfrommer und Sophia Scheidt

 

Etappenziele für die Hallensaison 2013/2014

Für die kommende Hallensaison in der Faustball-Bundesliga Süd der Frauen hat sich die Mannschaft des TSV Dennach wieder neue Etappenziele gesetzt.  Bei den Vorbereitungsturnieren in Gärtringen, Schwieberdingen und Grafenau zeigte sich die Mannschaft schon einmal von ihrer guten Seite.

Einziger Wehmutstropfen ist die Absage von Selina Lutz für die neue Saison, die es aus beruflichen Gründen nicht schaffen wird die anstehenden Termine zu bewältigen. Ansonsten kann Trainer Rudolf Reuster auf die Schlagkraft von Lena Wahl setzen. Auch Sonja Pfrommer ist auf dem besten Wege ihre alte Form zurück zu gewinnen. Das Zuspiel kommt stabil und punktgenau von Anna-Lisa Aldinger, während in der Abwehr wieder vier Kräfte zur Verfügung stehen. Mit viel Erfahrung helfen Sophia Scheidt und Annkatrin Aldinger im Spielaufbau. Tatkräftige Unterstützung auf den Abwehrpositionen gibt es von Janina Krämer und Jasmin Schweizer.

Beim Vorbereitungsturnier des TSV Gärtringen war nahezu die gesamte Bundesliga Süd vertreten, was den Stellenwert und das Abschneiden des dennacher Teams noch einmal hervorhebt und steigert. Im Finale bezwangen die Frauen in den pinken Trikots den TV Vaihingen/Enz in drei Sätzen und belegten Platz 1. In Schwieberdingen musste man auf Schlagfrau Lena Wahl verzichten und hatte nur im Halbfinale gegen den TSV Niedernhall in der Verlängerung das Nachsehen. Trotzdem erreichte man einen guten dritten Platz. Das Turnier beim TSV Grafenau war nicht ganz so hochkarätig besetzt, verlangte aber trotzdem einige Konzentration. Dieses konnte man wiederum mit dem ersten Rang beenden. Bei allen Turnieren konnte Trainer Rudolf Reuster verschiedene Aufstellungen ausprobieren, um für alle Fälle gewappnet zu sein. Im Zuspiel wechselten alle Abwehrspielerinnen einmal durch und auch im Angriff wurde munter getauscht und trotzdem konzentriert gearbeitet und gespielt. Es wurden Spielzüge getestet und geübt, was die Turniere zu einer guten Vorbereitung auf den Ligaalltag machten.

Als erstes möchte sich die Mannschaft für die Deutsche Meisterschaft im bayrischen Bad Staffelstein qualifizieren, zudem will man sich den Südmeistertitel in der Halle wieder von der Konkurrenz aus Kulmbach zurück erobern. An der DM gelten dann wie immer andere Gesetze. An einem solchen Wochenende werden die Punktezähler wieder auf null gestellt und es entscheidet allein die Tagesform. Doch bevor man soweit denkt muss man erst einmal Gegner wie den TSV Calw mit seiner Topangreiferin Stephi Dannecker oder die Mannschaft von Angriffstalent Marie-Theres Warnick, den TV Vaihingen/Enz, schlagen. Diese beiden Teams werden dem TSV Dennach das Leben am schwersten machen und bilden mit dem TSV das Feld der Topfavoriten auf die begehrten drei vorderen Plätze der Tabelle, die wie jedes Jahr das Ticket zur Deutschen Meisterschaft bedeuten. Diese drei Teams treffen auch zwei Mal in dieser Hallenrunde in einem absoluten Spitzenspieltag aufeinander.

Gleich der erste Spieltag der TSV-Frauen wird in der heimischen Halle auf dem Neuenbürger Buchberg stattfinden. Bereits am Sonntag den 10. November werden um 11 Uhr der TSV Niedernhall und die TG Landshut empfangen. Gleich vom ersten Spieltag an möchte das Team um Sonja Pfrommer alles geben und die Gegner in die Schranken weisen.

TSV Dennach: Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Sophia Scheidt, Janina Krämer und Jasmin Schweizer

28.10.2013: Die Damen der Bundesliga stecken mitten in den Vorbereitungen der nächsten Bundesliga-Saison. Beim ersten Turnier in Gärtringen konnten sie den Turniersieg holen. In Schwieberdingen konnten sie problemlos durch die Gruppenphase marschieren. Sie gewannen gegen den TV Obernhausen, gegen den TSV Schwieberdingen und gegen die TG Landshut. Gegen Landshut haben sie  ziemlich geschwächelt und am Ende Glück gehabt und mit einem Ball gewonnen. Im Halbfinale gegen Niedernhall hatten sie  in der ersten Halbzeit einige Unstimmigkeiten und dumme Abwehraktionen. Den Rückstand konnten sie aber wieder aufholen und haben dann erst in der Verlängerung verloren. Im Spiel um Platz drei gegen Schwieberdingen hatten sie wieder zu ihren Stärken zurück gefunden und ohne Probleme gewonnen. Trainer und Spielerinnen waren am Ende zufrieden, denn es war das erste Turnier seit ihrer Verletzung wo Sonja alleine agierte. 

Am Sonntag spielten sie In Grafenau, hier wurde jeder gegen jeden gespielt. In keinem einzigen Spiel hatten sie irgendwelche Probleme und konnten fast immer mit über zehn Punkten Vorsprung gewinnen. Gegner waren Vaihingen, Unterhaugstett 1 und 2, und Grafenau. An diesem Sonntag konnte Trainer Rudolf Reuster verschiedene Spielvarianten ausprobieren.  Fast jede Spielerin hatte auf der Mitte gespielt und auch am Angriff konnte er einiges ausprobieren und wechseln.

15.08.2013: Operation Titelverteidigung

Am kommenden Wochenende, 17./18. August, findet im niedersächsischen Ahlhorn die Deutsche Meisterschaft im Feldfaustball der Frauen und Männer statt. Der TSV Dennach qualifizierte sich als Meister der Bundesliga-Staffel Süd und reist zudem als Titelverteidiger zu den diesjährigen Meisterschaften ins Oldenburger Land.

In der Bundesliga Süd konnte nur der TSV Calw den TSV Dennach ein einziges Mal besiegen. Sonst blieben die Frauen von Trainer Rudolf Reuster ungeschlagen die Nummer eins im Süden. Diese Leistung gewinnt an Gewicht, wenn man sie vor dem Hintergrund der Verletzung von Hauptangreiferin Sonja Pfrommer sieht. Die gesamte Saison über lastete die Verantwortung im Angriff auf Lena Wahl, die ihren Job vorbildlich erledigte. Ein wenig Unterstützung kam dabei von Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger, die immer wieder den Zweitschlag übernahm.

Seit dem letzten Spieltag der Saison in Eibach, bei dem Sonja Pfrommer das erste Mal seit der Hallensaison wieder an den Hauptschlag rückte, macht die Nationalangreiferin immer größere Fortschritte in Sachen Kraft und Schlaghärte, sodass sie bei der kommenden Meisterschaft sicherlich eine nicht zu unterschätzende Kraft am Zweitschlag darstellt. Durch ihre präzisen Schläge wird sie Lena Wahl im Angriff und das gesamte Team unterstützen. Abgezeichnet hatte sich diese Entwicklung nicht nur im intensiven Training der Vorbereitungsphase, bei dem noch einmal kräftig an Schnelligkeit, Kraft, Schlaghärte und Genauigkeit auf allen Positionen gearbeitet wurde, sondern auch beim Vorbereitungsturnier im schweizerischen Jona.

Im Rahmen der 49. Oberseemasters des TSV Jona konnten vier Dennacherinnen schon am Freitagabend zeigen, was sie drauf haben. Im Länderspiel gegen die Schweiz wurden von der Bundestrainerin Sonja Pfrommer, Lena Wahl, Anna-Lisa sowie Annkatrin Aldinger nominiert und konnten für Deutschland einen 3:2-Sieg einfahren. Für Lena Wahl und Annkatrin Aldinger war es das Debüt im Nationaltrikot der Frauen.

Samstags spielten sie dann wieder in den gewohnten Vereinstrikots um den Turniersieg mit. Dabei traf der TSV in der Gruppenphase auf die Union Nussbach(AUT), den SSV Bozen(I), die TG Düsseldorf, Sandor Cornella(ESP), den Ohligser TV Solingen und den Gastgeber vom TSV Jona. Das Team aus Dennach spielte über die gesamte Gruppenphase schönen Faustball und konnte sich gut einspielen. Alle Spiele konnten gewonnen werden, sodass man als Gruppensieger im Halbfinale auf den TSV Calw traf, den man ebenfalls mit großem Mannschafts- und Kampfgeist und der nötigen Ruhe im Spiel bezwingen konnte. Im Finale wartete wieder der TSV Jona. Nachdem man den ganzen Tag über bei über 30°C gespielt hatte, fing es pünktlich zum Finale hin an zu regnen. Dem Spiel konnte nichts Besseres passieren, denn so entwickelte sich ein offener Schlagabtausch und ein Spiel auf hohem Niveau. Sehenswerte Abwehr- und Angriffsaktionen glichen das Spiel bis zum Schluss aus. Knapp musste sich der TSV Dennach zwar dem Gegner geschlagen geben, war aber höchst zufrieden mit der Tagesleistung und dem zweiten Platz.

Trainer Rudolf Reuster muss bei der Meisterschaft in Ahlhorn nur auf Zuspielerin Selina Lutz verzichten, die aus beruflichen Gründen nicht mitreisen kann. Auf den ansonsten altbekannten Kader mit dem Angriffsduo Wahl/Pfrommer, Zuspielerin Anna-Lisa Aldinger und dem Abwehrblock bestehend aus Annkatrin Aldinger, Janina Krämer, Jasmin Schweizer und Sophia Scheidt, kommt im Halbfinale der Sieger aus dem Qualifikationsspiel zwischen dem Ahlhorner SV und dem TV Vaihingen/Enz zu. Beide Teams kennt der TSV ganz gut. Den TV Vaihingen konnte man in der Südstaffel zwei Mal besiegen und den Gastgeber aus Ahlhorn bei den heimischen Hallenmeisterschaften ebenfalls. Das vorhergehende Qualifikationsspiel hat allerdings einige Brisanz, da TVV-Hauptangreiferin Marie-Therese Warnick vor der Feldsaison vom Ahlhorner SV zu den Schwaben gewechselt ist und mit dem ASV einige Deutsche Meistertitel, Europacupsiege und einen Weltpokalsieg feiern konnte. Trotz der Erfahrung der Ahlhornerinnen und dem Spielwitz der TVV-Angreiferin, favorisert die Mannschaft um Kapitän Sonja Pfrommer keinen der beiden Teams als Halbfinalgegner. Favorit im Qualifikationsspiel ist sicherlich der ASV, doch leicht wird es nicht für die niedersächsischen Titeljägerinnen. Ziel der in Pink auflaufenden TSV-Frauen ist das Erreichen des Finales. Ist dieses Ziel geschafft, ist alles möglich, am liebsten dann natürlich auch die Titelverteidigung.

Interview mit Faustball-Nationalspielerin Anna-Lisa Aldinger im Vorfeld der Europameisterschaft der Frauen im tschechischen Prelouc.

Du bist erst 22 Jahre alt, trotzdem ist diese Europameisterschaft schon deine Zweite bei den Frauen. Bist du denn noch sehr nervös im Vorfeld?

Momentan bin ich noch keineswegs nervös. Ich verspüre eher Vorfreude auf dieses Event. Ich denke meine Nervosität wird ab Mittwoch steigen, wenn wir Spielerinnen aus dem Süden uns gemeinsam auf den Weg nach Prelouc machen werden und uns dort mit den Spielerinnen aus dem Norden treffen.

In diesem Jahr stehen drei Zuspielerinnen im Kader für Deutschland. Du wurdest gebeten dich auch für die Abwehrposition vorzubereiten. Wie genau sieht deine Vorbereitung auf zwei Positionen aus?

Dass drei Zuspielerinnen nominiert wurden ist zwar ungewöhnlich, aber ich machen mir eher weniger Gedanken darüber. Ich freue mich einfach nur, dass ich dabei bin.

Dass ich eine weitere Alternative für die Abwehrposition bin, ist für mich zwar ungewohnt, versuche aber die neue Herausforderung anzunehmen. Ich absolviere derzeit die ein oder andere Trainingseinheit nach dem regulären Vereinstraining. Ich trainiere dann mit meiner Schwester auf der Abwehrposition. Ich versuche mich bis zur EM so gut wie nur möglich auf dieser Position einzuspielen, um dann das Bestmögliche daraus zu machen.

Nun war deine langjährige Vereins- und Nationalmannschaftskollegin Sonja Pfrommer lange Zeit verletzt und steht nun dennoch im Kader für die EM. Wie siehst du ihre diesjährige Rolle im Team und was wird sie an der Meisterschaft leisten können?

Sonja ist eine der erfahreneren Spielerinnen im Team. Sie hat schon einige Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft bei den Frauen gespielt. Ich denke sie wird uns „unerfahreneren“ Spielerinnen durch ihre Lässigkeit, ihren Kampfgeist und Ehrgeiz eine gewisse Sicherheit geben.

Der Favorit in diesem Jahr ist wieder einmal Titelverteidiger Österreich. Im vergangenen Jahr konntet ihr sie in der Vorrunde schlagen. Woran scheiterte es im Finale?

Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Die Österreicherinnen konnten bisher im Finale immer noch einmal 20% an Leistung drauf packen. Letztes Jahr haben wir uns davon etwas irritieren lassen. Wir haben gut gespielt im Endspiel, aber gegen Österreich reicht „gut“ einfach nicht.

Bei Österreich steht mit Angreiferin Magdalena Lindorfer ein absolutes Faustball-Ausnahmetalent im Team. Was macht sie so stark und wie kann man gegen sie ankommen?

Magdalena ist Linkshänderin, das ist ihr größter Vorteil, denke ich. Es gibt in Deutschland keine Linksschlägerin auf diesem Niveau, deshalb sind wir es nicht so gewohnt und kennen das Spiel des Linkshänders nicht gut genug. Außerdem hat sie eine ausnahmslose Schlaghärte, die nicht zu unterschätzen ist. Und dies alles erreichte sie mit knapp 22 Jahren. Gegen sie sollte man von Anfang an voll dabei sein und versuchen so viele Angriffe wie nur möglich in den Griff zu bekommen. So kann man sie unter Druck setzen und sie zu Fehlern zwingen.

Was muss passieren damit ihr den Titel holen könnt und wie schätzt du das Team Deutschland im gesamten Teilnehmerfeld ein?

Ich schätze uns auf jeden Fall in den Medaillenrängen ein. Jedoch darf man die anderen Mannschaften wie Italien keinesfalls unterschätzen, da auch sie sich enorm weiter entwickeln.

Bei uns muss alles zu 100% auf den Punkt stimmen, damit wir den Titel holen können. Dass dies möglich ist, weiß jeder von uns. Jeder der auf dem Platz steht muss sein volles Potential ausschöpfen, absoluten Kampfgeist und Willen zeigen.

Im Rahmen des Vorbereitungsturniers zur Deutschen Meisterschaft in Jona gewann das deutsche Team gegen die Schweiz. Mit vier Spielerinnen aus Dennach stellte der Verein den Löwenanteil der deutschen Mannschaft bei diesem Länderspiel. Zum ersten Mal dabei waren auch Lena Wahl und deine Schwester Annkatrin. Wie beurteilst du die Leistung der beiden und das Spiel im Gesamten?

Meiner Meinung nach haben sich die beiden sehr gut geschlagen für ihr erstes Länderspiel. Ich gönne es den beiden total und wünsche mir, sie können irgendwann nochmals in den Genuss eines Länderspiels kommen oder sogar zu einer Europameisterschaft oder der Weltmeisterschaft nächstes Jahr mitkommen.

22.08.2013: Am kommenden Wochenende findet die Europameisterschaft der Damen statt.

Hier ein Interview.

Interview mit Faustball-Nationalspielerin Anna-Lisa Aldinger im Vorfeld der Europameisterschaft der Frauen im tschechischen Prelouc.

Du bist erst 22 Jahre alt, trotzdem ist diese Europameisterschaft schon deine Zweite bei den Frauen. Bist du denn noch sehr nervös im Vorfeld?

Momentan bin ich noch keineswegs nervös. Ich verspüre eher Vorfreude auf dieses Event. Ich denke meine Nervosität wird ab Mittwoch steigen, wenn wir Spielerinnen aus dem Süden uns gemeinsam auf den Weg nach Prelouc machen werden und uns dort mit den Spielerinnen aus dem Norden treffen.

In diesem Jahr stehen drei Zuspielerinnen im Kader für Deutschland. Du wurdest gebeten dich auch für die Abwehrposition vorzubereiten. Wie genau sieht deine Vorbereitung auf zwei Positionen aus?

Dass drei Zuspielerinnen nominiert wurden ist zwar ungewöhnlich, aber ich machen mir eher weniger Gedanken darüber. Ich freue mich einfach nur, dass ich dabei bin.

Dass ich eine weitere Alternative für die Abwehrposition bin, ist für mich zwar ungewohnt, versuche aber die neue Herausforderung anzunehmen. Ich absolviere derzeit die ein oder andere Trainingseinheit nach dem regulären Vereinstraining. Ich trainiere dann mit meiner Schwester auf der Abwehrposition. Ich versuche mich bis zur EM so gut wie nur möglich auf dieser Position einzuspielen, um dann das Bestmögliche daraus zu machen.

Nun war deine langjährige Vereins- und Nationalmannschaftskollegin Sonja Pfrommer lange Zeit verletzt und steht nun dennoch im Kader für die EM. Wie siehst du ihre diesjährige Rolle im Team und was wird sie an der Meisterschaft leisten können?

Sonja ist eine der erfahreneren Spielerinnen im Team. Sie hat schon einige Europameisterschaften und eine Weltmeisterschaft bei den Frauen gespielt. Ich denke sie wird uns „unerfahreneren“ Spielerinnen durch ihre Lässigkeit, ihren Kampfgeist und Ehrgeiz eine gewisse Sicherheit geben.

Der Favorit in diesem Jahr ist wieder einmal Titelverteidiger Österreich. Im vergangenen Jahr konntet ihr sie in der Vorrunde schlagen. Woran scheiterte es im Finale?

Diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt. Die Österreicherinnen konnten bisher im Finale immer noch einmal 20% an Leistung drauf packen. Letztes Jahr haben wir uns davon etwas irritieren lassen. Wir haben gut gespielt im Endspiel, aber gegen Österreich reicht „gut“ einfach nicht.

Bei Österreich steht mit Angreiferin Magdalena Lindorfer ein absolutes Faustball-Ausnahmetalent im Team. Was macht sie so stark und wie kann man gegen sie ankommen?

Magdalena ist Linkshänderin, das ist ihr größter Vorteil, denke ich. Es gibt in Deutschland keine Linksschlägerin auf diesem Niveau, deshalb sind wir es nicht so gewohnt und kennen das Spiel des Linkshänders nicht gut genug. Außerdem hat sie eine ausnahmslose Schlaghärte, die nicht zu unterschätzen ist. Und dies alles erreichte sie mit knapp 22 Jahren. Gegen sie sollte man von Anfang an voll dabei sein und versuchen so viele Angriffe wie nur möglich in den Griff zu bekommen. So kann man sie unter Druck setzen und sie zu Fehlern zwingen.

Was muss passieren damit ihr den Titel holen könnt und wie schätzt du das Team Deutschland im gesamten Teilnehmerfeld ein?

Ich schätze uns auf jeden Fall in den Medaillenrängen ein. Jedoch darf man die anderen Mannschaften wie Italien keinesfalls unterschätzen, da auch sie sich enorm weiter entwickeln.

Bei uns muss alles zu 100% auf den Punkt stimmen, damit wir den Titel holen können. Dass dies möglich ist, weiß jeder von uns. Jeder der auf dem Platz steht muss sein volles Potential ausschöpfen, absoluten Kampfgeist und Willen zeigen.

Im Rahmen des Vorbereitungsturniers zur Deutschen Meisterschaft in Jona gewann das deutsche Team gegen die Schweiz. Mit vier Spielerinnen aus Dennach stellte der Verein den Löwenanteil der deutschen Mannschaft bei diesem Länderspiel. Zum ersten Mal dabei waren auch Lena Wahl und deine Schwester Annkatrin. Wie beurteilst du die Leistung der beiden und das Spiel im Gesamten?

Meiner Meinung nach haben sich die beiden sehr gut geschlagen für ihr erstes Länderspiel. Ich gönne es den beiden total und wünsche mir, sie können irgendwann nochmals in den Genuss eines Länderspiels kommen oder sogar zu einer Europameisterschaft oder der Weltmeisterschaft nächstes Jahr mitkommen.

29.07.2013 : Die Frauen des TSV Dennach konnten mit zwei Siegen am letzten Spieltag der Bundesligasaison den ersten Tabellenplatz verteidigen und somit einen weiteren Südmeistertitel feiern.

Gegen den ATS Kulmbach war das Team von Trainer Rudolf Reuster sofort konzentriert bei der Sache. Für die verletzte Sophia Scheidt rückte Janina Krämer auf die Abwehrposition neben Annkatrin Aldinger und glänzte mit sensationellen Abwehraktionen. Schnell konnte Dennach einen komfortablen Vorsprung erspielen und den Satz 11:7 gewinnen. Auch in Satz zwei konnten die TSV-Frauen gleich in Führung gehen. Dann jedoch ließ der Druck im Angriff etwas nach und der Gegner konterte mit guten Angriffsschlägen. Dennach hatte Probleme die Bälle abzuwehren und so musste man den Satz mit 9:11 dem ATS Kulmbach überlassen. Doch dann konzentrierte sich das dennacher Team wieder auf seine Fähigkeiten. Klever spielte Schlagfrau Lena Wahl die Abwehr des Gegners aus und konnte so mit ihrem Team die folgenden Sätze mit 11:7 und 11:9 gewinnen.

Das Spiel gegen den Gastgeber aus Eibach fing für den TSV sehr gut an. Jasmin Schweizer fügte sich gut in die Abwehr ein und konnte zu den 11:6 und 11:5 Satzgewinnen ihren Anteil beitragen. Dann stellte Trainer Rudolf Reuster sein Team um. Anna-Lisa Aldinger spielte nun in der Abwehr, während Jasmin Schweizer ins Zuspiel rückte. Sonja Pfrommer kehrte das erste Mal seit ihrer Verletzung wieder an den Hauptschlag zurück und sich langsam wieder in ihre alte Aufgabe einfinden. Leider kam es auf allen Positionen zu leichten Unkonzentriertheiten, die dem Gegner den Satz mit 9:11 überließen. Es wurde wieder in die normale Formation umgestellt und alles lief wieder seinen gewohnten Weg. Mit einem 11:4-Satzgewinn beendeten die Frauen des TSV Dennach das Spiel und konnte die erneute Verteidigung des Südmeistertitels der 1. Bundeliga Süd feiern.

TSV Dennach: Annkatrin und Anna-Lisa Aldinger, Janina Krämer, Jasmin Schweizer, Lena Wahl und Sonja Pfrommer

22.07.2013: Durch zwei Siege und 4:0 Punkte konnte sich die Frauen-Bundesliga Mannschaft des TSV Dennach schon vor dem letzten Spieltag ihre Fahrkarte zur Deutschen Meistershaft in Ahlhorn(Niedersachsen) sichern. Die Frauen von Trainer Rudolf Reuster kämpften in brütender Hitze gegen den TSV Niedernhall und den FSV Hirschfelde. Gegen die immer noch ersatzgeschwächte Mannschaft aus Hirschfelde hatte der TSV kaum Probleme. Zu harmlos waren die gegnerischen Angriffe, sodass die TSV-Abwehr kaum ins schwimmen geriet. 11:5 wurde der erste Durchgang gewonnen. In Satz zwei bekam Sophia Scheidt dann eine Verschnaufpause und Merve Tekin nahm ihren Platz ein. In diesem Satz schlichen sich allerdings ein paar leichte Fehler ins dennacher Spiel, sodass der Gegner zu lange mithalten konnte. Am Ende gewann Dennach den Satz aber mit 11:8. In Satz drei bekam nun Annkatrin Aldinger eine Auszeit, was wiederum das Spiel der Dennacherinnen keineswegs beeinflusste. Unbeeindruckt vom gegnerischen Kampfgeist marschierten sie bis zum 10:0. Man gewährte dem Gegner noch zwei Punkte, aber bei 11:2 war dann Schluss und die ersten Punkte gewonnen.

Spiel zwei gegen den gastgebenden TSV Niedernhall war dann eine ganz andere Hausnummer. Niedernhall hatte selbst noch Chancen auf einen DM-Platz und dies zeigten sie auch in Satz ein. Mit guten Angriffen konnten sie die TSV-Abwehr immer wieder aushebeln, während zu leichte Fehler im TSV-Angriff dem Gegner Aufwind gab. 8:11 musste der Satz abgegeben werden. Doch in Satz zwei war die Truppe von Trainer Reuster wieder voll dabei. Klever spielte Lena Wahl den Gegner immer wieder mit halblangen Bällen aus und brachte ihrem Team beim Stand von 10:5 fünf Satzbälle. Mit dem letzten Punkt tat man sich allerdings sehr schwer. Zu unkonzentriert agierte die Mannschaft auf allen Positionen in dieser wichtigen Phase des Satzes. Dennoch konnte der Satz mit 11:8 beendet werden. Satz drei war dann eine relativ klare Angelegenheit. Der TSV Dennach spielte weiterhin klever und Niedernhall machte viele Fehler. So War der Satz schnell mit 11:4 für Dennach entschieden. Der letzte Satz des Spiels war wieder zunächst von Dennach dominiert worden. Doch wieder zum Satzende hin tat man sich schwer den letzten Punkt zu setzen. Dieser gelang dann doch beim Stand von 11:8. Somit bleibt Dennach Tabellenführer und schafft die DM-Qualifikation.

TSV Dennach: Annkatrin und Anna-Lisa Aldinger, Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Merve Tekin und Sophia Scheidt

30.06.2013: Unsere Frauen konnten nach hartem Kampf und einem 0:2-Rückstand das Spiel gegen den TV Vaihingen/Enz doch noch für sich entscheiden. Keine Probleme hatten die Frauen gegen den TSV Karlsdorf. Mit weiteren 4:0 Punkten bleiben sie Tabellenführer und marschieren weiter Richtung Deutsche Meisterschaft in Ahlhorn(Niedersachsen).

Gegen den Aufsteiger vom TV Vaihingen/Enz mussten sich die Frauen aus dem Neuenbürger Höhenstadtteil mächtig strecken. Der dennacher Angriff kam nur äußerst mühevoll in Fahrt und produzierte in den ersten beiden Sätzen zu viele Fehler. Die Sätze gingen verdient an die stark spielenden Gegnerinnen(8:11, 9:11). Doch dann kam auch der TSV Dennach etwas mehr in Schwung. Mit einer bärenstarken Abwehr im Rücken konnte sich der Angriff um Lena Wahl stabilisieren und fast fehlerfrei und variabel aufspielen. Immer wieder stellte sie die gegnerische Abwehr vor unlösbare Aufgaben und legte so die Basis für eine dennacher Aufholjagd. Mit 11:8 gewann man den Anschlusssatz. In Satz vier sahen die Zuschauer ein Spiel auf Augenhöhe. Der TSV musste immer wieder einem winzigen Rückstand hinterher rennen, bis der vaihinger Angriff zum Ende hin Nerven zeigte und durch Fehler die dennacher Frauen in Führung brachten. 13:11 konnte Dennach den Satz gewinnen und zum 2:2 ausgleichen. Im entscheidenden letzten Satz konnte sich Dennach dann entscheidend absetzen und hatte beim Stand von 10:6 vier Matchbälle auf seiner Seite. Der Gegner wehrte sich allerdings erfolgreich und konnte bis auf 10:9 nochmals herankommen, ehe Lena Wahl den Ball zum Sieg versenkte.

Gegen den TSV Karlsdorf hatten die Frauen in Pink keine Probleme. Janina Krämer kam ins Spiel für Sophia Scheidt und der Satz ging gleich mit 11:7 an die TSV-Damen. In Satz zwei machte Annkatrin Aldinger dann Platz für Jasmin Schweizer. Es gab keinen Bruch im TSV-Spiel und so ging der Satz 11:2 an Dennach. Auch im letzten Satz konnte der TSV Dennach überzeugen und gewann auch diesen 11:8.

Somit bleibt der TSV Dennach Tabellenführer der 1. Bundesliga Süd der Frauen und darf sich langsam auf eine DM-Teilnahme im August freuen. Am kommenden Wochenende steht dann aber erst einmal ein weiteres Highlight dieser Saison an. Im oberösterreichischen Kremsmünster feiert der TSV Dennach als Vereinsmannschaft Premiere auf der internationalen Faustballbühne. Ein ausführlicher Bericht folgt.

TSV Dennach: Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Sophia Scheidt, Janina Krämer, Jasmin Schweizer, Selina Lutz und Merve Tekin

23.06.2013: Gegen starken Wind und starke Gastgeber hatten die dennacher Frauen am vergangen Sonntag auf der Faustballanlage des TSV Calw zu kämpfen. Auch der TV Bretten war angesichts der Wetterlage keinesfalls zu unterschätzen.

Hochkonzentriert und mit unbändigem Willen ging der TSV Dennach in das Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga Süd gegen den TSV Calw. Ziel war es, die Tabellenspitze zu behaupten und sich nach Punkten einen kleinen Vorteil zu verschaffen. Die bis dahin punktgleichen Mannschaften spielten zwar nicht auf hohem spielerischen Niveau, was dem Wetter angelastet werden kann, dafür aber kämpferisch. Die Führung wechselte stetig im ersten Satz. Angreiferin Lena Wahl hielt die TSV-Frauen mit starken Angaben immer wieder im Spiel. Auch die Abwehr tat ihr Bestes und konnte gute Akzente setzen. Beim 9:9 konnte von einem Angabenfehler des Gegners profitiert werden. Die anschließende Angabe konnte trotz enormem Gegenwind entschärft werden und im gegnerischen Feld zum Punkt und zum Satzgewinn verwertet werden. In Satz zwei hatte der TSV dann Rückenwind. Erst beim 5:5 unterliefen im Angriff Fehler, die den Gegner mit 5:7 in Führung brachten. Beim 9:9 war das Reuster-Team aber wieder dran und konnte gleich den ersten Satzball setzen. Im dritten Durchgang tat sich der TSV Dennach erstaunlich schwer. Unstimmigkeiten kamen auf und der Wind machte das Spiel umso schwieriger. Die TSV-Frauen mussten einem 2-Punkterückstand hinterher rennen, der nicht mehr aufgeholt werden konnte. Der Satz musste somit mit 8:11 abgegeben werden. Auch in Satz vier tat die Mannschaft um Sonja Pfrommer sich immer noch sehr schwer. Dennoch konnte zwei Mal ein Rückstand aufgeholt werden und beim 11:11 war man mit dem Gegner auf Augenhöhe. Durch großen Kampfgeist und Geschlossenheit schafften die TSV-Frauen den Satz zu einem 13:11 zu drehen und das Spiel mit 3:1 zu gewinnen.

Auch gegen den TV Bretten war man gewarnt. Bei den Windbedingungen konnte auch der Abstiegskandidat äußerst gefährlich werden. Etwas unkonzentriert startete der TSV in sein zweites Tagesmatch. Unstimmigkeiten konnte der Gegner zu seinen Gunsten ausnutzen und Dennach konnte sich nicht entscheidend absetzen. Dennoch ging der Satz mit 11:7 an den TSV. Der zweite Satz lief dann viel besser. Jeder Angriff des Gegners konnte entschärft werden, das Zuspiel stimmte und der Angriff konnte den Ball fast immer unerreichbar im Feld der Brettenerinnen unterbringen. 11:5 konnte Dennach den Satz für sich entscheiden. Umstellungen auf der Zuspielposition machte den Spielaufbau der Dennacherinnen im dritten Satz zunächst schwierig und ungenau. Zum Ende des Satzes stabilisierte sich auch das Zuspiel und das TSV-Team konnte den Satz mit 11:8 und das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden.

Somit konnte der TSV Dennach seine Tabellenspitze behaupten und geht mit zwei Punkten Abstand in den nächsten Spieltag in Vaihingen/Enz. Die Aufsteigerinnen von der Enz mauserten sich überraschend zu einem der schärfsten Mitkonkurrenten auf die DM-Plätze.

TSV Dennach: Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Sophia Scheidt, Janina Krämer und Jasmin Schweizer

16.06.2013: TSV Dennach kann Heimvorteil nutzen

Die Bundesliga-Frauen des TSV Dennach können ihren Heimvorteil nutzen und durch zwei Siege gegen den TV Eibach 03 und den ATS Kulmbach die Tabellenführung übernehmen.

Gegen den Abstiegskandidaten aus Eibach hatte der TSV Dennach mit zu vielen Angriffsfehlern zu kämpfen und musste sich zunächst mächtig wehren. 11:8 konnte man den ersten Satz gewinnen und schaffte es in Satz zwei die Fehlerzahl zu reduzieren. Das Team kam richtig ins Spiel und konnte einige schöne Spielszenen zeigen. 11:5 und 11:8 gingen auch die folgenden Sätze an den TSV.

Das zweite Tagesmatch versprach vom Spielniveau her etwas besser zu werden und die TSV-Frauen schafften es gleich im ersten Satz, diesem auch gerecht zu werden. Mit höchster Konzentration und einer enormen Durchschlagskraft von Hauptangreiferin Lena Wahl konnte Dennach sofort zeigen, wer Herr auf der Anlage ist. Mit einem überdeutlichen 11:1 fegte man den ATS Kulmbach zunächst vom Platz. Im zweiten Durchgang machte Kulmbach mehr Druck in der Angabe und Dennach hatte ein ums andere Mal Pech mit dem Platz, was Kulmbach lange Zeit im Spiel hielt. Den besseren Schlussspurt konnte aber das Team um Lena Wahl hinlegen und den Satz mit 11:8 auf dem eigenen Konto verbuchen. Zunächst bot der dritte Satz dasselbe Bild wie der Vorige. Kulmbach konnte einige Male mit seiner Angabe punkten, dennoch konnte Dennach seinen Vorsprung immer wieder behaupten. Zum Satzende wurde es dann allerdings unfreiwillig noch einmal spannend, als den Dennachern ein paar ungeschickte Fehler unterliefen und Kulmbach zum 10:10 ausgleichen konnte. Zwei sehr gut parierte Bälle von Annkatrin Aldinger und Sophia Scheidt in der Abwehr legten den Grundstein für sensationelle Angriffe durch Lena Wahl und den 12:10-Satzgewinn.

Durch die beiden Heimsiege ohne Satzverlust konnte der TSV Dennach momentan die Tabellenführung übernehmen. Am kommenden Sonntag wird in Calw mit der punktgleichen Heimmannschaft die Tabellenführung ausgespielt.

TSV Dennach: Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Sophia Scheidt, Janina Krämer, Jasmin Schweizer, Selina Lutz und Merve Tekin

09.06.2013: 

Nach zwei ungefährdeten 3:0-Siegen auf heimischer Anlage konnten sich die Bundesliga-Frauen des TSV Dennach auf den zweiten Tabellenplatz vorarbeiten. Trainer Rudolf Reuster konnte dabei auf den gesamten Kader zurückgreifen und jede Spielerin einsetzen.

Im ersten Spiel des Tages traf der TSV Dennach auf den TSV Niedernhall. In Satz ein find das TSV-Team mit der gewohnten starken Startaufstellung an und hatte zu Beginn mit leichten Unkonzentriertheiten in der Abwehr zu kämpfen. Doch man konnte sich in der Mitte des Satzes gut stabilisieren und den Satz 11:5 gewinnen. In Satz zwei wurde die Aufstellung in der Abwehr verändert und die Mannschaft spielte konzentriert weiter und konnte auch diesen mit 11:4 für sich entscheiden. Im dritten Satz sahen die Zuschauer wieder eine neue Aufstellung beim TSV Dennach. Diese brauchte einige Zeit, um sich einzuspielen und so endete dieser Satz mit 12:10 für den TSV.

In Spiel zwei des Tages traf das Heimteam auf den FSV Hirschfelde, der durch einiges Verletzungspech stark geschwächt antrat. Gleich zu Beginn des Spieles debütierte Merve Tekin in dieser Saison in der Bundesliga und konnte in der Abwehr überzeugen. Leider lassen einige Fehler auf dennacher Seite kein eindeutigeres Ergebnis zu. 11:7 beendete Dennach den ersten Satz. Das gleiche Bild zeigte sich auch in den Sätzen zwei und drei, die von langen Spielzügen geprägt waren. Am Ende gingen die Sätze dann mit 11:8 und 11:7 an den TSV Dennach.

Mit diesen beiden Siegen konnte sich der TSV Dennach auf den zweiten Tabellenplatz vorarbeiten und steckt nun in der Mitte einer punktgleichen Dreiergruppe mit dem Aufsteiger aus Vaihingen/Enz und dem TSV Calw.

Gleich am kommenden Sonntag bestreitet die Mannschaft von Trainer Rudolf Reuster seinen zweiten Heimspieltag gegen den ATS Kulmbach und den TV Eibach 03.

Für den TSV Dennach spielten: Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Annkatrin und Anna-Lisa Aldinger, Sophia Scheidt, Janina Krämer, Selina Lutz, Jasmin Schweizer und Merve Tekin

12.05.2013: Die Frauen des TSV Dennach kamen am vergangenen Sonntag mit 4 Punkten vom Spieltag aus Karlsdorf nach Hause. Punktgleich mit vier anderen Mannschaften steht das TSV-Team nun auf dem 4. Tabellenrang.

In seinem ersten Match traf das Team von Trainer Rudolf Reuster auf den vielversprechenden Aufsteiger TV Vaihingen/Enz. Der TSV Dennach spielte in den ersten beiden Sätzen keinen optimalen Faustball, versuchte trotzdem konsequent und konzentriert zu spielen. Die Mühe zahlte sich aus. Mit 2:0 (11:7, 11:9) konnte Dennach in Führung gehen. Der einsetzende Regenschauer machte das Spiel schneller, wobei der TSV-Angriff in entscheidenden Phasen den Druck etwas vermissen ließ. Die Abwehr schaffte es nicht die gegnerischen Angriffe unter Kontrolle zu bekommen. Vaihingen konnte in Sätzen ausgleichen. Den fünften Satz begann der TSV Dennach hochkonzentriert und ging gleich in Führung. Bei 6:3 für den TSV wurden die Seiten gewechselt. Die Abwehr schaffte es die Angriffe abzuwehren und der Angriff machte mächtig Druck. So konnte der TSV den entscheidenden Satz 11:8 und das Spiel 3:2 gewinnen.

Gegen den Gastgeber vom TSV Karlsdorf ging das TSV-Team konsequenter und noch konzentrierter zu Werke. Im ersten Satz konnte man den Gegner von Anfang an unter Druck setzen und die Angriffe kontrolliert abwehren. So konnte man die ersten beiden Sätzen 11:9 und 11:6 gewinnen. Im dritten Satz kam es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Teams. Die entscheidenden Angriffe konnte aber der TSV Dennach entschärfen und in Punkte verwandeln.

Der TSV Dennach hat nun eine längere Bundesligapause. Am 9. Juni spielt das Team des TSV auf heimischer Anlage gegen den TSV Niedernhall und den FSV Hirschfelde.

Am nächsten Wochenende sind die Spielerinnen beim heimischen Pfingstturnier im Einsatz.

TSV Dennach: Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Jasmin Schweizer und Sophia Scheidt

05.05.2013: Frauen des TSV Dennach starten mit Niederlage in die Saison

Die Frauen des TSV Dennach konnten am 1. Spieltag der Feldsaison einen Sieg einfahren, mussten aber auch eine Niederlage hinnehmen. Das diese Punkte ausgerechnet an den Lokalrivalen TSV Calw gingen, war doppelt ärgerlich.

Im ersten Spiel des Tages gegen den TV Bretten setzte TSV-Trainer Rudolf Reuster Anna-Lisa Aldinger im Angriff und Sophia Scheidt im Zuspiel ein, was im ersten Satz ein Erfolg war. Immer wieder konnte der Gegner unter Druck gesetzt werden, wobei man fast fehlerfrei agierte. 11:6 ging der Satz an Dennach. In Satz zwei war auch Lena Wahl in die Partie gekommen. Leider konnte sie ihr Potential nicht ausspielen und es kam zu Fehlern auf allen Positionen. Dazu kam, dass Bretten sich steigerte. Vor allem in der Angabe setzten sie die TSV-Abwehr unter Druck. Mit Kampfgeist und Erfahrung konnte der TSV aber letztlich auch Satz zwei(11:9) und Satz drei(15:13) für sich entscheiden. Somit waren die ersten Punkte der Saison auf dem TSV-Konto.

Gleich im Anschluss kam es zum Nordschwarzwald-Derby gegen den TSV Calw. Dennach fand zunächst kein Mittel gegen den Gegner. Immer wieder wurden sie durch starke Angaben der calwer Schlagfrau unter Druck gesetzt, während die gegnerische Abwehr relativ leicht abwehren konnte. So gingen die ersten beiden Sätze schnell an Calw. In Satz drei reduzierte der TSV Dennach seine Fehlerzahl und profitierte zudem von den Fehlschlägen des Gegners. Zudem konnte eine stark spielende Anna-Lisa Aldinger einige Angaben entschärfen, sodass Dennach angreifen konnte. Mit 11:7 gewann man diesen Satz. Doch im vierten Durchgang kamen wieder zu viele Fehler vor, die den calwer Frauen das Leben leicht machten und den Satz überließen. Somit war das Spiel 1:3 verloren.

TSV Dennach: Anna-Lisa und Annkatrin Aldinger, Lena Wahl, Sonja Pfrommer, Sophia Scheidt und Jasmin Schweizer

Als Deutscher Meister in die neue Feldsaison

Der TSV Dennach geht als amtierender Deutscher Meister in die Feldsaison 2013. Eine ungewohnte Situation, mit der sich das Team von Trainer Rudolf Reuster auseinander setzen muss.

Als erstes oberstes Ziel steht die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft in Ahlhorn(Niedersachsen). Dazu muss das Team einen der ersten drei Plätze der Bundesliga erspielen, was angesichts der starken Konkurrenz nicht ganz einfach werden dürfte. Gleich beim ersten Spieltag am kommenden Sonntag muss das Team gegen den Lokalrivalen aus Calw ran, gegen den man in der vergangenen Hallensaison einmal knapp verloren und einmal knapp gewonnen hat. Desweiteren zählen der ATS Kulmbach, der FSV Hirschfelde und der TSV Karlsdorf zu den harten Brocken in der Liga. Doch auch die anderen Mannschaften, wie Neuaufsteiger TV Vaihingen/Enz mit der ehemaligen ahlhorner Angreiferin Marie-Therese Warnick, können zu Stolpersteinen werden.

Der TSV wird auch in der neuen Saison mit bewährten Kräften aufwarten können. Im Angriff agieren wie immer Lena Wahl und Sonja Pfrommer. Letztere kämpft aber seit einigen Wochen mit Problemen in der Schulter, ist aber auf dem Weg der Besserung. Zudem gibt die Leistung von Lena Wahl am vergangenen Turnier beim TV Vaihingen/Enz Grund zu Hoffnung, bei dem sie eine gute Leistung zeigte und das Team zum Turniersieg führte. Im Zuspiel kann sich Trainer Rudolf Reuster wieder auf Anna-Lisa Aldinger und Selina Lutz verlassen. In der Abwehr stehen Annkatrin Aldinger, Jasmin Schweizer, Janina Krämer und Sophia Scheidt zur Verfügung, die alle in einer guten Verfassung sind.

Beim hochkarätigen wtv Stuttgart Open konnte der TSV Dennach seine Vorrundengruppe gewinnen. Am Sonntag musste man sich dann ohne Angreiferin Lena Wahl durchschlagen, was ganz ordentlich gelang. Am Ende war es dann Platz 7.

Beim Turnier in Vaihingen/Enz konnte der TSV Dennach in der Vorrunde gegen die Ligakonkurrenz aus Niedernhall und Calw, sowie gegen Schlieren(Schweiz) und Düsseldorf gewinnen. Als Gruppensieger gewann man in der Zwischenrunde gegen den TV Vaihingen/Enz und verlor gegen den STV Oberentfelden(Schweiz). Im Halbfinale konnte sich das dennacher Team gegen den TSV Jona(Schweizer Meister Halle) durchsetzen und bezwang im Finale den STV Oberentfelden.

Somit kann die Mannschaft ordentlich vorbereitet in die neue Saison starten, die am Sonntag beginnt. Gleich beim ersten Spieltag trifft man um 11Uhr auf den Aufsteiger vom TV Bretten und den Lokalrivalen aus Calw.

TSV Dennach
Schwabentorstr. 40
75305 Neuenbürg

alfred.gerwig [@]onlinehome.de

Tel.:0 70 82- 92 97 80

 

Spielleiter

Jürgen Lutz

Baumgartenstr. 5

75305 Neuenbürg

juergenlutz.Den[@]web.de

Tel. 0 70 82 - 4 02 08